Campusmanagement

Campusmanagement an der FAU

Inhalt

Studierendenverwaltung

 

Bescheid

Ein Bescheid ist die Mitteilung über die Entscheidung eines Antrags. In Abgrenzung zur Bescheinigung.

Bescheinigung

Ein Dokument welches einen bestimmten Sachverhalt bescheinigt. Häufig als Nachweis gegenüber Dritten.

Beurlaubung

Studierende können von der Hochschule auf Antrag aus einem wichtigem Grund von der Verpflichtung zu einem ordnungsgemäßen Studium befreit werden. Die Zeit der Beurlaubung sollte in der Regel zwei Semester nicht überschreiten.
Während der Beurlaubung können Studienleistungen nicht erbracht und Prüfungen an der Hochschule, an der die Beurlaubung ausgesprochen wurde, nicht abgelegt werden. Eine Wiederholung nicht bestandener Prüfungen ist möglich.

Exmatrikulation

Bei einer Exmatrikulation verlieren Studierende den Studierendenstatus an einer Hochschule. Dadurch enden für den Studenten alle Rechte und Pflichten als Student und Mitglied der Hochschule, mit Ausnahme des Rechtes Wiederholungs-Prüfungen abzuleisten.

Studierende sind zum Ende eines Semesters exmatrikuliert in welchem sie die Abschlussprüfung bestanden haben.

Studierende sind von der Hochschule zu exmatrikulieren, wenn

  • sie dies beantragen,
  • ein Immatrikulationshindernis nach Art. 46 BayHSG nachträglich eintritt,
  • sie eine nach der Prüfungsordnung erforderliche Prüfung oder aus von ihnen zu vertretenden Gründen die Voraussetzungen für die Meldung zu einer Prüfung endgültig nicht mehr beibringen können, es sei denn, dass sie in einen anderen Studiengang oder in sonstige andere Studien wechseln,
  • sie die Zahlung von bei der Rückmeldung fälligen Gebühren oder Beiträgen nicht nachweisen oder bei der Rückmeldung die nach der Studentenkrankenversicherungs-Meldeverordnung vorzulegende Versicherungsbescheinigung aus eigenem Verschulden nicht einreichen,
  • auf Grund von Tatsachen feststeht, dass die Immatrikulation oder Rückmeldung missbräuchlich erfolgt ist.

Fachwechsel

Studiengang- und Studienfachwechsel können grundsätzlich nur innerhalb der dafür festgesetzten Frist beantragt werden. Zu einem späteren Zeitpunkt ist kein Wechsel mehr möglich. Hiervon ausgenommen sind nur Studierende, die im betreffenden Semester eine Abschlussprüfung bestanden oder eine Prüfung endgültig nicht bestanden haben.

In zulassungsbeschränkten Studiengängen bzw. -fächern kann ein Wechsel nur nach vorheriger Anmeldung und Zulassung erfolgen. Sollte der Student abgelehnt werden, kann er mit dem Nachweis der Ablehnung auch in ein zulassungsfreies Fach wechseln.

Sollte der Studierende in ein Fach wechseln, das inhaltlich mit seinem bisher studierten Fach Überschneidungen aufweist, kann er sein Studium unter Umständen auch in einem höheren Fachsemester beginnen. Voraussetzung dafür ist ein Semesteranrechnungsbescheid des Prüfungsamtes des Faches, das er neu studieren will. Sollte das neue Fach im höheren Fachsemester zulassungsbeschränkt sein muss er sich ordnungsgemäß bewerben. Häufig ist eine Zulassung im ersten Fachsemester mit nachträglicher Anerkennung der bisherigen Leistungen leichter zu erreichen als in einem höheren Fachsemester.

Gaststudierende

Gaststudierend, früher: „Gasthörer“, ist, wer an einer Hochschule zum Besuch einzelner Unterrichtsveranstaltungen immatrikuliert ist. Gaststudierende erwerben keinen Studienabschluss, sie sind ausschließlich zum Besuch einzelner Lehrveranstaltungen immatrikuliert.
Die Immatrikulation von Gaststudierenden ist befristet auf das betreffende Semester. Sie erlischt somit am Ende des jeweiligen Semesters. Soll die Immatrikulation fortgeführt werden, bedarf es einer erneuten Einschreibung zu den dafür festgesetzten Terminen.

Immatrikulation

Kurzfassung

Die Immatrikulation (oder: Einschreibung) ist ein Verwaltungsvorgang an der Hochschule, bei dem sich eine Person als Student an der Hochschule einschreibt und somit als Mitglied an dieser aufgenommen wird. Sie erfolgt in der Regel nach der Zulassung zum Studium während der im Zulassungsbescheid gesetzten Fristen. Der Zulassungsbescheid ersetzt nicht die Immatrikulation (Einschreibung). Erst durch die Immatrikulation wird man Mitglied der Hochschule und erhält den Studierendenstatus.

