Chongqing Summer School 2015

Ein kleiner Erfahrungsblog

Inhalt

Kalligraphie mit Pinsel und Tusche

Der Unterricht am Vormittag erweiterte unser Wissen um die Fragen „Was ist das?“ und „Wem gehört das?“. Außerdem erklärte uns Lehrer Yang, wie man gebratenen Reis mit Ei kocht: Eier durchmischen (geht mit Stäbchen wenn mans kann), grüne Gemüsezwiebeln kleinschneiden und untermischen, salzen. Öl im Wok heiß werden lassen, dann eine Prise Salz reinwerfen (dann spritzt es angeblich nicht so). Die Eier anbraten und zerkleinern, gekochten Reis dazugeben und auch mit anbraten. Klingt so, als müsste man das zuhause mal testen, auch wegen der fehlenden Mengenangaben.

Am Nachmittag ging es nicht um Kochkunst sondern um die Kunst des Schönschreibens. Wir durften mit Tusche und Pinsel zuerst die Grundstriche der chinesischen Kalligraphie austesten. Kunstwerke können wir damit noch nicht herstellen, aber unseren Namen können wir schon in den Schriftzeichen aufs Papier bringen. Wer es genau machen will, sollte ein paar Regeln beachten. Zum Beispiel sollte ein Zeichen immer irgendwie quadratisch werden. Und seine einzelnen Striche müssen in einer ganz genau festgelegten Reihenfolge gemalt werden. Dazu muss man wissen, aus wie vielen Strichen das Zeichen besteht (auch Wörterbücher kann man nach Anzahl der Striche sortieren). Solche Sachen sind natürlich auf die kurze Zeit unseres Kurses nicht erlernbar. Spaß hat es trotzdem gemacht.

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