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	<title>FAU aktuell</title>
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	<description>Neues aus der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg</description>
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		<title>Verleihung des Cord-Michael-Becker-Preises 2013</title>
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		<pubDate>Wed, 19 Jun 2013 11:26:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kommunikation &#38; Presse</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leute]]></category>
		<category><![CDATA[Panorama]]></category>

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		<description><![CDATA[<strong>Samstag, 29. Juni, 11.00 Uhr, Hörsaal des Instituts für Biochemie, Emil-Fischer-Zentrum, Fahrstraße 17, Erlangen</strong><p></p><p>Die Nachwuchswissenschaftlerin Dr. Anke Bill ist Preisträgerin des Cord-Michael-Becker-Preises, den die Medizinische Fakultät der FAU durch die Forschungsstiftung Medizin am Universitätsklinikum Erlangen in diesem Jahr zum ersten Mal verleiht. Mit dem Preis, der mit 5.000 Euro dotiert ist, werden herausragende Promotionsleistungen im Fach Molekulare Medizin geehrt.</p><p></p><p><!--more--></p><p></p><p>Dr. Anke Bill hat eine Gruppe von Proteinen, so genannte Cytohesine identifiziert, die eine wichtige Funktion für das Zellwachstum und die Zellteilung haben. Diese Eiweiße werden zum Beispiel in größeren Mengen in Lungenkrebszellen gebildet. Die Wissenschaftlerin konnte nachweisen, dass eine Hemmung dieser Eiweiße das Wachstum von Krebszellen verlangsamt bzw. deren Absterben bewirkt. Ihre Erkenntnisse könnten zur Entwicklung neuer Krebstherapien genutzt werden.</p><p></p><p>Die Preisträgerin hat an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn Molekulare Biomedizin studiert und am dortigen Life &amp; Medical Sciences Institute promoviert. Ihre Erkenntnisse zur Funktion von Cytohesinen als cytoplasmatische Aktivatoren von ErbB-Rezeptoren und deren Rolle in der Aktivierung des Tumorwachstums veröffentlichte sie u. a. im international renommierten Fachjournal Cell. Anke Bill reist zur Preisverleihung aus Boston, USA, ihrer derzeitigen Arbeitsstätte, an und stellt ihre Ergebnisse in einem Festvortrag vor.</p><p></p><p>Mit dem Preis honoriert die Forschungsstiftung außerdem seinen Namensgeber, den langjährigen Lehrstuhlinhaber am Institut für Biochemie und Molekulare Medizin, Professor Dr. Cord-Michael Becker. Der Mediziner hat das Konzept für den Studiengang Molekularen Medizin, der 1999 an der FAU eingeführt wurde, maßgeblich mitentwickelt. Seither sind ähnliche Programme an weiteren deutschen Universitäten entstanden. Mit dem Preis möchte die Medizinische Fakultät Nachwuchswissenschaftler am Anfang ihrer wissenschaftlichen Karriere fördern.</p><p></p><p><strong>Weitere Informationen:</strong></p><p></p><p>Dr. Inga Ebermann</p><p>Tel.: 09131 85-24645</p><p><a href="mailto:inga.ebermann@fau.de">inga.ebermann@fau.de</a></p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Samstag, 29. Juni, 11.00 Uhr, Hörsaal des Instituts für Biochemie, Emil-Fischer-Zentrum, Fahrstraße 17, Erlangen</strong></p>
<p>Die Nachwuchswissenschaftlerin Dr. Anke Bill ist Preisträgerin des Cord-Michael-Becker-Preises, den die Medizinische Fakultät der FAU durch die Forschungsstiftung Medizin am Universitätsklinikum Erlangen in diesem Jahr zum ersten Mal verleiht. Mit dem Preis, der mit 5.000 Euro dotiert ist, werden herausragende Promotionsleistungen im Fach Molekulare Medizin geehrt.</p>
<p><span id="more-16581"></span></p>
<p>Dr. Anke Bill hat eine Gruppe von Proteinen, so genannte Cytohesine identifiziert, die eine wichtige Funktion für das Zellwachstum und die Zellteilung haben. Diese Eiweiße werden zum Beispiel in größeren Mengen in Lungenkrebszellen gebildet. Die Wissenschaftlerin konnte nachweisen, dass eine Hemmung dieser Eiweiße das Wachstum von Krebszellen verlangsamt bzw. deren Absterben bewirkt. Ihre Erkenntnisse könnten zur Entwicklung neuer Krebstherapien genutzt werden.</p>
<p>Die Preisträgerin hat an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn Molekulare Biomedizin studiert und am dortigen Life &amp; Medical Sciences Institute promoviert. Ihre Erkenntnisse zur Funktion von Cytohesinen als cytoplasmatische Aktivatoren von ErbB-Rezeptoren und deren Rolle in der Aktivierung des Tumorwachstums veröffentlichte sie u. a. im international renommierten Fachjournal Cell. Anke Bill reist zur Preisverleihung aus Boston, USA, ihrer derzeitigen Arbeitsstätte, an und stellt ihre Ergebnisse in einem Festvortrag vor.</p>
<p>Mit dem Preis honoriert die Forschungsstiftung außerdem seinen Namensgeber, den langjährigen Lehrstuhlinhaber am Institut für Biochemie und Molekulare Medizin, Professor Dr. Cord-Michael Becker. Der Mediziner hat das Konzept für den Studiengang Molekularen Medizin, der 1999 an der FAU eingeführt wurde, maßgeblich mitentwickelt. Seither sind ähnliche Programme an weiteren deutschen Universitäten entstanden. Mit dem Preis möchte die Medizinische Fakultät Nachwuchswissenschaftler am Anfang ihrer wissenschaftlichen Karriere fördern.</p>
<p><strong>Weitere Informationen:</strong></p>
<p>Dr. Inga Ebermann<br />
Tel.: 09131 85-24645<br />
<a href="mailto:inga.ebermann@fau.de">inga.ebermann@fau.de</a></p>
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		<title>Vortrag: Korruption und Steuerhinterziehung</title>
		<link>http://blogs.fau.de/news/2013/06/19/vortrag-korruption-und-steuerhinterziehung/</link>
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		<pubDate>Wed, 19 Jun 2013 11:25:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kommunikation &#38; Presse</dc:creator>
				<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blogs.fau.de/news/?p=16579</guid>
		<description><![CDATA[<strong>Dienstag, 25. Juni, 18.00 Uhr, Fachbereich Wirtschaftswissenschaften, Lange Gasse 20, Raum 4.109, Nürnberg</strong><p></p><p>Korruption und Steuerhinterziehung bedingen einander, das hat Prof. Dr. Johannes Rincke vom Lehrstuhl für Volkswirtschaftslehre, insbesondere Wirtschaftspolitik der FAU herausgefunden. Seine Ergebnisse seines von der Hans-Frisch-Stiftung geförderten Projektes stellt er in einem Vortrag am 25. Juni vor.</p><p></p><p><!--more--></p><p></p><p><strong>Weitere Informationen:</strong></p><p></p><p>Anita Eggers</p><p>Tel.: 0911/5302-494</p><p><a href="mailto:frisch-stiftung@wiso.uni-erlangen.de">frisch-stiftung@wiso.uni-erlangen.de</a></p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Dienstag, 25. Juni, 18.00 Uhr, Fachbereich Wirtschaftswissenschaften, Lange Gasse 20, Raum 4.109, Nürnberg</strong></p>
