Campusmanagement

Campusmanagement an der FAU

Inhalt

Prüfungs- und Veranstaltungsverwaltung

GOP – Grundlagen- und Orientierungsprüfung

Die GOP ist die Grundlagen- und Orientierungsprüfung im Rahmen des Bachelorstudiums.

In jeder Fachprüfungsordnung sind die Prüfungen, die im Rahmen der GOP abzulegen sind genannt. Bis zum Ende des zweiten Fachsemesters sind von diesen Prüfungen in einem bestimmten Umfang ECTS-Punkte abzulegen. Den genauen ECTS-Wert können Sie der jeweiligen Fachprüfungsordnung entnehmen. Wurden diese ECTS-Punkte erreicht, gilt die GOP als bestanden und das Studium kann fortgesetzt werden. Wurden diese ECTS-Punkte bis zum Ende des zweiten Semesters nicht erreicht, so wird automatisch eine Fristverlängerung von einem weiteren Semester gewährt. Liegen die ECTS-Punkte auch bis zum Ende des dritten Fachsemesters nicht vor, so gilt die GOP als abgelegt und endgültig nicht bestanden.

Soweit triftige Gründe (Erkrankung, etc.) für das Nichtereichen der ECTS-Punkte bestehen, sind diese unverzüglich dem Prüfungsausschuss schriftlich anzuzeigen.

Kohorte

Eine aufgrund bestimmter gemeinsamer Kriterien zusammengehörige Personengruppe, z. B. Bachelorstudenten.

Lehrveranstaltung

Der Begriff Lehrveranstaltung bezeichnet eine Unterrichtseinheit im Rahmen eines Studiums an einer Universität oder Fachhochschule. Es gibt unterschiedliche Typen von Lehrveranstaltungen, z. B. Vorlesungen, Tutorien, Übungen und Seminare. Sie unterscheiden sich in didaktischer Ausrichtung und gefordertem Qualifikationsgrad der Teilnehmer. Zudem gibt es praktisch und theoretisch angelegte Lehrveranstaltungen.

Lehrveranstaltungsverwaltung

Die Lehrveranstaltungsverwaltung ermöglicht für Studierende, Dozierende und Fachanwender die einfache Administration von Lehrveranstaltungen aller Art.

So erhalten Studierende z. B. Informationen über anmeldbare und angemeldete Veranstaltungen, können sich zu Veranstaltungen an- und abmelden und Kontakt zu Dozierenden aufnehmen.
Prüfer und Dozierende erfassen Ihre Veranstaltungen, können sich die aktuelle Auslastung der Veranstaltungen anzeigen lassen, Studierende an- und abmelden, Teilnehmerlisten und Teilnahmebescheinigungen drucken und Kontakt zu Studierenden aufnehmen.

Modul

Ein Modul ist bei Bachelor- und Master-Studiengängen an Hochschulen eine Lehreinheit, die aus mehreren Lehrveranstaltungen zu einem gemeinsamen Teilgebiet eines Studienfachs besteht. Ein Modul dauert in der Regel ein Semester. Jeder Bestandteil eines Moduls – dazu gehören auch mündliche oder schriftliche „Modulabschlussprüfungen“ – wird entsprechend dem mit der Teilnahme verbundenen Zeitaufwand mit Credit Points (Studien- oder Leistungspunkten) nach dem European Credit Transfer System gewichtet und in einer „Modulabschlussbescheinigung“ benotet.

Modulhandbuch

Das Modulhandbuch beschreibt die zum Studiengang gehörigen Module, ihre Abhängigkeiten untereinander, ihre Lernziele sowie die Art der Erfolgskontrolle. Der Umfang jedes Moduls ist durch Leistungspunkte gekennzeichnet, die nach erfolgreichem Absolvieren des Moduls gutgeschrieben werden.

Modulverantwortlicher

Benennung von Modulverantwortlichen

Eine Tätigkeit als Modulverantwortliche bzw. als Modulverantwortlicher ist Bestandteil der Aufgaben von Hochschullehrerinnen und Hochschullehrern, kann aber auch von hauptberuflich im Dienst der Universität stehende/n wissenschaftliche/n Mitarbeiter/in ausgeführt werden.

Die Fakultätsvorstände benennen auf Vorschlag der Studiengangsleitungen Modulverantwortliche.

Aufgaben der Modulverantwortlichen

Die Modulverantwortlichen sind Ansprechpartnerinnen bzw. -partner für Studierende und Lehrende für die Belange ihres Studienmoduls.

Sie erfüllen insbesondere folgende Aufgaben:

  • Planung und Organisation des Lehrangebots in Abstimmung mit den Studiengangsleitungen,
  • Planung und Organisation der Prüfungsabläufe,
  • Koordination zur Verteilung des Arbeitsaufwands der Studierenden (Anteile von Präsenzlehre, Studienleistungen, Prüfungen, freier Selbststudienzeit gemäß den Modulbeschreibungen),
  • Sicherstellung der Übereinstimmung mit den Vorgaben des Modulhandbuchs,
  • Organisation und Dokumentation der Evaluation im Modul in Abstimmung mit der Studiengangsleitung,
  • Beratung und Information von Lehrenden und Studierenden im Modul,
  • Erarbeitung von Vorschlägen zur Weiterentwicklung des Moduls.

Prüfung

In Bachelor- und Master-Studiengängen werden studienbegleitende Prüfungen abgelegt. Der Prüfungsstoff wird in einzelnen Lehreinheiten (Prüfungsmodulen) vermittelt, in denen am Ende jedes Semesters Prüfungsleistungen (z.B. Klausuren, mündliche Prüfungen, Referate, schriftliche Hausarbeiten usw.) zu erbringen sind.

