Martina Schradi, 10:22 Uhr in Allgemein, Organisation, Referenten
Die Vorträge des Webkongress Erlangen 2010 sind inzwischen größtenteils online, und zwar als Foliensatz und Audiodatei. Sie sind auf der Kongress-Webseite unter der Rubrik http://www.webkongress.uni-erlangen.de/vortraege/ bei den jeweiligen Vorträgen verlinkt bzw. zum Download abrufbar.
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Martina Schradi, 12:50 Uhr in Allgemein, Referenten
Diese Galerie enthält 9 Bilder.
Auch am 2. Kongresstag war die Luft noch lange nicht raus: Mehr Bilder vom 2. Kongresstag gibt es unter http://www.flickr.com/photos/tags/wke2010/
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Wolfgang Wiese, 14:11 Uhr in Referenten
Nils Pooker

Der gelernte Restaurator (Jahrgang 1965) machte sich 1993 als Gemäldekopist selbstständig. Neben zahlreichen Privatkunden schuf er Bilder für das Hotel Adlon, die MS Europa und das Grand Hotel Heiligendamm. Seit 1995 nutzt Nils Pooker die Möglichkeiten der Bildverarbeitung für Kundenkommunikation und Auftragsabwicklung. Das Internet als ideale Plattform zur kostengünstigen Präsentation führte 1998 zu ersten Versuchen im Webdesign mit der eigenen Internetpräsenz www.pookerart.de.
Seit 2001 arbeitet Nils Pooker als Webdesigner. Neben Webstandards und dem barrierefreien Internet beschäftigt er sich mit den Theorien menschlicher Kommunikation und Wahrnehmung sowie Design, Malerei und Fotografie.
Vortrag Redesign eines Webportals
Für ein größeres Community- und Nachrichtenportal für Entwickler wurden Templates erstellt, die gleichzeitig für weitere Webseiten des Kunden dienen sollen. Das Projekt ist ein ideales Praxisbeispiel für die Möglichkeiten und Fallstricke bei der Planung, Konzeption und Gestaltung eines komplexen Redesigns.
Ich war in enger Abstimmung mit dem Projektleiter für das Design von einem größeren Community- und Nachrichtenportal für Entwickler verantwortlich. Der Vortrag stellt zunächst die Vorgaben, Anforderungen und Wünsche in der Planungsphase vor. Detailliert soll dann auf die komplexen Entscheidungswege und Projektphasen eingegangen werden. Neben den positiven Erlebnissen werden auch Abstimmungs- und Kommunikationsprobleme beleuchtet, die vor allem der eng bemessenen Timeline geschuldet waren und zu einem verkürzten Projektablauf führten. Den Abschluss bildet die Zusammenstellung und Bereitstellung aller relevanten Daten und Informationen sowie Kollaboration mit dem Frontend-Entwickler.
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Wolfgang Wiese, 8:46 Uhr in Referenten
Volker Vorwerk

Volker Vorwerk, Soziologe und Chemiker, konzipiert, organisiert und moderiert zusammen mit dem Netzwerk www.buergerwissen.de Online-Dialoge. Er berät Kommunen, Verwaltungen und Unternehmen, die das Internet nutzen möchten, um mehr Menschen an Entscheidungen zu beteiligen, um mehr Wissen zu mobilisieren und bessere Entscheidungen zu treffen.
Sein Augenmerk liegt auf niedrigschwelligen und barrierearmen Angeboten, die eine einfache Beteiligung ermöglichen (Usability). Wichtig ist zudem die Rückmeldung über die Umsetzung der Ergebnisse durch die Entscheidungstragenden (Rechenschaft), um nachhaltige Beteiligungsprozesse zu erreichen. Er war an der Entwicklung und Umsetzung der Online-Bürgerhaushalte in Berlin-Lichtenberg, Köln, Bergheim und Trier beteiligt.