<p>Korruption und Steuerhinterziehung bedingen einander, das hat Prof. Dr. Johannes Rincke vom Lehrstuhl für Volkswirtschaftslehre, insbesondere Wirtschaftspolitik der FAU herausgefunden. Seine Ergebnisse seines von der Hans-Frisch-Stiftung geförderten Projektes stellt er in einem Vortrag am 25. Juni vor.</p>
<p><span id="more-16579"></span></p>
<p><strong>Weitere Informationen:</strong></p>
<p>Anita Eggers<br />
Tel.: 0911/5302-494<br />
<a href="mailto:frisch-stiftung@wiso.uni-erlangen.de">frisch-stiftung@wiso.uni-erlangen.de</a></p>
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		<title>Lesung: Sten Nadolny zu Gast an der FAU</title>
		<link>http://blogs.fau.de/news/2013/06/19/lesung-sten-nadolny-zu-gast-an-der-fau-2/</link>
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		<pubDate>Wed, 19 Jun 2013 11:24:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kommunikation &#38; Presse</dc:creator>
				<category><![CDATA[Panorama]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blogs.fau.de/news/?p=16576</guid>
		<description><![CDATA[<p></p><p><strong>Montag, 24. Juni, 20.00 Uhr, Kunstpalais Erlangen, Innenhof</strong></p><p></p><p>Nachdem die für den 3. Juni angekündigte Lesung von Sten Nadolny leider abgesagt werden musste, weil der Autor selbst Opfer des Hochwassers wurde, steht nun ein neuer Termin für seine Lesung an der FAU fest: Sten Nadolny liest am 24. Juni um 20.00 Uhr, im Innenhof des Kunstpalais Erlangen. Die Veranstaltung ist eine Kooperation der FAU mit dem Kunstpalais Erlangen. Der Eintritt ist kostenlos.</p><p></p><p><!--more--></p><p></p><p>Nadolny ist in diesem Jahr Gast des „Erlanger Poetik-Kollegs“ der FAU, in dem sich Autoren im Rahmen eines Hauptseminars auf die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit ihrem Werk einlassen. Das Poetik-Kolleg wurde im Wintersemester 2007/2008 ins Leben gerufen. Erste „Gastpoetin“ war die Literaturnobelpreisträgerin von 2009, Herta Müller. Seither konnten die Erlanger Germanisten in jedem Semester namhafte Autoren für die Veranstaltung gewinnen, unter ihnen Eugen Gomringer, Doron Rabinovici, Ulrike Draesner und Thomas Lehr.</p><p></p><p>Sten Nadolny, 1942 in Zehdenick geboren, wurde 1983 bekannt durch „Die Entdeckung der Langsamkeit“, ein Roman, der zum internationalen Bestseller avancierte. Für seine Werke wurde Nadolny mit zahlreichen Literaturpreisen ausgezeichnet, darunter 1981 der Ingeborg-Bachmann-Preis, der Jakob-Wassermann-Literaturpreis (2004) oder der Rheingau-Literaturpreis (2012). Im Jahr 2012 erschien das jüngste Werk Nadolnys, der Roman „Weitlings Sommerfrische“, für den er bereits den Buchpreis der Stiftung Ravensburger Verlag erhielt.</p><p></p><p><strong>Weitere Informationen:</strong></p><p></p><p>Agnes Bidmon</p><p>Tel.: 09131/85 22612</p><p><a href="mailto:agnes.bidmon@ger.phil.uni-erlangen.de">agnes.bidmon@ger.phil.uni-erlangen.de</a></p><p></p><p>Victoria Gutsche</p><p>Tel.: 09131/ 85-22910</p><p><a href="mailto:victoria.Gutsche@ger.phil.uni-erlangen.de">victoria.gutsche@ger.phil.uni-erlangen.de</a></p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_16304" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://blogs.fau.de/news/files/2013/05/Nadolny.jpg"><img class="size-medium wp-image-16304" alt="Sten Nadolny" src="http://blogs.fau.de/news/files/2013/05/Nadolny-300x199.jpg" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">Sten Nadolny (Bild: Piper Verlag/Eckhard Waasmann)</p></div>
<p><strong>Montag, 24. Juni, 20.00 Uhr, Kunstpalais Erlangen, Innenhof</strong></p>
<p>Nachdem die für den 3. Juni angekündigte Lesung von Sten Nadolny leider abgesagt werden musste, weil der Autor selbst Opfer des Hochwassers wurde, steht nun ein neuer Termin für seine Lesung an der FAU fest: Sten Nadolny liest am 24. Juni um 20.00 Uhr, im Innenhof des Kunstpalais Erlangen. Die Veranstaltung ist eine Kooperation der FAU mit dem Kunstpalais Erlangen. Der Eintritt ist kostenlos.</p>
<p><span id="more-16576"></span></p>
<p>Nadolny ist in diesem Jahr Gast des „Erlanger Poetik-Kollegs“ der FAU, in dem sich Autoren im Rahmen eines Hauptseminars auf die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit ihrem Werk einlassen. Das Poetik-Kolleg wurde im Wintersemester 2007/2008 ins Leben gerufen. Erste „Gastpoetin“ war die Literaturnobelpreisträgerin von 2009, Herta Müller. Seither konnten die Erlanger Germanisten in jedem Semester namhafte Autoren für die Veranstaltung gewinnen, unter ihnen Eugen Gomringer, Doron Rabinovici, Ulrike Draesner und Thomas Lehr.</p>
<p>Sten Nadolny, 1942 in Zehdenick geboren, wurde 1983 bekannt durch „Die Entdeckung der Langsamkeit“, ein Roman, der zum internationalen Bestseller avancierte. Für seine Werke wurde Nadolny mit zahlreichen Literaturpreisen ausgezeichnet, darunter 1981 der Ingeborg-Bachmann-Preis, der Jakob-Wassermann-Literaturpreis (2004) oder der Rheingau-Literaturpreis (2012). Im Jahr 2012 erschien das jüngste Werk Nadolnys, der Roman „Weitlings Sommerfrische“, für den er bereits den Buchpreis der Stiftung Ravensburger Verlag erhielt.</p>
<p><strong>Weitere Informationen:</strong></p>
<p>Agnes Bidmon<br />
Tel.: 09131/85 22612<br />
<a href="mailto:agnes.bidmon@ger.phil.uni-erlangen.de">agnes.bidmon@ger.phil.uni-erlangen.de</a></p>
<p>Victoria Gutsche<br />
Tel.: 09131/ 85-22910<br />
<a href="mailto:victoria.Gutsche@ger.phil.uni-erlangen.de">victoria.gutsche@ger.phil.uni-erlangen.de</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Antrittsvorlesung: Von ultrakurzen Laserpulsen und neuartigen Teilchenbeschleunigern</title>
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		<pubDate>Wed, 19 Jun 2013 11:22:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kommunikation &#38; Presse</dc:creator>
				<category><![CDATA[Panorama]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blogs.fau.de/news/?p=16574</guid>
