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Alle Webauftritte werden auf den neuen Webcluster umgezogen

Wir werden ab Februar alle Webauftritte, die noch nicht auf dem neuen Webcluster betrieben werden, auf diesen umziehen, und bitten deshalb alle Webmaster, die von ihnen betreuten Webaufritte auf dem neuen System zu testen. Bestehende Webauftritte brauchen in den meisten Fällen ein wenig Nacharbeit, die sich aber zumeist auf das Aktualisieren des cgi-bin-Verzeichnisses beschränken wird.

Ob Ihr Webauftritt schon auf dem neuen Webcluster betrieben wird, können Sie im Webmasterportal nachsehen. Auftritte, bei denen als Webserver infolnx.rrze.uni-erlangen.de angegeben ist, sind schon auf dem neuen Cluster. Nur Auftritte auf dem Webserver infoload.rrze.uni-erlangen.de müssen umgezogen werden.

Um zu testen, ob Ihr Webauftritt auf dem neuen Custer schon lauffähig ist, können Sie folgende Schritte durchführen:

  • Tragen Sie in der Hosts-Datei Ihres Client-Rechners einen der Aliasse für die IP-Adresse des neuen Clusters ein. In etwa:
    131.188.16.201 www.beispiel.phil.uni-erlangen.de
    Die derzeitigen Webserver haben die IP-Adresse 131.188.16.200, die zukünftigen sind unter 131.188.16.201 zu finden.
    Nähere Hinweise hierzu finden Sie unter http://de.wikipedia.org/wiki/Hosts-Datei
    Diese Änderung wirkt sich nur auf Ihren eigenen Rechner aus. Von anderen Rechnern aus wird weiterhin der bisherige Webcluster benutzt.
  • Sollte Ihr Webauftritt den Webbaukasten verwenden, könnte es sein, dass die Menüs nicht angezeigt werden. In diesem Fall aktualisieren Sie bitte ihr cgi-bin-Verzeichnis. Der aktuelle Stand ist unter
    /proj/websource/docs/muster/www.defaultwebauftritt.uni-erlangen.de
    zu finden.
    Das derzeitige cgi-bin-Verzeichnis heben Sie am besten auf, als cgi-bin.old beispielsweise.
    Auf der Kommandozeile ist das in drei Zeilen erledigt:

    1. Wechseln Sie in Ihren Webroot:
      cd /proj/websource/docs/FAU/fakultaet/phil/www.beispiel.phil.uni-erlangen.de
    2. cp -R /proj/websource/docs/muster/www.defaultwebauftritt.uni-erlangen.de/cgi-bin ./cgi-bin.new
    3. jetzt haben wir alt und neu da und schieben den neuen an die richtige Stelle:
      mv cgi-bin cgi-bin.old && mv cgi-bin.new cgi-bin
  • Falls Ihr Webauftritt cronjobs verwendet, sollten diese in Zukunft auf dem neuen Dialogserver iwan.rrze.uni-erlangen.de ausgeführt werden. Bitte testen Sie diese im Vorfeld auf dem neuen System, am einfachsten durch manuellen Aufruf.
  • Wenn Sie der Ansicht sind, dass Ihr Webauftritt ohne Probleme auf dem neuen Cluster betrieben werden kann, dann schreiben Sie eine Mail an webmaster@rrze.fau.de. Wir werden dann Ihren Webauftritt auf den neuen Webcluster umziehen.

Ab Anfang Februar werden wir dann alle verbliebenen Webauftritte nach und nach vom bisherigen auf den neuen Cluster umziehen. Das bisherige System wird am Ende des zweiten Quartals dieses Jahres ausser Dienst gestellt.

Umzug auf neuen Webcluster beginnt

Nachdem der neue Webcluster mittlerweile einsatzbereit ist, suchen wir Webmaster, die interessiert daran sind, ihren Webauftritt dort zu testen. Neue Auftritte werden wir ab September dort anlegen. Bestehende Webauftritte brauchen in den meisten Fällen ein wenig Nacharbeit, die sich aber zumeist auf das Aktualisieren des cgi-bin-Verzeichnisses beschränken wird.

