Allgemeiner Hochschulsport

Hochschulsport der FAU

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Studentenreitturnier Erlangen- Triesdorf

Vom 07.-09.03.2014 haben die Reitgruppen Erlangen/Nürnberg und Triesdorf auf der Anlage der Familie Zoller in Zoltingen ein Studentenreitturnier ausgetragen. Neben den üblichen Disziplinen wie Dressur- und Springreiten gab es auch für die Zuschauer ein tolles Rahmenprogramm.
Das ganze Wochenende über hatten wir super Wetter, so dass wir unsere Sieger und Platzierten auf dem großen Außenplatz ehren konnten. Über den Sieg in der Dressur freute sich Achim aus Hohenheim. Das Springen entschied Stefan aus Magdeburg für sich und die beste Kombinationswertung hatte Vroni aus Augsburg. Den Mannschaftssieg erritt sich Ilmenau. Wir haben tollen Sport gesehen und möchten der Familie Zoller nochmal für die Bereitstellung der Anlage danken. Auch unseren Sponsoren ein herzliches Dankeschön.
Wer Lust hat mehr über die Studentenreiterei oder unsere Reitgruppe zu erfahren sollte einmal auf unserer Homepage vorbeischauen.
http://www.studentische-reitgruppe-erlangen-nuernberg.de/

reiten2014

Qualifikation DHM Reiten

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(v.l. Katharina Winkler, Liane Steinhäuser und Julia Zahn)

Vom 06.11-08.11.13 fand in Kiel die Qualifikation zur Deutschen Hochschulmeisterschaft im Reiten 2013 statt. Die studentische Reitgruppe Erlangen-Nürnberg war durch Katharina Winkler, Liane Steinhäuser und Julia Zahn vertreten. Am Samstag erzielte das Team in der Mannschaftsdressur eine Wertnote von 6,3. Liane Steinhäuser erreichte das Viertelfinale in der Dressur. Am Sonntag hatte Liane im Springen nicht ganz so viel Glück, da sie vor Beginn der Prüfung mit ihrem Pferd wegrutschte und stürzte. Pferd und Reiter ist sind aber nicht zu Schaden gekommen und konnten die Prüfung beenden. Julia Zahn erreichte das Viertelfinale im Springen. Insgesamt belegte das Team den 10. Platz und hat sich damit leider nicht für die DHM in Hamburg als Mannschaft qualifiziert. Ein großes Dankeschön noch einmal an den Hochschulsport für die Bereitstellung des Busses.

Bericht adh-Open Bouldern Bayreuth 2013

Am 27.6.2013 fand in Bayreuth auf dem Campus die deutsche Hochschulmeisterschaft im Bouldern statt. Für uns Erlanger hieß es genau wie für alle Anderen zunächst 20 Vorrundenboulder zu bewältigen. Dafür waren 5 Stunden Zeit, verbunden mit viel Anstellen für die einzelnen Boulder. Trotzdem hatten wir sehr viel Spaß.

Die Boulder waren Abwechslungsreich und die Stimmung klasse. Das Wetter hat auch sehr gut mitgespielt, sodass wir dauerhaft alles geben konnten. Schließlich erreichten 3 von uns das Finale: Bei den Damen Katharina Hock und Monika Dransfeld, bei den Herren Peter Würth als Titelverteidiger.

 

Im Finale boulderten die jeweils 7 Besten der Vorrunde an je 4 Finalbouldern um den Sieg. Leider verzögerte sich die Entscheidung durch einen kurzen aber starken Regen.

Dies tat der Stimmung jedoch keinen Abbruch. Nach viel Schweiß und Muskelkraft und einem packenden Kampf um die Podestplätze konnten die erlanger Kletterer den Wettkampf erfolgreich abschließen.

Bei den Damen konnten sich beide Finalistinnen einen Podestplatz sichern.

Monika Dransfeld konnte den dritten Platz sicher und die Vizemeisterschaft ging an Katharina Hock. Monika kletterte 2 Finalboulder, Katharina konnte 3 der 4 Finalboulder bezwingen.  Den Sieg konnte sich Isabell Haag aus Bayreuth sichern.

Bei den Herren konnte der Titelverteidiger Peter Würth mal wieder die Konkurenz hinter sich lassen und sich nach 2012 den Titel erneut sichern. Peter Würth konnte alle 4 Finalboulder bezwingen.

Die weiteren Podestplätze belegten Mayer Martin aus Mainz und Nicolas Linder aus Rosenheim.