		<description><![CDATA[<p></p><p>In seiner Antrittsvorlesung am Montag, 24. Juni, stellt Prof. Dr. Peter Hommelhoff, Department für Physik der FAU, zwei aktuelle Experimente aus seiner Forschung vor.</p><p></p><p><!--more--></p><p></p><p>Werden extrem kurze Laserpulse auf scharfe Metallspitzen geschossen, lassen sich Elektronen herausschlagen, die dann direkt vom elektrischen Feld der Laserpulse gelenkt werden können. Die Forscher arbeiten dabei mit den kürzesten kontrollierbaren Zeitskalen, nämlich Femtosekunden – das ist weniger als ein Millionstel einer Milliardstelsekunde. Die Grundlagenforschung von Hommelhoffs Arbeitsgruppe könnte in neuartigen, lichtgesteuerten und extrem schnellen optischen Transistoren münden, die für die Kopplung von Laserpulsen, wie sie bereits heute in Glasfasern verwenden werden, und für Elektronik eingesetzt werden könnten. Außerdem geht Hommelhoff in seinem Vortrag auf ein weiteres Experiment ein, in dem er zusammen mit seiner Arbeitsgruppe die physikalische Grundlagen für laserbasierte Teilchenbeschleuniger demonstriert hat. Im Vergleich zu den herkömmlichen Geräten beschleunigen sie die Teilchen viel schneller auf hohe Energien. Dies könnte dazu genutzt werden, deutlich kompaktere Beschleuniger – derzeit haben sie einen Durchmesser von bis zu 8,5 Kilometern – zu bauen oder energiereichere Teilchenstrahlen zu erzeugen.</p><p></p><p><strong>Weitere Informationen:</strong></p><p></p><p>Prof. Dr. Peter Hommelhoff</p><p>Tel.: 09131/85-27090</p><p><a href="mailto:peter.hommelhoff@physik.uni-erlangen.de">peter.hommelhoff@physik.uni-erlangen.de</a></p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_16585" class="wp-caption alignright" style="width: 230px"><a href="http://blogs.fau.de/news/files/2013/06/MG_1988b_cr_Peter-Hommelhoff.jpg"><img class="size-medium wp-image-16585" alt="Prof. Dr. Peter Hommelhoff" src="http://blogs.fau.de/news/files/2013/06/MG_1988b_cr_Peter-Hommelhoff-220x300.jpg" width="220" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Prof. Dr. Peter Hommelhoff (Bild: privat)</p></div>
<p>In seiner Antrittsvorlesung am Montag, 24. Juni, stellt Prof. Dr. Peter Hommelhoff, Department für Physik der FAU, zwei aktuelle Experimente aus seiner Forschung vor.</p>
<p><span id="more-16574"></span></p>
<p>Werden extrem kurze Laserpulse auf scharfe Metallspitzen geschossen, lassen sich Elektronen herausschlagen, die dann direkt vom elektrischen Feld der Laserpulse gelenkt werden können. Die Forscher arbeiten dabei mit den kürzesten kontrollierbaren Zeitskalen, nämlich Femtosekunden – das ist weniger als ein Millionstel einer Milliardstelsekunde. Die Grundlagenforschung von Hommelhoffs Arbeitsgruppe könnte in neuartigen, lichtgesteuerten und extrem schnellen optischen Transistoren münden, die für die Kopplung von Laserpulsen, wie sie bereits heute in Glasfasern verwenden werden, und für Elektronik eingesetzt werden könnten. Außerdem geht Hommelhoff in seinem Vortrag auf ein weiteres Experiment ein, in dem er zusammen mit seiner Arbeitsgruppe die physikalische Grundlagen für laserbasierte Teilchenbeschleuniger demonstriert hat. Im Vergleich zu den herkömmlichen Geräten beschleunigen sie die Teilchen viel schneller auf hohe Energien. Dies könnte dazu genutzt werden, deutlich kompaktere Beschleuniger – derzeit haben sie einen Durchmesser von bis zu 8,5 Kilometern – zu bauen oder energiereichere Teilchenstrahlen zu erzeugen.</p>
<p><strong>Weitere Informationen:</strong></p>
<p>Prof. Dr. Peter Hommelhoff<br />
Tel.: 09131/85-27090<br />
<a href="mailto:peter.hommelhoff@physik.uni-erlangen.de">peter.hommelhoff@physik.uni-erlangen.de</a></p>
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		</item>
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		<title>Handballer und FAU-Institut für Sportwissenschaft und Sport kooperieren</title>
		<link>http://blogs.fau.de/news/2013/06/18/handballer-und-fau-institut-fur-sportwissenschaft-und-sport-kooperieren/</link>
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		<pubDate>Tue, 18 Jun 2013 11:26:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kommunikation &#38; Presse</dc:creator>
				<category><![CDATA[Panorama]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blogs.fau.de/news/?p=16571</guid>
		<description><![CDATA[<strong>Gesundheits-Check für HC-Spieler Sebastian Preiss</strong><p></p><p>Regelmäßig zum Saisonstart müssen sich alle Spieler der Handball-Bundesliga der Männer einem kompletten medizinischen Check unterziehen, um ihren exakten Gesundheitszustand zu bestätigen – das gilt auch für Sebastian Preiss, der beim Zweitligisten HC Erlangen spielt. Dafür arbeiten der HC Erlangen und die FAU bereits seit der Saison 2011/2012 regelmäßig zweimal im Jahr verstärkt zusammen. <!--more--></p><p></p><p>Während der Saisonvorbereitung und in der kurzen Winterpause im Januar führt IQ Move, eine Ausgründung des Instituts für Sportwissenschaft und Sport, Arbeitsbereich Sport- und Bewegungsmedizin an der FAU, eine Leistungsdiagnostik jedes einzelnen Spielers durch. Auf diese Weise kann das Trainerteam jederzeit individuell auf den Gesundheitszustand und die sportliche Leistungsfähigkeit der Spieler eingehen und auf eventuelle Auffälligkeiten reagieren.</p><p></p><p>Die sportmedizinische Untersuchung wird in folgenden drei Bereichen durchgeführt:</p><p></p><p>	Bei der Spiroergometrie wird bei körperlicher Belastung durch Messung von Atemgasen die Reaktion von Herz, Kreislauf, Atmung und Stoffwechsel untersucht.</p><p>	Die Körperzusammensetzungsanalyse liefert Werte über die genaue Zusam¬mensetzung des Körpers in Bezug auf Muskel-, Wasser- und Fettanteil.</p><p>	Mittels eines Herzultraschall-Geräts der neuesten Generation wird das Herz dreidimensional dargestellt – so können Erkrankungen wie etwa Herzmuskelentzündungen oder Herzklappenfehler erkannt oder ausgeschlossen werden.</p><p></p><p>IQ Move wird geleitet von Professor Matthias Lochmann und Leonard Fraunberger, Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie und Sportmedizin, sowie dem Sportwissenschaftler Holger Eckhardt.</p><p></p><p>&nbsp;</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Gesundheits-Check für HC-Spieler Sebastian Preiss</strong></p>
<p>Regelmäßig zum Saisonstart müssen sich alle Spieler der Handball-Bundesliga der Männer einem kompletten medizinischen Check unterziehen, um ihren exakten Gesundheitszustand zu bestätigen – das gilt auch für Sebastian Preiss, der beim Zweitligisten HC Erlangen spielt. Dafür arbeiten der HC Erlangen und die FAU bereits seit der Saison 2011/2012 regelmäßig zweimal im Jahr verstärkt zusammen. <span id="more-16571"></span></p>
<p>Während der Saisonvorbereitung und in der kurzen Winterpause im Januar führt IQ Move, eine Ausgründung des Instituts für Sportwissenschaft und Sport, Arbeitsbereich Sport- und Bewegungsmedizin an der FAU, eine Leistungsdiagnostik jedes einzelnen Spielers durch. Auf diese Weise kann das Trainerteam jederzeit individuell auf den Gesundheitszustand und die sportliche Leistungsfähigkeit der Spieler eingehen und auf eventuelle Auffälligkeiten reagieren.</p>
<p>Die sportmedizinische Untersuchung wird in folgenden drei Bereichen durchgeführt:</p>
<ul>
<li>Bei der Spiroergometrie wird bei körperlicher Belastung durch Messung von Atemgasen die Reaktion von Herz, Kreislauf, Atmung und Stoffwechsel untersucht.</li>
<li>Die Körperzusammensetzungsanalyse liefert Werte über die genaue Zusam¬mensetzung des Körpers in Bezug auf Muskel-, Wasser- und Fettanteil.</li>
<li>Mittels eines Herzultraschall-Geräts der neuesten Generation wird das Herz dreidimensional dargestellt – so können Erkrankungen wie etwa Herzmuskelentzündungen oder Herzklappenfehler erkannt oder ausgeschlossen werden.</li>
