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City beach – a summer dream come true

White sand all over the Schlossplatz Erlangen. Foto: Olha Kuzmyn

White sand all over the Schlossplatz Erlangen. Foto: Olha Kuzmyn

Building a sand castle in the middle of the work-day or lying in the sun with a cocktail – no, it’s not another ad about  freelance jobs. For many people in Europe and some other countries this has already become a usual thing to do during the summer. With no effort you can add a bit of vacation to your working routine – all due to city beaches that can be  found almost everywhere nowadays.

Where did this idea come from?

Though it seems that city beaches (Stadtstrand) have always been a part of big cities, the idea in general is relatively new. The modern urban beach concept was born on the banks of the river Seine in Paris in  2002. After the success of this idea other countries like the UK, Austria, the Netherlands, Denmark, Spain, the USA, Canada and Germany have also adopted the tradition of summer city beaches. The main point of such sights is simply to create a place with a relaxing atmosphere where the citizens of megalopolises can feel a bit closer to  nature, the seaside and vacation.

Do we have one in Erlangen?

Of course! And it’s difficult not to notice180 tons of white sand all over the Schlossplatz right in front of the Schlossgarten!

Erlanger Schlossstrand is open every day from 11 a.m. till 10 p.m. (on Saturday till 11 p.m.). It invites citizens and tourists for a drink from July 07 till August 07. No previous reservations needed and entrance is absolutely free (except for the lounge section).

It’s full name is “Sternla SchlossStrand Erlangen”, which comes from the same title of bier from Würzburg and which you can try there, too.

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Praktische Hilfe für internationale Studenten (Teil 1/2)

Eva Siemoneit-Wanke und Gabriela Röter-Göken unterstützen internationale Studenten. Foto: Salome Mayer

Eva Siemoneit-Wanke und Gabriela Roter-Göken unterstützen internationale Studenten. Foto: Salome Mayer

4. 341 Studenten aus dem Ausland waren im letzten Wintersemester an der FAU eingeschrieben. China, die Türkei und Indien sind die Spitzenreiter laut Statistik. Studenten aus diesen Ländern bekommen ihr Studium meist durch ihre Eltern finanziert. Anders sieht es bei den internationalen Gästen aus Ländern wie Kamerun, Bangladesch oder dem Jemen aus. Oft unbemerkt von ihren Kommilitonen steht diese Gruppe der internationalen Studenten großen Herausforderungen gegenüber. Welche das sind und wie man praktisch helfen kann, erzählen die Hochschulseelsorgerinnen Eva Siemoneit-Wanke und Gabriela Roter-Göken in einem zweiteiligen Bericht:

100 Euro sind anderswo oft wie 1000 Euro

Klar, dass man als Student kürzertreten muss. Viele sind notorisch knapp bei Kasse. Urlaub oder die neuen Jeans sind da nicht drin. Aber ihre Rechnungen können die meisten in der Regel rechtzeitig bezahlen und der Kühlschrank ist normalerweise nicht komplett leer. Und falls mal alle Stricke reißen sind da immer noch die Eltern oder Oma und Opa, die man anpumpen kann. Davon können viele internationale Studenten aus Zweit- und Drittländern nur träumen. Bei ihnen ist es oft umgekehrt: Sie unterstützen ihre Eltern und Geschwister zu Hause. Dabei sind sie selbst oft total blank. Doch in ihrer Heimat sind 100 Euro oft wie 1000 Euro, erzählen Eva Siemoneit-Wanke und Gabriela Roter-Göken. Sie sind Hochschulseelsorgerinnen und kümmern sich um internationale Studenten. Hautnah bekommen sie Probleme und so manch herausfordernde Situation mit und stehen mit Rat und Tat zur Seite. „Viele Deutsche glauben, dass für jeden in Deutschland gut gesorgt ist, dass jeder genügend zu essen hat und sozial abgesichert ist“, beobachtet Roter-Göken von der Katholischen Hochschulgemeinde (KHG). „Für die Gruppe der internationalen Studenten gilt das nicht.“ Sie bekommen keinerlei Unterstützung. Sie müssen zwar keine teuren Studiengebühren zahlen wie in England oder Amerika, aber Miete, Lebenshaltungskosten, Studienmaterial, Sprachkurse, Krankenversicherung … bringen viele an die finanzielle Schmerzgrenze. Für sie ist der Rundfunkbeitrag eine zusätzliche Belastung. „Viele von ihnen öffnen ihre Post nicht, wenn sie den Absender nicht kennen – sie haben ja nichts bestellt, denken sie. Die Mahnungen lesen sie dann auch nicht. Schnell haben sie dann 400, 500, 600 Euro Schulden und irgendwann bekommen sie einen Brief vom Gerichtsvollzieher. Da kriegen viele natürlich Angst“, erzählt Siemoneit-Wanke, Hochschulseelsorgerin der Evangelischen Studierendengemeinde (ESG). Das Problem: Internationale Studenten können sich von dem Rundfunkbeitrag nicht wie BAföG-Empfänger befreien lassen. Schon lange setzen sich die Hochschulgemeinden dafür ein, dass sich das ändert. „Doch das ist juristisch bombenfest“, sagt Roter-Göken.