Vortrag Online-Dialog Bürgerhaushalt Trier
Online-Dialoge haben Konjunktur. Ein wichtiges Anwendungsfeld sind Bürgerhaushalte, bei denen die Bürgerinnen und Bürger im Internet Vorschläge zu den Ausgaben und Einnahmen einer Kommune eingeben, kommentieren und bewerten können. Im Vortrag werden am Beispiel des Bürgerhaushalts Trier technische und soziale Aspekte der Gestaltung einer nutzergerechten Online-Plattform behandelt.
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Wolfgang Wiese, 15:41 Uhr in Referenten
Nico Brünjes

Nico Brünjes studierte zunächst Jura, verdingte sich dann aber als House-DJ und Plattenverkäufer um schlussendlich eine Ausbildung zum Fachinformatiker zu absolvieren. Webseiten baut er seit 10 Jahren, seit 5 Jahren für ZEIT ONLINE in Hamburg.
Während des Relaunches im September 2009 leitete er das Frontendteam und war für die Umsetzung der Entwürfe in HTML, CSS und Javascript zuständig. Heute ist er techn. Projektleiter, Frontendprogrammierer und so etwas wie der Webstandard- und Barrierefreiheitsevangelist im Hause ZEIT ONLINE. Im Rahmen dieses Tätigkeitsgebietes nimmt er auch am fachlichen Beirat des BIENE Award 2010 teil.
Nico Brünjes hat auch schon Artikel bei ZEIT ONLINE veröffentlicht, schreibt derzeit aber beinahe ausschließlich auf seinem eigenen Weblog (http://codecandies.de).
Vortrag Relaunching ZEIT ONLINE
Der Weg zu einer standardkonformen Großwebsite, am Beispiel ZEIT ONLINE. Im Mittelpunkt stehen die Fragen: Wie ist es dazu gekommen? Wie habt ihr das gemacht? Wie habt ihr das durchgesetzt? Wie geht es weiter?
- Einführung
-Ein kurzer Überblick über die Situation von ZEIT ONLINE und www.zeit.de in der Zeit vor dem Relaunch (Situation der Redaktion, das Redaktionssystem, Datenhaltung, die versch. Systeme, Codebasis der Website, das techn. Team, etc.).
- Kurze Vorstellung der Player und Stakeholder, vor Beginn der Relauncharbeiten.
- Projektüberblick: Relaunch 2009
- Kurzer Überblick über die Phasen der Relaunches (die Spielphase, die demokratische Phase, die Sackgasse, der Putsch, die Konsolidierung, der Durchmarsch, der Zieleinlauf).
- Konkretere Beleuchtung der Phasen, die besonders zielführend waren und warum das so war
- Kurze Besprechung der Rückschläge und Gründe dafür
- Schlüsse aus diesem Ablauf: 10 dos and dont‘s der Webentwicklung in Verlagsprojekten
- Beispiele aus der Praxis
- Überblick über den konkreten technischen Aufbau, wie die Website nach dem Relaunch war (ausführlicher: HTML5, CSS, jQuery; kurz: XML/XSLT-Redering-Engine, Redaktionssystem, Drupal (Community))
- Ein Artikel mit allen Features im Überblick
- “unobtrusive javascript” in der Praxis: ohne JS nur konsumieren, mit JS interagieren
– Bildergalerien
– Artikelkommentare
- Standardkonfirmität how-to:
– HTML5 for the rescue
– Umgang mit Content, Umgang mit Code
- Barrierefreiheit ist ein Prozess:
– Vom gesunden Menschenverstand zu Ansätzen der Barrierefreiheit
- Aktuelle Situation
- Veränderungen, die seit dem Relaunch vorgenommen wurden. (Einführung Varnish-Cache-Lösung, Video-Übersichtsseite etc.)
- Wie den Standard halten? Maßnahmen, die wir ergriffen haben, um die Codebasis zu erhalten. Wie gut/schlecht funktioniert das?
