Promovierende erforschen Nanomaterialien mit Hilfe neuester In-situ-Mikroskopie

In-situ

In-situ-Untersuchung der mechanischen Belastbarkeit eines Nanodrahtes mit einem Rasterkraftmikroskop (AFM) unter gleichzeitiger Beobachtung des Objekts im Titan3-Trans-
missionselektronenmikroskop. (Abbildung: FAU)

DFG fördert neues Graduiertenkolleg an der FAU

Zwölf Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler der FAU können im Rahmen ihrer Promotion gemeinsam den mikroskopischen Zusammenhängen zwischen der Struktur und den funktionalen Eigenschaften von Nanomaterialien auf den Grund gehen – mit neuesten Methoden der In-situ-Mikroskopie und der Nanocharakterisierung: Die DFG hat soeben das neue Graduiertenkolleg (GRK) „In situ Mikroskopie mit Elektronen, Röntgenstrahlen und Rastersonden“ für zunächst 4,5 Jahre bewilligt. Initiator Prof. Dr. Erdmann Spiecker, Department Werkstoffwissenschaft der FAU, bringt für den interdisziplinären Ansatz des Graduiertenkollegs Arbeitsgruppen aus Physik, Chemie, Werkstoffwissenschaften und Chemie- und Bioingenieurswesen zusammen. Eingebettet ist das neue Studien- und Forschungsprogramm, von dem auch noch weitere Promovierende profitieren sollen, in das „Center for Nanoanalysis and Electron Microscopy (CENEM)“, ein Interdisziplinäres Zentrum der FAU, das sich aus dem Exzellenzcluster „Engineering of Advanced Materials“ heraus gegründet hat.

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Silber-Nanodraht senkt Kosten für organische Solarzellen

FAU-Forscher entwickeln neuartige Elektroden

Wie lassen sich organische Solarzellen lichtdurchlässig herstellen und das ganz ohne den teuren Rohstoff Indium – dieser Frage sind Wissenschaftler der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) nachgegangen und haben die Antwort in feinsten Silberdrähten gefunden. Sie haben die bisher üblichen Elektroden aus Indiumzinnoxid (ITO) durch Silber-Nanodrähte ersetzt, welche vor allem mit geringeren Kosten für Material und Verarbeitung punkten. Ihre Ergebnisse veröffentlichten die Forscher jüngst in der Online-Ausgabe der Fachzeitschrift Advanced Energy Materials1.

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Wasserstoff aus nasser Biomasse

Prof. Etzold

Kohlenstoff aus Karbid: Prof. Etzold vor einer Versuchsanlage (Bild: Georg Pöhlein)

FAU-Wissenschaftler koordiniert EU-Forschungsprojekt zur Verbesserung der Nachhaltigkeit in der Energieproduktion

Nachhaltig produzierte Energieträger – wie etwa Wasserstoff aus Windkraft – sind ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur Treibhausgasreduzierung und damit ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz. Wasserstoff kann aber nicht nur aus Windkraft, sondern auch auf anderen Wegen nachhaltig produziert werden: Ziel des europäischen Forschungsprojekts SusFuelCat ist es, ein Verfahren zu verbessern, mit dem sich aus nasser Biomasse Wasserstoff gewinnen lässt. Prof. Dr. Bastian Etzold, Juniorprofessor für Katalytische Materialien am Exzellenzcluster „Engineering of Advanced Materials“ der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU), ist maßgeblicher Initiator und Koordinator des internationalen Projekts. Die Europäische Union fördert SusFuelCat seit Anfang 2013 über einen Zeitraum von vier Jahren mit 3,5 Millionen Euro.

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Grünes Licht für Helmholtz-Institut Erlangen-Nürnberg

Werden immer leistungsfähiger: Photovoltaik-Module (Bild: veer.com)

In Nürnberg soll im Rahmen des Helmholtz-Instituts eine Professur für Photovoltaik angesiedelt werden. (Bild: veer.com)

Helmholtz-Delegation spricht nach Begutachtung von „exzellentem Konzept“

Die Weichen für die Ansiedlung eines Helmholtz-Instituts an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg sind gestellt. Nach einer Begehung hat sich die von der Helmholtz-Gesellschaft entsandte internationale Gutachterkommission ausdrücklich für die Gründung eines „Helmholtz Instituts Erlangen-Nürnberg für erneuerbare Energien“ ausgesprochen. Damit dürfte die „helmholtzfreie Zone Nordbayern“ spätestens im kommenden Jahr der Vergangenheit angehören.

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Höchste Ehrung für Erlanger Forscherin

Prof. Dr. Marion Merklein (Bild: FAU)

Prof. Dr. Marion Merklein (Bild: FAU)

Professorin Marion Merklein erhält Leibniz-Preis

Prof. Dr.  Marion Merklein, Leiterin des Lehrstuhl für Fertigungstechnologie der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU), erhält den höchstdotierten deutschen Förderpreis, den Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis 2013. Dies hat der Hauptausschuss der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) heute bekannt gegeben. Der Preis ist mit 2,5 Millionen Euro dotiert. Die offizielle Preisübergabe findet am 19. März 2013 in Berlin statt. Zu den allerersten Gratulanten, die Professorin Merklein ihre Glückwünsche aussprachen, zählte FAU-Präsident Prof. Dr. Karl-Dieter Grüske.