 

Das Team aus Erlangen wurde durch die Teilnehmer  Johannes Ott, Johannes Wagner und Lukas Thiem komplementiert. Anschließend gings ab zur After-Climb-Party auf dem Campus. Die Titel wurden natürlich ausgiebig gefeiert.

Das Rahmenprogramm war den ganzen Tag über sehr abwechslungsreich gestaltet.

Claudia Leffler Fünfte bei der EUC Karate in Budapest

Quelle: adh

Drei Medaillen für deutsche Karateka bei der EUC Karate in der ungarischen Hauptstadt Budapest. Neben Gold im Team holten die Deutschen zwei Bronzemedaillen.

Jonas Glaser, Jan Urke und Kristian Agsten (WG Gießen) haben den Teamwettbewerb Kata bei der diesjährigen EUC Karate gewonnen. In den Einzelwettbewerben sicherten sich zudem Kristian Agsten (WG Gießen) und Rosa Liebold (Uni Erfurt) Bronze. Insgesamt 350 Karateka aus ganz Europa nahmen an der Meisterschaft, die vom 19. bis zum 21. Juli 2013 in der ungarischen Hauptstadt Budapest stattfand, teil. Für das Turnier an der Donau hatten sich 25 deutsche Studierende qualifiziert.

Am erfolgreichsten setzten sich dabei Jonas Glaser, Jan Urke und Kristian Agsten im Kata Teamwettbewerb durch. Die Vertreter der WG Gießen waren die letzten der deutschen Starter an diesem spannenden Karate-Wochenende. Bereits in den Vorrunden des Wettbewerbs zeigte das Trio aus Hessen sein Können und qualifizierte sich für den Finalkampf. Dort setzten sich die Deutschen eindeutig mit 5:0 gegen die Herren der Mediterran-Universität (Montenegro) durch. „Es war hochspannend, da beiden Teams kleine Fehler unterliefen“, sagte Disziplinchef Matthias Tausch zum Finalkampf. Mit ihrem Sieg sorgten die Hessen für einen perfekten Abschluss der EUC, der auch Matthias Tausch zufrieden stimmte.

Auch im Einzelwettbewerb waren die Vertreter der deutschen Hochschulen erfolgreich. Kristian Agsten (WG Gießen) sicherte sich mit einer guten Leistung den dritten Platz. Dabei setzte er sich im entscheidenden Kampf gegen seinen Teamkollegen Philipp Jüttner (HfPV Wiesbaden) durch. Einen fünften Rang im Einzelwettbewerb erkämpfte sich zudem Jan Urke (WG Gießen). Der Deutsche arbeitete sich in seinem Pool bis ins Halbfinale. Dieses verlor er und verpasste somit die Mediallenränge.

Ein rein deutsches Duell um den dritten Platz gab es auch im Wettbewerb Kumite +68 Kilogramm. Rosa Liebold (Uni Erfurt) und Claudia Leffler (Uni Erlangen-Nürnberg) zeigten einen spannenden Kampf. Am Ende setzte sich Liebold durch und gewann die zweite Bronzemedaille für das deutsche Team. Claudia Leffler wurde Fünfte.

Einen fünften Platz errangen zudem Franziska Krieg (Uni Erfurt, Kata Einzel), Linda Hagen (HfÖV Bremen, Kumite -50kg), Stella Holzcer (TU Kaiserslautern, Kumite -55kg) und Felix Duttenhofer (Uni Hohenheim, Kumite +84kg). Dabei verpassten die amtierenden Deutschen Meisterinnen Hagen und Holzcer die Medaillen nur denkbar knapp. Am Ende wurde das Edelmetall aufgrund von Kampfrichterentscheidungen vergeben. Pech hatte Felix Duttenhoffer. Dem Student der Uni Hohenheim unterlief in der entscheidenden Begegnung ein taktischer Fehler, der zur sofortigen Disqualifikation führte.

