Young Academics at FAU

Blog des Graduiertenzentrums

Inhalt

DFG verabschiedet Leitlinien zum Umgang mit Forschungsdaten

Konsistente Zusammenführung geltender Regeln

Forschungsdaten bilden unumstritten einen Grundpfeiler wissenschaftlicher Erkenntnis und können die Grundlage für weiterführende Forschung sein. Die Dokumentation von Forschungsdaten nach fachspezifischen Standards und ihre langfristige Archivierung sind daher nicht nur bedeutsam für die Qualitätssicherung wissenschaftlicher Arbeit, sondern auch eine grundlegende Voraussetzung für die Nachnutzbarkeit von Forschungsergebnissen.

Mit den vom Senat der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) am 30. September 2015 verabschiedeten „Leitlinien zum Umgang mit Forschungsdaten“ führt die DFG die bereits geltenden Erwartungen an Antragstellende hinsichtlich des Umgangs mit den im Projekt entstehenden Forschungsdaten konsistent zusammen und weist zugleich explizit auf die Angebote hin, mit denen die DFG Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler beim Management von Forschungsdaten unterstützt. Der Senat der DFG betont, dass die Leitlinien lediglich einen übergeordneten Handlungsrahmen definieren, dessen konkrete fachspezifische Ausgestaltung in Eigenverantwortung der unterschiedlichen Wissenschaftsbereiche geleistet werden müsse. Exemplarisch können hier die Biodiversitäts- und Erziehungswissenschaften genannt werden, die spezifische Handlungsempfehlungen für Antragstellende und Begutachtende bereits erarbeitet haben. Mit der Veröffentlichung der Leitlinien ist daher ein Appell an die Fachgemeinschaften verbunden, ihren Umgang mit Forschungsdaten zu reflektieren und zu definieren, welche der im jeweiligen Feld entstehenden Forschungsdaten besonders wertvoll sind und in welcher Weise die Möglichkeiten für deren Nachnutzung – zum Beispiel durch eine qualitätsgesicherte Speicherung in einem geeigneten Forschungsdatenrepositorium – verbessert werden können.

 

Weiterführende Informationen

 

Ansprechpersonen:
Dr. Katja Hartig, Tel. +049 228 885-2359, Katja.Hartig@dfg.de
Dr. Johannes Fournier, Tel. +049 228 885-2418, Johannes.Fournier@dfg.de

 

Auftaktveranstaltung WS 13/14 „Promovieren an der FAU“ am 16.10.2013

Zum Beginn des Semesters dürfen wir Sie im Namen von Vizepräsident Hornegger sehr herzlich zur Auftaktveranstaltung der Graduiertenschule der FAU am Mittwoch, 16. Oktober, von 16-18 Uhr in die Aula des Erlanger Schlosses, Schlossplatz 4, einladen.

Die Veranstaltung richtet sich an alle Promovierenden, insbesondere an jene, die erst vor kürzerer Zeit ihr Vorhaben an der FAU aufgenommen haben – und an alle, die mehr über die Angebote der FAU für Promovierende erfahren wollen.

Die Universität stellt sich an diesem Nachmittag ihren Promovierenden vor und antwortet auf Ihre Fragen. Der Vizepräsident für Forschung, Prof. Dr.-Ing. Joachim Hornegger, die Graduiertenschule der FAU und die neugewählte Promovierendenvertretung freuen sich auf Ihr Kommen.

Passend zu unserem aktuellen Semesterschwerpunkt wird Prof. Dr. Dirk Niefanger, Vorsitzender der Kommission zur Untersuchung von Vorwürfen wissenschaftlichen Fehlverhaltens, außerdem einen Vortrag zum Thema „Gute wissenschaftliche Praxis an der FAU“ halten. Am Ende der Veranstaltung wird es Gelegenheit zum persönlichen Kennenlernen und Gespräch geben.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

 

Neue Rahmenpromotionsordnung in Kraft getreten!

Seit 22.01.2013 ist die neue Rahmenpromotionsordnung (RPromO) der FAU in Kraft.

Die RPromO regelt das Promotionsverfahren an der FAU für alle Fakultäten und wird durch die Bestimmungen der ebenfalls neu inkraftgetretenen spezifischen Fakultätspromotionsordnungen (FPromOs) ergänzt.

Ziel der Änderung ist es, einheitliche Qualitätsstandards zu schaffen und für Transparenz zu sorgen.

Was ist neu:

  •  verpflichtende Registrierung und Zulassung zu Beginn des Promotionsvorhabens
  •  Eröffnung des Verfahrens (bei Abgabe der Dissertation) erst nach Zulassung möglich
  •  Abgabe der Dissertation in maschinenlesbarer Form für alle verpflichtend
  •  einheitliche Dokumente zur Zulassung (§ 8 RPromO und § 8 FPromOs) und Eröffnung des Verfahrens (§ 9 RPromO und § 9 FPromOs)
  •  Überarbeitete, personalisierte Anträge (mit allen Erklärungen und geforderten Dokumenten) stehen in der Doktorandendatenbank docDaten zum Download bereit.
  •  Die Fortschritte im Verwaltungsablauf Ihres Promotionsverfahrens sind dort nach Anmeldung ebenfalls  einsehbar.

Weitere Hinweise sowie die Texte der Promotionsordnungen finden Sie auf den Websites der Graduiertenschule der FAU.

Pressemeldung zur neuen Rahmenpromotionsordnung

Doktorandenstatus an deutschen Universitäten

In einem Offenen Brief zur Einführung eines Promovierendenstatus an den deutschen Hochschulen fordert die Promovierenden-Initiative (www.promovierenden-initiative.de), Doktorandinnen und Doktoranden an den Unis als eigene Statusgruppe anzuerkennen. An vielen deutschen Universitäten ist die Situation bislang unübersichtlich: Manche Promovierende zählen als Mitarbeiter/innen, andere sind aufgrund der Immatrikulation zum Promotionsstudium Angehörige der Uni, externe Doktoranden haben häufig jedoch keinerlei Status an der Universität, obwohl auch sie eine wichtige Forschungsleistung erbringen. Trotz des wichtigen Beitrags von Promovierenden gebe es bisher nicht einmal verlässliche und vollständige Daten über die Anzahl von Promovierenden an den deutschen Hochschulen, kritisiert die Initiative.

Die FAU ist hier glücklicherweise schon einige Schritte weiter: Mit Änderung der Grundordnung der Universität im vergangenen Jahr sind Promovierende, die an der Graduiertenschule der FAU registriert sind, Mitglieder der Universität, auch wenn sie nicht als Studierende immatrikuliert sind und nicht in einem Beschäftigungsverhältnis zur Universität stehen (§17a Grundordnung). Durch die Registrierung ist außerdem gewährleistet, dass die Doktorandinnen und Doktoranden an der FAU auch in ihrer Zahl und Vielfalt wahrgenommen werden. Im Augenblick wird außerdem diskutiert, wie die Statusgruppe der Promovierenden stärker an den Formen der Mitbestimmung beteiligt werden kann.

Neue Promotionsordnung fuer den Grad eines Dr. phil.

Seit dem 16.07.2009 ist die neue Fassung der Promotionsordnung der Universität Erlangen-Nürnberg für den Grad eines Dr. phil. gültig.
Ganz besonders zu beachten: die Möglichkeit einer kumulativen Promotion in den Promotionsfächern Psychologie und Psychogerontologie (§ 12, Abs. 2).
Die neue Ordnung ist auf den Studien- & Prüfungsordnungenseiten der Philosophische Fakultät und Fachbereich Theologie einzusehen.