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Meldungen und Artikel aus dem RRZE

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Videos zur Langen Nacht der Wissenschaften jetzt online

Vor knapp acht Wochen öffneten die FAU und 300 weitere Einrichtungen in Nürnberg, Fürth und Erlangen seine Pforten für wissensdurstige Nachtnomaden, und die 5. Lange Nacht der Wissenschaften verzeichnete am 22.10.2011 mit über 28.000 Besuchern einen neuen Rekord.

Das Multimediateam des RRZE  war an dem Abend zusammen mit Studierenden der Theater- und Medienwissenschaften mit drei mobilen Kameras unterwegs, um die interessantesten Präsentationen und Shows der langen Nacht aufzunehmen. Drei Videos (Medizin, Technische Fakultät und Philosophische Fakultät) sind nun daraus entstanden und können auf dem Videoportal unter der Adresse http://www.video.uni-erlangen.de/course/id/138.html abgerufen werden.

Die drei Interviewer

Zu sehen sind u.a.: Der begehbare Darm des Internistischen Zentrums, das Kathederlabor und die Hals-Nasen-Ohrenklinik, der Segway Parcours der Technischen Elektronik, eine Demonstration zum “Security-Scanner”, die Diamant-Herstellung der Werkstoffwissenschaften, ein mit Interview Pierre Leich von der Kulturidee, die Präsentation ” Speis und Trank im Frankenland” und die Schreibwerkstatt für orientalische Schriften der Islamwissenschaften.

Interview mit Dr. Jonas Mudter, Facharzt Innere Medizin, Gastronterologe, im "begehbaren Darm"

 

Scientists from Friedrich-Alexander University of Erlangen-Nuremberg receive European prize for computer science teaching initiative

Georg Hager, Gerhard Wellein, and Jan Treibig from Erlangen Regional Computing Center (RRZE) and the Department of Computer Science at the University of Erlangen-Nuremberg have been honored with the “Informatics Europe Curriculum Best Practices Award: Parallelism and Concurrency” during a ceremony at the “7th European Computer Science Summit 2011” [1] in Milan, Italy. The group shares the €30,000 prize, which has been awarded for the first time this year, with a Russian team led by Victor Gergel and Vladimir Voevodin, from Nizhni Novgorod State and Lomonosov Moscow State University.

The award committee, which was composed of renowned computer scientists from all over the world, acknowledged the outstanding teaching activities of the group in the field of parallel computing: They follow a unique approach that combines the classic areas of parallelization and code optimization with the rational use of performance models. A performance model describes the interaction of a program with the hardware on which it runs. This enables a thorough evaluation of resource usage and whether further optimization will be beneficial to accelerate a program’s execution. In the field of scientific computing, time to solution is often the most important aspect. Hence, an awareness of how to use the available resources responsibly is mandatory. After all, many supercomputers in the academic world were procured using public money.

The team conveys these concepts not only in lectures but also in international workshops and tutorials. In 2010, Georg Hager and Gerhard Wellein have published the textbook “Introduction to High Performance Computing for Scientists and Engineers,” which is meanwhile recommended reading for many courses worldwide in the field of scientific and high performance computing. This publication with its widespread acceptance was one of the key factors leading to the committee’s decision, since it has a measurable impact on teaching activities outside the winners’ own university.

In his talk, Dr. Hager emphasized the important role of matching activities that make the Erlangen group special: Between research work and consulting for domain scientists they could develop a unique way of teaching high performance computing. KONWIHR, the “Competence Network for Scientific High Performance Computing in Bavaria,” was instrumental in this respect. KONWIHR is an initiative of the Federal State of Bavaria and supports projects that put high performance computers to good use in simulation science. RRZE has continuously been supported by KONWIHR since the year 2000. This was the foundation for the various consulting and teaching activities.

The “European Computer Science Summit” is the annual conference of “Informatics Europe” [3], the association of European computer science departments and research institutions, whose main goal is to foster the development of high quality research and teaching in information and computer sciences. The Informatics Europe Curriculum Best Practices Award was supported by Intel Corp., who generously donated the prize money. Next year the award will be given to outstanding contributions to curricular activities in the field of “Mobile and Embedded Computing.”