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Antrittsvorlesung: „Photonik am Limit: Ein Photon, ein Molekül“

Prof. Stephan Götzinger (Bild: FAU)

Prof. Stephan Götzinger (Bild: FAU)

Montag, 22. Oktober 2012 um 17.15 Uhr im Hörsaal E, Staudtstraße 5, Erlangen

Die Übertragung, Speicherung und Verarbeitung von Information, wie man sie heute kennt, wären ohne die Photonik nicht denkbar. In dem gut erforschten Feld stoßen Forscher nun an seine Grenzen. Einen Ansatz zur dessen Ausweitung stellt Prof. Dr. Stephan Götzinger, Professor für Physik an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU), in seiner Antrittsvorlesung „Photonik am Limit: Ein Photon, ein Molekül“ vor. In der Vorlesung, zu der die Naturwissenschaftliche Fakultät der FAU und das Max-Planck-Institut für die Physik des Lichts (MPL) einladen, können Zuhörer im Rahmen eines Experiments einzelne Moleküle live sehen. Sie findet am 22. Oktober 2012 um 17.15 Uhr im Hörsaal E, Staudtstraße 5, Erlangen statt.

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Graduiertenschule unterzeichnet Kooperationsvertrag mit australischem Forschungsinstitut

Prof. Boris Martinac (rechts) und Prof. Oliver Friedrich mit dem Vertrag vor der Statue von Dr. Victor Chang, dem verstorbenen gründer und Namensgeber des Instituts.

Prof. Boris Martinac (rechts) und Prof. Oliver Friedrich mit dem Vertrag vor der Statue von Dr. Victor Chang, dem verstorbenen Gründer und Namensgeber des Instituts.

Die Erlangen Graduate School in Advanced Optical Technologies (SAOT), der gerade im Rahmen der deutschen Exzellenzinitiative für weitere fünf Jahre eine finanzielle Förderung bewilligt wurde, hat ihre weltweit bestehenden wissenschaftlichen Bindungen um einen Kooperationsvertrag mit einem wichtigen australischen Forschungsinstitut erweitert.

Das in Sydney angesiedelte Victor Chang Cardiac Research Institute (VCCRI) gehört zu den führenden Forschungseinrichtungen Australiens auf dem Gebiet der Herz-Kreislauf-Erkrankungen und beschäftigt sich mit Mechanismen und molekularen Therapien der Herzinsuffizienz, Herzrhythmusstörungen und Bluthochdruck. Die Forschung ist wegweisend für die Life-Science-Forschung und Gesundheitsentwicklung in Australien. Die Entwicklung und Anwendung optischer Technologien für die Herz-Kreislauf-Forschung ist dabei ein zentrales Thema der wissenschaftlichen Arbeiten, das in Kooperation mit der SAOT auf hohem internationalem Niveau vertieft bearbeitet werden soll.

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Dr. Andreas Bräuer erhält „Hochschullehrer-Nachwuchspreis“ der Dechema

Dr. Andreas Bräuer (zweiter v.l.); (Bild: CITplus)

Dr. Andreas Bräuer (zweiter v.l.); (Bild: CITplus)

Einer von drei „Hochschullehrer Nachwuchspreisen 2012“ der Dechema wurde während der Eröffnungszeremonie des Jahrestreffens der ProcessNet am 11. September 2012 in Karlsruhe an Dr.-Ing. Andreas Bräuer von der Friedrich-Alexander Universität Erlangen-Nürnberg übergeben. Er wird damit für seinen Vortrag ausgezeichnet, der auf dem Hochschullehrer-Nachwuchstreffen der ProcessNet Fachgemeinschaft „Bildung und Inovation“ besondere Anerkennung gefunden hat.

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1,5 Mio. Euro für FAU-Nachwuchswissenschaftlerin

Prof. Dr. Jana Zaumseil (Foto: privat)

Prof. Dr. Jana Zaumseil (Foto: privat)

Prof. Dr. Jana Zaumseil erhält renommierten europäischen Forschungsförderpreis

Über eine prestigeträchtige Auszeichnung und Fördergelder in Höhe von fast 1,5 Millionen Euro kann sich Prof. Dr. Jana Zaumseil vom Lehrstuhl für Werkstoffwissenschaften (Polymerwerkstoffe) der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) freuen: Die Forscherin gehört zu der kleinen Gruppe von Nachwuchswissenschaftlern, die vom Europäischen Forschungsrat (European Research Council, ERC) in den kommenden fünf Jahren mit einem der begehrten „Starting Independent Researcher Grants“ gefördert werden. Das ERC vergibt diese Fördermittel an vielversprechende junge Forscherpersönlichkeiten, die so die Chance erhalten sollen, eigene Forschergruppen auszubauen und Forschungsprojekte mit hohem Innovationspotenzial voranzutreiben.

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Raum-Zeit-Symmetrie macht optische Systeme unsichtbar

Raum-Zeit-Symmetrie / Bild: Christoph Bersch

Raum-Zeit-Symmetrie / Bild: Christoph Bersch

FAU-Forscher untersuchen Zusammenspiel von Lichtverstärkung und -verlusten

Physiker der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) haben erstmals experimentell nachgewiesen, dass ein optisches System von einer Seite quasi unsichtbar sein und von der anderen wie ein Spiegel wirken kann. Die Ergebnisse wurden jetzt in der renommierten Fachzeitschrift „Nature“ publiziert.

Experimentelle Messung (oben) und künstlerische Illustration (unten) zur einseitigen Unsichtbarkeit: Kommt ein Lichtstrahl von links, so sind die Reflektionen an den rot-blauen Streukörpern aus PT-symmetrischem Material stärker als der Lichtstrahl selbst. Fällt der gleiche Lichtstrahl jedoch von rechts auf die aktiven Elemente, so ist die Reflektion stark unterdrückt und der Strahl kann die Elemente ungehindert durchdringen – die Streukörper sind von rechts somit unsichtbar.

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