</ul>
<p>IQ Move wird geleitet von Professor Matthias Lochmann und Leonard Fraunberger, Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie und Sportmedizin, sowie dem Sportwissenschaftler Holger Eckhardt.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Grafikkarten machen den Unterschied</title>
		<link>http://blogs.fau.de/news/2013/06/18/grafikkarten-machen-den-unterschied/</link>
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		<pubDate>Tue, 18 Jun 2013 08:56:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kommunikation &#38; Presse</dc:creator>
				<category><![CDATA[Panorama]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blogs.fau.de/news/?p=16564</guid>
		<description><![CDATA[<p></p><p><strong>Studierende der FAU setzen sich in der Vorauswahl bei internationalem Wettbewerb im Hochleistungsrechnen durch</strong></p><p></p><p>Auf der SuperComputing 2013 (SC13) – der renommiertesten Konferenz auf dem Gebiet der Hochleistungsrechner – messen sich in der Student Cluster Competition jährlich weltweit Studierende darin, den effizientesten und zugleich leistungsstärksten Rechner selbst zu konfigurieren. Zum ersten Mal seit 2008 hat sich nun ein deutsches Team in der Vorauswahl durchgesetzt: Sechs Studierende der FAU fliegen im November zur SC13 ins amerikanische Denver, Colorado.</p><p></p><p>Schwarze Löcher kollidieren lassen oder das Verhalten von Wirbelstürmen berechnen – wissenschaftliche Experimente am Computer zu simulieren, wird immer komplexer. Mit einem einfachen PC ist es da nicht mehr getan, für die umfangreichen Berechnungen benötigen die Forscher Hochleistungsrechner. Im Student Cluster Competition der SC13 versuchen studentische Teams, in einem 48-stündigen Wettstreit, aus ihren selbst zusammengestellten „Mini-Supercomputern“ die höchstmögliche Leistung herauszuholen.</p><p></p><p><!--more--></p><p></p><p>In der Vorrunde reichen die Teams Entwürfe ihres Rechners ein – ein wichtiges Kriterium für die Jury ist unter anderem, dass der Computer bei gleichbleibenden Stromkosten eine möglichst hohe Leistungsfähigkeit erzielt. Diese Hürde haben die sechs FAU-Studierenden (Christopher Bross, Cristian Proksch, Dominik Ernst, Lena Leitenmaier, Lucas Grunenberg, Marco Heisig) unter der Leitung von Andreas Schäfer, Lehrstuhl für Informatik 3 (Rechnerarchitektur), bereits genommen: Die Fachjury hat sie für das Finale in Denver nominiert. Jetzt heißt es, den Entwurf in die Realität umzusetzen.</p><p></p><p>Der Erlanger Ansatz unterscheidet sich dabei grundlegend von denen anderer Teams. „Wir setzen ganz stark auf den Einsatz von Grafikkarten“, erklärt Andreas Schäfer. „Das ist einerseits riskant, denn die Computerprogramme unterstützen die Karten teilweise noch nicht. Wir müssen entsprechende Programme in den nächsten Monaten erst noch entwickeln.“ Andererseits: Da Grafikkarten sehr stromsparend arbeiten, bergen sie für den Wettbewerb viel Potenzial.</p><p></p><p>Unterstützung bei ihrem Projekt erhalten die Erlanger dabei von ihren Sponsoren: Grafikkartenhersteller NVIDIA, der deutschen Systemintegrator Megware und der Compilerhersteller PGI. Sie stellen die Grafikkarten, Hostsysteme und Software im Wert von mehreren zehntausend Euro zur Verfügung, die auch nach dem Wettbewerb an der FAU verbleiben dürfen.</p><p></p><p><strong>Weitere Informationen:</strong></p><p></p><p>Andreas Schäfer</p><p>Tel.: 09131/85-27910</p><p><a href="mailto:andreas.schaefer@informatik.uni-erlangen.de">andreas.schaefer@informatik.uni-erlangen.de</a></p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_16566" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://blogs.fau.de/news/files/2013/06/IMG_4157.jpg"><img class="size-medium wp-image-16566" alt="Das FAU-Team der Student Cluster Competition (Bild: privat)" src="http://blogs.fau.de/news/files/2013/06/IMG_4157-300x217.jpg" width="300" height="217" /></a><p class="wp-caption-text">Das FAU-Team der Student Cluster Competition (Bild: privat)</p></div>
<p><strong>Studierende der FAU setzen sich in der Vorauswahl bei internationalem Wettbewerb im Hochleistungsrechnen durch</strong></p>
<p>Auf der SuperComputing 2013 (SC13) – der renommiertesten Konferenz auf dem Gebiet der Hochleistungsrechner – messen sich in der Student Cluster Competition jährlich weltweit Studierende darin, den effizientesten und zugleich leistungsstärksten Rechner selbst zu konfigurieren. Zum ersten Mal seit 2008 hat sich nun ein deutsches Team in der Vorauswahl durchgesetzt: Sechs Studierende der FAU fliegen im November zur SC13 ins amerikanische Denver, Colorado.</p>
<p>Schwarze Löcher kollidieren lassen oder das Verhalten von Wirbelstürmen berechnen – wissenschaftliche Experimente am Computer zu simulieren, wird immer komplexer. Mit einem einfachen PC ist es da nicht mehr getan, für die umfangreichen Berechnungen benötigen die Forscher Hochleistungsrechner. Im Student Cluster Competition der SC13 versuchen studentische Teams, in einem 48-stündigen Wettstreit, aus ihren selbst zusammengestellten „Mini-Supercomputern“ die höchstmögliche Leistung herauszuholen.</p>
<p><span id="more-16564"></span></p>
<p>In der Vorrunde reichen die Teams Entwürfe ihres Rechners ein – ein wichtiges Kriterium für die Jury ist unter anderem, dass der Computer bei gleichbleibenden Stromkosten eine möglichst hohe Leistungsfähigkeit erzielt. Diese Hürde haben die sechs FAU-Studierenden (Christopher Bross, Cristian Proksch, Dominik Ernst, Lena Leitenmaier, Lucas Grunenberg, Marco Heisig) unter der Leitung von Andreas Schäfer, Lehrstuhl für Informatik 3 (Rechnerarchitektur), bereits genommen: Die Fachjury hat sie für das Finale in Denver nominiert. Jetzt heißt es, den Entwurf in die Realität umzusetzen.</p>
<p>Der Erlanger Ansatz unterscheidet sich dabei grundlegend von denen anderer Teams. „Wir setzen ganz stark auf den Einsatz von Grafikkarten“, erklärt Andreas Schäfer. „Das ist einerseits riskant, denn die Computerprogramme unterstützen die Karten teilweise noch nicht. Wir müssen entsprechende Programme in den nächsten Monaten erst noch entwickeln.“ Andererseits: Da Grafikkarten sehr stromsparend arbeiten, bergen sie für den Wettbewerb viel Potenzial.</p>
<p>Unterstützung bei ihrem Projekt erhalten die Erlanger dabei von ihren Sponsoren: Grafikkartenhersteller NVIDIA, der deutschen Systemintegrator Megware und der Compilerhersteller PGI. Sie stellen die Grafikkarten, Hostsysteme und Software im Wert von mehreren zehntausend Euro zur Verfügung, die auch nach dem Wettbewerb an der FAU verbleiben dürfen.</p>
<p><strong>Weitere Informationen:</strong></p>
<p>Andreas Schäfer<br />
Tel.: 09131/85-27910<br />