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Auf dem Rad, zu Wasser und auf Land: FAU-Studentin Maria Paulig ist Deutsche Meisterin im Sprinttriathlon

Zehn bis 15 Stunden Training pro Woche sind für Maria ganz normal. Foto: Milena Kühlein

Zehn bis 15 Stunden Training pro Woche sind für Maria ganz normal. Foto: Milena Kühlein

Schwimmen, Laufen Fahrradfahren: Warum sollte man sich auch für eine Sportart entscheiden? Genau das dachte sich FAU-Studentin Maria Paulig, 21 Jahre alt, die seit mehreren Jahren aktiv und überaus erfolgreich an Triathlon-Wettbewerben teilnimmt und jede freie Minute zwischen Uni-Kursen dafür nutzt. Wie man diese Doppelbelastung stemmen kann und was das Besondere an diesem Sport ist hat sie selbst erzählt.

Hallo Maria. Wie kamst du denn zum Triathlon?

Maria: Mit Triathlon habe ich mit 17 Jahren angefangen. Vorher habe ich Leichtathletik gemacht, aber nur Dreikampf, also Wurf, Sprinten und Weitsprung. Als es dort dann in Richtung Wettkampf ging, habe ich aufgehört. Dann bin ich ins Fitnessstudio gegangen, also Laufband und sowas. Ich komme aus Ingolstadt und dort hat man den Triathlon wieder ausgerichtet. Da dachte ich mir, dass es schon wieder cool wäre etwas zu machen und habe es einfach ausprobiert. Es hat total Spaß gemacht.

Wann hattest du deinen ersten Wettkampf?

Maria: Das war 2011. Das war die Sprintdistanz. Ich wurde dann, glaube ich, Zweite in meiner Altersklasse. Ich hatte mir auch gar nichts vorgenommen, ich dachte mir nur „Probiere es einfach mal aus!“

Wie ist denn momentan dein Training aufgebaut?

Maria: Ich habe jetzt einen Trainer seit zwei Jahren. Als ich angefangen habe, habe ich mir das Training selbst überlegt. Jetzt ist es schon koordiniert. Ich komme so auf zehn bis fünfzehn Stunden Training in der Woche. Ich mache Montag eigentlich immer Ruhetag, an dem ich nichts mache, oder nur Schwimmen gehe. Ansonsten sechs Tage die Woche.

Wie viele Stunden hast du denn Uni?

Maria: Dieses Semester hatte ich wenig Pflichtfächer. Ich habe schon jeden Tag was. Es ist unterschiedlich. Ein Semester hatte ich beispielsweise zweimal von acht Uhr morgens bis achtzehn Uhr abends. Da bin ich echt an meine Grenzen gekommen. Das hat schon geschlaucht.

Warum hast du dich für das Studium der Zahnmedizin entschieden?

