Martina Schradi, 9:00 Uhr in Allgemein, Pressemeldungen
Zur Unterstützung des Webkongresses hatte das Rechenzentrum gestern hohen Besuch: Joachim Herrmann, Bayerischer Staatsminister des Inneren, sprach sein Grußwort für den Webkongress noch einmal vor den laufenden Kameras des RRZE.
In seiner Ansprache widmet er sich insbesondere der Frage, wie man in der weiteren Entwicklung des Web seinen Nutzen mehren und schädliche Nebenwirkungen vermeiden könne. “Ich begrüße es, dass die Veranstalter des diesjährigen Erlanger Webkongresses gleichermaßen das Potenzial des World Wide Web und die Nachhaltigkeit seiner Entwicklung in den Mittelpunkt stellen”, stellt Staatsminister Herrmann fest.
Die Videobotschaft wird in Kürze auf der Kongress-Webseite unter der Rubrik Grußworte veröffentlicht.

Staatsminister Joachim Herrmann (links) und Dr. Gerhard Hergenröder, Direktor des RRZE
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Martina Schradi, 15:40 Uhr in Pressemeldungen
Expertentreffen zu Technologien bei komplexen Webangeboten vom 7.-8. 10.2010 – Hochrangige Unterstützung durch Vertreter der Landesregierung
„Web 2.0 – Von der Theorie zur Praxis“ – unter diesem Motto geht der Webkongresses Erlangen am 7. und 8. Oktober 2010 in die dritte Runde. Zwei Tage lang tauschen sich hochkarätige Referenten mit Experten und Interessierten aus Wirtschaft, IT-Entwicklung und öffentlichem Dienst über die Technologien von komplexen Webangeboten aus. Eine Anmeldung zum Kongress ist noch bis zum 7. Oktober unter http://www.webkongress.uni-erlangen.de möglich.
Auf ein breites Echo stößt der zweitägige Kongress nicht nur in der Entwicklerlandschaft, sondern auch in der Politik: Joachim Herrmann, stellvertretender Ministerpräsident Bayerns und Bayerischer Staatsminister des Innern, unterstützt die Veranstaltung genauso wie Dr. Wolfgang Heubisch, Bayerischer Staatsminister für Wissenschaft, Forschung und Kunst, sowie Franz Josef Pschierer, IT-Beauftragter der Bayerischen Staatsregierung und Staatssekretär im Bayerischen Staatsministerium der Finanzen.
Das Vortragsangebot ist herausragend – stellen doch die Größen der deutschen Entwicklerlandschaft, darunter Jens Grochtdreis, Vladimir Simovic, Nils Pooker und Alvar Freude, ihr Know-how zur Verfügung. Das Programm bietet Vorträge rund um die Themen Lösungen, Konzepte und Verfahren, Barrierefreiheit, Usability und Design sowie Netzkultur und Social Networking. Einige Themen: Planung, Umsetzung und Redesign eines Community- und Nachrichtenportals, Optimierung von (WordPress-)Websites, Progressive Enhancement und moderne barrierefreie User Interfaces, AJAX-Technologien zur Verbesserung der Usability, der Einsatz von PHP-Filtern bei der Pflege von Websites, Content Management Systeme, Öffentlichkeitsarbeit für Veranstaltungswerbung im Medienwandel, mögliche Social Media Strategien sowie Web 2.0 und Social Media im Hochschulmarketing.
Die Veranstaltung ist nicht kommerziell ausgerichtet und richtet sich an Webentwickler und -betreuer von Hochschulen, städtischen, kommunalen und staatlichen Einrichtungen, aber auch von Agenturen.
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Wolfgang Wiese, 15:13 Uhr in Allgemein, Pressemeldungen
Der bayrischer Staatsinnenminister Herrmann sendet uns zum Webkongress Erlangen 2010 folgende Grußworte. (Im kommenden Monat werden wir auch eine Videoaufzeichnung bei einem Besuch hier im RRZE vornehmen).

Sehr geehrte Damen und Herren,
ich begrüße Sie in meiner Heimatstadt Erlangen und an meiner alma mater, der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, zum Webkongress 2010!