<a href="mailto:andreas.schaefer@informatik.uni-erlangen.de">andreas.schaefer@informatik.uni-erlangen.de</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Durchbruch in der Depressionsbehandlung</title>
		<link>http://blogs.fau.de/news/2013/06/17/durchbruch-in-der-depressionsbehandlung/</link>
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		<pubDate>Mon, 17 Jun 2013 15:22:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kommunikation &#38; Presse</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blogs.fau.de/news/?p=16556</guid>
		<description><![CDATA[<p></p><p><strong>Bisher unbeachtete Wirkung gängiger Antidepressiva als eigentlicher Haupteffekt identifiziert</strong></p><p></p><p>Als wichtigste Ursache für Depressionen galt bisher, dass die Signalübertragung im Gehirn durch Botenstoffe wie Serotonin oder Noradrenalin an den Kontaktstellen zwischen Neuronen reduziert ist. Die stimmungsaufhellende Wirkung der gängigen Medikamente wurde einer Blockade des Wiederaufnahme-Vorgangs zugeschrieben, die an den Kontaktstellen die Konzentration der Botenstoffe erhöht. Inzwischen mehren sich die Indizien dafür, dass bei depressiven Patienten die neuronale Plastizität – also die Neubildung von Neuronen im Gehirn – vermindert ist. Ein Forscherteam um Prof. Dr. Erich Gulbins, Institut für Molekularbiologie des Universitätsklinikum der Universität Duisburg-Essen, und Prof. Dr. Johannes Kornhuber, Psychiatrische und Psychotherapeutische Klinik am Universitätsklinikum der FAU, hat nun einen neuen zellbiologischen Mechanismus entschlüsselt, der diese Auffassung stützt, vor allem aber eine bislang unbeachtete Wirkung marktüblicher Antidepressiva als den eigentlichen Haupteffekt identifiziert. Ihre Erkenntnisse haben die Forscher jetzt in „Nature Medicine“ veröffentlicht.*</p><p></p><p><!--more--></p><p></p><p>Bis zu zehn Prozent der Bevölkerung leiden einmal oder häufiger im Leben an dieser psychischen Erkrankung. Zwar lassen sich die Symptome mit Hilfe von Antidepressiva oft erfolgreich behandeln, bei einem nicht geringen Prozentsatz der Betroffenen schlagen die vorhandenen Therapien jedoch nicht ausreichend an.</p><p></p><p>Da die Wirkungsweise dieser Medikamente bislang nur unzureichend bekannt ist, war die Wissenschaft bis heute um Lösungen verlegen. Die Wiederaufnahme-Blockade an den Synapsen des Gehirns reichte als Erklärung nicht aus. In Zusammenarbeit mit Wissenschaftlern aus Potsdam, Tübingen, Basel und Zürich haben die Teams um Erich Gulbins und Johannes Kornhuber jetzt die Rolle bestimmter Lipide, so genannter Ceramide, bei der Zellneubildung im Gehirn unter die Lupe genommen – und sind zu überraschenden Ergebnissen gelangt.</p><p></p><p>Lipide sind wasserunlösliche Naturstoffe, zu denen beispielweise Fette und Öle zählen. Ceramid entsteht aus dem Lipid Sphingomyelin, wenn ein Enzym mit der Bezeichnung sauren Sphingomyelinase (ASM) aktiv wird. Je höher der Ceramid-Spiegel, so die Erkenntnis der Forscher, desto stärker ist die Neubildung von Neuronen im Gehirn beeinträchtigt. Sind Depressionen nun auf mangelnde Zellneubildung zurückzuführen, spielt eine erhöhte Aktivität der ASM und die daraus resultierende zelluläre Anreicherung von Ceramid bei der Entstehung der Krankheit also eine entscheidende Rolle.</p><p></p><p>Die Forscher gingen von der Beobachtung aus, dass die Aktivität der sauren Sphingomyelinase bei depressiven Patienten erhöht zu sein scheint. Dementsprechend wurden Mäuse genetisch so verändert, dass ein erhöhter Ceramid-Spiegel entsteht. Dabei zeigte sich, dass zu viel Ceramid im Gehirn bei Mäusen zu depressionsähnlichem Verhalten führt. Zugleich konnten die Wissenschaftler zeigen, dass viele der bereits bekannten Antidepressiva die saure Sphingomyelinase hemmen und so die Ceramid-Spiegel im Gehirn der Mäuse reduzieren können. Diese Wirkungen haben keinen direkten Zusammenhang mit der pharmakologischen Regulation der Hirn-Botenstoffe und wurden daher bisher wenig beachtet.</p><p></p><p>Substanzen, die die Aktivität der ASM hemmen oder die Ceramid-Konzentration im Gehirn auf andere Weise verringern, wirken demnach antidepressiv – ein Erkenntnis, die auch eines der großen Rätsel erklären könnte, die gängige Antidepressiva den Forschern aufgaben: die Latenzzeit. Oft verstreichen mehrere Wochen, bis die stimmungsaufhellende Wirkung eintritt, obwohl die Wiederaufnahmeblockade sofort erfolgt. Die Erhöhung der zellulären Vitalität im Gehirn durch ASM-Hemmung dagegen ist ein Prozess, der durchaus Wochen in Anspruch nehmen kann. Gleichzeitig würden die Forschungsergebnisse des Teams bedeuten, dass die Hemmung der ASM – bisher als wenig beachtete Wirkung gängiger Antidepressiva gesehen – die eigentlich antidepressive Wirkung dieser Substanzen vermittelt.</p><p></p><p>Die Arbeitsgruppen um Johannes Kornhuber und Erich Gulbins haben in der Vergangenheit bereits eine große Anzahl weiterer Substanzen identifizieren können, die zu einer Hemmung der Aktivität der sauren Sphingomyelinase führen. Zusammen mit den neuen Erkenntnissen erhoffen sich die Forscher die gezielte Entwicklung von effektiveren, spezifischeren und schneller wirkenden Therapien der Depression bei gleichzeitiger Reduktion der Nebenwirkungen.</p><p></p><p>* Nature Medicine: “Acid sphingomyelinase–ceramide system mediates effects of antidepressant drugs”, Erich Gulbins1,2, Monica Palmada1, Martin Reichel3, Anja Lüth4, Christoph Böhmer1, Davide Amato3, Christian P Müller3, Carsten H Tischbirek3, Teja W Groemer3, Ghazaleh Tabatabai5,6, Katrin A Becker1, Philipp Tripal3, Sven Staedtler3, Teresa F Ackermann7, Johannes van Brederode8, Christian Alzheimer8, Michael Weller5, Undine E Lang9, Burkhard Kleuser4, Heike Grassmé1 &amp; Johannes Kornhuber3, doi: 10.1038/nm.3214</p><p></p><p><strong>Weitere Informationen:</strong></p><p></p><p>Prof. Dr. Erich Gulbins</p><p></p><p>Institut für Molekularbiologie des Universitätsklinikums, Universität Duisburg-Essen</p><p>Tel: 0201 723 3118</p><p><a href="mailto:erich.gulbins@uni-due.de">erich.gulbins@uni-due.de</a></p><p></p><p>Prof. Dr. Johannes Kornhuber</p><p></p><p>Psychiatrische und Psychotherapeutische Klinik, Universitätsklinikum, Universität Erlangen</p><p>Tel: 09131 85 34166</p><p><a href="mailto:johannes.kornhuber@uk-erlangen.de">johannes.kornhuber@uk-erlangen.de</a></p><p></p><p>&nbsp;</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_16560" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://blogs.fau.de/news/files/2013/06/Forschung_Demenz_Veer_2144953_groß-e1371483435506.jpg"><img class="size-medium wp-image-16560" alt="Bild: veer.com" src="http://blogs.fau.de/news/files/2013/06/Forschung_Demenz_Veer_2144953_groß-e1371483435506-300x173.jpg" width="300" height="173" /></a><p class="wp-caption-text">Bild: veer.com</p></div>