Further links
7. European Computer Science Summit 2011
http://www.ecss2011.polimi.it/

KONWIHR
http://www.konwihr.uni-erlangen.de/

Informatics Europe
http://www.informatics-europe.org/

Contact
Dr. Georg Hager
HPC Services am RRZE
hpc@rrze.uni-erlangen.de

Wissenschaftler der Universität Erlangen-Nürnberg mit europäischem Preis für die Lehre in der Informatik ausgezeichnet

Georg Hager, Gerhard Wellein und Jan Treibig vom Regionalen Rechenzentrum Erlangen (RRZE) und dem Department für Informatik wurden auf dem „7. European Computer Science Summit 2011” in Mailand (Italien) mit dem „Informatics Europe Curriculum Best Practices Award: Parallelism and Concurrency” ausgezeichnet. Den mit 30.000 € dotierten Preis, der in diesem Jahr zum ersten Mal vergeben wurde, teilt sich die Gruppe mit Viktor Gergel und Vladimir Voevodin von der Nischni Nowgorod Staatsuniversität und der Lomonossow-Universität Moskau.

Das Preiskomitee, das sich aus renommierten Informatikern aus der ganzen Welt zusammensetzt, würdigte die herausragenden Aktivitäten der Gruppe bei der Aus- und Weiterbildung von Studenten und Wissenschaftlern auf dem Gebiet des parallelen Rechnens. Dabei setzt das Team auf einen einzigartigen Ansatz, der die klassischen Themengebiete der Parallelisierung und Programmoptimierung mit dem sinnvollen Einsatz von Performancemodellen kombiniert. Ein Performancemodell beschreibt die Wechselwirkung eines Programmcodes mit der Hardware, auf der er läuft. Dadurch wird es möglich zu beurteilen, wie gut die Ressourcen der Hardware ausgenutzt werden und ob weitere Optimierungen angebracht sind, um die Programmausführung zu beschleunigen. Auf dem Gebiet des wissenschaftlichen Rechnens zählt in den meisten Fällen nur die Zeit, in der ein numerisches Problem gelöst werden kann. Daher ist ein wirtschaftlicher Umgang mit den zur Verfügung stehenden Ressourcen, d.h. mit den Hochleistungsrechnern, die mittels öffentlicher Gelder beschafft wurden, oberstes Gebot.

Diese Konzepte werden von der Gruppe nicht nur in klassischen Lehrveranstaltungen, sondern auch in internationalen Workshops und Tutorien vermittelt. Im vergangenen Jahr veröffentlichten Georg Hager und Gerhard Wellein das Lehrbuch „Introduction to High Performance Computing for Scientists and Engineers“, das mittlerweile weltweit Eingang in zahlreiche Lehrveranstaltungen gefunden hat. Diese Publikation und deren internationale Akzeptanz waren mit ausschlaggebend für die Vergabe der Auszeichnung, die ausdrücklich an die Bedingung geknüpft war, dass die Aktivitäten der Preisträger einen messbaren Einfluss auf die Lehre außerhalb der eigenen Universität haben sollten.

In seinem Vortrag im Rahmen der Verleihungszeremonie hob Dr. Hager die wichtige Rolle ineinandergreifender Aktivitäten hervor, die die Erlanger Gruppe einzigartig machen: Im Spannungsfeld von Forschungsarbeit und Beratungstätigkeiten für Wissenschaftler aus den Anwendungsfächern konnte sich hier über die letzten zehn Jahre eine Lehrsystematik herausbilden, die international Ihresgleichen sucht. Eine wichtige Rolle spielte und spielt dabei KONWIHR, das „Kompetenznetzwerk für wissenschaftliches Hochleistungsrechnen in Bayern“, das als Initiative des Freistaates Bayern Projekte fördert, die unmittelbar mit der Nutzbarmachung von Hochleistungsrechnern in den Simulationswissenschaften verknüpft sind. Seit dem Jahr 2000 wurde das RRZE von KONWIHR unterstützt, womit der Grundstein für die vielfältigen Beratungs- und Lehrtätigkeiten gelegt werden konnte.

