Webkongress Erlangen Blog

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15. Oktober 2010

Vorträge online

Martina Schradi, 10:22 Uhr in Allgemein, Organisation, Referenten

Die Vorträge des Webkongress Erlangen 2010 sind inzwischen größtenteils online, und zwar als Foliensatz und Audiodatei. Sie sind auf der Kongress-Webseite unter der Rubrik http://www.webkongress.uni-erlangen.de/vortraege/ bei den jeweiligen Vorträgen verlinkt bzw. zum Download abrufbar.

1. September 2010

Vortragzeiten für den Kongress

Martina Schradi, 11:44 Uhr in Organisation

Das Vortragsprogramm steht zwar im Detail noch nicht fest, aber um unseren Teilnehmern die Organisation ihrer Reise nach Nürnberg für den Webkongress zu erleichtern, möchten wir die Eckdaten des Zeitablaufs schon vorab bekanntgeben:

Am Donnerstag, 7.10.2010 wird die Veranstaltung um 10.00 Uhr mit einigen Grußworten eröffnet. Mindestens eine Stunde vorher können Sie sich am Infostand zum Kongress persönlich registrieren lassen und Ihre Unterlagen abholen. Von 11.00 – 17.30 Uhr dauern dann an diesem Tag die Vorträge. Abends, zwischen 19.00 und 20.00 Uhr beginnt die Abendveranstaltung im Bratwurst Röslein (die genaue Zeit wird noch bekanntgegeben). Am Freitag, 8.10.2010, beginnen die Vorträge um 9.00 Uhr und werden bis ca. 15.15 Uhr andauern.

30. August 2010

Vorstellung: Nils Pooker / Vortrag Redesign eines Webportals

Wolfgang Wiese, 14:11 Uhr in Referenten

Nils Pooker

Bild von Nils Pooker

Der gelernte Restaurator (Jahrgang 1965) machte sich 1993 als Gemäldekopist selbstständig. Neben zahlreichen Privatkunden schuf er Bilder für das Hotel Adlon, die MS Europa und das Grand Hotel Heiligendamm. Seit 1995 nutzt Nils Pooker die Möglichkeiten der Bildverarbeitung für Kundenkommunikation und Auftragsabwicklung. Das Internet als ideale Plattform zur kostengünstigen Präsentation führte 1998 zu ersten Versuchen im Webdesign mit der eigenen Internetpräsenz www.pookerart.de.
Seit 2001 arbeitet Nils Pooker als Webdesigner. Neben Webstandards und dem barrierefreien Internet beschäftigt er sich mit den Theorien menschlicher Kommunikation und Wahrnehmung sowie Design, Malerei und Fotografie.

Vortrag Redesign eines Webportals

Für ein größeres Community- und Nachrichtenportal für Entwickler wurden Templates erstellt, die gleichzeitig für weitere Webseiten des Kunden dienen sollen. Das Projekt ist ein ideales Praxisbeispiel für die Möglichkeiten und Fallstricke bei der Planung, Konzeption und Gestaltung eines komplexen Redesigns.

Ich war in enger Abstimmung mit dem Projektleiter für das Design von einem größeren Community- und Nachrichtenportal für Entwickler verantwortlich. Der Vortrag stellt zunächst die Vorgaben, Anforderungen und Wünsche in der Planungsphase vor. Detailliert soll dann auf die komplexen Entscheidungswege und Projektphasen eingegangen werden. Neben den positiven Erlebnissen werden auch Abstimmungs- und Kommunikationsprobleme beleuchtet, die vor allem der eng bemessenen Timeline geschuldet waren und zu einem verkürzten Projektablauf führten. Den Abschluss bildet die Zusammenstellung und Bereitstellung aller relevanten Daten und Informationen sowie Kollaboration mit dem Frontend-Entwickler.

24. August 2010

Vorstellung: Volker Vorwerk / Vortrag Online-Dialog Bürgerhaushalt Trier

Wolfgang Wiese, 8:46 Uhr in Referenten

Volker Vorwerk

Bild von Volker Vorwerk

Volker Vorwerk, Soziologe und Chemiker, konzipiert, organisiert und moderiert zusammen mit dem Netzwerk www.buergerwissen.de Online-Dialoge. Er berät Kommunen, Verwaltungen und Unternehmen, die das Internet nutzen möchten, um mehr Menschen an Entscheidungen zu beteiligen, um mehr Wissen zu mobilisieren und bessere Entscheidungen zu treffen.

