sale e pepe

Die Würze des Admin-Daseins

Inhalt

Plex App vs. Air Video

Ich habe am Wochenende meine Plex 8 Installation auf dem Mac Mini auf Plex 9 hochgezogen. Bisher hatte ich das nicht gemacht, da der Media Server die Filme und vor allem die Serien nicht oder falsch indiziert hatte. Sowas wie „Heidi“ oder „Wickie“ hat er z.B. gar nicht erst erkannt und mein Sohn wäre bestimmt sehr traurig gewesen. Die gröbsten Bugs sind nun gefixt, der WAF ist auch gestiegen und so kann man Plex 9 auch seiner Frau zumuten. Der Media Scrubber hat nach dem Update fast den gesamten Inhalt der heimischen Videothek erkannt, benamst und mit Metainformationen versehen und somit konnte ich mich mit der Plex App für das iPhone bzw. iPad beschäftigen.

Videos hatte ich bisher – etwa im Bett, auf der Couch (wenn grad „was anderes lief“) oder in der Badewanne – über Air Video gestreamt. Air video (auch als kostenlose, engeschränkte Version erhältlich) besteht aus einer Mac (oder Windows, Linux in Arbeit) Server Komponente und der iPhone/iPad Universal App. Am Server konfiguriert man Verzeichnisse mit Filmen, welche man sich dann am Client anschauen kann. Das Ganze funktioniert sehr gut, selbst über 3G Netz lassen sich die Filme in akzeptabler Qualität anschauen. 720p Filme klappen auf dem iPad auch noch ganz gut, bei 1080p ist mein MacMini überlastet, da dieser die volle H Auflösung online auf die kleinere iPad/iPhone Auflösung runterrechnen muss.

Plex bietet nun einen eigenen Client, welcher im iTunes Store für 3,99€ (Universal App, also iPhone und iPad in einem) bezogen werden kann. Der Vorteil dieser App ist, dass man sämtliche Metainformationen wie Cover, Filmbeschreibung, Jahr, Dauer, Genre, Bewertung, Auflösung, usw. usw. angezeigt bekommt – also all das, was auch Plex auf dem Mac zur Verfügung stellt. AirVideo hingegen kann nur Dateinamen anzeigen. Gerade bei Serien kann dieser Name u.U recht kryptisch ausfallen und es ist schwer zu merken ob man S01E10 schon gesehen hat oder nicht.

Plex bietet bei WLAN Verbindungen – wie AirVideo – gute Qualität. Auch hier läuft ein 720p Film ohne Probleme wogegen ein 1080p Movie nur unter Ruckeln dargestellt wird. Kaum zumutbar hingegen ist die Qualität bei UMTS Netzverbindung, egal in welcher Auflösung.

Ich denke mal, dass Plex noch einiges aufholen kann (und auch noch wird) und dass die Videoqualität bei 3G Verbindung verbessert wird. Aktuell bietet Air Video unterwegs aber eine deutlich bessere Qualität. Zuhause werde ich aber, wegen des Mehrwerts der Metainformationen, auf die Plex App umsteigen.


Flattr this

iPhone OS 3.1 kann mit TwinBill umgehen

Ich habe eigentlich gar nicht damit gerechnet, dass die TwinBill Unterstützung mit 3.1 funktionieren könnte. Tut es aber!
TwinBill ist eine T-Mobile Option mit der man zwei Rechnungen mit zwei Telefonnummern auf einer SIM Karte unterbringen kann. Benutzt wird es – so wie bei mir – meistens mit einer privaten und einer geschäftlichen Abrechnung. Möchte ich privat telefonieren schaltet man das Profil auf „Privat“ um oder umgekehrt auf „Business“. Beim Einschalten des Telefons wird entweder eine „1“ (geschäfltich) oder eine „2“ (privat) vor die PIN gestellt und damit das initiale Profil ausgewählt.
Nun möchte man aber nicht jedes Mal das Telefon aus- und einschalten um das Profil zu wechseln. Deshalb gibt es auf den TwinBill SIM Karten ein spezielles Menu mit dem man hin- und her schalten kann. Bei meinen bisherigen Mobiltelefonen (Nokia) hat dies auch immer geklappt.
Beim iPhone war es bisher war es so, dass das Umschalten genau ein einziges Mal funktioniert hat: Einstellungen -> Telefon -> SIM-Anwendungen und dort unter „TwinBill“ auf das andere Profil umschalten. Nach diesem einem Mal war der Menupunkt „SIM-Anwendungen“ nicht mehr vorhanden und man musste entweder das Telefon neu starten oder die SIM Karte herausnehmen und neu einstecken, damit man die PIN neu eingeben konnte.
Mit Firmware 3.1 funktioniert das Umschalten aber so wie es soll: man kann beliebig oft zwischen den Profilen hin und her schalten, ganz ohne Neustart oder einer Büroklammer.
Hat ja auch nur über zwei Jahre gedauert 😉

Trotzdem danke, Apple!

iPhone und TwinBill – geht auch mit OSX 3.0 nicht richtig

Ich habe über meinen Arbeitgeber einen sogenannten „TwinBill“ Mobilfunk Vertrag. Das bedeutet, dass ich auf einer Karte 2 Nummern habe für die es zwei separate Rechnungen gibt: einmal die private Seite (die ich selbst bezahle) und einmal die geschäftliche. Der zugebuchte Datentarif gilt aber nur für die geschäftlichen Seite und somit macht es beim iPhone Sinn, den geschäftlichen Tarif standardmäßig aktiviert zu haben und nur dann umzuschalten, wenn ich privat telefoniere oder SMS schreibe.
Theoretisch wäre das Umschalten kein Problem: für die T-Mobile TwinBill SIM gibt es ein eigenes SIM Menu über das man hin- und her schalten kann. Das funktioniert auch mit dem iPhone. Aber nur genau ein einziges Mal. Sobald ich einmal umgeschaltet habe, verschwindet auch der Menueintrag und ich kann nicht mehr zurück schalten.
Ich hab mir immer damit beholfen, dass ich dann jeweils die SIM Karte kurz rausgenommen und wieder reingesteckt habe. Das geht ohne Probleme im laufenden Betrieb und hat auch keine Nebeneffekte. Sobald ich die SIM entfernt und wieder rein gesteckt habe, erscheint auch das SIM Menu wieder. Wenigstens bedarf es keines Telefon-Neustarts. Nur muss man immer eine Nadel oder sowas dabei haben – ich hab mittlerweile eine kleine Sicherheitsnadel am Kopfhörer Kabel hängen.
Meine Hoffnung war nun die, dass das Problem vielleicht mit iPhone OSX 3.0 behoben sein könnte – ist es aber leider nicht. Auch mit der aktuellen (an die Entwickler geseedete GM) kann ich dieses TwinBill SIM Menu nur einmalig verwenden.

NDA für iPhone Developer aufgehoben

Apple hatte die iPhone Developer und das SDK mit allem drum und dran unter einer ziemlich restriktiven NDA gestellt. Das hat den Developern das Leben massiv erschwert. So durfte man sich offiziell nicht über Efahrungen austauschen, Tips und Codeschnipsel weitergeben. OpenSource Software durfte es offiziell auch nicht geben (es gab aber meines Wissens Projekte, die das trotzdem gemacht haben – Adium für’s iPhone glaub ich z.B.). Auch gab es bis jetzt keine Bücher zum Thema Programmieren auf dem iPhone. Einige Werke sind wohl schon fertig und haben nur darauf gewartet, dass die NDA endlich fällt. Die werden jetzt wohl bald erhältlich sein.

Nun ist es soweit:
http://developer.apple.com/iphone/program