Vortrag: Integration in der französischen Gesellschaft

Eifelturm

Bild: panthermedia

3. Juni 2013, 16.15 Uhr, Hörsaal C, Kochstraße 4, Erlangen

Der frühere französische Minister für die Förderung der Chancengleichheit Azouz Begag ist am 3. Juni zu Gast am Institut für Romanistik der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU). Der  Soziologe und Wirtschaftswissenschaftler wird dort sein neues Buch „Bouger la banlieue“ vorstellen und steht anschließend zur Diskussion bereit. Vortrag und Diskussion finden in französischer Sprache statt.

Weiterlesen

Workshop: „Die unvollkommene Moderne – Das Archaische im Film der 1960er Jahre“

Freitag, 31. Mai, bis Sonntag, 2. Juni, Filmhaus Nürnberg, Königstraße 93, Nürnberg

In den 1960er Jahren entstand in West- und Osteuropa ein gemeinsamer kultureller Trend: die Entdeckung des Archaischen. Der Film als Ort des Geschichtsdiskurses und der philosophischen Reflexion stand im Mittelpunkt dieser Entwicklung. In einem Workshop der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) von Freitag, 31. Mai, bis Sonntag, 2. Juni, beleuchten Experten dieses interdisziplinäre Thema. Eine Anmeldung für den kostenpflichtigen Workshop bis zum 27. Mai 2013 unter filmhaus@stadt-nuenberg.de ist aus organisatorischen Gründen erforderlich.

Weiterlesen

„Bäumig“: Fotoausstellung und Workshop im Botanischen Garten der FAU

Pflanze im Botanischen Garten (Bild: FAU)

Baum im Botanischen Garten (Bild: FAU)

2. Juni – 7. Juli 2013, täglich 12.30 Uhr bis 16.30 Uhr in der Winterhalle des Botanischen Gartens, Loschgestraße 1, Erlangen

Die Riesen des Waldes stehen im Mittelpunkt einer Ausstellung, die vom 2. Juni bis zum 7. Juli im Botanischen Garten der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) zu sehen ist.  „Bäumig“ (veraltet für beeindruckend) ist der Titel der Fotoschau, die Bilder des Nürnbergers Günter Derleth und des in Schwabach lebenden Fotografen Jim Albright zeigt. Die Vernissage findet am Sonntag, 2. Juni, um 14.30 Uhr in der Winterhalle des Botanischen Gartens statt.

Weiterlesen

Die „Fabeltiere” gehen in die zweite Runde

Flyer zur Ausstellung

Flyer zur Ausstellung (Bild: FAU)

Ausstellung von Studierenden der FAU bis Ende Juli verlängert

Fabeln sind nach wie vor beliebt – das zeigt die Sonderausstellung „Fabeltiere” der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU): Wegen großem Interesse ist sie bis zum 30. Juli 2013 verlängert worden. Die Ausstellung ist in der Antikensammlung der FAU in der Kochstraße 4 in Erlangen zu besichtigen. Geöffnet ist sie dienstags bis donnerstags sowie jeden 2. und 4. Sonntag des Monats von 14 bis 17 Uhr. Sonderführungen werden nach Absprache (Tel.: 09131/8522391) angeboten.

Weiterlesen

Promovierende erforschen Nanomaterialien mit Hilfe neuester In-situ-Mikroskopie

In-situ

In-situ-Untersuchung der mechanischen Belastbarkeit eines Nanodrahtes mit einem Rasterkraftmikroskop (AFM) unter gleichzeitiger Beobachtung des Objekts im Titan3-Trans-
missionselektronenmikroskop. (Abbildung: FAU)

DFG fördert neues Graduiertenkolleg an der FAU

Zwölf Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler der FAU können im Rahmen ihrer Promotion gemeinsam den mikroskopischen Zusammenhängen zwischen der Struktur und den funktionalen Eigenschaften von Nanomaterialien auf den Grund gehen – mit neuesten Methoden der In-situ-Mikroskopie und der Nanocharakterisierung: Die DFG hat soeben das neue Graduiertenkolleg (GRK) „In situ Mikroskopie mit Elektronen, Röntgenstrahlen und Rastersonden“ für zunächst 4,5 Jahre bewilligt. Initiator Prof. Dr. Erdmann Spiecker, Department Werkstoffwissenschaft der FAU, bringt für den interdisziplinären Ansatz des Graduiertenkollegs Arbeitsgruppen aus Physik, Chemie, Werkstoffwissenschaften und Chemie- und Bioingenieurswesen zusammen. Eingebettet ist das neue Studien- und Forschungsprogramm, von dem auch noch weitere Promovierende profitieren sollen, in das „Center for Nanoanalysis and Electron Microscopy (CENEM)“, ein Interdisziplinäres Zentrum der FAU, das sich aus dem Exzellenzcluster „Engineering of Advanced Materials“ heraus gegründet hat.

Weiterlesen

Auf den Spuren der letzten Neandertaler

Fundstelle

An der Fundstelle am Ak-Kaya-Massiv werden die Wissenschaftler der FAU graben. (Bild: FAU)

FAU-Forscher suchen neue Erkenntnisse über das Verschwinden des Vormenschen

Rund 250.000 Jahre lang beherrschte der Neandertaler Europa, doch vor rund 40.000 Jahren verliert sich derzeit seine Spur. Manche Experten machen besonders kühle Abschnitte innerhalb der letzten Eiszeit für sein Verschwinden verantwortlich, andere vermuten, dass der nach Europa einwandernde Homo sapiens seinen Verwandten verdrängt hat. Funde auf der Halbinsel Krim am Schwarzen Meer widersprechen diesen Thesen, denn dort lebten Neandertaler und moderner Mensch lange Zeit nebeneinander – darauf weisen zahlreiche Indizien hin. Ein Team der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) folgt jetzt den Spuren der Vormenschen am Schwarzen Meer mit dem Ziel, Lücken im Wissen über die letzten Neandertaler durch Feldforschungen zu schließen.