<p><strong>Bisher unbeachtete Wirkung gängiger Antidepressiva als eigentlicher Haupteffekt identifiziert</strong></p>
<p>Als wichtigste Ursache für Depressionen galt bisher, dass die Signalübertragung im Gehirn durch Botenstoffe wie Serotonin oder Noradrenalin an den Kontaktstellen zwischen Neuronen reduziert ist. Die stimmungsaufhellende Wirkung der gängigen Medikamente wurde einer Blockade des Wiederaufnahme-Vorgangs zugeschrieben, die an den Kontaktstellen die Konzentration der Botenstoffe erhöht. Inzwischen mehren sich die Indizien dafür, dass bei depressiven Patienten die neuronale Plastizität – also die Neubildung von Neuronen im Gehirn – vermindert ist. Ein Forscherteam um Prof. Dr. Erich Gulbins, Institut für Molekularbiologie des Universitätsklinikum der Universität Duisburg-Essen, und Prof. Dr. Johannes Kornhuber, Psychiatrische und Psychotherapeutische Klinik am Universitätsklinikum der FAU, hat nun einen neuen zellbiologischen Mechanismus entschlüsselt, der diese Auffassung stützt, vor allem aber eine bislang unbeachtete Wirkung marktüblicher Antidepressiva als den eigentlichen Haupteffekt identifiziert. Ihre Erkenntnisse haben die Forscher jetzt in „Nature Medicine“ veröffentlicht.*</p>
<p><span id="more-16556"></span></p>
<p>Bis zu zehn Prozent der Bevölkerung leiden einmal oder häufiger im Leben an dieser psychischen Erkrankung. Zwar lassen sich die Symptome mit Hilfe von Antidepressiva oft erfolgreich behandeln, bei einem nicht geringen Prozentsatz der Betroffenen schlagen die vorhandenen Therapien jedoch nicht ausreichend an.</p>
<p>Da die Wirkungsweise dieser Medikamente bislang nur unzureichend bekannt ist, war die Wissenschaft bis heute um Lösungen verlegen. Die Wiederaufnahme-Blockade an den Synapsen des Gehirns reichte als Erklärung nicht aus. In Zusammenarbeit mit Wissenschaftlern aus Potsdam, Tübingen, Basel und Zürich haben die Teams um Erich Gulbins und Johannes Kornhuber jetzt die Rolle bestimmter Lipide, so genannter Ceramide, bei der Zellneubildung im Gehirn unter die Lupe genommen – und sind zu überraschenden Ergebnissen gelangt.</p>
<p>Lipide sind wasserunlösliche Naturstoffe, zu denen beispielweise Fette und Öle zählen. Ceramid entsteht aus dem Lipid Sphingomyelin, wenn ein Enzym mit der Bezeichnung sauren Sphingomyelinase (ASM) aktiv wird. Je höher der Ceramid-Spiegel, so die Erkenntnis der Forscher, desto stärker ist die Neubildung von Neuronen im Gehirn beeinträchtigt. Sind Depressionen nun auf mangelnde Zellneubildung zurückzuführen, spielt eine erhöhte Aktivität der ASM und die daraus resultierende zelluläre Anreicherung von Ceramid bei der Entstehung der Krankheit also eine entscheidende Rolle.</p>
<p>Die Forscher gingen von der Beobachtung aus, dass die Aktivität der sauren Sphingomyelinase bei depressiven Patienten erhöht zu sein scheint. Dementsprechend wurden Mäuse genetisch so verändert, dass ein erhöhter Ceramid-Spiegel entsteht. Dabei zeigte sich, dass zu viel Ceramid im Gehirn bei Mäusen zu depressionsähnlichem Verhalten führt. Zugleich konnten die Wissenschaftler zeigen, dass viele der bereits bekannten Antidepressiva die saure Sphingomyelinase hemmen und so die Ceramid-Spiegel im Gehirn der Mäuse reduzieren können. Diese Wirkungen haben keinen direkten Zusammenhang mit der pharmakologischen Regulation der Hirn-Botenstoffe und wurden daher bisher wenig beachtet.</p>
<p>Substanzen, die die Aktivität der ASM hemmen oder die Ceramid-Konzentration im Gehirn auf andere Weise verringern, wirken demnach antidepressiv – ein Erkenntnis, die auch eines der großen Rätsel erklären könnte, die gängige Antidepressiva den Forschern aufgaben: die Latenzzeit. Oft verstreichen mehrere Wochen, bis die stimmungsaufhellende Wirkung eintritt, obwohl die Wiederaufnahmeblockade sofort erfolgt. Die Erhöhung der zellulären Vitalität im Gehirn durch ASM-Hemmung dagegen ist ein Prozess, der durchaus Wochen in Anspruch nehmen kann. Gleichzeitig würden die Forschungsergebnisse des Teams bedeuten, dass die Hemmung der ASM – bisher als wenig beachtete Wirkung gängiger Antidepressiva gesehen – die eigentlich antidepressive Wirkung dieser Substanzen vermittelt.</p>
<p>Die Arbeitsgruppen um Johannes Kornhuber und Erich Gulbins haben in der Vergangenheit bereits eine große Anzahl weiterer Substanzen identifizieren können, die zu einer Hemmung der Aktivität der sauren Sphingomyelinase führen. Zusammen mit den neuen Erkenntnissen erhoffen sich die Forscher die gezielte Entwicklung von effektiveren, spezifischeren und schneller wirkenden Therapien der Depression bei gleichzeitiger Reduktion der Nebenwirkungen.</p>
<p>* Nature Medicine: “Acid sphingomyelinase–ceramide system mediates effects of antidepressant drugs”, Erich Gulbins1,2, Monica Palmada1, Martin Reichel3, Anja Lüth4, Christoph Böhmer1, Davide Amato3, Christian P Müller3, Carsten H Tischbirek3, Teja W Groemer3, Ghazaleh Tabatabai5,6, Katrin A Becker1, Philipp Tripal3, Sven Staedtler3, Teresa F Ackermann7, Johannes van Brederode8, Christian Alzheimer8, Michael Weller5, Undine E Lang9, Burkhard Kleuser4, Heike Grassmé1 &amp; Johannes Kornhuber3, doi: 10.1038/nm.3214</p>
<p><strong>Weitere Informationen:</strong></p>
<p>Prof. Dr. Erich Gulbins</p>
<p>Institut für Molekularbiologie des Universitätsklinikums, Universität Duisburg-Essen<br />
Tel: 0201 723 3118<br />
<a href="mailto:erich.gulbins@uni-due.de">erich.gulbins@uni-due.de</a></p>
<p>Prof. Dr. Johannes Kornhuber</p>
<p>Psychiatrische und Psychotherapeutische Klinik, Universitätsklinikum, Universität Erlangen<br />
Tel: 09131 85 34166<br />
<a href="mailto:johannes.kornhuber@uk-erlangen.de">johannes.kornhuber@uk-erlangen.de</a></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<item>
		<title>Prähistorisches Kolloquium: Warum der Neandertaler ausstarb und die Kunst entstand</title>
		<link>http://blogs.fau.de/news/2013/06/17/prahistorisches-kolloquium-warum-der-neandertaler-ausstarb-und-die-kunst-entstand/</link>
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		<pubDate>Mon, 17 Jun 2013 15:05:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kommunikation &#38; Presse</dc:creator>
				<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blogs.fau.de/news/?p=16553</guid>