Für Franziska Kurz (Universität Stuttgart, Kata Einzel), Denise Pawlowsky (Universität Erfurt, Kata Einzel), Ann-Kathrin Kerner (HVF Ludwigsburg, Kumite, -55kg), Katharina Emer (DHBW Villingen-Schwenningen, Kumite -61kg), Linda-Marie Kerner (Universität Bamberg, Kumite -61kg), Christopher Mack (KIT Karlsruhe, Kata), Jonas Glaser (WG Gießen, Kata), Apti Daudov (Europäische FernHochschule Hamburg, Kumite -67kg), Abgar Schachnasgijan (Universität Koblenz-Landau, Kumite -67kg), Karl Meister (TU Chemnitz, Kumite -75kg), Dennis Dreimann (Universität Paderborn, Kumite -75kg), Evgeni Mironow (Hochschule Ostfalia, Kumite -84kg), Benedikt Krob (Universität Ulm, Kumite -84kg), Haris Dzigal (TH Mittelhessen), Tervel Zwjatkow (Universität Halle) und Andreas Bitner (Universität Kassel, alle Kumite +84kg) endete die EUC trotz guter Leistungen bereits nach der Vorrunde. So blieb ihnen nur, die Erfahrung aus diesem Turnier und die gute Stimmung sowie den Zusammenhalt im Team und die zahlreichen Eindrücke aus Budapest mitzunehmen. Dabei blicken die Studierenden schon jetzt in die Zukunft. 2014 findet die WUC Karate in Bar (Montenegro) statt.

Hier finden Sie weitere Informationen und Ergebnisse.Ergebnisse

Zweimal Platz 5 bei der DHM in Münster Handball – Männer und Frauen mit erfreulichen Auftritten

Bei der Deutschen Handball Hochschulmeisterschaft der „kurzen Wege“ in Münster haben sowohl die Frauen als auch die Männer knapp das Halbfinale verpasst, aber mit beherzten und spielerisch starken Auftritten überzeugen können. Die Männer starteten gegen Titelverteidiger Stuttgart ins Turnier, führten Mitte der zweiten Halbzeit mit 18 : 16 , unterlagen aber am Ende doch 19 : 21. Dabei machte sich das Fehlen von drei Rückraumspielern bemerkbar, die kurzfristig absagen mussten. Zudem machte einigen Athleten (auch den Stuttgartern) das Harzverbot zu schaffen, was es bisher noch nie bei einer so hochklassigen Veranstaltung gegeben hatte. Am zweiten Tag wurde die Regelung plötzlich wieder zurückgenommen, eine von etlichen organisatorischen „Schmankerln“, die die Gastgeber parat hatten. Auch war es sehr mühsam von der Schlafhalle in die gut 6 km entfernte Spielhalle zu kommen, in der es weder etwas zu essen noch zu trinken zu kaufen gab.

Auch im zweiten Spiel gegen die Uni Kiel konnte man eine 10 : 8 Führung nicht bis zum Ende behaupten. Da der komplette Mittelblock ohne Pause durchspielen musste, fehlte schließlich die Kraft um den herausragenden Zweitligatorwart von Kiel zu überwinden. So unterlag die FAU-Truppe 12 : 16. Im letzten Gruppenspiel wurde die Uni Braunschweig klar 23 : 14 besiegt und auch das Spiel um Platz 5 gegen die Uni Köln ging deutlich an die Erlanger. „Mit einem zusätzlichen Rückraumspieler wäre sicher mehr drin gewesen“, waren sich Trainer und Spieler am Ende einig.

Die Damen starteten mit 14:14 gegen Magdeburg ins Turnier. Die Trainerin der Magdeburger war stinksauer, hatte sie doch einen klaren Sieg erwartet, die Erlangerinnen hielten aber über die gesamte Spielzeit dagegen und behielten am Ende verdient einen Punkt. Im zweiten Spiel gegen den späteren Turniersieger Münster fehlte am Ende ein Tor. Beim Stand von 18:18 war man in Ballbesitz, schaffte aber nicht, das Siegtor zu erzielen und kassierte stattdessen kurz vor Schluss das 18:19. Dabei war es der FAU-Truppe gelungen, einen 7-Tore Rückstand aufzuholen. Damit half auch der folgende klare 25:17 Sieg gegen Rostock nicht mehr. Mit 3:3 Punkten erreichten die Mädels das Spiel um Platz 5 gegen Hamburg, das sie souverän gegen die Uni Hamburg gewannen.

Somit erreichten beide Mannschaften nicht ganz das erhoffte Ziel, konnten aber die Friedrich-Alexander-Universität doch überzeugend und sympathisch vertreten.

Teilnehmer: Florian Haberstumpf, Dominik Liebl, Mario Schmidkte, Domi Brodschelm, Jonas Hirning, Hannes Münch, Georg Münch, Peter Zahn, Jan Schäffer, Basti Mäder, Max von Borstel, Philip Walzik, Stefan Bauer, Alex Streng

AUTOR: Matsches Bracher

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Bayerischer Hochschulpokal im Bouldern 2013

Am letzten Wochenende lebte eine alte Tradition aus den 90er Jahren wieder auf. Die FAU richtete nach langer Zeit wieder einen Boulderwettbewerb aus. Im Rahmen des HEITEC Bouldercups in der Blockhelden Boulderhalle in Erlangen-Dechsendorf gab es eine separate Uniwertung. Die Studenten studieren nicht nur fleißig, sondern bouldern auch gut. Somit fanden sich im Finale des Gesamtwettbewerbs 2 Studentinnen und 4 Studenten. Im Finale setzte sich dann mit einer starken Leistung Milena Krämer gegen Vera Warmbrunn durch. Dritte wurde Stefanie Gehn.
Bei den Herren siegte Jan Nicklas vor Peter Göpel und Jonas Junker.

