Wir möchten an dieser Stelle auf einen Vortrag im Rahmen der Reihe „Wissenschaft im Schloss“ hinweisen:

Dr. Christine Ganslmayer (Erlangen):
Martin Luther 2.0: Luthers Spracharbeit aus heutiger Sicht

Zeit: Montag, 26.6.2017, 18:30 Uhr
Ort: Erlangen, Kollegienhaus (Universitätsstraße 15), Raum 1.011 (Senatssaal)

Zum Inhalt des Vortrags (leicht angepasst übernommen von www.fau.de):
Sie war zwar nicht die erste Übersetzung ins Deutsche, dennoch gilt die Lutherbibel als ein Meilenstein. Bereits wenige Jahre, nachdem Martin Luther die Texte veröffentlicht hatte, fanden sie große Verbreitung – unter anderem wegen der gut verständlichen Sprache. Als „gewaltiger Dolmetzscher der gantzen Bibel“ wurde Luthers Leistung bereits in seiner Grabrede gewürdigt.
Christine Ganslmayer widmet sich in ihrem Vortrag dem Phänomen Luther aus sprachlicher Sicht: Wie hat der Theologe an seinem Text gefeilt und welche Sprache hat er verwendet? Mit welchen Experten hat er zusammengearbeitet? Wie hat er letztlich die Entwicklung der neuhochdeutschen Schriftsprache beeinflusst? Passend dazu wird Frau Ganslmayer einen Einblick in ihre aktuelle Forschung zu den erhaltenen Übersetzungsmanuskripten aus Luthers Hand geben.