- Ausblick
- Sehr kurzer Ausblick über die Planungen für die Zukunft.
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Wolfgang Wiese, 9:58 Uhr in Referenten
Oliver Gschwender

- Org./Fa.: Universität Bayreuth
- WWW :
Seit Oktober 2006 bin ich in der Stabsstelle Hochschulmarketing an der Universität Bayreuth tätig. Zu meinen Aufgaben gehört die Projektkonzeption und Implementierung von Webauftritten im CMS (Content Management System)der Universität, sowie der Realisierung besonderer Internet-Projekte im Bereich Online Marketing.
Vortrag Web 2.0 und Social Media im Hochschulmarketing
Facebook, StudiVz, YouTube, Twitter & Co. – die neuen Social Media Anwendungen im Web 2.0 sind unter Studenten und Studieninteressierten bald so verbreitet wie E-Mail oder die Informationssuche auf klassischen Webangeboten.
Anhand verschiedener Anwendungsfälle am Beispiel der Universität Bayreuth soll gezeigt werden, welche Chancen und neue Möglichkeiten in dieser Technologie stecken.
In den sogenannten Sozialen Netzwerken wie StudiVZ und Facebook entstehen virtuelle Kontakte zwischen den Nutzern, die sich über gemeinsame Bekannte schnell zu einem sehr großen Netzwerk zusammenfinden (Bekannte von Bekannten und wiederum deren Bekannte).
Diese Sozialen Netzwerke eignen sich sehr gut, um etwa in der Alumniarbeit den Kontakt zu ehemaligen Studierenden zu halten oder die Verbindung zwischen Studieninteressierten und aktuell an der Universität eingeschriebenen Studenten zu ermöglichen, z.B. um eine Einschätzung oder Empfehlung für einen bestimmten Studiengang abzugeben.
Schon heute kann man von einem sehr hohen Verbreitungsgrad unter den Studierenden sprechen. Neue mobile Endgeräte (IPhone) und günstige Angebote für mobile Flatrate-Tarife beschleunigen die Entwicklung weiter.
Portale wie Facebook und StudiVZ werden dabei von Studierenden genauso selbstverständlich genutzt wie E-Mails oder Informationsseiten im WWW. Aktuell gibt es in diesen Portalen zahlreiche Gruppen, die sich mit Studiengängen, Professoren oder der Universität Bayreuth im Allgemeinen befassen. Ausgewählte Beispiele als Screenshots finden sich unter:
http://www.uni-bayreuth.de/cms-einfuehrung/Social_Media_und_Web_2.pdf
Einige Fachbereiche haben die Chancen dieser neuen Darstellungsformen im Internet bereits erkannt und wurden hier aktiv.
Neben dem offiziellen Imagefilm Ökonom Bayreuther Prägung der Rechts- und Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät gibt es z.B. auf YouTube einen eigenen Kanal der Physik, in dem man Videos mit Statements von Studierenden und Professoren zu einem Physikstudium an der Universität Bayreuth sehen kann.
Auch die Facheinheit Chemie hat im Rahmen eines studentischen Projektes ein solches Video entwickelt, das Argumente für ein Chemiestudium an der Universität Bayreuth ansprechend zusammenfasst.
Darüber hinaus gibt es im Bereich der oben aufgeführten Internetplattformen leider auch Inhalte, die nicht immer zu einem positiven Bild beitragen oder möglicherweise sogar imageschädigend für die Universität sind. (vgl. YouTube Suchergebnisse)
Dennoch lassen sich solche unerwünschten Beiträge nicht verhindern und könnten bestenfalls dadurch in Ihrer Wirkung eingeschränkt werden, dass sie in der Fülle der Beiträge mit „erwünschtem“ Inhalt untergehen.
