Desktop Apps für Kreative

Ein weiterer Blog des FAU-Blogdienstes

Inhalt

Windows10 Einstellungen: Farbe, Farbtiefe, Textgröße, Bildbearbeitungsprogramme

Dies ist ein erster Versuch, die Einstellmöglichkeiten unter Windows 10 und auch in verschiedenen Anwendungen zu beschreiben.
Das Dokument wird so nach und nach ergänzt.
Beachten Sie auch bitte die Dokumentationen unten im Abschnitt „Links im Web“ !

Leider bestehen verschiedene Probleme, die mir seit dem Jahr 2009 bekannt sind, unter Windows 10 immer noch.

So werden z.B. Windows-Fensterelemente, Desktop-Icons und Office-Inhalte immer noch quietsch-bunt auf einem Display mit AdobeRGB-Farbraum dargestellt. Windows müsste eigentlich bei fehlendem Farbprofil annehmen, dass sRGB gemeint ist, und die Farbsättigung auf einem AdobeRGB-Display entsprechend reduzieren.

Ohne das AdobeRGB-Display auf sRGB umzustellen, sind manche Texte kaum lesbar, da einem extremes Giftgrün bzw. Feuerrot in den Augen brennt. Kalibriert man das AdobeRGB-Display auf eine Luminanz von 120 cd/m² ist das nicht ganz so tragisch, als wenn man z.B. 80 cd/m² und  noch womöglich auch einen anderen Weißpunkt zum Abgleich für die Druckvorstufe benutzt.

Betreibt man mehrere Displays mit verschiedenen Auflösungen und Größen, so gibt es in Windows 10 immer noch keine individuellen Einstellmöglichkeiten für diese Displays. So gelingt es leider nicht, dass Schriften auf allen Bildschirmen gleich groß erscheinen.

QHD / WQHD (2560×1440) Displays werden von Photoshop und Bridge nur sehr stiefmütterlich unterstützt, wogegen es inzwischen nach langer Wartezeit spezielle Einstellungen für 4K/UHD (3840×2160) gibt.

 

 

 

Szenario

Das Szenario beschreibt meinen derzeitigen Arbeitsplatz.
Es werden 3 Monitore, und wahlweise 2 Colorimeter eingesetzt.

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Update auf Adobe Creative Cloud 2017

In früheren Artikeln dieses Blogs hatte ich beschrieben, dass ich durch das Update auf auf Adobe Creative Cloud 2017 einige vorher lizenzierte  Programme wie z.B. Photoshop nur noch 7 Tage als Testversion benutzen konnte.

Seit letzter Woche habe ein neues Installationspaket zur Verfügung. Es dauerte einige Stunden bis dies installiert war. Jetzt stehen aber wieder alle Programme zur regulären Benutzung  zur Verfügung.

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Lightroom Plugin „Folder Watch“ aus „Jeffrey Friedl’s Blog“

Lightroom kann automatisch keine Netzwerklaufwerke überwachen.

Man muss diese normalerweise manuell mit dem Komando
Bibliothek > Ordner synchronisieren …
synchronisieren. Leider verbraucht dieses Kommando nach einiger Zeit, den gesamten zur Verfügung stehenden Arbeitsspeicher des Rechners und läuft dann nur noch sehr langsam. Ein Versuch damit etwa 43.000 Bilder zu synchronisieren ist leider gescheitert, weil Lightroom mit einer Fehlermeldung abgebrochen hat.

Fehlermeldung: Bibliothek > Ordner synchronisieren

Fehlermeldung: Bibliothek > Ordner synchronisieren

Ich habe  deshalb unter Lightroom 6/CC das Plugin  „Folder Watch“ von Jeffrey Friedl getestet.

Dieses Plugin hat bisher, die oben beschriebenen Probleme nicht.
Es dauert allerdings sehr lange, bis  „Folder Watch“ ein Verzeichnis mit etwa 50.000 Bildern durch hat, darunter sehr viele große TIFF-Dateien mit mehr als 50 MByte.  Wenn ein Fehler passiert, wird die Fehlermeldung umgebrochen auf eine senkrechte Textspalte, die sehr schwer lesbar ist. In diesem Fall war es ein Video das Lightroom leider nicht korrekt importieren kann.

Filder Watch Error Log

Filder Watch Error Log

 

Es lässt sich leider auch nicht vernünftig mitverfolgen, welches Unterverzeichnis gerade gescannt wird.  Im „enhanced debug logging“ sieht man zu mindest eine Momentaufnahme, wo sich    „Folder Watch“ gerade befindet. Man hat stundenlang  eine CPU-Dauerlast von über 90%. Man kann aber trotzdem gut mit anderen Programmen parallel weiterarbeiten.

Die Gesichtserkennung sollte man besser anhalten, solange  „Folder Watch“ bei der ersten Aktualisierung noch viel zu tun hat.

Folder Watch

Folder Watch

Nachdem „Folder Watch“ über Nacht durchgelaufen ist, ist die CPU-Auslastung immer über 90%. Neue Bilder wurden relativ schnell gefunden und importiert. Dateien, die nur auf dem Datenträger geändert wurden, aber schon vorhanden waren, wurden leider nicht eingelesen. Der Haken bei der Checkbox „New Images only“ war bewusst  nicht gesetzt.  Bilder die durch die Gesichtserkennung als „Wurde geändert“ markiert wurden und „Konflikte“ wurden nicht überschrieben. Genau das hätte ich mir aber gewünscht. wenn dabei die schon „Benannten Personen“  erhalten bleiben.

Leider hat „Folder Watch“ auch keine Option, um auf dem Datenträger nicht mehr vorhandene Bilder automatisch zu löschen.

Watcher-Conrol - New Images only

Watcher-Conrol – New Images only

Lightroom-Matadatenstatus-Dateityp

Lightroom-Matadatenstatus-Dateityp

Lightroom hat Probleme mit Videos. Nachdem ich diese aus dem zu überwachenden Archiv auf dem Datenträger verbannt habe, belegt Lightroom schon deutlich weniger Speicherplatz und es werden jetzt mit dem Komando
Bibliothek > Ordner synchronisieren … einige geänderte Dateien neu eingelesen, die „Folder Watch“ anscheinend noch übersehen hat. Der belegte Speicherbereich überschreitet demnächst die physikalisch zur Verfügung stehende Größe mit 8 GByte. Ich bin mal gespannt, ob Lightroom jetzt alle nun etwa 40,000 Bilder durchscannt.

Leider wurde trotzdem nachdem Lightroom 32 GB Speicheplat belegt hatte, physikalisch, wären 8 GB zur Verfügung gestanden, vom Windows mit Fehlermedungen mit dem Hinweis, Lightroom zu beenden, abgebrochen .

Task-Manager - Zwischenstand - Bibliothek Ordner synchronisieren

Task-Manager – Zwischenstand – Bibliothek Ordner synchronisieren