Inhalt

 

Unsere Arbeit basiert auf zwei Säulen, die sich im Namen wiederspiegeln. Zum einen geht es uns um die medizinische Unterstützung der Geflüchteten; zum anderen setzen wir uns für ihre Integration in die Gesellschaft ein und möchten ihnen ein möglichst normales Leben, trotz ihrer schweren Lage, ermöglichen.

Die medizinische Säule hat das Ziel, Menschen ohne Papiere und Asylberwerbern den Zugang zur medizinischen Versorgung zu erleichtern. Menschen, die sich ohne Papiere, also „illegal“ in Deutschland aufhalten, droht oft die Abschiebung, wenn sie sich in medizinische Behandlung begeben und bei Asylberwerbern reicht die medizinische Behandlung nach dem Asylbewerberleistungsgesetz häufig nicht aus. Wir bieten eine Anlaufstelle, an die sich Hilfesuchende wenden können, um dann nach einem persönlichen Beratungsgespräch bei uns an eine entsprechende Arztpraxis vermittelt zu werden. Je nach Bedarf kümmern wir uns um einen Übersetzer und begleiten den Patienten zur Praxis.
Die Ärzte, mit denen wir zusammenarbeiten, haben sich bereit erklärt, diese Patienten ohne Honorar zu behandeln. Natürlich gewährleisten wir vollständige Anonymität. Entstehende Labor- und Arzneikosten übernimmt die Medizinische Flüchtlingshilfe und hilft ebenso beim Einlösen der Rezepte in der Apotheke.

Im Bereich der integrativen Arbeit laufen verschiedene Projekte, bei denen zum Beispiel Sprachpaten vermittelt oder Kinder betreut werden. Auch wollen wir verstärkt Öffentlichkeitsarbeit leisten, um auf die Situation der Geflüchteten aufmerksam zu machen und Änderungen anzustoßen. Genaures findet sich hier.

Da es in unserer Nachbarstadt Nürnberg bereits seit über 10 Jahren eine Medizinische Flüchtlingshilfe gibt, haben wir uns als Untergruppe angeschlossen, um die finanzielle Organisation über den Nürnberger Verein gestalten zu können und in organisatorischen Fragen auf dessen Erfahrungsreichtum zurückzugreifen. Unser Ziel ist es, die entstehenden Kosten unserer Erlanger Anlaufstelle über Spenden selbst zu decken.