Da das Thema zunehmend an Bedeutung gewinnt, sollten diese Plattformen wie Twitter, YouTube, StudiVZ und Facebook mindestens passiv beobachtet werden. Für die Außendarstellung der Universität sowie der Fachbereiche und Studiengänge könnten diese neuen Kommunikationskanäle allerdings auch genutzt werden, da sie von der relevanten Zielgruppe stark frequentiert sind.
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Wolfgang Wiese, 13:05 Uhr in Referenten
Wie angekündigt, wollen wir in den kommenden Wochen jeden Tag jeweils einen Referenten und seinen Vortrag für den Webkongress Erlangen vorstellen.
Bitte beachten Sie, dass sich die Details der Vortragsbeschreibung bis zum Kongress noch ändern können.
Daniel Amersdorffer

- Org./Fa.: Tourismuszukunft – Institut für eTourismus
- WWW :
Daniel Amersdorffer ist Geschäftsführer von Tourismuszukunft. Er hat Geographie mit Schwerpunkt Tourismus studiert und beschäftigt sich heute beruflich mit Destinationsentwicklung und eTourismus. Tourismuszukunft ist Herausgeber des größten, gleichnamigen Internetjournals in deutscher Sprache zum Thema eTourismus. Auf diesem Gebiet sieht sich Tourismuszukunft als führender ThinkTank, welcher sein Wissen in Form von Vorträgen, Workshops und Seminaren an die Branche weitergibt. Darüber hinaus betreibt Tourismuszukunft Forschung zu diesem Thema und arbeitet mit dem Lehrstuhl für Kulturgeographie an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt zusammen.
Vortrag Social Media Strategie in Tourismusregionen
Das Auditorium lernt die Dimension einer Social Media Strategie und deren Bedeutung für den Organisationswandel und die Vorgehensweise von Unternehmen kennen.
Das Institut für eTourismus berät das Salzkammergut, eine große touristische Region in Österreich, seit mehr als 1,5 Jahren bei der Umsetzung einer übergreifenden touristischen Social Media Strategie. Wie sehr die Einführung das Tourismusmarketing Organisationsstrukturen von Tourismusverbänden, Kommunikationsrichtlinien, Marketingpläne und die lokale Wirtschaft verändert hat, wird Thema dieses Vortrags sein.
Einzelne Social Media Instrumente – von Blog bis Facebook – für Interessen-Marketing werden vorgestellt, aber auch gesamt-strategische Ansätze für das Unternehmen erläutert (Social Media Guideline, Kundenorientierung).
Das Auditorium lernt die Dimension einer Social Media Strategie und deren Bedeutung für den Organisationswandel und die Vorgehensweise von Unternehmen kennen.
Alle Beispiele werden mit Originalzitaten, Zahlen & Daten und Erfahrungen des Institutes unterlegt und präsentiert.
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Wolfgang Wiese, 15:58 Uhr in Referenten
Wie angekündigt, wollen wir in den kommenden Wochen jeden Tag jeweils einen Referenten und seinen Vortrag für den Webkongress Erlangen vorstellen.
Bitte beachten Sie, dass sich die Details der Vortragsbeschreibung bis zum Kongress noch ändern können.
Mirko Erwig

Seit 1996 aktiv in digitalen Medien und bei d-SIRE seit Mitte 2000.
Als Teamleiter Online Development entwickelt er sowohl serverseitig als auch für das Frontend, hier mit Leidenschaft barrierefrei.
Christian Oestreich

In digitalen Medien aktiv seit 1996 und bei d-SIRE seit Anfang 2000.
Als Teamleiter Konzeption & Informationsarchitektur ständig auf der Suche nach neuen Möglichkeiten bei der Realisierung barrierefreier User Interfaces im Web. Diskutiert darüber besonders gerne mit Kollegen aus Design und Frontend-Entwicklung.