Die Diskussionen, die Sie hier führen werden, sind von großer Relevanz – nicht nur für den Kreis der Internet-Experten, sondern auch für unsere Gesellschaft insgesamt. Das World Wide Web verändert rasant unser alltägliches Leben. Das Netz ist mittlerweile für alle Bereiche von Staat und Gesellschaft von elementarer Bedeutung.
Dabei stellt sich die Frage, wie wir in der weiteren Entwicklung des “Web” seinen Nutzen mehren und schädliche Nebenwirkungen vermeiden können. Ich begrüße es deshalb, dass die Veranstalter des diesjährigen Erlanger Webkongresses gleichermaßen das Potenzial des World Wide Web und die Nachhaltigkeit seiner Entwicklung in den Mittelpunkt stellen.
Beide Fragen sind eng miteinander verknüpft; man kann sie sogar als “Urfragen” der Netzentwicklung bezeichnen. Den Vordenkern von Internet und World Wide Web ging es darum, ein Netzwerk zu schaffen, das verlässliche Kommunikation ermöglicht und das aufgrund intelligenter Strukturen immer weiter wachsen kann. Damit das technisch funktioniert, haben sie verbindliche Standards wie das Hypertext Transfer Protocol geschaffen.
Aber auch ohne rechtliche Standards kann das Netz nicht beliebig weiter wachsen. In dem Maße, in dem es alle Bereiche gesellschaftlichen Lebens durchdringt, müssen wir auch darüber nachdenken, wie das Netz und seine Nutzung rechtlich zu regulieren sind. Eine Potenziale nutzende und zugleich nachhaltige Entwicklung ist nämlich nur möglich, wenn durch so viel Ordnung wie nötig so viel Freiheit wie möglich erhalten wird.
Dafür brauchen wir faire und verlässliche Regeln, die für alle gelten. Zentral sind hier aus Sicht der Innenpolitik vor allem der Datenschutz und die innere Sicherheit. Beide Bereiche sind miteinander verknüpft. Wenn beispielsweise der Staat Wirtschaftsunternehmen und Bürger vor allzu umfänglichen Datensammlungen schützt, dann ist das auch ein Beitrag zur Informationssicherheit unseres Landes. Umgekehrt ist der Staat darauf angewiesen, dass auch Unternehmen und Bürger ihre IT-Systeme besser vor Missbrauch schützen.
Zu Recht steht deshalb eine Modernisierung des Datenschutzrechts, seine Anpassung an die Herausforderungen des Web 2.0 auf der Tagesordnung der deutschen und auch der europäischen Innenpolitik. Die Bayerische Staatsregierung hat mit einem von Bundesrat angenommenen Entschließungsantrag die aktuellen Leitthemen dieser Debatte benannt. Die Entschließung fordert die Bundesregierung u. a. dazu auf, unser Datenschutzrecht so zu novellieren, dass die Einhaltung unserer Standards durch ausländische Unternehmen sichergestellt wird, der Bildung von Persönlichkeitsprofilen eindeutige Grenzen gesetzt werden und die Rechte und Pflichten Daten verarbeitender Stellen zugunsten von Transparenz und besserer Information der Betroffenen fortentwickelt werden.
Auch in diesen Bereichen brauchen wir das, was Sie sich für diesen Kongress vorgenommen haben: nachhaltige und zugleich entwicklungsoffene Lösungen.
Ich wünsche Ihnen allen eine gelungene Veranstaltung, regen Austausch und viele gute, zukunftsweisende Ideen.
München, im August 2010
Joachim Herrmann,
Bayerischer Staatsminister des Innern
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Wolfgang Wiese, 16:11 Uhr in Allgemein, Organisation
Seit heute stehen, neben dem digitalen Grußwort vom Bayerischen Staatsminister Joachim Herrmann, die schriftlichen Grußworte vom Bayerischen Staatsminister für Wissenschaft, Forschung und Kunst, Dr. Goppel, vom Staatssekretär im Bundesministerium des Innern, Dr. Beus, von der Vizepräsidentin der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, Frau Prof. Haberer sowie vom Leiter des Regionalen RechenZentrum Erlangen, Dr. Hergenröder online zur Verfügung.
Einsehbar sind die Grußworte unter
Grußworte für den Webkongress
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