Chongqing Summer School 2015

Ein kleiner Erfahrungsblog

Inhalt

Die letzte Unterrichtsstunde

Die letzte Unterrichtsstunde in Chinesisch war gekommen. Es ging noch darum, zu fragen, wie viele Familienmitglieder man hat und was die Personen denn von Beruf sind. Es ging aber auch darum, ein Lied für den morgigen Abschlussvortrag einzuüben. Mal sehn, ob das was wird…. Unseren engagierten Lehrkräften würden wir sicher eine Freude machen, wenn wir Alles richtig aussprechen und die Töne treffen.

Am Nachmittag stand für mich nochmal der Eling-Park an. Diesmal nicht mit französischer Damenbegleitung, sondern mit deutscher. Der Park liegt gut erreichbar auf einer Anhöhe zwischen den beiden Flüssen. Das Grün des Bambus und der Bäume lässt sich von einem Turm aus überblicken, so wie ein Großteil der Stadt. Die ganze Stadt kann man von keinem der Aussichtspunkte sehen, da die hohe Luftfeuchte sie in einen permanenten Nebelschleier hüllt. Außerdem versperren Hochhäuser die Sicht auf dahinterliegende Hochhäuser. Hochhäuser soweit das Auge reicht. Manchmal sogar mit einem Dachgarten.
Im Grün des Parks sind eine Vielzahl von Leuten anzutreffen. Manche angeln an einem kleinen Teich, dessen Algenbewuchs uns aber unschlüssig macht, ob es da wirklich Fische gibt. Einige Ältere spielen Karten, chinesisches Schach oder Majong. Manche sitzen herum und trinken Tee. Nur wir streunen durch den Park und erfreuen uns an Kleinigkeiten. Dazu zählt ein rundes Tor (mit passender runder Türe) oder in den Bambus geritzte Zeichen und Herzchen.

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