Beschreibung

Unter einer Immatrikulation (von lat. Matrikel = Liste) versteht man die Einschreibung in einen bestimmten Studiengang an einer Hochschule.

Ist ein Studiengang zulassungsbeschränkt, kann man sich erst nach einer Studienplatzzusage immatrikulieren. Um diese Studienplatzzusage zu erhalten ist eine fristgerechte Bewerbung um den Studienplatz notwendig.

Die Immatrikulation ist das Gegenteil zur Exmatrikulation, also dem Verlassen der Hochschule.
Wenn man die Hochschule wechseln will muss man sich an der bisherigen Hochschule exmatrikulieren lassen, bevor eine Immatrikulation an einer neuen Hochschule möglich ist.

Internationale Studierende

Sind Studierende ohne deutsche Staatsangehörigkeit. Der Begriff wird insbesondere bei der Bewerbung und Immatrikulation verwendet, da dabei je nach Bewerbergruppe unterschiedliche Modalitäten wichtig sind. Siehe dazu Definition „Internationaler Studienbewerber (Oberbegriff)

Rückmeldung

Die Studierenden haben sich zu jedem Semester form- und fristgerecht zum Weiterstudium anzumelden.

Studiengang

Ein Studiengang ist ein durch Prüfungs- und Studienordnungen geregeltes, auf einen bestimmten Hochschulabschluss gerichtetes Studium, das in der Regel zu einem berufsqualifizierenden Abschluss führt.

Studiengänge können sich hinsichtlich den folgenden Kategorien unterscheiden:

Berufsbegleitender Studiengang Ein Studiengang kann als berufsbegleitender Studiengang angeboten werden. Er ist von der Hochschule so zu gestalten, dass er neben einer Berufstätigkeit absolviert werden kann.
Dualer Studiengang Ein dualer Studiengang vertieft die Praxisanteile eines Studiengangs oder integriert eine berufliche Ausbildung in Form eines Verbundstudiums.
Grundständiger Studiengang Dieser führt zu einem ersten berufsqualifizierenden Hochschulabschluss. Ein grundständiges Studium vermittelt in Form eines Studienganges alle für die Aufnahme einer qualifizierten Berufstätigkeit erforderlichen Fachkenntnisse. Er bezeichnet ein Erststudium oder weiteres Studium für das ein früherer Studienabschluss keine Zugangsvoraussetzung darstellt. (Master-, Promotions-, Aufbau-, Ergänzungs-, Zusatzstudium ist kein grundständiges Studium).
Weiterführender Masterstudiengang Bezeichnet ein Masterstudium, das nach herkömmlichem Studien-, Master- oder Bachelorabschluss im Zweitstudium aufgenommen wird.
Kosekutiver Masterstudiengang Bezeichnet ein Masterstudium, das nach Abschluss eines Bachelorstudiums im Erststudium aufgenommen wird.

Studienbeiträge

Diese Beiträge wurden vom SS 2007 bis SS 2013 erhoben.

Die Hochschulen erheben von den Studierenden Studienbeiträge als Körperschaftsangelegenheit. Diese dienen in erster Linie der Verbesserung der Studienbedingungen.

Die Höhe der Studiengebühren variiert dabei wie folgt:

  • An den Universitäten und Kunsthochschulen beträgt der Studienbeitrag für jedes Semester mindestens 300 € und höchstens 500 €.
  • An den Fachhochschulen beträgt er für jedes Semester mindestens 100 € und höchstens 500 €.

Die Hochschulen können darüber hinaus die Studienbeiträge für die einzelnen Studiengänge in unterschiedlicher Höhe festlegen.

In Ausnahmefällen kann ein/e Studierende/r von der Beitragspflicht befreit werden:

  • Studierende, die ein Kind pflegen und erziehen, das zu Beginn des jeweiligen Semesters das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet hat oder behindert ist,
  • Studierende, deren nach Bürgerlichem Recht Unterhaltsverpflichtete für drei oder mehr Kinder Kindergeld oder vergleichbare Leistungen in einem Mitgliedstaat der Europäischen Union erhalten
  • Studierende, deren nach Bürgerlichem Recht Unterhaltsverpflichtete einem weiteren Kind unterhaltsverpflichtet sind, das an einer deutschen Hochschule immatrikuliert ist und Studienbeiträge oder Studiengebühren entrichtet
  • ausländische Studierende, die im Rahmen von zwischenstaatlichen oder völkerrechtlichen Abkommen oder von Hochschulvereinbarungen, die Abgabenfreiheit garantieren, immatrikuliert sind,
  • Studierende, für die die Erhebung eines Studienbeitrags auf Grund besonderer Umstände des Einzelfalls eine unzumutbare Härte darstellt.

Zweitstudium

Weiteres grundständiges Studium nach erfolgreichem Studienabschluss.