Der neue Webcluster besteht momentan aus drei Webservern und einem Dialogserver, der auf den Namen
iwan.rrze.uni-erlangen.de
hört.

Folgende Software läuft auf den neuen Systemen:

  • Apache 2.4.3
  • Perl 5.14.1
  • PHP 5.3.16
  • Varnish 3.0.3

Um zu testen, ob Ihr Webauftritt auf dem neuen Custer schon lauffähig ist, können Sie folgende Schritte durchführen:

  • Tragen Sie in der Hosts-Datei Ihres Client-Rechners einen der Aliasse für die IP-Adresse des neuen Clusters ein. In etwa:
    131.188.16.201 www.beispiel.phil.uni-erlangen.de
    Die derzeitigen Webserver haben die IP-Adresse 131.188.16.200, die zukünftigen sind unter 131.188.16.201 zu finden.
    Nähere Hinweise hierzu finden Sie unter http://de.wikipedia.org/wiki/Hosts-Datei
    Diese Änderung wirkt sich nur auf Ihren eigenen Rechner aus. Von anderen Rechnern aus wird weiterhin der bisherige Webcluster benutzt.
  • Sollte Ihr Webauftritt den Webbaukasten verwenden, könnte es sein, dass die Menüs nicht angezeigt werden. In diesem Fall aktualisieren Sie bitte ihr cgi-bin-Verzeichnis. Der aktuelle Stand ist unter
    /proj/websource/docs/muster/www.defaultwebauftritt.uni-erlangen.de
    zu finden.
    Das derzeitige cgi-bin-Verzeichnis heben Sie am besten auf, als cgi-bin.old beispielsweise.
    Auf der Kommandozeile ist das in drei Zeilen erledigt:

    1. Wechseln Sie in Ihren Webroot:
      cd /proj/websource/docs/FAU/fakultaet/phil/www.beispiel.phil.uni-erlangen.de
    2. cp -R /proj/websource/docs/muster/www.defaultwebauftritt.uni-erlangen.de/cgi-bin ./cgi-bin.new
    3. jetzt haben wir alt und neu da und schieben den neuen an die richtige Stelle:
      mv cgi-bin cgi-bin.old && mv cgi-bin.new cgi-bin
  • Falls Ihr Webauftritt cronjobs verwendet, sollten diese in Zukunft auf dem neuen Dialogserver iwan.rrze.uni-erlangen.de ausgeführt werden. Bitte testen Sie diese im Vorfeld auf dem neuen System, am einfachsten durch manuellen Aufruf.
  • Wenn Sie der Ansicht sind, dass Ihr Webauftritt ohne Probleme auf dem neuen Cluster betrieben werden kann, dann schreiben Sie eine Mail an webmaster@rrze.fau.de. Wir werden dann Ihren Webauftritt auf den neuen Webcluster umziehen.

Weiterhin haben wir auch einen Web-Accelerator in Betrieb – siehe den Artikel zu Varnish in der deutschsprachigen Wikipedia.
Dieser bedient alle Webauftritte auf Port 80 – das schliesst also sämtliche Testwebauftritte sowie verschlüsselte Verbindungen aus. Desweiteren wird er nur dann aktiv, wenn man ihn explizit dazu auffordert. Ansonsten wäre die Gefahr zu groß, dass zugriffsgeschützte Seiten an unautorisierte Nutzer ausgeliefert werden.

Angenommen, Sie haben einen Ordner namens /intern, dessen Inhalte nur aus dem Uninetz erreichbar sein sollen, und Sie haben deswegen in der /intern/.htaccess folgende zwei Zeilen stehen:

Deny from All
Allow from 131.188.