Sein Augenmerk liegt auf niedrigschwelligen und barrierearmen Angeboten, die eine einfache Beteiligung ermöglichen (Usability). Wichtig ist zudem die Rückmeldung über die Umsetzung der Ergebnisse durch die Entscheidungstragenden (Rechenschaft), um nachhaltige Beteiligungsprozesse zu erreichen. Er war an der Entwicklung und Umsetzung der Online-Bürgerhaushalte in Berlin-Lichtenberg, Köln, Bergheim und Trier beteiligt.

Vortrag Online-Dialog Bürgerhaushalt Trier

Online-Dialoge haben Konjunktur. Ein wichtiges Anwendungsfeld sind Bürgerhaushalte, bei denen die Bürgerinnen und Bürger im Internet Vorschläge zu den Ausgaben und Einnahmen einer Kommune eingeben, kommentieren und bewerten können. Im Vortrag werden am Beispiel des Bürgerhaushalts Trier technische und soziale Aspekte der Gestaltung einer nutzergerechten Online-Plattform behandelt.

19. August 2010

Vorstellung: Nico Brünjes / Vortrag Relaunching ZEIT ONLINE

Wolfgang Wiese, 15:41 Uhr in Referenten

Nico Brünjes

Bild von Nico Brünjes

Nico Brünjes studierte zunächst Jura, verdingte sich dann aber als House-DJ und Plattenverkäufer um schlussendlich eine Ausbildung zum Fachinformatiker zu absolvieren. Webseiten baut er seit 10 Jahren, seit 5 Jahren für ZEIT ONLINE in Hamburg.

Während des Relaunches im September 2009 leitete er das Frontendteam und war für die Umsetzung der Entwürfe in HTML, CSS und Javascript zuständig. Heute ist er techn. Projektleiter, Frontendprogrammierer und so etwas wie der Webstandard- und Barrierefreiheitsevangelist im Hause ZEIT ONLINE. Im Rahmen dieses Tätigkeitsgebietes nimmt er auch am fachlichen Beirat des BIENE Award 2010 teil.

Nico Brünjes hat auch schon Artikel bei ZEIT ONLINE veröffentlicht, schreibt derzeit aber beinahe ausschließlich auf seinem eigenen Weblog (http://codecandies.de).

Vortrag Relaunching ZEIT ONLINE

Der Weg zu einer standardkonformen Großwebsite, am Beispiel ZEIT ONLINE. Im Mittelpunkt stehen die Fragen: Wie ist es dazu gekommen? Wie habt ihr das gemacht? Wie habt ihr das durchgesetzt? Wie geht es weiter?

  1. Einführung
    -Ein kurzer Überblick über die Situation von ZEIT ONLINE und www.zeit.de in der Zeit vor dem Relaunch (Situation der Redaktion, das Redaktionssystem, Datenhaltung, die versch. Systeme, Codebasis der Website, das techn. Team, etc.).
    - Kurze Vorstellung der Player und Stakeholder, vor Beginn der Relauncharbeiten.
  2. Projektüberblick: Relaunch 2009
    - Kurzer Überblick über die Phasen der Relaunches (die Spielphase, die demokratische Phase, die Sackgasse, der Putsch, die Konsolidierung, der Durchmarsch, der Zieleinlauf).
    - Konkretere Beleuchtung der Phasen, die besonders zielführend waren und warum das so war
    - Kurze Besprechung der Rückschläge und Gründe dafür
    - Schlüsse aus diesem Ablauf: 10 dos and dont‘s der Webentwicklung in Verlagsprojekten
  3. Beispiele aus der Praxis
    - Überblick über den konkreten technischen Aufbau, wie die Website nach dem Relaunch war (ausführlicher: HTML5, CSS, jQuery; kurz: XML/XSLT-Redering-Engine, Redaktionssystem, Drupal (Community))
    - Ein Artikel mit allen Features im Überblick
    - “unobtrusive javascript” in der Praxis: ohne JS nur konsumieren, mit JS interagieren
    – Bildergalerien
    – Artikelkommentare
    - Standardkonfirmität how-to:
    – HTML5 for the rescue
    – Umgang mit Content, Umgang mit Code
    - Barrierefreiheit ist ein Prozess:
    – Vom gesunden Menschenverstand zu Ansätzen der Barrierefreiheit
  4. Aktuelle Situation
    - Veränderungen, die seit dem Relaunch vorgenommen wurden. (Einführung Varnish-Cache-Lösung, Video-Übersichtsseite etc.)
    - Wie den Standard halten? Maßnahmen, die wir ergriffen haben, um die Codebasis zu erhalten. Wie gut/schlecht funktioniert das?
  5. Ausblick
    - Sehr kurzer Ausblick über die Planungen für die Zukunft.