Die Ergebnisse vom Hochschulpokal gibt es hier:
Damen
Herren

Weitere Ergebnisse und Bilder gibt es hier.

Ein Dank an die Blockhelden und die DAV Sektion Erlangen für die Ausrichtung des Wettbewerbs.

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Bronze bei den Deutschen Hochschulmeisterschaften im Rudern 2013

Bericht von Theresa Nohl
Mit einem Rekordmeldeergebnis ließen die 66. Deutschen Hochschulmeisterschaften im Rudern vom 28. – 30. Juni in Brandenburg an der Havel schon im Vorfeld in allen Rennen auf heiße Kämpfe um die Podiumsplätze hoffen. Mit Medaillengewinnern der Olympischen Spiele in London und der Weltmeisterschaften der vergangenen Jahre waren die Boote teils sehr hochkarätig besetzt, was verdeutlicht auf welchem Niveau sich die Hochschulmeisterschaften mittlerweile befinden. Auch zwei Ruderinnen der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg wagten sich auf die 1000m lange Strecke: Clémence Géli, im Master Marketing, und Theresa Nohl, im Master Geowissenschaften, starteten im Leichtgewichts-Frauen-Doppelzweier, und Theresa noch einmal im Leichtgewichts-Frauen-Einer. Am Samstagnachmittag fand das Finale des Doppelzweiers statt: Nach gelungenem Start konnten sich Clémence und Theresa die ersten 250m auf Platz 2 halten, wurden dann aber vom sehr frühen Spurt der Magdeburgerinnen und Münsteranerinnen überrascht und kurzzeitig auf Platz 4 verwiesen. Doch so schnell gaben sich die beiden nicht geschlagen und kämpften sich auf Platz 3 zurück. 250 m vor der Ziellinie griffen die beiden dann das auf der Silberposition fahrende Boot an. Sie konnten die Ruderinnen aus Münster zwar nicht mehr einholen, sich aber – mit nur einer Sekunde Rückstand – nach einem starken Rennen über Bronze freuen. Im Leichtgewichts-Frauen-Einer musste Theresa sich am Sonntag nach dem Vorlauf erst noch über den Hoffnungslauf für das Finale qualifizieren. Den Hoffnungslauf konnte sie kontrolliert gewinnen, sodass die Finalteilnahme gesichert war. Im Finale musste sie nach einem verpatzen Start und als leichteste Starterin bei starkem Seiten- und teils Gegenwind Federn lassen, konnte dann aber im Endspurt noch Platz fünf sichern. Fazit: Ein 5. Platz und eine Bronzemedaille auf den 66. Deutschen Hochschulmeisterschaften im Rudern – ein toller Erfolg für die beiden Athletinnen und die FAU

Deutsche Hochschulmeisterschaft Mountainbike am 22.-23. Juni in Wetter (Ruhr)

Am vergangenen Wochenende richtete die Uni Witten/Herdecke die DHM Mountainbike aus. Es wurden die neuen

Deutschen Hochschulmeister/innen im Sprint und Cross-Country gesucht.

 

Da am Samstag leider nur drei Frauen für die DHM im Sprint gemeldet waren, entschieden sich die Kampfrichter

dafür, auf einen Qualifikationslauf zu verzichten und stattdessen eine Wertung aus Best-of-Three zu fahren.

Nachdem ich im ersten Lauf als 3. in die Technik fuhr, musste ich meine Konkurrentinnen in der langen Bergauf-Passage

zum Ziel überholen. Somit konnte ich den ersten Lauf für mich entscheiden und die ersten drei Punkte einfahren.

Mit dem klaren Sieg des zweiten Laufes hatte ich die Wertung für mich entschieden und konnte mir den Titel der

Deutschen Hochschulmeisterin im Sprint 2013 sichern.

