Geologen der FAU koordinieren Forschungsreise in den Pazifik

Forschungsschiff Sonne

Das Forschungsschiff Sonne im Hafen von Townsville an der Ostküste von Australien. (Bild: Philipp Brandl)

Häufige Vulkanausbrüche und teils heftige Erdbeben: Die Bewohner des Inselstaats Vanuatu können dem Boden unter ihren Füßen nur bedingt Vertrauen schenken. Zuverlässig sind dagegen die Auskünfte, die aus den zugrundeliegenden geologischen Prozessen gewonnen werden können. Wenn das deutsche Forschungsschiff „SONNE“ am 26. Juni 2013 in Australien zur Fahrt in den Südwest-Pazifik aufbricht, hoffen die Wissenschaftler an Bord nicht nur Aufschlüsse über mögliche Metallvorkommen auf dem Meeresgrund zu gewinnen. Die international besetzte Expedition, koordiniert vom Lehrstuhl für Endogene Geodynamik des GeoZentrums Nordbayern an der FAU, könnte in diesem Gebiet auch Hinweise darauf finden, wie das Leben auf unserem Planeten entstanden ist.

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Lebertransplantationszentrum: Politik muss Entscheidungsgrundlage zur Neustrukturierung überdenken

Gestern (13.06.13) war ein guter Tag für das Leberzentrum des Universitätsklinikums Erlangen. Die Diskussion im Umwelt- und Gesundheitsausschuss des Bayerischen Landtages hat die Entscheidungsgrundlage des bayerischen Wissenschaftsministeriums und des Gesundheitsministeriums zur Schließung des Erlanger Lebertransplantationszentrums ins Wanken gebracht. Die Vorwürfe gegenüber dem Erlanger Zentrum im Hinblick auf die im Vergleich zu den anderen bayerischen Zentren schlechtere Ergebnisqualität des Lebertransplantationsprogramms können nicht mehr aufrecht erhalten werden.

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Neue Formen der Elektronik: flexibel, dehnbar und druckbar

Plakat Flexible Electronics

Plakat Flexible Electronics

Flexible Elektronik ist eine wichtige Schlüsseltechnologie unseres Jahrhunderts: Im Alltag sind wir überall von elektronischen Bauteilen umgeben, ob im Mobiltelefon, Computer oder Auto. Basis für diese Bauelemente sind anorganische Materialien wie etwa Silizium. Ihre Nachteile: ein hoher Preis, starre mechanische Eigenschaften und hohe Verarbeitungstemperaturen. FAU-Wissenschaftler forschen daher intensiv nach attraktiven Materialalternativen, die sich auch für flexible und druckbare Schaltkreise eignen: Vielversprechend sind spezielle organische Moleküle und Polymere, Kohlenstoffnanoröhrchen sowie anorganische Nanopartikel, deren Eigenschaften mittels Synthese fast beliebig variiert und angepasst werden können. Aber auch die klassischen Halbleitermaterialien wie Silizium werden flexibel, wenn sie nur dünn genug sind. Ihre aktuellen Ergebnisse diskutieren die Erlanger Wissenschaftler mit Kollegen aus aller Welt beim „Erlangen Symposium on Flexible Electronics“, das erstmals vom 19. bis 21. Juni 2013 in Erlangen stattfindet.

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Symposium: Isidor Rosenthal und sein Wirken in und für Erlangen

Freitag, 21. Juni, 16.15 Uhr, Hörsaal des Physiologischen Instituts, Universitätsstraße 17, Erlangen

Zu Ehren Professor Isidor Rosenthals, Erlanger Ehrenbürger und Gründer des Instituts für Physiologie, lädt die FAU am Freitag, 21. Juni, zu einem Symposium ein. Die Veranstaltung wird das Leben Rosenthals als Forscher und Lehrer, aber auch sein einflussreiches Wirken als Sozial- und Gesundheitspolitiker in Erlangen beleuchten. Das Symposium ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht nötig.

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Öffentliche Antrittsvorlesung: Gerüche und ihre Wirkung

Donnerstag, 20. Juni, 17.15 Uhr, Großer Hörsaal der Chemie, Henkestraße 42, Erlangen

Wie wirken Geruchsstoffe auf den Menschen? Dieser Frage geht Prof. Dr. Andrea Büttner am Donnerstag, 20. Juni, nach: In ihrer öffentlichen Antrittsvorlesung an der FAU widmet sich die Professorin für Aromaforschung dem Thema „Geruchsstoffe: Struktur, Analytik und physiologische Targets“.

Die Charakterisierung von Geruchsstoffen auf molekularer Ebene ist die Grundlage für die Geruchsforschung. Darauf aufbauend spielen eine Vielzahl weiterer Faktoren eine Rolle bei der Frage, wie etwas riecht, wie ein bestimmter Geruch verbessert oder auch ganz vermieden werden kann. Und nachdem jeder Mensch Gerüche anders wahrnimmt, beziehen Wissenschaftler eine Vielzahl von Faktoren in ihre Arbeit ein – von der unmittelbaren physiologischen und psychologischen Reaktion bis hin zum individuellen Verhalten. Die Untersuchungsmethoden sind dementsprechend breit gefächert – chemische Analyseverfahren gehören ebenso zum Handwerkszeug wie medizinisch-analytische Instrumente oder Methoden aus der Verhaltensbiologie. Die neuesten Studien auf dem Gebiet kommen zu dem Schluss, dass Geruchsstoffe im menschlichen Organismus in überaus komplexen Prozessen von Bedeutung sind.