Der „European Computer Science Summit“ ist die jährliche Konferenz von „Informatics Europe“, einer Organisation von Informatik-Departments und Forschungseinrichtungen aus ganz Europa, die sich die Verbesserung der Qualität von Lehre und Forschung in der Informatik zum Ziel setzt. Der „Informatics Europe Best Practices Award“ wird von der Firma Intel unterstützt, die das Preisgeld zur Verfügung gestellt hat. Im nächsten Jahr wird der Preis für hervorragende Beiträge zur Lehre auf dem Gebiet „Mobile and Embedded Computing“ vergeben.

Verleihung des Informatikpreises in Mailand

V.l.n.r.: Prof. Mark Harris (Vorstandsmitglied Informatics Europe), Carlo Parmeggiani (Intel), Prof. Bertrand Meyer (ETH Zürich und Präsident von Informatics Europe), Dr. Georg Hager (RRZE) und Dr. Jan Treibig (RRZE) bei der Preisverleihung. Prof. Gerhard Wellein (FAU Erlangen-Nürnberg) konnte nicht anwesend sein.

Weitere Informationen
7. European Computer Science Summit 2011
http://www.ecss2011.polimi.it/

KONWIHR
http://www.konwihr.uni-erlangen.de/

Informatics Europe
http://www.informatics-europe.org/

Kontakt
Dr. Georg Hager
HPC Services am RRZE
hpc@rrze.uni-erlangen.de

Neues Design, neue Funktionen: Relaunch des FAU-Videoportals

Fast 4.000 Medien stellen das Videoportal (www.video.uni-erlangen.de) und der iTunes U-Store (www.itunes.uni-erlangen.de) der Friedrich-Alexander Universität Erlangen-Nürnberg seinen Nutzern zur Verfügung. Sie zählen mit monatlich 100.000 Downloads zu den meist genutzten Online-Angeboten der Universität. Das Videoportal erscheint nun in neuem Design, wartet mit zusätzlichen Funktionen auf und ist dadurch noch nutzerfreundlicher geworden:

  • Im Hintergrund des Portals agiert ab jetzt ein separater Content-Server. Dieser ermöglicht endlich das Streaming von Videos. Das bedeutet, dass der Nutzer zu beliebigen Stellen im Video springen kann ohne sich erst das gesamte Video herunterladen zu müssen.
  • Praktische Indexseiten mit Blätterfunktion erleichtern künftig die Navigation durch das Angebot. Zur Verfügung stehen ein Dozentenindex, ein Semesterindex, eine Liste mit den aktuellen Top-Downloads sowie je eine Übersichtsseite für Kurse bzw. Einzelveranstaltungen.
  • Auch der Webplayer des Videoportals wurde einem Update unterzogen. Das Ergebnis ist ein Player, der nicht nur Flash, sondern auch HTML5 unterstützt. Damit können die Beiträge künftig auch direkt über das Videoportal auf mobilen Geräten wie dem iPhone oder dem iPad betrachtet werden, was vorher aufgrund fehlender Flash-Unterstützung nicht möglich war.
  • Nicht zuletzt ist die Webseite schneller geworden – so liegt der Aufbau pro Seite inzwischen bei unter einer Sekunde.

Weitere Funktionen und Schnittstellen sind in Vorbereitung.

Screenshot vom FAU Videoportal

Screenshot vom FAU Videoportal in neuem Design

Kontakt:

Multimediazentrum
Regionales Rechenzentrum Erlangen
Martensstrasse 1
91058 Erlangen

E-Mail: videoportal@rrze.uni-erlangen.de

Live-Übertragung an der Langen Nacht der Wissenschaften

Das RRZE überträgt heute in der Langen Nacht direkt aus dem eStudio. Die Zuschauer können einen Live-Mix aus Bildern des eStudio im RRZE und dem Radio-Studio von BitExpress / Fraunhofer erleben. Im eStudio wird die Sendung moderiert und durch Einspielungen aus den Fakultäten ergänzt. Zwischendurch wird Archivmaterial aus verschiedenen Jahren eingespielt.

Zu empfangen ist der Stream nur innerhalb der Universität über Multicast z.B. mit dem VLC-Player.

Adresse : udp://@233.2.168.10.4444
oder
udp://239.194.110.11:25020

Die Lange Nacht der Wissenschaften 2011 – das RRZE ist mit dabei

Das RRZE überträgt heute in der Langen Nacht direkt aus dem eStudio. Die Zuschauer können einen Live-Mix aus Bildern des eStudio im RRZE und dem Radio-Studio von BitExpress / Fraunhofer erleben. Im eStudio wird die Sendung moderiert und durch Einspielungen aus den Fakultäten ergänzt. Zwischendurch wird Archivmaterial aus verschiedenen Jahren eingespielt.