		<description><![CDATA[<strong> Mittwoch, 19. Juni, 18.15 Uhr, Hörsaal 1.016, Kollegienhaus, Universitätsstraße 15, Erlangen</strong><p></p><p>Vor etwa 42.000 Jahren erreichte der moderne Mensch Mitteleuropa. Vieles spricht dafür, dass er entlang der Donau einwanderte. Ausgrabungen in den Höhlen der Schwäbischen Alb haben interessante Informationen über diese Zeit der Menschheitsgeschichte geliefert. Im Rahmen des prähistorischen Kolloquiums widmet sich der renommierte Wissenschaftler Prof. Dr. Nicholas Conard von der Universität Tübingen dem Thema: Er beleuchtet die Entstehung der figürlichen Kunst und Musik vor etwa 40.000 Jahren und stellt sich der Frage, inwieweit ein Zusammenhang zwischen der Entstehung der Kunst und dem Aussterben der Neandertaler besteht. Das Kolloquium findet am Mittwoch, 19. Juni, um 18.15 Uhr im Kollegienhaus in Erlangen statt, der Eintritt ist frei.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong> Mittwoch, 19. Juni, 18.15 Uhr, Hörsaal 1.016, Kollegienhaus, Universitätsstraße 15, Erlangen</strong></p>
<p>Vor etwa 42.000 Jahren erreichte der moderne Mensch Mitteleuropa. Vieles spricht dafür, dass er entlang der Donau einwanderte. Ausgrabungen in den Höhlen der Schwäbischen Alb haben interessante Informationen über diese Zeit der Menschheitsgeschichte geliefert. Im Rahmen des prähistorischen Kolloquiums widmet sich der renommierte Wissenschaftler Prof. Dr. Nicholas Conard von der Universität Tübingen dem Thema: Er beleuchtet die Entstehung der figürlichen Kunst und Musik vor etwa 40.000 Jahren und stellt sich der Frage, inwieweit ein Zusammenhang zwischen der Entstehung der Kunst und dem Aussterben der Neandertaler besteht. Das Kolloquium findet am Mittwoch, 19. Juni, um 18.15 Uhr im Kollegienhaus in Erlangen statt, der Eintritt ist frei.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Große Typisierungsaktion in Erlangen</title>
		<link>http://blogs.fau.de/news/2013/06/14/grose-typisierungsaktion-in-erlangen/</link>
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		<pubDate>Fri, 14 Jun 2013 14:05:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kommunikation &#38; Presse</dc:creator>
				<category><![CDATA[Panorama]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blogs.fau.de/news/?p=16543</guid>
		<description><![CDATA[<strong>Uniklinikum lädt zur Pressekonferenz am 18. Juni</strong><p></p><p>Am Samstag (22.06.13) findet in der Erlanger Heinrich-Lades-Halle von 11 bis 16 Uhr eine große Typisierungsaktion statt. Mit dabei ist der vor knapp zwei Jahren an Leukämie erkrankte Erlanger Student Max (22), für den zunächst kein passender Stammzellspender gefunden werden konnte. Vor kurzem wurde Max an der Medizinischen Klinik 5 – Hämatologie und Internistische Onkologie (Direktor Prof. A. Mackensen) am Universitätsklinikum Erlangen mit Stammzellen seiner nur zur Hälfte passenden Mutter transplantiert, eine alternative Methode bei fehlendem Fremdspender. Max hat sich von der Therapie inzwischen gut erholt und engagiert sich jetzt für Mit-Patienten, die dringend einen passenden Stammzellspender brauchen. Im Rahmen einer Pressekonferenz am Dienstag, 18.06.2013, um 13 Uhr im Internistischen Zentrum des Uni-Klinikums Erlangen (Ulmenweg 18, 3. OG) sollen Hintergründe und Ablauf der Aktion erläutert werden. Vertreter der Medien sind herzlich eingeladen. <!--more--></p><p></p><p>Alle 45 Minuten erkrankt in Deutschland ein Mensch an Leukämie – pro Jahr sind dies 11.000. Eine Stammzelltransplantation ist oftmals die einzige Überlebenschance. „Die Suche nach einem passenden Spender ist in manchen Fällen schwierig“, weiß der Direktor der Medizinischen Klinik 5, Prof. Dr. Andreas Mackensen. „Die Gewebemerkmale von Spender und Patient müssen quasi wie bei einem ,genetischen Zwilling‘ nahezu vollständig übereinstimmen.“ Für 10 bis 20 Prozent der Patienten findet sich kein geeigneter Spender. Die Typisierungsaktion am 22.06.13 soll Patienten helfen, einen passenden Spender zu finden und Leben zu retten.</p><p></p><p><strong>Im Rahmen einer Pressekonferenz soll die Aktion zusammen mit Max vorgestellt werden von:</strong></p><p></p><p>	Prof. Dr. Andreas Mackensen, Direktor der Medizinischen Klinik 5 des Universitätsklinikums Erlangen</p><p></p><p></p><p>	 Dr. Hans Knabe, Vorstand der Stiftung Aktion Knochenmarkspende Bayern</p><p></p><p></p><p>	Michael Bedernik, privater Organisator der Aktion</p><p></p><p></p><p>	Dr. Siegfried Balleis, Oberbürgermeister der Stadt Erlangen und Schirmherr der Aktion</p><p></p><p>Im Anschluss an die PK sind Film- und Fotoaufnahmen aus dem Stammzelltransplantationszentrum sowie Einzelinterviews nach Absprache möglich.</p><p></p><p><strong>Informationen für die Medien:</strong></p><p></p><p>Johannes Eissing</p><p>Tel.: 09131/85-36102</p><p><a href="mailto:presse@uk-erlangen.de">presse@uk-erlangen.de</a></p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Uniklinikum lädt zur Pressekonferenz am 18. Juni</strong></p>
<p>Am Samstag (22.06.13) findet in der Erlanger Heinrich-Lades-Halle von 11 bis 16 Uhr eine große Typisierungsaktion statt. Mit dabei ist der vor knapp zwei Jahren an Leukämie erkrankte Erlanger Student Max (22), für den zunächst kein passender Stammzellspender gefunden werden konnte. Vor kurzem wurde Max an der Medizinischen Klinik 5 – Hämatologie und Internistische Onkologie (Direktor Prof. A. Mackensen) am Universitätsklinikum Erlangen mit Stammzellen seiner nur zur Hälfte passenden Mutter transplantiert, eine alternative Methode bei fehlendem Fremdspender. Max hat sich von der Therapie inzwischen gut erholt und engagiert sich jetzt für Mit-Patienten, die dringend einen passenden Stammzellspender brauchen. Im Rahmen einer Pressekonferenz am Dienstag, 18.06.2013, um 13 Uhr im Internistischen Zentrum des Uni-Klinikums Erlangen (Ulmenweg 18, 3. OG) sollen Hintergründe und Ablauf der Aktion erläutert werden. Vertreter der Medien sind herzlich eingeladen. <span id="more-16543"></span></p>
<p>Alle 45 Minuten erkrankt in Deutschland ein Mensch an Leukämie – pro Jahr sind dies 11.000. Eine Stammzelltransplantation ist oftmals die einzige Überlebenschance. „Die Suche nach einem passenden Spender ist in manchen Fällen schwierig“, weiß der Direktor der Medizinischen Klinik 5, Prof. Dr. Andreas Mackensen. „Die Gewebemerkmale von Spender und Patient müssen quasi wie bei einem ,genetischen Zwilling‘ nahezu vollständig übereinstimmen.“ Für 10 bis 20 Prozent der Patienten findet sich kein geeigneter Spender. Die Typisierungsaktion am 22.06.13 soll Patienten helfen, einen passenden Spender zu finden und Leben zu retten.</p>
<p><strong>Im Rahmen einer Pressekonferenz soll die Aktion zusammen mit Max vorgestellt werden von:</strong></p>
<ul>
<li>Prof. Dr. Andreas Mackensen, Direktor der Medizinischen Klinik 5 des Universitätsklinikums Erlangen</li>
</ul>
<ul>
<li> Dr. Hans Knabe, Vorstand der Stiftung Aktion Knochenmarkspende Bayern</li>
</ul>
<ul>
<li>Michael Bedernik, privater Organisator der Aktion</li>
</ul>
<ul>
<li>Dr. Siegfried Balleis, Oberbürgermeister der Stadt Erlangen und Schirmherr der Aktion</li>
</ul>
<p>Im Anschluss an die PK sind Film- und Fotoaufnahmen aus dem Stammzelltransplantationszentrum sowie Einzelinterviews nach Absprache möglich.</p>
