Chongqing Summer School 2015

Ein kleiner Erfahrungsblog

Inhalt

Weltkulturerbe im Schnelldurchgang

Früh aufstehen am Wochenende ist nicht Jedermanns Sache. Doch alle Teilnehmer nahmen an der Tour zu den „Dazu Rock Carvings“ teil. Der Bus brachte uns aus der Stadt, was ewig gedauert hat. Diese Stadt ist einfach so riesig, dass es mehrere Innenstädte gibt (für jeden Stadtteil eine) und ein Zentrum ganz in der Mitte. Doch nach einer 2,5-stündigen Fahrt erreichten wir Dazu. Zuerst besichtigten wir im Schnelldurchgang (20 Minuten) einen alten Stadtteil, in dem der Lokaladministrator seinen Sitz hatte.

Eine halbe Stunde Fahrt später kamen wir an unserem eigentlichen Ziel an und wir mussten nur noch eine halbe Stunde laufen. Über Artikel aus der Heimat wie diesen hier können wir dabei übrigens nur lachen, denn „feuchte Heißluft“ heißt hier 60% Luftfeuchte und 30°C Minimum – dauerhaft.

Doch dann sahen wir die uralten Steinskulpturen, die in den Wänden des Berges Baoding saßen. Sie erzählen Buddhistische Geschichten über die Wiedergeburt und andere Themen. Bemerkenswert ist der frisch renovierte „Buddha mit 1000 Armen“. Vor der Renovierung blätterte das Gold ab, wie auch bei manchen anderen Statuen, die wir sahen. Doch nun erstrahlt sie in altem/neuen Glanz. Gleich daneben: der größte liegende Buddha der Umgebung. Steinerne Wächter und Parabeln, Drachen und viele kleine Buddhastatuen säumen den Weg. Die vielen Symbole wurden zwar auf der Führung erklärt, doch war der Aufenthalt nicht von Freizeit geprägt. Nur 10 Minuten bekamen wir nach kurzem Verhandeln, um uns die farbigen Skulpturen nochmal näher ansehen zu können. Zu wenig für ein Weltkulturerbe!

Nach einem Mittagessen fuhren wir auch schon zurück durch die hügelige Landschaft, in der meist Bauern leben. Sie pflanzen Getreide, Mais oder Trauben (die gerade Saison haben).

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