Fachschaft Humanmedizin der FAU Erlangen-Nürnberg

Hochschulpolitik, Partys, Sommerfest, Medimeisterschaften …

Inhalt

Die Blockpraktika.

Ein Thema für sich, über das man gewiss Bände füllen könnte. Manche verfolgen nur das Ziel alle Blockpraktika möglichst schnell hinter sich zu bringen, wobei man durch manche sehr positiv überrascht wird und sich selbst einen Gefallen tut, sich nebenher noch ein bisschen was zum Thema durchzulesen.

Aktuell bucht man sich seine Blockpraktika noch einzeln zusammen, was vorallem im 10. Semester mit dem anstehenden Examen zu einem regelrechten (Tausch-) Krieg ausarten kann. Mit steigender Anzahl Studierender pro Semester wird es bestimmt nicht einfacher und die Blockpraktika nicht leerer, weshalb langfristig vielleicht auf vorgefertigte Komplettblöcke umgestiegen werden muss. Es bleibt also spannend.

Jedes Blockpraktikum zu beschreiben wäre vielleicht etwas viel des Guten, immerhin hat man es auch so schon ziemlich weit in der Klinik geschafft. Allgemein lässt sich aber fast jedes Blockpraktikum wie folgt beschreiben:

– Anamneseerhebung und Untersuchung von Patienten, allein oder mit bis zu 2 Kollegen
– bisschen Zeit rumbringen, weil man statt der veranschlagten 90 min halt doch nur 20 min beim Patienten verbracht hat
– Besprechung der Patienten mit dem Assistenzarzt / Oberarzt, der in dieser Woche für das BP abgestellt ist
– Nachmittags Besprechung allgemeiner Krankheitsbilder dieses Fachgebietes im vertrauten Seminarstil

Dies kann wahlweise ergänzt werden durch Morgenbesprechungen, Blutabnehmen auf Station, Rotation durch Funktionsabteilungen und Ambulanz, praktischer Unterricht (Sono, Nahtkurs…), OP-Zuschauen, OP-Hakenhalten, etc..

Nicht jedes Blockprakitkum läuft so ab und es gibt hier wie in der gesamten Lehre starke Qualitätsunterschiede, abhängig vom Engagement ganzer Kliniken (Gyn) oder nur einzelner Ärzte. Im Großen und Ganzen halten sich aber alle Blockpraktika an diesen Ablauf.
Hinzu kommt, dass manche BPs eine kleine Abschlussprüfung veranstalten, wovon die in der Gyn und der Notfallmedizin wohl die anspruchsvollsten sind. Hierauf sollte man sich vorbereiten! Die Restlichen haben sich eigentlich mit einer ordentlichen Patientenvorstellung erledigt, falls es überhaupt eine Prüfung gibt.
Ob man ein BP mag oder nicht hängt aber auch stark von persönlichen Interessen und Neigungen ab und ist interindividuell sehr unterschiedlich. Manche mögen zum Beispiel den Nahtkurs in der Dermatologie, andere wollen später sowieso so weit weg wie möglich von allem, was Blut beinhalten könnte.

Also: Eigeninteresse lohnt sich, ein bisschen Vorbereitung hilft viel und erspart so manche peinliche Stille.

WS 2013/2014 Feli