Vortrag Progressive Enhancement als Praxisbeispiel: Moderne barrierefreie User Interfaces in der interdisziplinären Entwicklung
Der Vortrag befasst sich mit der Zusammenarbeit innerhalb eines Projektteams, um barrierefreie Websites zu realisieren, die dem Gedanken des Progressive Enhancements folgen.
Der Vortrag befasst sich mit der Zusammenarbeit innerhalb eines Projektteams, um barrierefreie Websites zu realisieren, die dem Gedanken des Progressive Enhancements folgen. Progressive Enhancement bezeichnet einen Ansatz zur Umsetzung von Websites, die mit älteren Browsern und assistiven Technologien vollständig bedienbar sind und mit einem angereicherten User Interface ausgestattet werden, das die funktionalen und visuellen Fähigkeiten der modernsten User Agents nutzt. Dabei geht es um das Zusammenwirken von Teammitgliedern aus Konzeption, grafischer Gestaltung und Frontend-Development, nicht aber um redaktionell-textliche Aspekte. Anhand konkreter Beispiele werden Teamprozesse, mögliche Probleme und Lösungswege dargestellt.
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Wolfgang Wiese, 14:38 Uhr in Referenten
Wie angekündigt, wollen wir in den kommenden Wochen jeden Tag jeweils einen Referenten und seinen Vortrag für den Webkongress Erlangen vorstellen.
Bitte beachten Sie, dass sich die Details der Vortragsbeschreibung bis zum Kongress noch ändern können.
Nicolai Schwarz

Nicolai Schwarz ist ausgebildeter Multimedia NewsDesigner und arbeitet seit 2003 als selbstständiger Mediendesigner in Dortmund. Neben dem Tagesgeschäft engagiert er sich als Vorsitzender des Vereins “51° Nord – das Dortmunder Kreativnetzwerk”, um Dortmunder Design zu fördern: www.51nord.de. Außerdem ist er Redakteur bei den Webkrauts, einer Vereinigung von deutschsprachigen Webdesignern, die für moderne Websites nach Webstandards werben
Vortrag Türme bauen mit Schildbürgern
Wie können wir es Leuten, die keine Ahnung vom Web oder von Redaktionssystemen haben, einfacher machen, Bildergalerien in ihre Webseite einzubauen? Oder Inhalte einzustellen, die Webstandards entsprechen? Die Lösung bieten geeignete Filter.
Der Vortrag zeigt einige Beispiele aus der Praxis. Es geht um PHP-Filter, die es uns und den Usern leichter machen sollen, Webseiten zu pflegen. Automatische Bildergalerien durch einen kurzen Befehl wie [galerie:200]. Sprachangaben, die automatisch bei bestimmten Wörtern hinzukommen, um die Barrierefreiheit zu verbessern. Oder das Tool HTML Purifier, um die Ausgabe nach Webstandards zu gewährleisten
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Wolfgang Wiese, 15:20 Uhr in Referenten
Wie angekündigt, wollen wir in den kommenden Wochen jeden Tag jeweils einen Referenten und seinen Vortrag für den Webkongress Erlangen vorstellen.
Bitte beachten Sie, dass sich die Details der Vortragsbeschreibung bis zum Kongress noch ändern können.
Dr. Steffen Puhl

Gegenwärtig arbeitet Dr. Steffen Puhl als “Koordinator Barrierefreie Studieninformationssysteme” am Hochschulrechenzentrum (HRZ) der Justus-Liebig-Universität Gießen.
Im Juni 2008 wurde er durch den Fachbereich Wirtschaftswissenschaften der Justus-Liebig-Universität Gießen mit dem Thema “Betriebswirtschaftliche Nutzenbewertung der Barrierefreiheit von Web-Präsenzen” promoviert. Bereits während seines Studiums der Betriebswirtschaftslehre begründete die “Wirtschaftsinformatik” in Kombination mit der eigenen hochgradigen Sehbehinderung seine große Leidenschaft für das Arbeitsgebiet “Barrierefreiheit von Web-Präsenzen”. Mittlerweile kann er dabei auf eine Vielzahl an gehaltenen Vorträgen, Workshops und veröffentlichten Fachpublikationen zurückblicken.
