Chongqing Summer School 2015

Ein kleiner Erfahrungsblog

Inhalt

Der alte Stadtteil Ciqikou

Leider wurde der Film von gestern im Unterricht nicht fortgesetzt – egal, wir haben ja sowieso nix verstanden. Dafür hat uns Lehrer Yang nach Vokabeln und Aussprachetraining einen seiner Auftritte gezeigt. Er singt gerne und so versucht er auch, uns ein paar Lieder beizubringen.

Da am Freitagnachmittag immer frei ist, hat sich das deutsche Quartett entschlossen, nochmals nach Ciqikou zu fahren. Diesmal auf eigene Faust, also mit dem Bus bis Nanping und von dort aus mit der U-Bahn zum Ziel. Im Untergrund unterwegs zu sein ist einfach, übersichtlich und ausländerfreundlich (Stationsnamen in der Lautschrift Pinjin zum Beispiel). Kein Zeitdruck gegenüber dem letzten einstündigen Aufenthalt und weniger Leute waren der Lohn. Gemütlich konnten wir durch die kleinen Gassen schländern und einige Geschäfte genauer betrachten. Es gibt viele kleine Geschäfte, die aber irgenwie das gleiche verkaufen. Essbares, Chilis, Haarnadeln, Fächer und diverse Andenken werden feil geboten. Hier gibt es an manchen Orten noch den Marktschreier, teilweise elektronisch verstärkt oder gleich vom Band. Wer ausgefallende Andenken sucht, kann auch fündig werden. Je weiter man dem großen Strom der Touristen entrinnen kann desto besser und ruhiger wird es.

Die Fahrt zurück war nicht ganz so angenehm wie die Anreise, da wir den Berufsverkehr und die vielen Umsteiger zwischen den U-Bahnlinien zu spüren bekamen. Die Bushaltestelle zu finden war auch nicht einfach, da sich die Straße an unserer Haltestelle in zwei Einbahnstraßen teilt, die weit voneinander getrennt verlaufen: Der ganze Busbahnhof Nanpin liegt dazwischen und wir fahren nicht von diesem ab. Doch dank dem Charme meiner drei Mitreisenden halfen uns die angesprochenen Chinesen gerne weiter.

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