Die Anmeldung zu diesen Prüfungen muss innerhalb bestimmter Fristen erfolgen. Der erfolgreiche Studienfortschritt wird kontinuierlich in Leistungspunkten gemessen. Leistungspunkte (LP’s) erwirbt man für bestandene Prüfungsmodule. Bereits vom ersten Semester an werden studienbegleitend Leistungspunkte angesammelt.

Das Studium ist erfolgreich abgeschlossen, wenn die vorgeschriebene Anzahl von Leistungspunkten erreicht ist. Der Lernstoff ist auf alle Semester verteilt. Das Leistungspunkte-System orientiert sich am ECTS, dem European Credit Transfer System.

Prüfungsordnung

Die Prüfungsordnung bestimmt die Prüfungsanforderungen und das Prüfungsverfahren.

Sie regelt insbesondere:

  • den Zweck der Prüfung, die Gegenstände der Prüfung und die Anforderungen in der Prüfung,
  • die Prüfungsorgane,
  • die Voraussetzungen für die Zulassung zur Prüfung, für den Erwerb der Zulassungsvoraussetzungen und deren Wiederholbarkeit,
  • das Verfahren zur Anrechnung von nach der Prüfungsordnung nachzuweisenden Kompetenzen, für außerhalb des Hochschulbereichs erworbene Kompetenzen auch den Umfang der anrechenbaren Kompetenzen,
  • die Regeltermine für die Vor-, Zwischen- und Abschlussprüfung sowie studienbegleitende Prüfungen oder die Fristen für die Meldung zu diesen Prüfungen,
  • die Regelstudienzeit und den Umfang der erforderlichen Lehrveranstaltungen,
  • die Bekanntmachung der Prüfung und die Benachrichtigung der Prüfungsteilnehmer und Prüfungsteilnehmerinnen,
  • die Form und das Verfahren der Prüfung; die Prüfungsordnung kann in geeigneten Studiengängen vorsehen, dass Prüfungen in einer Fremdsprache abgenommen werden,
  • die Bearbeitungszeiten für die Anfertigung schriftlicher Prüfungsarbeiten sowie die Folgen von Verstößen gegen Prüfungsvorschriften,
  • die Grundsätze für die Bewertung der einzelnen Prüfungsleistungen und die Ermittlung des Prüfungsgesamtergebnisses; schriftliche Prüfungsleistungen, die als nicht bestanden bewertet werden sollen, sind von zwei Prüfenden zu bewerten, mündliche Prüfungen sind mindestens von einem Prüfenden und einem sachkundigen Beisitzer durchzuführen,
  • die Wiederholung der Prüfung, wobei durch studienorganisatorische Maßnahmen sicherzustellen ist, dass die Wiederholung in der Regel innerhalb einer Frist von sechs Monaten möglich ist; bei sonstigen Studien im Sinn von Art. 56 Abs. 6 Nr. 1 kann die Prüfung einmal wiederholt werden,
  • den nach bestandener Prüfung zu verleihenden akademischen Grad.

Prüfungsverwaltung

Die Prüfungsverwaltung unterstützt die Vorgänge der Prüfungsdatenverwaltung von der Abbildung der Prüfungsordnung über die Online-Anmeldung von Prüfungen und Generierung diverser Bescheide (auch Notenspiegel) durch Studierende einerseits bis hin zur Noteneingabe durch die Prüfer andererseits.

Q-Koordinatoren

Q-Koordinatorinnen und Q-Koordinatoren sind die für die Qualitätssicherung in der Lehre zuständigen Stellen auf Ebene der Fakultäten und Fachbereiche. Die Universitätsleitung hat pro Fakultät Stellen für Q-Koordinatorinnen und Q-Koordinatoren zur Professionalisierung der Arbeitsebene und der Unterstützung der Studiendekaninnen und Studiendekane bei der Implementierung des fakultätsinternen Qualitätsmanagements geschaffen. Sie stehen im regelmäßigem Austausch untereinander und den Referaten L1 und L8.

Studiengangsverantwortliche/r

Der oder die Studiengangsverantwortliche/r stellt den zentralen Ansprechpartner eines Ein- oder Zwei-Fach-Bachelorstudiengangs oder eines Masterstudiengangs für alle an Studium und Lehre beteiligten Akteure dar.

Grundsätzlich soll der Studiengangsverantwortliche Hochschullehrer im Sinne des Art. 2 Abs. 3 BayHSchPG sein.

Zu den Aufgaben des Studiengangsverantwortlichen gehören u. a.:

  • Koordination der Studiengangsentwicklung bei neu einzuführenden Studiengängen, Weiterentwicklung des bestehenden Studiengangs durch die Studiengangsmatrix in Kooperation mit dem Büro für Qualitätsmanagement
  • Regelmäßige Einberufung und Durchführung eines Gremiums auf Studiengangsebene (bzw. ähnlichen, bereits bestehenden, diese Funktion erfüllenden Gremien) zur kollegialen Erfüllung der genannten Aufgaben unter Beteiligung aller Statusgruppen (Funktionsträger in Lehre und Studium, Lehrende, Studierende)
  • Erstellung und ggf. Überarbeitung der Fachstudien- und Prüfungsordnung zusammen mit dem Büro für Qualitätsmanagement und dem Referat L 1
  • Zuständigkeit bei Fragen der Studiengangsorganisation (u.a. Abstimmung und Veröffentlichung des Modulhandbuchs im Studiengang, Unterstützung bei der Verbesserung von Lehre und Studium, Absprachen über Lehrimport und -export etc.)
  • Unterstützung der Studiendekane bei der Durchführung der Lehrevaluation
  • Planung und Durchführung von Studiengangsevaluationen in Zusammenarbeit mit dem Büro für Qualitätsmanagement