19. September 2012
Prof. Merklein in Heinz Maier-Leibnitz-Ausschuss der DFG berufen
Prof. Marion Merklein, Leiterin des Lehrstuhls für Fertigungstechnologie (LFT), wurde für die zweite Amtszeit in den Heinz Maier-Leibnitz-Ausschuss der DFG berufen.
19. September 2012
Prof. Marion Merklein, Leiterin des Lehrstuhls für Fertigungstechnologie (LFT), wurde für die zweite Amtszeit in den Heinz Maier-Leibnitz-Ausschuss der DFG berufen.
6. Dezember 2011
Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der FAU können einen großen Erfolg feiern: Gleich zwei der acht Sonderforschungsbereiche (SFB), die die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) zum 1. Januar 2012 einrichtet, werden in Erlangen angesiedelt. Der neue SFB 953 “Synthetische Kohlenstoffallotrope” erhält rund 3,7 Millionen Euro. Sprecher ist Prof. Dr. Andreas Hirsch, Lehrstuhl für Organische Chemie II. Der SFB/Transregio 103 “Vom Atom zur Turbinenschaufel – Wissenschaftliche Grundlagen für eine neue Generation einkristalliner Superlegierungen” wird mit 12,8 Millionen Euro ausgestattet, wovon 5,6 Millionen nach Erlangen gehen. Koordinator an der FAU ist Prof. Dr. Robert F. Singer, Leiter des Lehrstuhls für Werkstoffwissenschaften (Werkstoffkunde und Technologie der Metalle) Die Förderung gilt für eine Laufzeit von zunächst vier Jahren. Insgesamt investiert die DFG etwa 82,7 Millionen Euro in neue Sonderforschungsbereiche.
Kohlenstoff für Höchstleistungsanwendungen
Kohlenstoff tritt in einer Vielzahl von Erscheinungsformen auf, die sich in ihren Eigenschaften stark unterscheiden. Bekannt sind beispielsweise der extrem harte, durchsichtige Diamant und der eher weiche, metallisch glänzende Graphit. Man spricht dabei von allotropen Formen des Kohlenstoffs, die ihre unterschiedlichen Eigenschaften der Beschaffenheit der chemischen Bindungen zwischen den Kohlenstoffatomen verdanken. Synthetische Kohlenstoffallotrope, wie Kohlenstoffnanoröhren und Graphen, gehören gegenwärtig zu den vielversprechendsten Materialklassen und weisen ein enormes Potenzial für Hochleistungsanwendungen auf. Gleichzeitig sind sie ideale Modellsysteme für die Untersuchung von einer Reihe fundamentaler chemischer und physikalischer Fragestellungen, wie zum Beispiel form- und ladungsabhängiges Binden und Freisetzen von Molekülen oder Ladungstransport in begrenzten Raumbereichen. Diese Fragestellungen will der SFB 953 “Synthetische Kohlenstoffallotrope” in interdisziplinärer Zusammenarbeit von Chemikern, Physikern, Ingenieuren und Theoretikern bearbeiten.
Besonders belastbare Legierungen für umweltfreundliche Stromerzeugung
Einkristalline Superlegierungen sind Schlüsselwerkstoffe für Turbinenschaufeln in modernen Gasturbinen für die Luftfahrt und für die Energieversorgung. Damit sind sie für die Mobilität der modernen Gesellschaft ebenso unverzichtbar wie für deren nachhaltige Versorgung mit Elektrizität. Höhere Wirkungsgrade bei geringeren Schadstoffemissionen in Gasturbinen können nur über eine neue Einkristalltechnologie erreicht werden, die im Transregio 103 “Vom Atom zur Turbinenschaufel – Wissenschaftliche Grundlagen für eine neue Generation einkristalliner Superlegierungen” erarbeitet werden soll. Dafür bringt der SFB/Transregio Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Materialwissenschaft und Werkstofftechnik, Festkörperphysik und -chemie, skalenübergreifender Materialmodellierung und Fertigungstechnik zusammen. Partner der FAU sind die Universität Bochum, die auch die Aufgabe der Sprecheruniversität übernimmt, sowie das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), das Forschungszentrum Jülich und das Max-Planck-Institut für Eisenforschung.
Zur Pressemitteilung der FAU uni | mediendienst | forschung Nr. 58/2011 vom 29.11.2011
21. November 2011
Die turnusmäßig alle vier Jahre stattfindende Wahl zu den Fachkollegien der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) ist dieses Mal vom 7.11.2011, 14 Uhr, bis 5.12.2011, 14 Uhr angesetzt. An der Universität forschende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sind wahlberechtigt und können die Vertreterinnen und Vertreter ihres Faches in den Fachkollegien bestimmen.
Zum DFG-Wahlportal: http://www.dfg.de/dfg_profil/gremien/fachkollegien/fk_wahl2011/index.jsp
Zur Kandidierendenliste der Fachkollegienwahl: www.dfg.de/download/pdf/dfg_im_profil/gremien/fachkollegien/fk_wahl_2011/kandidierendenliste_fk_wahl_2011.pdf
Zur Mitteilung der FAU.
30. September 2011
Glühbirnen sind ein Auslaufmodell, Energiesparlampen sollen sie ersetzen – doch Forscherinnen und Forscher arbeiten längst an der Entwicklung neuer, extrem heller und gleichzeitig wesentlich energie-effizienterer Leuchtdioden. Dazu setzen sie Nitride ein, spezielle Kristalle, die in einem als Ammonothermal-Synthese bezeichneten Verfahren gezüchtet werden. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der FAU, der Ludwig-Maximilians-Universität München und der Universität Stuttgart wollen dieses Verfahren genauer erforschen. Jetzt fördert die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) das Projekt “Chemie und Technologie der Ammonothermal-Synthese von Nitriden” für zunächst drei Jahre mit rund 2,7 Millionen Euro.