Zu empfangen ist der Stream nur innerhalb der Universität über Multicast z.B. mit dem VLC-Player.

Adresse : udp://@233.2.168.10.4444
oder
udp://239.194.110.11:25020

 

Am Samstag, den 22. Oktober 2011 ist es wieder so weit: mehr als 300 Unternehmen, Einrichtungen und Institute aus der Region Nürnberg, Erlangen, Fürth präsentieren auf der Langen Nacht der Wissenschaften ein facettenreiches Programm. Auch das Regionale RechenZentrum Erlangen öffnet seine Türen für einen nächtlichen Streifzug und freut sich auf Gäste.

TV-Technik und die Wissenschaften: Aufzeichnung, Schnitt und Live-Übertragung von Shows auf der Langen Nacht der Wissenschaften

Wieder einmal ist die „versteckte Kamera“ des RRZE unterwegs – die interessantesten Präsentationen und Shows der langen Nacht werden im eStudio des RRZE live geschnitten und mit Full-HD-Technik ins Internet übertragen (http://www.mmz.rrze.uni-erlangen.de). Die Besucher des RRZE können Aufzeichnung und Schnitt in der Regie beobachten oder die Live-Übertragung auf einem Full-HD-Beamer im eStudio genießen. Teilnehmerzahl begrenzt. 18:00-01:00 Uhr, zu jeder vollen Stunde,  RRZE, Martensstraße 1

Der IT-Dienstleister der Universität – Führungen durch die Rechnerräume und die Informatiksammlung Erlangen (ISER)

Ein Dauerbrenner am RRZE sind die Führungen durchs Haus: Die Tour im RRZE-Gebäude präsentiert Computertechnologie vom Beginn ihrer Geschichte bis zur Gegenwart. Mit der Informatiksammlung Erlangen (ISER) führt das RRZE seine Gäste durch die Geschichte der Computerbauteile – vom Magnettrommelspeicher bis zum modernen Speicherchip, vom Addiergerät „Abakos“ bis zum neuesten „Intel“-Prozessor. Im sonst nicht öffentlich zugänglichen Serverraum des RRZE haben die Besucher außerdem die Gelegenheit, den modernen Hochstleistungsrechnern bei der Arbeit zuzusehen. Einblicke in die Forschungsprojekte, die auf den Superrechnern laufen, runden das Programm ab.

Teilnehmerzahl begrenzt. 18:00-01:00 Uhr, zu jeder vollen Stunde,  RRZE, Martensstraße 1

Rechnen wie die Vorväter – das RRZE für Kinder

Von 14.00 bis 17.00 Uhr hält das RRZE ein spannendes Programm bereit, bei dem die kleinsten und kleinen Wissenschaftler auf ihre Kosten kommen: Wie haben unsere Vorväter früher gerechnet, als es noch keine Computer gab? Wie sieht ein Computer von innen aus? Wie schafft man es, an einer Tafel nur mit dem Finger zu schreiben? Wo stehen die Rechner, die größer sind als ein Fußballtor? Und was versteckt sich unter einem doppelten Boden? Die Kinder können sich auf eine Abenteuerreise durchs Rechenzentrum der Uni machen und viele Dinge selbst ausprobieren.

Für Kinder von 7-11 Jahren. Die Anmeldung zum Kinderprogramm ist auf der Webseite der Kulturidee möglich. ( http://www.nacht-der-wissenschaften.de)

Teilnehmerzahl begrenzt. Beginn: 14:00 und 15:30 Uhr, Dauer: je 60 Min., RRZE, Martensstraße 1

Auf einen Blick:

Lange Nacht der Wissenschaften 2009

22. Oktober 2011, 18:00-1:00 Uhr, Kinderprogramm: 14:00 – 17:00 Uhr

 

Kontakt:

Martina Schradi

E-Mail: Martina.Schradi@rrze.uni-erlangen.de

Telefon: 09131/85-20805

 

 

Uni setzt alles auf eine Karte

Multifunktionale FAUcard ersetzt Studierenden- und UB-Ausweis, Mensa- und Kopierkarte

Der Studierendenausweis aus Papier hat ausgedient: Vom Wintersemester an bekommen die Studentinnen und Studenten der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) stattdessen eine Chipkarte, die gleich vier Funktionalitäten in sich vereint. Sie dient als Studierenden- und Bibliotheksausweis sowie als Mensa- und Kopierkarte. Weitere Funktionen wie etwa die Zugangskarte für Labors und Rechnerräume sollen in naher Zukunft ebenfalls integriert werden. Lesen Sie den ganzen Artikel zur FAUCard bei den Pressemeldungen auf der Webseite der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg.