Weiterlesen

Knochen- und Immunzellen scheinen zu „twittern“

Schwerpunktprogramm der FAU erhält 6,8 Mio. Euro für weitere drei Jahre

Die körpereigene Abwehr und das Knochensystem stehen in ständigem Kontakt und kommunizieren über ein komplexes Netz von molekularen Verbindungswegen. In den Wechselwirkungen der beiden Systeme könnte der Schlüssel zur Linderung oder sogar Heilung rheumatisch-entzündlicher Erkrankungen wie zum Beispiel rheumatoider Arthritis, Morbus Bechterew oder Arthrose sein. Das Forscherkonsortium „IMMUNOBONE“ unter Leitung der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) (Sprecher: Prof. Dr. Georg Schett) entschlüsselte in den vergangenen drei Jahren bereits einige der Mechanismen, die wesentlich für das Wechselspiel zwischen den beiden Systemen sind. Jetzt startet das „Schwerpunktprogramm 1468“ der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) „Osteoimmunology – IMMUNOBONE – A Program to Unravel the Mutual Interactions between the Immune System and Bone“ mit 21 Projektgruppen und einer Gesamtförderung von 6,8 Millionen Euro in seine zweite Förderperiode.

Weiterlesen

Weltraummission erfolgreich beendet

Erinnert an ein Aquarium: ein Teilstück des Ökosystems mit Bewohnern. (Bild: FAU/Sebastian M. Strauch)

Erinnert an ein Aquarium: ein Teilstück des Ökosystems mit Bewohnern. (Bild: FAU/Sebastian M. Strauch)

FAU-Forscher bereiten Auswertung im Labor vor

Willkommen zurück – das künstliche Ökosystem der Wissenschaftler der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) und der Universität Hohenheim ist nach 30 Tagen im All wieder auf der Erde angekommen: Der russische Satellit Bion-M1 ist in den Morgenstunden des 19. Mai 2013 in der russischen Steppe in der Nähe von Orenburg gelandet. Die Experimente an Bord wurden danach ausgebaut und am Montag den beteiligten Arbeitsgruppen – unter anderem der FAU-Forschungsgruppe um PD Dr. Michael Lebert – übergeben. Jetzt bereiten die Zellbiologen der FAU den Rücktransport ihrer Proben nach Deutschland vor.

Weiterlesen

Tagung: Die Orangerie Erlangen – heute und gestern

Orangerie

Die Orangerie in Erlangen (Bild: FAU)

Samstag, 25. Mai, 9.15 Uhr bis 19.15 Uhr, Kollegienhaus, Raum 1.016, Erlangen

Erst im vergangenen Jahr wurde die Erlanger Orangerie nach jahrelangen Renovierungsarbeiten feierlich wiedereröffnet. Seitdem erstrahlt der 307 Jahre alte Barockbau in neuem Glanz. Eine Tagung am 25. Mai, die das Institut für Kunstgeschichte der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) in Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreis Orangerien in Deutschland organisiert hat, ermöglicht nun einen Blick auf verschiedene historische aber auch aktuelle Aspekte des Gebäudes.

Weiterlesen

Dunkelfelder verraten Störenfriede

Dunkelfeld

Die drei Bilder (von oben nach unten: Absorp­tionsbild, Phasenbild und Dunkelfeldbild) zeigen operativ entferntes Brustgewebe mit einem Karzinom, das im Dunkelfeld im oberen Drittel nahe der Bildmitte als diffuser heller Fleck deutlich zu erkennen ist. Die kleineren, sehr hellen und scharf umrandeten weißen Flecken sind große Kalzifikationen von ca. 1mm Durchmesser, die auch im Absorptionsbild erkennbar sind. (Abbildung: FAU)

Winzige Kalkablagerungen in Brusttumorgewebe werden sichtbar

Mit Hilfe einer neuen Art der medizinischen Röntgenbildgebung haben Physiker der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) in Zusammenarbeit mit Kolleginnen und Kollegen aus der Frauenheilkunde, Radiologie und Pathologie im Universitätsklinikum Erlangen Erstaunliches sichtbar gemacht. In Gewebeproben von Brusttumoren konnten Kalkablagerungen, die mit der Entstehung von Krebs in Verbindung gebracht werden, bereits ab Durchmessern von wenigen Mikrometern nachgewiesen werden. Die Arbeitsgruppe „Radiation Physics“ unter der Leitung von Prof. Dr. Gisela Anton hat dazu das Dunkelfeld der neuen Methode eingesetzt. Damit werden deutlich kleinere Kalzifikationen als bisher für Diagnostiker zugänglich.

Mittels Röntgenstrahlen kann die unterschiedliche Zusammensetzung verschiedener Körpergewebe hervorgehoben werden. Es entstehen „Schattenbilder“, auf denen sich etwa Knochen deutlich von Muskeln abheben, weil diese Gewebetypen die Strahlung nicht im selben Maße schwächen. Bei der sogenannten Phasenkontrast-Röntgenbildgebung wird jedoch ein weiterer Effekt der Röntgenstrahlung genutzt: die Ablenkung an Gewebegrenzflächen.

Weiterlesen