17. August 2010

Vorstellung: Oliver Gschwender / Vortrag Web 2.0 und Social Media im Hochschulmarketing

Wolfgang Wiese, 9:58 Uhr in Referenten

Oliver Gschwender

Bild von Oliver Gschwender

Seit Oktober 2006 bin ich in der Stabsstelle Hochschulmarketing an der Universität Bayreuth tätig. Zu meinen Aufgaben gehört die Projektkonzeption und Implementierung von Webauftritten im CMS (Content Management System)der Universität, sowie der Realisierung besonderer Internet-Projekte im Bereich Online Marketing.

Vortrag Web 2.0 und Social Media im Hochschulmarketing

Facebook, StudiVz, YouTube, Twitter & Co. – die neuen Social Media Anwendungen im Web 2.0 sind unter Studenten und Studieninteressierten bald so verbreitet wie E-Mail oder die Informationssuche auf klassischen Webangeboten.
Anhand verschiedener Anwendungsfälle am Beispiel der Universität Bayreuth soll gezeigt werden, welche Chancen und neue Möglichkeiten in dieser Technologie stecken.

In den sogenannten Sozialen Netzwerken wie StudiVZ und Facebook entstehen virtuelle Kontakte zwischen den Nutzern, die sich über gemeinsame Bekannte schnell zu einem sehr großen Netzwerk zusammenfinden (Bekannte von Bekannten und wiederum deren Bekannte).
Diese Sozialen Netzwerke eignen sich sehr gut, um etwa in der Alumniarbeit den Kontakt zu ehemaligen Studierenden zu halten oder die Verbindung zwischen Studieninteressierten und aktuell an der Universität eingeschriebenen Studenten zu ermöglichen, z.B. um eine Einschätzung oder Empfehlung für einen bestimmten Studiengang abzugeben.
Schon heute kann man von einem sehr hohen Verbreitungsgrad unter den Studierenden sprechen. Neue mobile Endgeräte (IPhone) und günstige Angebote für mobile Flatrate-Tarife beschleunigen die Entwicklung weiter.
Portale wie Facebook und StudiVZ werden dabei von Studierenden genauso selbstverständlich genutzt wie E-Mails oder Informationsseiten im WWW. Aktuell gibt es in diesen Portalen zahlreiche Gruppen, die sich mit Studiengängen, Professoren oder der Universität Bayreuth im Allgemeinen befassen. Ausgewählte Beispiele als Screenshots finden sich unter:
http://www.uni-bayreuth.de/cms-einfuehrung/Social_Media_und_Web_2.pdf

Einige Fachbereiche haben die Chancen dieser neuen Darstellungsformen im Internet bereits erkannt und wurden hier aktiv.

Neben dem offiziellen Imagefilm Ökonom Bayreuther Prägung der Rechts- und Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät gibt es z.B. auf YouTube einen eigenen Kanal der Physik, in dem man Videos mit Statements von Studierenden und Professoren zu einem Physikstudium an der Universität Bayreuth sehen kann.
Auch die Facheinheit Chemie hat im Rahmen eines studentischen Projektes ein solches Video entwickelt, das Argumente für ein Chemiestudium an der Universität Bayreuth ansprechend zusammenfasst.

