Inhalt

Auslandssemester in Russland- Teil 1: Einblicke in den Alltag

Harry und Matthias in St. Petersburg.

Spannende Ankunft in St. Petersburg

Anfang November: Ankunft am „Pulkovo Airport St.Petersburg“. Es ist bereits Abend, die Dunkelheit hat sich über die Stadt gelegt. Ich verlasse das Flugzeug und ein seltsames Gefühl macht sich breit, eine Mischung aus Vorfreude und Nervosität. Russland also, keiner meiner Freunde oder Verwandten war bis jetzt in diesem Land. Alles was ich darüber weiß, habe ich mir aus verschiedensten Medienperspektiven zusammengereimt. Ich betrete diesen speziellen Fleck Erde mit einer gehörigen Portion Respekt und Spannung in mir.

Der Anlass meiner Reise ist mein guter Freund Harry. Er hat sich dieses Frühjahr dazu entschieden, ein Auslandssemester in St. Petersburg zu machen. Grund hierfür sind seine russischen Wurzeln sowie die noch in Syktywkar lebende Verwandtschaft. Harry hat seinen Bachelor in Wirtschaftswissenschaften an der Wiso in Nürnberg absolviert (Hintergründe und weitere Informationen zu Harrys Auslandssemester und dem Studentenleben in Russland erfahrt ihr in Teil 2).

Zurück zur Ankunft am Flughafen: Das erste große Problem für naive Europäer trifft einen sofort, unverblümt und unvorbereitet. Viele der Flughafenmitarbeiter können (oder wollen) kein Englisch sprechen. Einige Minuten irre ich umher und frage mich mit Händen und Füßen durch, bis ich den richtigen Durchgang zur Passkontrolle finde. Eine streng dreinblickende Frau mustert mich von oben bis unten. Sie nimmt ihre Arbeit dabei äußerst ernst, kein Anschein von Lässigkeit. Wie ich später erfahren werde, ist das in Russland ganz normal: Man lächelt sich nicht an in der Öffentlichkeit, das gilt als Zeichen von Unbedarftheit. Daran muss man sich als Westeuropäer erst einmal gewöhnen…

Weiterlesen

Thanksgiving in the dorm

Greetings from Russia. Picture: Anh Tran

Thanksgiving is not usually celebrated in Germany or in Vietnam, where I come from. My friends from Mexico also celebrate Thanksgiving but with typical Mexican culinary. While studying abroad in the U.S, I notice that it is a very important holiday, during which families gather and have a large meal together. The meal typically consists of roast turkey, mashed potato with gravy, cranberry sauce and pumpkin pie. It is an occasion to take a moment to give thanks and feel blessed.

This year, my Thanksgiving is a bit different as I celebrated it with students from all around the world at Dutzendteich dorm. We had the option to prepare a typical dish from our countries and share them at the party. In Germany, it was difficult to buy a big whole turkey unless it was special order. So our Thanksgiving dinner had no turkey but more than 20 dishes of different ethnicities, ranging from chicken curry, spring roll, bratwurst, pasta, etc.

We all contributed to the party in some forms, either it was cash (3 euros/ person) or paper plates, and drinks. After everyone tried out the food, we voted for the best dish. The winner could have free drinks at the bar for the whole night.

Weiterlesen

Ein Auslandssemester in Utrecht – Teil 1: Die Planung

Der Dom in Utrecht. Foto: Kristin Löchle

Ein Auslandssemester in den Niederlanden? Davon hört man eher selten… Das Nachbarland Deutschlands ist zwar auch bei deutschen Studierenden beliebt, jedoch meist gleich für ein komplettes Studium und nicht nur für ein Auslandssemester. Laut des Magazins „alexander“, das in seiner 105ten Ausgabe Statistiken zum Thema Internationalität der FAU zum Besten gab, liegen die Niederlande nicht einmal unter den Top 10 der „beliebtesten Länder bei Studierenden“. Auf Platz 1 – wenig verwunderlich – liegt Spanien. Eine Vielzahl an Studenten und Studentinnen haben wohl auch mindestens eine Person im Bekanntenkreis, die ein Semester in Spanien studiert hat oder dies plant. Und da deshalb auch die Meisten schon Geschichten über ein Studium im Lande der Tapas kennen, soll nun in einer dreiteiligen Reihe ein Bericht über ein Auslandssemester in einem weniger beliebten Land und zwar Holland, „der geilsten Stadt der Welt“, folgen.

Der erste Teil beschäftigt sich mit allem Organisatorischen, also der Planung und Vorbereitung. Zu erwähnen sei, dass es sich hier konkret um ein Auslandssemester an der Universiteit Utrecht (UU) handelt, die mit dem Institut für Theater- und Medienwissenschaften in Erlangen in einer Partnerschaft steht.

Weiterlesen

#PussyisPower – eine Nürnberger Youtuberin in Kenia

Mirella und Emily in Kenia. ©Brian Otieno Ochieng, Deutsche Stiftung Weltbevölkerung.

Von der Wirtschaftsstudentin zur Youtuberin: die Nürnbergerin Mirella Precek hat letztes Jahr mit dem Bachelor in Wirtschaftswissenschaften ihr Studium an der FAU abgeschlossen und  hat sich nun mit ihrem Youtubekanal Mirellativegal selbstständig gemacht. Dort macht sie Comedy, Reisevlogs und spricht auch über ernste Themen. Dieses Jahr unterstützte sie zusammen mit zwei weiteren Youtubern die Deutsche Stiftung Weltbevölkerung bei der Aktion #PussyisPower.

Über die Aktion

Der Hashtag #PussyisPower beschreibt genau worum es geht: starke Frauen. In manchen Ländern werden Frauen immer noch gleichwertige Chancen verwehrt: Frühverheiratung, geringe Bildungsmöglichkeiten und oft auch fehlende Aufklärung machen viele Mädchen und Frauen abhängig von ihren Männern. Doch die DSW setzt sich ein, um weltweit die Unabhängigkeit der benachteiligten Frauen und Mädchen zu stärken. Die drei Youtuber Mirella, Diana zur Löwen und Flo wurden eingeladen nach Kenia zu fliegen und den Alltag der Frauen dort mitzuerleben. In mehreren Videos zeigen sie, wie die kenianischen Frauen mit den Themen Empowerment, Aufklärung und sexuelle Selbstbestimmung umgehen und wie jungen Männern ein Bewusstsein für Frauenrechte beigebracht wird. Die Videos findet man auf der Website des DSW und auf den drei Youtubekanälen.

Weiterlesen