Jetzt kommen nacheinander zwei Clients. Der erste hat die IP 131.188.x.x, der nächste 100.200.x.x – also irgendwo von aussen. Der erste fragt nach /intern beim Varnish an. Dieser fragt den Apache. Der Apache bekommt hierbei die Client-IP zu sehen und autorisiert den Zugriff völlig zu Recht. Allerdings hat der Varnish keine Ahnung davon, dass dieses Verzeichnis zugriffsgeschützt ist, nachdem der Apache das nicht kenntlich macht. Varnish packt jetzt also /intern in seinen Zwischenspeicher und beim nächsten, der kommt und /intern haben möchte, fragt er nicht mehr beim Apache nach, sondern sagt “hab ich da, bitteschön”. Und schon ist /intern bei 100.200.x.x gelandet, wo es nie hinsollte.

Um solche Situationen zu vermeiden, haben wir unseren Varnish so konfiguriert, dass er nur auf explizite Anforderung hin
zwischenspeichert und ansonsten einfach alle Anfragen an den Apache weiterreicht.

Um den Cache aktivieren, muss der Webauftritt einen Header mitliefern – der Header X-Enable-Cache muss den Wert yes haben, ansonsten reicht der Varnish die Antwort nur weiter und speichert nichts.

Diesen Header kann man in den .htaccess-Dateien des Webauftritts setzen.

  • Explizit einschalten lässt sich der Varnish hiermit – die IfModule-Blöcke sorgen dafür, dass der bisherige Cluster damit auch zurechtkommt, nachdem das headers-Modul nur auf den neuen Servern aktiv ist:

    <IfModule headers_module>
    	Header set X-Enable-Cache yes
    </IfModule>
    

    In einer .htaccess-Datei wirkt das rekursiv. Wenn Sie diese Zeilen in die Datei websource/.htaccess einfügen, geben Sie damit den gesamten Webauftritt für den Varnish frei!

  • Explizit deaktivieren können Sie den Varnish mit den folgenden Zeilen. Diese Konstellation wäre zum Beispiel sinnvoll in einem zu schützenden Unterverzeichnis eines explizit freigegebenen Verzeichnisses.

    <IfModule headers_module>
    	Header unset X-Enable-Cache
    </IfModule>
    
  • Für den Anfang empfiehlt es sich, zunächst mit einem Unterordner zu testen, der garantiert unkritisch ist. So können Sie beispielsweise in der websource/test/.htaccess die richtige Konfiguration ermitteln.
  • Mittels <Files> oder <FilesMatch> können Sie den Cache auch für bestimmte Dateien aktivieren oder deaktivieren:
    “Nichts cachen ausser PNGs” beispielsweise sieht so aus:

    <IfModule headers_module>
    	Header unset X-Enable-Cache
    	<FilesMatch "\.png$">
    		Header set X-Enable-Cache yes
    	</FilesMatch>
    </IfModule>
    

Campustreffen zu Social Media: Tor

Am Donnerstag, den 5. Juli (um 14 Uhr c.t. im eStudio) stellt  Sebastian Hahn das Netzwerk Tor vor.

Tor ist ein Netzwerk zur Anonymisierung von Verbindungsdaten. Es wird für TCP-Verbindungen eingesetzt und kann beispielsweise für Web-Browsing, Instant Messaging, IRC, SSH, E-Mail, P2P und anderes benutzt werden. Tor schützt seine Nutzer vor der Analyse des Datenverkehrs und ermöglicht somit die anonyme Nutzung des Internets.

 

Bisherige Vorträge

Hier eine Übersicht der bisherigen Vorträge der Campustreffen zu Social Media, inkl. ein Link auf die Aufzeichnung (sofern vorhanden):

  •  06.06.Facebook, Karsten Busch und Frau Spiegel (ZUV)
    • Keine Aufzeichnung vorhanden

Neues vom Webcluster

Diese Galerie enthält 8 Bilder.

Wie schon an dieser Stelle erwähnt, bekommt das RRZE neue Webserver. Mittlerweile wird die neue Softwarekonfiguration auf Testservern erprobt. Diese Servergeneration wird als Betriebssystem nicht mehr Solaris, sondern Linux bekommen. Auch bei den übrigen Softwarekomponenten gibt es einige Änderungen. Nachdem unsere Clusterserver mehr als 500 Webauftritte von beinahe ebensovielen Webmastern hosten, muss gesichert sein, dass [...]