Aufgeteilt auf sieben Teilprojekte wollen die Wissenschaftlerteams elementare Erkenntnisgrundlagen für die Ammonothermal-Synthese schaffen. Ihr Ziel ist es, die während der Synthese ablaufenden Prozesse zu verstehen, zu beeinflussen und daraus wissenschaftliche Erkenntnisse abzuleiten für die gezielte Zucht von Nitriden sehr hoher Qualität. Die Ergebnisse sollen die Grundlage bilden für die Entwicklung neuer Stoffe und Materialien auf Nitrid-Halbleiterbasis, die dann zum Beispiel in Leuchtdioden oder Lasern, aber auch vielen anderen Bereichen, wie z. B. der Halbleiterelektrotechnik, genutzt werden könnten.
Von der FAU sind neben dem Sprecher des Projekts, Prof. Dr. Eberhard Schlücker (Leiter des Lehrstuhls für Prozessmaschinen und Anlagentechnik), an dem Projekt beteiligt: Prof. Dr. Wilhelm Schwieger (Lehrstuhl für Chemische Reaktionstechnik), Prof. Dr. Peter Wellmann (Lehrstuhl für Werkstoffwissenschaften [Werkstoffe der Elektronik und Energietechnik]), Prof. Dr. Lothar Frey (Leiter des Lehrstuhls für elektronische Bauelemente) und Dr. Elke Meißner (Fraunhofer IISB).
Zur Pressemeldung der FAU uni | mediendienst | forschung Nr. 46/2011 vom 27.9.2011
Der von der Deutschen Forschungsgemeinschaft seit 2006 geförderte Sonderforschungsbereich SFB/TR 39 PT-PIESA “Großserienfähige Produktionstechnologien für leichtmetall- und faserverbundbasierte Komponenten mit integrierten Piezosensoren und -aktoren”, an dem auch der LS für Photonische Technologien, das Bayerische Laserzentrum (blz), der LS für Werkstoffkunde und Technologie der Metalle und der LS für Sensorik beteiligt sind, veranstaltet sein 3. Wissenschaftlichen Symposium am 12. und 13.10.2011 an der TU-Chemnitz. Das Forschungsziel, durch Funktionsintegration und Technologiefusion effiziente Serientechnologien für adaptive Strukturen zu entwickeln, hat durch die Verschärfung der Notwendigkeit zu Ressourceneffizienz in der Produktion nachhaltige Bestätigung erfahren. Die Fähigkeit, Hochleistungsleichtbaustrukturen für die Mobilität, den Maschinenbau und die Energietechnik effizient in Großserie zu fertigen, stellt einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil dar.
Wissenschaftler aus dem SFB/TR und internationale Experten aus Wissenschaft und Produktion werden das Thema “Funktionsintegration in Strukturbauteile” unter den vielfältigen Aspekten der Bauteilauslegung, aber vor allem aus Sicht der Produktionstechnik diskutieren und verschiedene Lösungsansätze vergleichen und bewerten.
Schwerpunkte der Vorträge aus dem SFB sind sowohl die Auslegung und Gestaltung der Prozessketten für aktive Strukturbauteile auf der Basis von Blechumformung, Leichtmetalldruckguss und Faserverbunden, aber auch Aspekte der Bauteilprüfung und Qualitätssicherung für die integrierten Piezosensoren- und aktoren.
Zum 13. Mal schreibt die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) den Communicator-Preis, Wissenschaftspreis des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft, aus. Dieser persönliche Preis ist mit 50 000 Euro dotiert und wird an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vergeben, die sich in herausragender Weise um die Vermittlung ihrer wissenschaftlichen Ergebnisse in die Öffentlichkeit bemüht haben.
Der Preis kann sowohl an einzelne Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler als auch an eine Gruppe von Forschern verliehen werden, die in einem der Zielsetzung entsprechenden Projekt zusammengearbeitet haben. Größere Einheiten, wie Fakultäten oder ganze Universitäten mit ihren Kommunikationsstrategien, können nicht berücksichtigt werden. Die Preisträger müssen im deutschen Sprachraum tätig sein.
Selbstbewerbungen und Vorschläge sind möglich. Den Bewerbungen müssen aussagefähige Unterlagen für die Vermittlungsleistung beigefügt sein (maximal 50 Seiten als repräsentativer Querschnitt der Gesamtarbeit, die der Jury ein Urteil ermöglichen). Bei Selbstbewerbungen ist die schriftliche Einschätzung eines zweiten Wissenschaftlers erforderlich. Von jedem Bewerber wird darüber hinaus ein Lebenslauf benötigt.
Wissenschaftliche Arbeiten und Vermittlungsaktivitäten müssen klar getrennt sein. Bewerbungen auf der Grundlage nur eines Projekts sind nicht möglich. Wir bitten nach Möglichkeit um Zusendung der Unterlagen in digitaler Form.
Bei der Zusendung von Audio- oder Videokassetten soll nur eine Kassette eingereicht werden und nur dann, wenn der Vorgeschlagene selbst Autor ist.
Über die Vergabe entscheidet eine Jury aus Kommunikationswissenschaftlern, Journalisten, PR-Fachleuten sowie ausgewählten Wissenschaftlern. Als Maßstab gelten die bisherigen Preisträgerinnen und Preisträger, die sich durch die Breite und Nachhaltigkeit ihrer Vermittlungsarbeit auszeichnen.
Vorschläge sollen bis spätestens zum 31. Dezember 2011 bei der Deutschen Forschungsgemeinschaft, Bereich Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Kennedyallee 40, 53175 Bonn, eingereicht werden.
Zur Ausschreibung.