 

Am Sonntag ging es dann schließlich um den Titel der Deutschen Hochschulmeisterschaft im Cross-Country. Wetter

war bereits 2007 Austragungsort der Deutschen Meisterschaft im MTB Cross-Country der Elite-Klassen. Dementsprechend

anspruchsvoll war die etwa fünf Kilometer lange Strecke um den Wetterer Hartkortturm. Ich hatte bereits nach einer

Runde eine kleine Lücke reißen lassen müssen, die ich in den folgenden zwei Runden nicht mehr zu fahren konnte.

Das Cross-Country Rennen wurde im Rahmen des XCO-NRW-Cup ausgetragen. Unter Anwesenheit einiger niederländischen

GIANT-Fahrerinnen konnte ich im gesamten Starterfeld der Frauen den 2. Platz erreichen.

 

Damit ging für mich ein spannendes und zugleich erfolgreiches Wochenende zu Ende.

DHM Gerätturnen 2013 in Köln- FAU Team holt 3. Platz

Vom 14.06. – 16.06.13 fand in Köln die Deutsche Hochschulmeisterschaft im Gerätturnen statt. Die Universität Erlangen-Nürnberg wurde durch eine Damen- und eine Herrenmannschaft im adh-Cup vertreten. Die Teilnehmer reisten bereits am Freitag nach Köln, um dort beim DHM Wettkampf zu zuschauen. In diesem Wettbewerb war das Leistungsniveau sehr hoch, da einige Bundesligaturner, unter anderem auch Reckweltmeister Fabian Hambüchen, mitturnten.

Die Nacht verbrachten die Turner verschiedenster Hochschulen aus ganz Deutschland in Turnhallen. Für die Damenmannschaft klingelte um 5.15 Uhr der Wecker für das um 6.30 Uhr angesetzte Einturnen am Samstag. Startgerät für die sechs Damen von der FAU war das Zittergerät Schwebebalken. Hier mussten leider zwei von vier möglichen Turnerinnen das Gerät verlassen, da aber nur drei Turnerinnen in die Endwertung kommen, war man mit dem Geräteergebnis zufrieden. Auch am Boden, Sprung und Stufenbarren konnten alle vier Starterinnen ihre Übung jeweils sauber ausführen und bekamen gute Wertungen.

Nach dem Wettkampf der Damen konnten die Männer um 14 Uhr ihre Übungen den Kampfgerichten präsentieren. Die Mannschaft der FAU startete am Barren und konnte sichere Punkte einfahren. Am darauffolgenden Reck musste leider ein Turner bei seinem Doppelsalto rückwärts als Abgang auf den Boden fassen. Dieser Punkteverlust war noch relativ gering. Mehr Punkte sind nach dem Bodenturnen am Pauschenpferd, dem Zittergerät der Männer, auf der Strecke geblieben. Von dem vierköpfigen Team gingen am Pauschenpferd nur drei Turner an den Start und es gab somit keine Streichwertung. Zwei Turner mussten das Gerät verlassen, weshalb man mit dem Gesamtergebnis am Pferd nicht zufrieden war. An den beiden folgenden Geräten, den Ringen und dem Sprung, konnten die Teilnehmer ihre Übungen sauber ausführen.

Im Anschluss freuten sich die Teilnehmer der FAU bei der Siegerehrung über einen überraschenden 3. Platz für die Damen und einen 6. Platz für die Männermannschaft. Nach der Siegerehrung folgten die Gerätefinals der Teilnehmer des DHM Wettkampfes und in der Nacht eine Party für alle Teilnehmer. Gesamtfazit: tolle Stimmung, keine Verletzungen und ein Podestplatz!

Georg Großmann

Damenmannschaft WG ER-Nbg Männermannschaft WG ER-Nbg WG ER-Nbg

Julia Hiller jagt als Vierte die Spezialisten vor sich her

Hindernisläuferin Julia Hiller stellte sich bei der Deutschen Hochschulmeisterschaft der Leichtathleten erfolgreich der Konkurrenz über 1500m und überzeugte in 4:26.97 Minuten als Vierte. Die Platzierung ist um so höher einzuschätzen, als im Universiade-Jahr alles am Start war, was Rang und Namen hatte. Für Julia Hiller, die ebenfalls schon mal an den Studentenweltmeisterschaften teilgenommen hatte, muss nun noch auf ihrer Spezialstrecke, den 3000m Hindernis, die Norm fallen, um ein zweites Mal an der Universiade teilnehmen zu können. Doch auch wenn es nicht klappen sollte, nach dem ADH-Titel in der Halle, dem dritten Platz bei der ADH-Crossmeisterschaft und dem jetzigen vierten Rang zeigt sich die Medizinstudentin nach den Verletzungsseuchenjahren 2010 und 2011 schon fast wieder in alter Stärke.