Darüber hinaus gibt es im Bereich der oben aufgeführten Internetplattformen leider auch Inhalte, die nicht immer zu einem positiven Bild beitragen oder möglicherweise sogar imageschädigend für die Universität sind. (vgl. YouTube Suchergebnisse)
Dennoch lassen sich solche unerwünschten Beiträge nicht verhindern und könnten bestenfalls dadurch in Ihrer Wirkung eingeschränkt werden, dass sie in der Fülle der Beiträge mit „erwünschtem“ Inhalt untergehen.
Da das Thema zunehmend an Bedeutung gewinnt, sollten diese Plattformen wie Twitter, YouTube, StudiVZ und Facebook mindestens passiv beobachtet werden. Für die Außendarstellung der Universität sowie der Fachbereiche und Studiengänge könnten diese neuen Kommunikationskanäle allerdings auch genutzt werden, da sie von der relevanten Zielgruppe stark frequentiert sind.

12. September 2008

Podcasts bereitgestellt

Wolfgang Wiese, 18:10 Uhr in Allgemein

Das schlechte Wetter am kommenden Wochenende sinnvoll nutzen: der Großteil der Vortrags-Mitschnitte des Webkongresses 2008 wurde im MP3-Format online gestellt. Die verbleibenden Podcasts werden voraussichtlich kommende Woche folgen.

Wer den Kongreß verpasst hat, oder sich einen Parallel-Vortrag aus dem anderen Hörsaal anhören möchte, hat ab sofort die Möglichkeit dazu. Die Podcasts und Präsentationen sind in der Dateilansicht des jeweiligen Vortrages verlinkt.

4. August 2008

Weiterer Vortrag zum WAI-AGE Projekt

Wolfgang Wiese, 13:32 Uhr in Allgemein, Organisation

Shadi Abou-Zahra vom World Wide Web Consortium (W3C) wird am Dienstag, den 4.9. einen Vortrag mit dem Titel Senioren im Web: Barrierefreiheit für Ältere Menschen halten.

Kurzbeschreibung: Mit zunehmenden Alter entwickeln wir funktionale Einschränkungen die sich auch in der Web nutzung auswirken. Das »WAI-AGE Projekt« des W3C erforscht die Anforderungen und Zusammenhänge zu den WAI Richtlinien.

Ursprünglich war geplant, parallel zu den Vortrag von Herrn Jesse (YAML) keinen Vortrag zu setzen. Aufgrund der Wichtigkeit, aber auch wegen dem anderen Schwerpunkt des Themas, wurde doch entschieden den Vortrag zu setzen.

25. Juni 2008

Vortragsprogramm und Referenteninformationen

Wolfgang Wiese, 13:58 Uhr in Allgemein, Organisation

Das Programm der beiden Kongresstage ist nunmehr öffentlich: Programm am 4.9., Programm am 5.9..

Außerdem ist auch die Informationsseite zu den Referenten abrufbar.

Einige Informationen werden in den nächsten Tagen noch ergänzt. So zum Beispiel die vorläufige Liste der Lightning-Talks und die Grußreden.

27. Mai 2008

Vorträge zum Webkongress 2008

Wolfgang Wiese, 16:11 Uhr in Allgemein, Organisation

Ab sofort kann ein erster Überblick über die Vorträge zum Webkongress 2008 abgerufen werden:
Vortragsüberblick

Der Überblick bietet derzeit noch nicht die endgültige Version. Einige Informationen zu Vorträgen sind noch nicht vollständig oder werden noch geändert.
Ebenso fehlen noch die Referentenseite und die Such- und Sortierfunktionen.

Die endgültige Fassung und die Zeitplanung wird vorraussichtlich Ende veröffentlicht.

Bereits jetzt zeigt sich jedoch an der Liste der Referenten, daß der diesjährige Webkongress wieder die renomiertesten und bekanntesten Webworker auf dem Gebiet der modernen Webentwicklung gewinnen konnte.

Allein 9 der Referenten sind Mitglied der Webkrauts; Einer Vereinigung von professionellen Entwicklern im deutschsprachigen Raum, die sich für die Nutzung und Verbreitung von Webstandards stark macht.

Somit ist schon jetzt ist sicher, daß uns spannendene und fruchtbare Kongresstage erwarten werden!

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