Chongqing Summer School 2015

Ein kleiner Erfahrungsblog

Inhalt

Tagestrip nach Chengdu

Zu dritt traten wir um 6 Uhr früh die selbstorganisierte Reise nach Chengdu an. Sie begann mit einer Taxifahrt. Auf den Straßen war noch wenig los, ganz im Gegensatz zum Taxilaberfunk und dem Bahnhof.

Bahn fahren in China ist nicht so einfach. Die Tickets haben wir uns von einem chinesischen Freiwilligen reservieren lassen (Website nur auf chinesisch). Um die Fahrkarte für den Schnellzug zu erhalten muss man seinen Ausweis vorzeigen, auch als Chinese. Dank der Reservierung ging aber alles einfach. Nach dem Kauf der Karte kann man sich nach einem kurzen Sicherheitscheck in den Wartebereich begeben. Zum Boarding wird wie am Flughafen aufgerufen und vor der Rolltreppe zum Bahnsteig nochmals die Fahrkarten kontrolliert. Im Schnellzug fährt es sich sehr angenehm, ähnlich einem ICE. 150 bis 200 km/h sind drin, je nach Anzahl der Brücken und Tunnel.

Am Zielbahnhof angekommen machten wir uns auf zum Panda-Park, einer Art Zoo mit Aufzuchtstation. Dort leben neben den großen schwarz-weißen Pandas auch rote Pandas. Alle sind wegen der Mittagshitze faul. Die Heerschaaren an Touristen sehen Pandas in allen Größen. Ausgewachsene Tiere sind genauso süß und fotografiert wie die Babys in der Aufzuchtstation. Das Areal ist mit Bambus bewachsen und liegt etwas außerhalb der Stadt.

Um stadteinwärts zu kommen, nahmen wie ein Motorradtaxi. Dieses Rikscha-ähnliche Vehikel brachte uns schnell zum Kloster Wenshu. Alte Tempelanlagen und singende Mönche sind ein Quell der Ruhe inmitten der Stadt. Alte Gässchen und kleine Händler waren nicht nur hier die Nachbarn, sondern auch anzutreffen in einem alten Stadtteil (ähnlich Ciqikou).

Vor der Rückfahrt gönnten wir uns noch Ruhe im „People’s Park“, eine Grünfläche nahe der Stadtmitte. Dort verbrachten wir zwischen Bäumen mit laut zirpenden Zikaden und Tümpeln einige Zeit. Der Orchideengarten hatte leider schon geschlossen.

Mit der U-Bahn, dem Schnellzug und dem Taxi ging es zurück. Es ergab sich eine Summe von 18,5 Stunden, die wir an diesem Tag unterwegs waren.

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