22. März 2012
Erfolg für CENEM in der DFG-Förderlinie “Core Facilities”
Mit einem überzeugenden Konzept haben sich Wissenschaftler der FAU in einem Wettbewerb um Fördergelder der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) durchgesetzt. Für “CENEM – Nanocharakterisierung mit Elektronen, Röntgenstrahlen und Rastersonden” erhalten sie nun über drei Jahre 450.000 Euro aus der Förderlinie “Gerätezentren – Core Facilities“. Die DFG unterstützt damit die “Etablierung und Professionalisierung von Gerätezentren und Netzwerken von nationaler oder internationaler Bedeutung”. Das Expertenwissen am Erlanger “Center for Nanoanalysis and Electron Microscopy” (CENEM) und dessen Ausrüstung mit hochmodernen Geräten für die Charakterisierung von Werkstoffen bis hin zur atomaren Struktur sollen mit Hilfe der Fördersumme einer breiteren und intensiveren Nutzung zugeführt werden.
Die Antragsteller Prof. Erdmann Spiecker (Professur für Elektronenmikroskopie), Prof. Mathias Göken (Lehrstuhl für Allgemeine Werkstoffeigenschaften) und Prof. Tobias Unruh (Professur für Nanomaterialcharakterisierung/Streumethoden) mussten sich gegen eine starke Konkurrenz behaupten. Mit Erfolg durchliefen schließlich elf Anträge den mehrstufigen Begutachtungsprozess; 57 konkrete Bewerbungen waren laut DFG nach 120 Voranfragen eingegangen. Im Bereich der Materialforschung und Strukturphysik werden nur zwei Zentren gefördert, neben dem Erlanger CENEM das renommierte Ernst-Ruska Centrum in Jülich/Aachen.
Das CENEM wurde im Rahmen des Exzellenzclusters Engineering of Advanced Materials (EAM) gegründet, um kooperative Forschungsarbeiten mit komplementären, hochauflösenden mikroskopischen und analytischen Verfahren im Cluster zusammenzuführen. In diesem deutschlandweit einmaligen Projekt wurden gezielt Methoden gebündelt, die starke Synergien entfalten können und in ihrer Kombination neue Möglichkeiten der Materialcharakterisierung eröffnen. Das Profil des universitären Wissenschaftsschwerpunktes “Materialien und Prozesse” wurde damit um einen markanten Zug bereichert.
Zur Pressemitteilung der DFG.
Zur vollständigen Pressemitteilung der FAU uni | mediendienst | aktuell Nr. 47/2012 vom 13.3.2012

