Fachschaft Humanmedizin der FAU Erlangen-Nürnberg

Hochschulpolitik, Partys, Sommerfest, Medimeisterschaften …

Inhalt

Um zum Physikum zugelassen zu werden, muss man insgesamt 90 Tage  Krankenpflegepraktikum im Büro des Landesprüfungsamtes (Halbmondstr. 6) vorweisen können. Man soll dadurch „mit den üblichen Verrichtungen der Krankenpflege sowie der Organisation und dem Betrieb einer Krankenanstalt vertraut gemacht werden“, wie es das Landesprüfungsamt ausdrückt.

Die 90 Tage können in maximal 3 Teile à 30 Tagen aufgeteilt werden (Samstag/Sonntag „geschenkt“). Außerdem müssen diese 90 Tage vor dem Studium (nach dem Abitur!) oder in der vorlesungsfreien Zeit abgeleistet werden.

Zusätzlich werden gewisse Anforderungen an das Krankenhaus bzw. die Station gestellt, vor allem muss das Praktikum auf einer Bettenstation stattfinden. Wer eine medizinische Ausbildung (Krankenschwester, Rettungssanitäter / -assistent etc.) oder ein FSJ oder Zivildienst auf einer Bettenstation oder in einem Pflegeheim vorweisen kann, bekommt eine bestimmte Anzahl an Tagen angerechnet.

Es ist auch möglich sein Pflegepraktikum im Ausland zu machen, jedoch sollte vorher und nachher sehr genau darauf geachtet werden, dass alle Bedingungen und Bescheinigungen, die das Landesprüfungsamt fordert, eingehalten bzw. ausgestellt werden.

 

Ein paar Ratschläge, die euch die Zeit auf der Station  leichter und interessanter machen können:

  • Vermeidet möglichst Konflikte mit (älteren) Krankenschwestern, da diese nachtragend sein können.
  • Auf Pünktlichkeit wird großer Wert gelegt!
  • Seid nicht enttäuscht, wenn ihr am Anfang nur langweilige oder unangenehme Arbeiten machen müsst. Auf manchen Stationen muss man sich das Vertrauen und die Möglichkeiten zu den interessanten Sachen erst „erarbeiten“.
  • Eure Arbeit wird nicht immer entsprechend gewürdigt, habt Verständnis, Praktikanten werden nicht immer nur dankend und mit offenen Armen empfangen.
  • Es kann vom Pflegepersonal schlecht/falsch aufgefasst werden, wenn ihr zu viel mit den Ärzten mitgeht.
  • Scheut euch nicht zu fragen, wenn ihr etwas nicht wisst.
  • Auf manchen Stationen hat man auch die Möglichkeit bei Operationen oder speziellen Behandlungen zuzuschauen. Auch danach könnt ihr fragen, allerdings sollte es nicht so aussehen, als ob ihr euch vor der Stationsarbeit „drücken“ wollt.

 

 

Bewerbung:

Ansprechpartner und Adressat für eure Berwerbung ist i.d.R. die Pflegedienstleitung des jeweiligen Krankenhauses.

 

Merkblatt:

http://www.uni-erlangen.de/einrichtungen/pruefungsamt/med/hinweise_formulare/hinweise_formulare.shtml#2