RRZE-Gebäudesanierung: Neue Hülle für alten Kern

Das 1972 erbaute Rechenzentrumsgebäude erhält eine neue Fassade. Die bisherige Fassade ist eine Holzrahmenkonstruktion und inzwischen an vielen Stellen undicht. Im Rahmen des Programms “Energetische Sanierung staatlicher Gebäude” des Freistaats Bayern wird deshalb ab Herbst 2011 die Gebäudehülle saniert.

Erklärtes Ziel des Programms ist es, die maximale CO2-Einsparung zu realisieren. Neben den Fassadenarbeiten werden deshalb auch das Flachdach des Gebäudes neu isoliert und die Lüftungsanlagen des Hörsaals H4 sowie kleinerer Seminarräume auf den aktuellen Stand der Technik gebracht.

Die Arbeiten am Gebäude beginnen Mitte August (Aufstellen des Baugerüsts) und werden bis ca. März 2012 andauern. Wir hoffen, dass es durch die “Baustelle” rund um das Gebäude zu so wenig Beeinträchtigungen wie möglich kommen wird und bitten an dieser Stelle um Ihr Verständnis.

Die Service-Theke im 1. OG bleibt für Sie als Kunden des RRZE auch weiterhin die zentrale Anlaufstelle. Falls ein System oder Dienst des RRZE nicht in gewohnter Weise funktionieren sollte, melden Sie die Störung oder das Problem bitte über das zentrale HelpDesk-System des RRZE.

Während der Bauphase finden Sie immer wieder aktuelle Informationen zum Ablauf der Arbeiten und zur Erreichbarkeit des RRZE auf der RRZE-Homepage unter “Meldungen”.

Kontakt
Stephan Heinrich, Leiter Kundendienst
stephan.heinrich@rrze.uni-erlangen.de

Erlangen beim 2. HPC-Call des BMBF erfolgreich: 1,1 Millionen € für Computer-Aided Drug Design

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat nach einem zweistufigen Begutachtungsverfahren das Projekt hpCADD (high-performance Computer—Aided Drug Design) mit einem Gesamtvolumen von 1,5 Millionen Euro bewilligt. Davon gehen 1,1 Millionen Euro an ein interdisziplinäres Forscherteam aus dem Computer-Chemie-Centrum (CCC), dem Lehrstuhl für Theoretische Chemie (Prof. Zahn) und der Professur für Höchstleistungsrechnen (Prof. Wellein) / dem Regionalen Rechenzentrum Erlangen (RRZE) der Friedrich-Alexander-Universität. Ferner sind der Arbeitskreis von Prof. Kast (Theoretische Chemie, TU Dortmund) und die Sanofi-Aventis Deutschland GmbH (Frankfurt) an hpCADD beteiligt. Das Projekt zur Entwicklung neuer sehr genauer Methoden zur Computer-gestützten Vorhersage der biologischen und physikalischen Eigenschaften von Wirkstoff-Molekülen hat eine Laufzeit von drei Jahren und wird von Prof. Clark (CCC) koordiniert. Für das Vorhaben stellt das Höchstleistungsrechnen eine Schlüsseltechnologie dar, um auch solche Rechnungen zu ermöglichen, für die herkömmliche Computer nicht ausreichen.

Computer-Aided Drug Design (CADD) wird routinemäßig in der pharmazeutischen Industrie eingesetzt, um biologisch aktive Moleküle zu identifizieren und ihre pharmakologischen Eigenschaften zu optimieren ─ ohne sie vorher synthetisieren zu müssen. Ziel des hpCADD-Projektes ist die Einführung einer grundlegend neuen Generation von Rechentechniken, die erst durch die modernen hoch parallelen Computer bzw. durch die zu erwartende Leistung zukünftiger Hardware möglich ist. Zu diesem Zweck sollen in den drei Chemie-Gruppen Methoden entwickelt, die von der HPC-Gruppe des RRZE auf die besonderen Erfordernisse des Höchstleistungsrechnens angepasst werden. Die optimierten Programme sollen zeitnah in die industrielle Forschung und Entwicklung Eingang finden.

