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Music City Nuremberg

The Main Stage of the Bardentreffen. Foto: Anh Tran

There is one event in the last weekend of July that you should definitely clear your calendar for. It’s called Bardentreffen. Some say it’s the best event of the year and this is not at all an exaggeration.Bardentreffen is an annual open-air music festival. This year marks the 43rd celebration of the tradition. The city was filled with music. There were concert stages in Hauptmarkt, Mensa der schultz, Lorenz Kircher …etc.

But one can also find small performances in the alleys, or at some random corner of the streets. You can check the agenda and list of artists on the event website.

For me, I prefer walking around and letting chance determines which performance to watch. This is because some of the most amazing performances on the street are not listed on the website.

Nürnberg is said to be pretty diverse. If one simply walks around the city, one would not reach that conclusion since the population is predominantly white. However, during Bardentreffen, many people of different backgrounds coming together to enjoy the event. Artists came from all over the world, playing various instruments to create beautiful music. “Not everyone can become a great artist, but a great artist can come from anywhere”, and yes, this is a “Ratatouille” reference.

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Der Z-Bau – Das Haus für Gegenwartskultur

Felicitas Lutz ist im Z-Bau für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig. Foto: Simeon Johnke

Was ist Kultur? Begreift man Kultur als eine Sache der Selbstkonstruktion, so ist sie angewiesen auf unsere Mitarbeit und unser Schaffen. Ihre Ästhetik entsteht erst durch Kooperation, durch unser gemeinsames Streiten und Auseinandersetzen! Einen institutionellen Rahmen für solche eine Ko-Konstruktion bildet der Z-Bau in Nürnberg als „Haus für Gegenwartskultur“. „Hier kommen Menschen mit unterschiedlichen Lebensentwürfen, Erwartungen, Wünschen, Ideen und Zielsetzungen zusammen.“, heißt es auf der Website. Mit vielfältigen Veranstaltungen, wie Konzerten, Lesungen, Kunstausstellungen u.v.m. belebt er die Pop- und Subkulturen Nürnbergs. Ob Konzerte im Stil der 68er, wie bei „ Kai & Funky von TON STEINE SCHERBEN mit GYMMICK“ (Bericht folgt), dem „Stage for Peace Festival“ zur Unterstützung Geflüchteter oder dem alljährlich stattfindenden Sommerfest – der Z-Bau ist ein Ort der Offenheit, in der jede*r seine kreativen Ideen einbringen darf. Ich habe Felicitas Lutz zu den Aufgaben und Funktionen des Z-Baus interviewt, um einen tieferen Einblick in die Einrichtung zu gewährleisten:

Hallo Felicitas, danke dass du dir Zeit für unser Interview nimmst. Stell dich doch kurz vor. Wer bist du und was machst du hier im Z-Bau?

Ich bin erst seit kurzer Zeit, genauer gesagt seit 3 Monaten, hier im Z-Bau tätig. Ich leite die Presse- und Öffentlichkeitsaufgaben und kümmere mich vornehmlich um die Kommunikation, der für den Z-Bau relevanten, Zielgruppen. Natürlich mache ich das nicht allein. Neben mir steht ein Team von einigen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen.

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Studieren bei Hitzewarnung

Lernen bei 37 Grad – gar nicht so einfach. Foto: Leonie Kästner

Beim allmorgendlichen Blick auf den Wetterbericht beschleicht einen leicht das Gefühl, man befände sich in einer Zeitschleife mit dem Namen Hitzewarnung. Doch es hilft nichts, Warnungen hin oder her – der Stapel an Erledigungen ist hoch, wobei die Uni ihre Mitschuld dabei trägt und zusätzlich mit Deadlines garniert ist. Die paar Gehirnzellen, die sich nicht der Hitze ergeben haben, müssen aktiviert und am Leben gehalten werden. Wenn man nicht gerade zu jenen Menschen gehört, die sich bei derlei Temperaturen pudelwohl fühlen oder über den Luxus einer Klimaanlage verfügen, keine leichte Aufgabe und wie gerne schweifen die Gedanken in Tagträumereien von Urlaub, Schwimmbad und Eisbechern ab!

Doch wie studiert man bei diesem Wetter?

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FAU goes Hollywood – zwei Regisseurinnen an der FAU

Gute Freundinnen mit einer gemeinsamen Leidenschaft für den Film: Navdeep (links) und Victoria. Foto: Rebecca Kleine Möllhoff

Die FAU-Studentinnen Victoria Sophie Hazebrouck und Navdeep Pawar drehten unter ihrem Produktionsnamen HazePaw bereits verschiedene experimentelle Kurzfilme. Ihr Film „Das Spiel mit dem Feuer“ hat es sogar auf Platz 1 des Online-Votings des nordrhein-westfälischen Filmfestivals DrehMOMENTE geschafft und wurde als Lieblingsfilm gekürt. Ich habe mich mit den Regisseurinnen getroffen, um mehr über die Künstlerinnen und ihren Film zu erfahren.

Hallo ihr Beiden! Euer Film „Das Spiel mit dem Feuer“ wurde in einem Online-Voting zum Lieblingsfilm gekürt. Wie seid ihr denn auf das Filmemachen gekommen und seit wann macht ihr das schon?

Victoria: Wir haben beide Theater- und Medienwissenschaften studiert und haben in dem Seminar „Filmregie“ unsere Leidenschaft für das Drehbuchschreiben entdeckt. In diesem haben wir unseren ersten Film gemeinsam gedreht, der auch auf zwei Festivals gezeigt und prämiert wurde.

Navdeep: Wir hatten echt viel Spaß und haben gemerkt, dass wir damit erfolgreich sind und dass uns das Filmemachen liegt. Also haben wir einfach weitergemacht. „Das Spiel mit dem Feuer“ ist nun unser vierter Film und war eigentlich nur als Übungsfilm gedacht.

Mit euren Kurzfilm sprecht ihr das Thema Selbstmord an. Wie seid ihr auf dieses ernste Thema gekommen?

Victoria: Wir möchten mit unseren Filmen Themen ansprechen, die kontrovers sind und über die sich nur Wenige zu sprechen trauen. Viele haben hin und wieder irgendwelche dunklen Gedanken, weil sie beispielsweise gerade eine schwierige Lebensphase durchmachen. Das ist völlig normal. Mit dem Film möchten wir sagen, dass es nicht schlimm ist, solche Gedanken zu haben. Es ist nur wichtig, dass man weiß, dass es auch einen Ausweg gibt, indem man sich Hilfe sucht.

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