Maria: Ich wollte immer etwas Medizinisches studieren. Für Medizin bin ich nach dem Abi nicht sofort genommen worden, deswegen habe ich Zahnmedizin angefangen. Das hat mir so gut gefallen, dass ich gar nicht mehr wechseln wollte.

Bleibt bei dieser Doppelbelastung noch Zeit für andere Dinge?

Maria: Da ich das Physikum um ein Semester verschoben habe, habe ich momentan super viel Zeit. Das ist jetzt das krasse Gegenteil zum letzten Semester. Es bleibt schon Zeit für Freunde und so weiter, ich treffe sie auch viel im Training und auf Wettkämpfen. Am Wochenende bin ich eben oft unterwegs.

Was sind deine nächsten Ziele?

Maria: Meine Saison ist in zwei Teile geteilt. Die erste Hälfte ist vorbei. Ich war in Düsseldorf auf den Deutschen Meisterschaften auf der Sprintdistanz. Jetzt kommt die Deutsche Meisterschaft noch auf der doppelten Distanz, die ist im August. Das ist mein Hauptziel. Auf der Doppeldistanz schwimmt man 1,5 Kilometer, 40 Kilometer Radfahren und 10 Kilometer Laufen. Die Sprintdistanz ist genau die Hälfte. Ich starte in der Liga noch für München. Das ist ganz witzig: Ich komme aus Ingolstadt, studiere in Erlangen und starte für München. (lacht) Da haben wir jetzt noch zwei Ligawettkämpfe.

Noch eine abschließende Frage: Warum denn nun genau Triathlon?

Maria: Das, was mir so viel Spaß macht, ist das Verhältnis der drei Disziplinen. Wenn zum Beispiel das Schwimmen nicht so gut war, kann man beim Radfahren, Laufen oder beim Wechsel noch etwas rausholen. Das finde ich so witzig daran. Ich mache aber auch reine Laufwettkämpfe.

Vielen Dank für das Interview.

Milena Kühnlein

 

Leaders in Entrepreneurship: Gründen will gelernt sein

"Es ist ein tolles Programm, das zudem alle entstehenden Kosten deckt." Larissa Burgert über das Stipendienprogramm „Leaders in Entrepreneurship“. Foto: Salome Mayer

„Es ist ein tolles Programm, das zudem alle entstehenden Kosten deckt.“ Larissa Bugert über das Stipendienprogramm „Leaders in Entrepreneurship“. Foto: Salome Mayer

Sich bereits im Studium mit dem Thema „Existenzgründung“ beschäftigen? Vielleicht machen das BWL-er oder VWL-er. Für viele Studenten aus den technischen und naturwissenschaftlichen Studiengängen ist es aber nicht vorgesehen. Das muss sich ändern, dachte sich die renommierte Fulbright-Kommission und entwickelte das Stipendienprogramm „Leaders in Entrepreneurship“. 20 deutsche Studenten der Ingenieurs- und Technikwissenschaften dürfen drei Wochen lang in die USA. An der Louisiana State University (LSU) lernen sie das Campusleben kennen, besuchen Industrieunternehmen und Labore und tauschen sich mit amerikanischen Studenten aus. Eine der 20 Deutschen war die Studentin Larissa Bugert. Sie studiert Maschinenbau im achten Semester an der FAU und erzählt im Interview von Alligatoren, der NASA und dem American Way of Life.

Larissa, das 3-wöchige Workshop-Programm „Leaders in Entrepreneurship” möchte die Bereiche „Engineering“ sowie „Entrepreneurship“ unter transatlantischer Perspektive zusammenbringen. Was hat dich daran gereizt?

Larissa: Zum einen der Ort! (lacht) Die USA sind einfach ein tolles Land. Und dann natürlich das Thema. Viele Patente kommen aus technischen Studiengängen. Viele Naturwissenschaftler überlegen sich auch, sich selbstständig zu machen. Im Studium kommen diese Themen aber nicht vor. Ich habe die Ausschreibung des Stipendiums in einem Newsletter der Uni gesehen, fand sie sehr spannend, habe mich beworben – und wurde genommen.

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