In Erlangen wird diese Initiative durch den im Jahr 2010 installierten “LiMa”-Cluster des RRZE unterstützt, der zurzeit Platz 196 in der Liste der 500 schnellsten Computer der Welt belegt.

Kontakt:
Prof. Dr. Gerhard Wellein
Regionales Rechenzentrum Erlangen (RRZE)
gerhard.wellein@rrze.uni-erlangen.de

Videoportal der FAU mit über 1 Million Downloads

Mit mehr als 1.000.000 Downloads haben das Videoportal bzw. der iTunes U-Store der Friedrich-Alexander Universität Erlangen-Nürnberg eine neue Marke erreicht. Inzwischen haben sich die beiden Online-Portale zum Medienangebot mit internationaler Zielgruppe etabliert. Das Videoportal und iTunes U verbuchen die Zugriffe in etwa zu gleichen Teilen.

Seit einigen Jahren ist ein regelrechter Boom an Online-Vorlesungen zu verzeichnen: Auf iTunes U sind bereits mehr als 800 Universitäten vertreten, darunter Stanford, MIT, die LMU München und nicht zuletzt die Friedrich-Alexander Universität Erlangen-Nürnberg. Professoren und Dozenten reagieren damit auf die Anforderungen, die Studierende an einen modernen Lehrbetrieb stellen, und bieten ihnen eine zusätzliche Informationsquelle für die Wissensaneignung. Zudem nutzen sie die Medienportale, um ihr wissenschaftliches Profil weltweit zu präsentieren. Die Zahlen bestätigen dies: von den 1.000.000 Downloads des Videoportals gingen etwa 70% ins Ausland.

Über 1.900 Videos und mehr als 800 Audiodateien, aber auch Beiträge in PDF-Format stellen die Medienplattformen Videoportal und iTunes U zur Verfügung. Den größten Anteil der angebotenen Medien machen Vorlesungen aus, wie z.B. die Serie „Betriebswirtschaftslehre I”, die zu den Top-Downloads gehört. Darüber hinaus gibt es Informationen zur Universität, Vorträge aus der Reihe „Collegium Alexandrinum” sowie Produktionen des studentischen TV-Magazins „t°fau”.  Die Angebote werden ständig erweitert und können als Podcasts abonniert werden. Die Software für iTunes U kann kostenfrei bei http://www.apple.com/de/itunes/download heruntergeladen werden. Das Videoportal ist direkt über jeden Browser erreichbar. Wer seine Aufzeichnungen nur einer bestimmten Zielgruppe (z.B. Studierende aus einem Seminar) zur Verfügung stellen möchte, nutzt dafür den geschützten Bereich von StudOn. Inhalte des Videoportals können dort ganz einfach eingebunden und nur von Nutzern mit Zugriffsberechtigung abgerufen werden.

Mithilfe von Vorlesungsaufzeichnungen  wird es künftig auch möglich sein, Probleme wie doppelte Jahrgänge und überfüllte Hörsäle besser in den Griff zu bekommen. Die bisweilen geäußerte Befürchtung, mit der Bereitstellung von Videoaufzeichnungen würden Studierende von den Vorlesungen wegbleiben, hat sich dagegen noch an keiner Universität bestätigt − im Gegenteil.  Aus Sicht der Studierenden haben die Aufzeichnungen nur Vorteile. Befragte meinen dazu: „Es hilft ungemein bei der Prüfungsvorbereitung“, „Man muss nicht mitschreiben und kann sich voll und ganz auf den Stoff konzentrieren“, „Prima, dass man die Vorlesung mit Hilfe des Videomaterials nachbearbeiten kann.“

 

Weitere Informationen

Videoportal der FAU
www.video.uni-erlangen.de

iTunes U an der FAU
www.itunes.uni-erlangen.de

 

Kontakt

Michael Gräve
michael.graeve@rrze.uni-erlangen.de