Chongqing Summer School 2015

Ein kleiner Erfahrungsblog

Inhalt

Bootsfahrt in der Drachenhöhle

Ausgeschlafen traten wir um ein Uhr Mittags die Fahrt in die „Alte Drachenhöhle“ an. Die Schlechtschreibfehler auf dem Schild am Eingang verzeihen wir mal, kann vorkommen hier. Es ist eine Karsthöhle, mit hängenden Stalaktiten, in die Höhe wachsenden Stalakmiten, großen Fledermäusen und schwimmenden Booten. Ja, mit Booten!
Ein kleiner Betonpfad führt in die Höhle, aber der Wasserweg ist der deutlich Angenehmere um ins Innere zu gelangen. Kleine Brücken, für Europäer niedrige Durchgänge und leicht schlüpfrige Wege sind wir nur auf dem Rückweg gelaufen. Vom batteriegetriebenen 4-Mann-Boot aus lassen sich die beleuchteten Felsformationen aus ganz anderen Perspektiven bestaunen. Man sollte nur nicht mit dem Kopf daranstoßen, wenn man sich an der Farben- und Formenvielfalt erfreut. Doch auch die Motorboote haben eine begrenzte Reichweite.
Irgendwann wir die Höhle für sie zu eng und wir durften umsteigen. Schlauchboote mit je zwei Mann Besatzung sind kleiner und wendiger. So lassen sich auch Engpässe von einem Meter Breite, Deckenhöhen von „Kopf weit einziehen“ und Kurven besser meistern. Ein bisschen dreckig kann man werden, denn die Wände sind teilweise von Lehm bedeckt. Teilweise haben wir uns an ihnen festgehalten oder uns dort abgestoßen, um den beschränkten Platz mit dem Gegenverkehr zu teilen. Richtig nass wurde keiner. Das hätte wahrscheinlich auch nicht gestört, denn beim Verlassen der Höhle wurde wieder das feuchtwarme Klima spürbar. Alles in Allem ein witziges Erlebnis in einer schönen und gut erschlossenen Höhle, nur acht Kilometer stadtauswärts von der Universität entfernt.

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