<p><strong>Informationen für die Medien:</strong></p>
<p>Johannes Eissing<br />
Tel.: 09131/85-36102<br />
<a href="mailto:presse@uk-erlangen.de">presse@uk-erlangen.de</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Mit Kunst Lebensfreude schenken</title>
		<link>http://blogs.fau.de/news/2013/06/14/mit-kunst-lebensfreude-schenken/</link>
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		<pubDate>Fri, 14 Jun 2013 11:37:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kommunikation &#38; Presse</dc:creator>
				<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blogs.fau.de/news/?p=16538</guid>
		<description><![CDATA[<p></p><p>Den Kranken Lebensfreude schenken: Am Dienstag, 18. Juni 2013, wird um 17.00 Uhr in der Medizinischen Klinik 5 – Hämatologie und Internistische Onkologie des Universitätsklinikums Erlangen die Ausstellung „Malerei“ mit Werken von Elisabeth Pollach eröffnet. </p><p></p><p>Die Bilder der Künstlerin Elisabeth Pollach fanden den Weg ans Universitätsklinikum Erlangen über ihren Ehemann Elmar Pollach. Als dieser in der Medizinischen Klinik 5 – Hämatologie und Internistische Onkologie behandelt werden musste, schmückte er sein Krankenzimmer mit den Werken seiner Frau. Klinikdirektor Prof. Dr. Andreas Mackensen wurde auf die Gemälde aufmerksam, besuchte die Malerin in ihrem Atelier im oberpfälzischen Illschwang und initiierte schließlich eine Ausstellung.</p><p></p><p><!--more--></p><p></p><p>Diese wird am Dienstag, 18. Juni 2013, 17.00 Uhr im Internistischen Zentrum des Uni-Klinikums Erlangen von Prof. Mackensen persönlich eröffnet (Ulmenweg 18, Gebäudeteil D, Foyer im 2. Stock). Mindestens bis zum Jahresende 2013 kann Elisabeth Pollachs Malerei dann im Foyer der Medizin 5, im Flur der Direktion sowie auf den Stationen D2-3, D2-4 und EU-6 kostenfrei besichtigt werden. Zur Vernissage sind alle Kunstinteressierten sowie Medienvertreter herzlich eingeladen.</p><p></p><p>„Das Entstehen eines Bildwerkes ist ein metaphysischer Vorgang, der rational nicht zu erklären ist. Ich erschaffe mir dadurch eine eigene neue Welt von größtmöglicher Freiheit. Jede Arbeit an einem neuen Bild ist ein Abenteuer mit ungewissem Ausgang“, sagt die Künstlerin über ihr Schaffen. Im Mittelpunkt von Elisabeth Pollachs Bildern stehen der Mensch und alles Lebendige. Die collagenhaften Gesamtkompositionen entwickeln sich aus den Einflüssen des Alltags sowie aus Tagträumen und Erinnerungen. Sie zeigen figürliche Darstellungen, die spielerisch inszeniert werden und dem Betrachter durch ihre Zweideutigkeit manchmal Rätsel aufgeben. Essenziell ist das erzählerische Element mit einer lebensbejahenden Grundhaltung, an der künftig auch die Patienten und Besucher der Medizin 5 teilhaben sollen.</p><p></p><p>Elisabeth Pollach wurde 1943 im thüringischen Altenburg geboren. Von 1960 bis 1961 besuchte sie die Meisterschule für Mode in München und von 1962 bis 1965 die Kunstgewerbeschule in Zürich. Seit 1966 ist sie künstlerisch tätig, malt hauptsächlich mit Öl, Acryl, Ölkreide und Strukturpaste. Außerdem fertigt sie Skulpturen aus Steatit und Alabaster.</p><p></p><p><strong>Informationen über die Künstlerin:</strong></p><p></p><p><a href="http://www.elisabethpollach.de">www.elisabethpollach.de</a></p><p></p><p><strong>Weitere Informationen:</strong></p><p></p><p>Prof. Dr. Andreas Mackensen</p><p>Tel.: 09131 85-35954</p><p><a href="mailto:andreas.mackensen@uk-erlangen.de">andreas.mackensen@uk-erlangen.de</a></p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_16539" class="wp-caption alignright" style="width: 203px"><a href="http://blogs.fau.de/news/files/2013/06/pollach.jpg"><img class="size-full wp-image-16539" alt="Pollach" src="http://blogs.fau.de/news/files/2013/06/pollach.jpg" width="193" height="224" /></a><p class="wp-caption-text">Madame Butterfly (Bild: Elisabeth Pollach)</p></div>
<p>Den Kranken Lebensfreude schenken: Am Dienstag, 18. Juni 2013, wird um 17.00 Uhr in der Medizinischen Klinik 5 – Hämatologie und Internistische Onkologie des Universitätsklinikums Erlangen die Ausstellung „Malerei“ mit Werken von Elisabeth Pollach eröffnet.<b> </b></p>
<p>Die Bilder der Künstlerin Elisabeth Pollach fanden den Weg ans Universitätsklinikum Erlangen über ihren Ehemann Elmar Pollach. Als dieser in der Medizinischen Klinik 5 – Hämatologie und Internistische Onkologie behandelt werden musste, schmückte er sein Krankenzimmer mit den Werken seiner Frau. Klinikdirektor Prof. Dr. Andreas Mackensen wurde auf die Gemälde aufmerksam, besuchte die Malerin in ihrem Atelier im oberpfälzischen Illschwang und initiierte schließlich eine Ausstellung.</p>
<p><span id="more-16538"></span></p>
<p>Diese wird am Dienstag, 18. Juni 2013, 17.00 Uhr im Internistischen Zentrum des Uni-Klinikums Erlangen von Prof. Mackensen persönlich eröffnet (Ulmenweg 18, Gebäudeteil D, Foyer im 2. Stock). Mindestens bis zum Jahresende 2013 kann Elisabeth Pollachs Malerei dann im Foyer der Medizin 5, im Flur der Direktion sowie auf den Stationen D2-3, D2-4 und EU-6 kostenfrei besichtigt werden. Zur Vernissage sind alle Kunstinteressierten sowie Medienvertreter herzlich eingeladen.</p>
<p>„Das Entstehen eines Bildwerkes ist ein metaphysischer Vorgang, der rational nicht zu erklären ist. Ich erschaffe mir dadurch eine eigene neue Welt von größtmöglicher Freiheit. Jede Arbeit an einem neuen Bild ist ein Abenteuer mit ungewissem Ausgang“, sagt die Künstlerin über ihr Schaffen. Im Mittelpunkt von Elisabeth Pollachs Bildern stehen der Mensch und alles Lebendige. Die collagenhaften Gesamtkompositionen entwickeln sich aus den Einflüssen des Alltags sowie aus Tagträumen und Erinnerungen. Sie zeigen figürliche Darstellungen, die spielerisch inszeniert werden und dem Betrachter durch ihre Zweideutigkeit manchmal Rätsel aufgeben. Essenziell ist das erzählerische Element mit einer lebensbejahenden Grundhaltung, an der künftig auch die Patienten und Besucher der Medizin 5 teilhaben sollen.</p>
<p>Elisabeth Pollach wurde 1943 im thüringischen Altenburg geboren. Von 1960 bis 1961 besuchte sie die Meisterschule für Mode in München und von 1962 bis 1965 die Kunstgewerbeschule in Zürich. Seit 1966 ist sie künstlerisch tätig, malt hauptsächlich mit Öl, Acryl, Ölkreide und Strukturpaste. Außerdem fertigt sie Skulpturen aus Steatit und Alabaster.</p>
<p><strong>Informationen über die Künstlerin:</strong></p>
<p><a href="http://www.elisabethpollach.de">www.elisabethpollach.de</a></p>
<p><strong>Weitere Informationen:</strong></p>
<p>Prof. Dr. Andreas Mackensen<br />
Tel.: 09131 85-35954<br />
<a href="mailto:andreas.mackensen@uk-erlangen.de">andreas.mackensen@uk-erlangen.de</a></p>
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