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José Carreras Leukämie-Stiftung fördert Nachwuchswissenschaftler

Leukämie muss heilbar werden. Immer und bei jedem. „Dieses große Ziel unseres Stifters José Carreras ist nur über den medizinischen Fortschritt erreichbar. Gemeinsam mit der Fachgesellschaft für Pädiatrische Onkologie und Hämatologie e.V. möchte die Stiftung deshalb in besonderem Maße talentierte Nachwuchswissenschaftler motivieren, in dem Bereich Kinder- und Jugendmedizin zu forschen“, erklärt Dr. Gabriele Kröner, Geschäftsführender Vorstand der José Carreras Leukämie-Stiftung.

Zum ersten Mal wird deshalb in diesem Jahr das José Carreras-GPOH-Promotionsstipendium ausgeschrieben. Bis zu zehn junge Doktorandinnen und Doktoranden aus dem Bereich der Humanmedizin oder verwandter naturwissenschaftlicher Fächer werden dabei ein Jahr lang mit 800 Euro pro Monat plus einmalig 400 Euro für projektbezogene Reisen unterstützt. Insgesamt stellt die José Carreras Leukämie-Stiftung dafür 100.000 Euro bereit.

Dr. Gabriele Kröner: „Wir möchten den Doktoranden ideale Voraussetzungen für die Erstellung ihrer Dissertationsarbeiten auf dem Gebiet der Leukämie und verwandter Blutkrankheiten bei Kindern und Jugendlichen ermöglichen. Und wir hoffen natürlich, dass unsere Nachwuchsforscher damit einen Teil dazu beitragen, die Überlebenschancen der betroffenen jungen Patienten weiter zu verbessern.“

Einsendeschluss für die Bewerbungen ist der 15. Oktober 2016. Die Anträge sollen per Post direkt an die José Carreras Leukämie-Stiftung, Elisabethstraße 23, 80796 München und zusätzlich per E-Mail an stipendien@carreras-stiftung.de geschickt werden. Zugelassen sind Studentinnen und Studenten der Humanmedizin und Studierende verwandter naturwissenschaftlicher Fächer aus dem gesamten Bundesgebiet, die ihre Dissertation auf dem Gebiet der Leukämie und verwandter Blutkrankheiten bei Kindern und Jugendlichen schreiben. (Weitere Informationen auf www.carreras-stiftung.de).

Die Auswahl der Stipendiaten erfolgt durch ein Gremium bestehend aus zwei vom Vorstand der GPOH benannten Experten und mindestens zwei Experten aus dem Kreis des Wissenschaftlichen Beirats der José Carreras Leukämie-Stiftung.

Sponsoring Dissertation Versorgungsforschung

Das Kuratorium der Stiftung „Hufeland-Preis“ lobt hiermit einmalig die finanzielle Unterstützung von Dissertationen auf dem Gebiet der Versorgungsforschung aus. Bis zu vier Doktorarbeiten werden mit einem Betrag in Höhe von jeweils 5.000 Euro unterstützt.

Zur Teilnahme berechtigt sind Doktoranden/Doktorandinnen, die sich in ihrer Arbeit mit der Versorgungsforschung befassen. Die Doktorarbeit muss in 2016 begonnen werden oder in 2016 noch in Bearbeitung sein. Mit der Bewerbung einzureichen sind

  • eine Vita des Bewerbers/der Bewerberin.
  • die schriftliche Bestätigung des Promotionsthemas, des Bearbeitungsstandes und der vorgesehen Bearbeitungszeit durch die Fakultät oder den Doktorvater/die Doktormutter (Betreuer/Betreuerin)
  • eine Beurteilung durch den Doktorvater/die Doktormutter.

Die Bewertung der eingereichten Themen erfolgt durch das Kuratorium der Stiftung, das auch über die Vergabe der Förderung entscheidet. Im Kuratorium vertreten sind neben der Stifterin des Preises, der Deutschen Ärzteversicherung AG, die Bundesärztekammer, die Bundeszahnärztekammer und die Bundesvereinigung Prävention und Gesundheitsförderung e.V. Die Entscheidung des Kuratoriums ist nicht anfechtbar.

Die Bewerbungen sind bis zum 31. Dezember 2016 unter dem Stichwort  „Promotionsunterstützung Stiftung Hufeland-Preis“ zu senden an:

„Hufeland-Preis“
Notar Dr. Christoph Neuhaus
Kattenbug 2
50667 Köln

Die parallel laufende Ausschreibung des Hufeland-Preises 2016 für die beste wissenschaftliche Arbeit auf dem Gebiet der Prävention und Versorgungsforschung besteht neben dieser Auslobung für Doktoranden und Doktorandinnen unverändert weiter. Für Fragen steht der Geschäftsführer der Stiftung, Rechtsanwalt Patrick Weidinger, zur Verfügung (Telefon 0221 148-30785, E-Mail patrick.weidinger@aerzteversicherung.de).