Vortrag Barrierefreie Studieninformations- und Anmeldesysteme an der Justus-Liebig-Universität Gießen
Barrierefreie Gestaltung der drei an der Justus-Liebig-Universität Gießen eingesetzten zentralen webbasierten Studieninformations- und Anmeldesysteme – Flexnow, Stud.IP und der zentrale Webauftritt der Universität in Plone/Zope
Die Justus-Liebig-Universität (JLU) Gießen verbessert derzeit mit ihrem aus Mitteln zur Verbesserung der Qualität der Studienbedingungen und der Lehre (QSL) finanzierten Projekt “Barrierefreie Studieninformations- und Anmeldesysteme an der JLU” die Situation von Studierenden mit Behinderungen und chronischen Erkrankungen. Ziel dieses im Frühjahr 2009 gestarteten Projekts ist es zum einen die drei zentralen webbasierten Studieninformations- und Anmeldesysteme
- Flexnow zur Prüfungsverwaltung (einschließlich der Chipkarte als elektronischer Studentenausweis zur Online-Personenauthentifikation),
- Stud.IP zur Unterstützung von Lehrveranstaltungen und z.T. auch für Veranstaltungs- bzw. Modulanmeldungen sowie
- Plone/Zope als zentraler Webauftritt der JLU Gießen
so zu gestalten, dass die derzeit noch existierenden Barrieren – insbesondere in der alltäglichen Nutzung dieser Systeme – abgebaut werden.
Zum anderen möchte dieses Projekt aber auch die Systemverantwortlichen der weiteren an der Universität betriebenen Webangebote und die jeweiligen Redakteure für das Thema “Barrierefreiheit von Webangeboten” sensibilisieren, informieren und beraten.
Die Besonderheit dieses Projektes ist, dass die Schaffung bzw. die Umsetzung der Barrierefreiheit in Zusammenarbeit mit den jeweiligen Systemverantwortlichen und deren Teams an der JLU Gießen erfolgt. Darüber hinaus werden die entsprechenden Aktivitäten notwendigerweise auch in die jeweiligen Entwickler-Communities oder Systemhäuser hineingetragen, nicht zuletzt auch um die Gießener Bemühungen zur Barrierefreiheit in zukünftigen Releases dieser Systeme zu verankern bzw. nachhaltig zu etablieren: So wird die barrierefreie Gestaltung der Opensource-Lernplattform Stud.IP gemeinsam mit der Stud.IP-Entwickler-Community vorangetrieben, die sich deutschlandweit auf verschiedene Stud.IP-nutzende Hochschulen verteilt. Gleiches gilt für das Online-Prüfungsverwaltungssystem Flexnow, wo die zentrale Komponente vom Wissenschaftlichen Institut für Hochschulsoftware der Universität Bamberg (ihb) entwickelt und geliefert wird. In beiden Fällen gab das Gießener Projekt den Anstoß, sich auch dort mit der Barrierefreiheit zu beschäftigen.
Bis zum kommenden Wintersemester (WS 2010/11) – so die jetzigen Planungen – sollen bereits wesentliche Arbeitspakete zur Schaffung der Barrierefreiheit dieser Webangebote der JLU Gießen umgesetzt sein, welche ich dann auch in den Mittelpunkt meines Vortrags stellen möchte. Mit einigen meiner Erfahrungen aus der Praxis als Leiter dieses Projektes – etwa aus den Bereichen:
- Projektmanagement,
- Koordination der Arbeitskreise und Maßnahmen,
-
Vorgehen und Meilensteine bzgl. der einzelnen Angebote oder auch
- aus dem Bereich der Qualitätssicherung der Barrierefreiheit
werde ich diesen Beitrag dann abrunden.
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