Chongqing Summer School 2015

Ein kleiner Erfahrungsblog

Inhalt

Essen ist fertig!

Am Vormittag haben wir diverse Vokabeln besprochen, die uns bei späteren Restaurantbesuchen noch helfen werden. Dazu gehören zum Beispiel das Zeichen für Schweinefleisch und Huhn. Damit wir auch kulturell gesättigt den Klassenraum verlassen, haben wir uns eine Tanz-Aufführung des „tausendarmigen Buddha“ angesehen. Natürlich hatten wir nach dem Unterricht Huger und sind erstmal Essen gegangen. Das wenige Chinesisch reicht uns jetzt schon immerhin, um nicht zu verhungern.

Am Nachmittag stand wieder ein kalorienreiches Thema an. Die Lobby des Studentenwohnheims wurde in eine Küche verwandelt: Einige Tische zum Zubereiten und einige Töpfe zum Kochen wurden aufgestellt. Wir durften dann selber jiǎozi 饺子 herstellen. Aus Mehl und Wasser wird ein Teig gefertigt, der rund ausgestochen wird (kann man auch kaufen). Darin wickelt man Fleisch, vermischt mit Gemüse, Gewürzen und Ei ein. Ähnlich einer Maultasche wird die Sache durch zusammendrücken der Ränder verschlossen. Nach dem Kochen kann man die jiǎozi mit Soße oder ohne essen.
Nicht verwechseln sollte man jiǎozi mit den bāozi 包子. Die sind ähnlich wie Dampfnudeln und auch extrem lecker. Sie sind zwar auch aus Teig gefertigt und gefüllt, aber größer und gedämpft. In Englisch werden sie meist als dumpling bezeichnet.
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