Weitere Informationen:

Prof. Dr. Andrea Büttner
Tel.: 09131-8522739
andrea.buettner@fau.de

 

Lesung: Dacia Maraini zu Gast an der FAU

(Bild: privat)

Dacia Maraini (Bild: privat)

Donnerstag, 20. Juni, 10.00 Uhr, Kollegienhaus, Universitätsstraße 15, Raum 1.011 (Senatssaal), Erlangen

Die italienische Schriftstellerin Dacia Maraini ist am Donnerstag, 20. Juni, zu Gast an der FAU. Maraini gilt als eine der bedeutendsten zeitgenössischen Autorinnen Italiens und wird bei ihrem Besuch an der FAU ihr neuestes Buch „L’amore rubato“ vorstellen. Die Veranstaltung beginnt um 10.00 Uhr und findet im Kollegienhaus, Raum 1.011 (Senatssaal), statt. Gelesen und vorgetragen wird in italienischer Sprache mit deutscher Übersetzung.

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Die vernetzte Schule von morgen

Bildungsmesse Digitale Schulkulturen mit Beispielen aus der Praxis

Smartphones, Tablets und Co verändern das Leben vieler Menschen grundlegend. Dieser Wandel macht auch vor Schulen nicht halt. Aus diesem Grund veranstaltet die FAU zusammen mit verschiedenen Kooperationspartnern am Dienstag, 18. Juni von 10 bis 18 Uhr, in Nürnberg eine Bildungsmesse unter dem Motto „Digitale Schulkultur 2013“ auf dem ehemaligen Quelle-Gelände, Fürther Straße 205-215/Adam-Klein Straße. Medienvertreter sind dazu herzlich eingeladen.

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FAU-Forscher entdecken Auslöser für Knochenzerstörung bei Rheumatoider Arthritis

Prof. Dr. Falk Nimmerjahn (Bild: privat)

Prof. Dr. Falk Nimmerjahn (Bild: privat)

Abwehrzellen steuern Knochenabbau

Gelenkerkrankungen, wie etwa die Rheumatoide Arthritis, gehören zu den Autoimmunerkrankungen, von denen ein stetig wachsender Teil der Bevölkerung betroffen ist. Sie bringen schmerzhafte Entzündungen mit sich und führen im schlimmsten Fall sogar zu einer Zerstörung der Gelenke. Forscher um Prof. Dr. Falk Nimmerjahn vom Lehrstuhl für Genetik der FAU konnten in Zusammenarbeit mit den Arbeitsgruppen von Prof. Dr. Georg Schett vom Universitätsklinikum der FAU und Prof. Dr. Jan Tuckermann von der Universität Ulm nun erstmals zeigen, dass bei der Rheumatoiden Arthritis körpereigene Abwehrzellen direkt auf jene Zellen einwirken, die für den Knochenabbau verantwortlich sind. Ihre Forschungsergebnisse haben die Wissenschaftler in der aktuellen Ausgabe des renommierten Fachjournals PNAS veröffentlicht.

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Hochwasserwarnung per SMS: FAU-Forscher arbeiten an einem lokalen Informationssystem

Starker Regen könnte in den nächsten Jahren häufiger zu einem Problem werden (Bild: Panthermedia).

Starker Regen könnte in den nächsten Jahren häufiger zu einem Problem werden (Bild: Panthermedia).

Wenn schwere Regenwolken über den Himmel ziehen oder ein heftiges Gewitter niedergeht, fragt sich der ein oder andere angesichts der aktuellen Ereignisse: Ist mein Hab und Gut bedroht? Eine Antwort darauf wollen Wissenschaftler des Geozentrums Nordbayern an der FAU geben: Sie entwickeln zusammen mit der Gesellschaft beratender Ingenieure für Bau und EDV (GBi) ein ausgefeiltes Computerprogramm, das betroffene Hausbesitzer, Unternehmer und Gemeinden in Zukunft individuell vor drohendem Hochwasser warnen soll. Gefördert wird das Projekt mit insgesamt rund 320.000 Euro vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie.

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FAU-Studie: Ausdauersportarten können abhängig machen

Triathletin beim Schwimmtraining (Bild: Steve Evans, Wikimedia Commons)

Triathletin beim Schwimmtraining (Bild: Steve Evans, Wikimedia Commons)

Sucht nach körperlicher Ertüchtigung geht einher mit Kontrollverlust, massiven Gesundheitsproblemen und sozialem Verfall

Sie üben Sport geradezu zwanghaft aus und verspüren den Drang, sich täglich zu bewegen: Sportsüchtige kennen kaum Grenzen. Sie riskieren nicht nur den Kontrollverlust, sondern setzen ihre eigene Gesundheit aufs Spiel. Unabhängig vom Alter oder Geschlecht: Wer eine Ausdauersportart wie zum Beispiel Triathlon, Laufen oder Radfahren betreibt, läuft Gefahr, an einer Sportsucht zu erkranken. Das haben Sportwissenschaftler der FAU und der Universität Halle-Wittenberg in einer Studie nachgewiesen, für die 1089 Athletinnen und Athleten befragt wurden.

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