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Studieren im Seniorenalter

Geisteswissenschaften sind im Seniorenstudium besonders beliebt. Foto: Carmen Oberlechner

„Man lernt nie aus“, heißt ein Sprichwort. Und warum sollte man nicht die Chance ergreifen sich weiterzubilden? Die Möglichkeiten sind vielfältig und es kann nicht schaden, den Geist auch im hohen Alter zu fördern. Kunstgeschichte, Germanistik, Philosophie, Sozialwissenschaften und Geschichte gehören dabei zu den Favoriten unter den Seniorstudenten und Gasthörern.

Wer darf studieren?

Im Seniorenstudium an der FAU gibt es zwei Möglichkeiten: möchte man einen Studienabschluss erhalten, kann man sich als Vollzeitstudent für ein Fachgebiet immatrikulieren lassen und muss dementsprechend Prüfungsleistungen erbringen, um einen Studienabschluss zu erreichen. Will man querbeet in einzelne Fachgebiete reinschnuppern, kann man sich als Gasthörer immatrikulieren und ohne einen Studienabschluss zu erwerben, an ausgewählten Veranstaltungen teilnehmen. Ausgenommen sind dabei medizinische Studiengänge, für die ein fester Labor- oder Arbeitsplatz erforderlich ist.

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Let It Rock – Der Partyguide

Der Pleite-Geier in Erlangen – Essen und Livemusik. Foto: Carmen Oberlechner

Ihr wollt ausgehen, habt aber keinen Bock auf Electro und House? Diese Serie soll einen kleinen Überblick über die Ausgehmöglichkeiten nach Musikgenre in Erlangen, Fürth und Nürnberg geben. Es lohnt sich immer mal wieder in die Veranstaltungskalender der einzelnen Clubs und Bars reinzuschauen, da viele davon ein bunt gemischtes Musikangebot haben, vor allem in Bezug auf die Konzerte. In diesem Teil habe ich mich vor allem auf die Veranstaltungsstätten konzentriert, die Rock und Metal spielen.

Erlangen

Der wohl bekannteste Metalclub in Erlangen ist das New Force. Mittwochs bis samstags wird dort von Classic Rock bis Metal alles gespielt, manchmal treten auch Live-Bands auf. In der Backstage-Bar in der Paulistraße stehen ebenfalls vor allem Rock und Metal auf der Playlist. Wer auf Live-Bands steht kann im Irish Pub Goldener Mond vorbeischauen. Dort treten nicht nur Rockbands auf, auch andere Genre werden gespielt. Bunt gemischt ist auch das Musikangebot im Pleite-Geier. Neben HipHop-, Soul-, Funk- und Rockmusik kann man sich verschiedenste Pizzas schmecken lassen.

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Studieren mit Kind – Teil 2: Finanzierung

Foto: Carmen Oberlechner

Im ersten Teil dieser Reihe ging es um allgemeine Tipps und Anlaufstellen für die Beratung und Betreuungshilfe, in diesem Artikel dreht sich alles um die Finanzierung.

Ein zusätzliches Familienmitglied bedeutet auch höhere Ausgaben und nicht immer haben die Großeltern genug, um die Erstausstattung, Wohnung und Lebensmittel mitzubezahlen. Zum Glück gibt es Förderungen vom Staat und Stipendien, die die finanzielle Belastung verringern können. Hier werden nur ein paar der möglichen Unterstützungen vorgestellt, da die Zugangsvoraussetzungen variieren und es zu viele sind, um auf alle einzugehen. Am Ende des Artikels verlinke ich aber ein paar weiterführende Links zu Websiten, die sich ausführlicher mit dem Thema beschäftigen.

Der Kinderbetreuungszuschlag des Bafögs

Wer ohnehin schon übers Bafög sein Studium finanziert, kann um den Kinderbetreuungszuschlag ansuchen. 130€ im Monat werden pro Kind gewährt, allerdings kann nur einer der beiden Elternteile den Zuschlag beziehen, wenn beide Eltern Bafög beziehen. Die Förderungshöchstdauer kann aufgrund der Schwangerschaft, einer Erkrankung des Kindes oder bis zum 5. Lebensjahr des Kindes um je ein Semester verlängert werden, jedoch nur, wenn man sich selbst um das Kind kümmert. Entschließt man sich, das Studium für länger als 3 Monate zu unterbrechen, muss man dem Bafög-Amt unbedingt Bescheid geben, da sonst der Anspruch darauf verfällt. Ist man nicht mit dem Vater oder der Mutter des Kindes verheiratet und lebt nicht zusammen in einem Haushalt, besteht kein Anspruch auf den Zuschuss.

Förderung vom Staat – Das Eltern- und Kindergeld

Beim Elterngeld kann man zwischen drei Optionen wählen: dem Basiselterngeld, dem ElterngeldPlus und einer Kombination aus beiden. Das Basiselterngeld ist für Eltern gedacht, die in den ersten 14 Monaten nach der Geburt des Kindes gar nicht mehr oder nur Teilzeit arbeiten und sich voll auf die Betreuung des Babys konzentrieren wollen. Entscheiden sich beide dafür, nicht mehr zu arbeiten, können zusätzlich zu den 12 ausbezahlten Monatsbeträgen zwei Monate ausbezahlt werden. Der Betrag hängt davon ab, wie viel die Eltern vor der Geburt verdient haben. Als Student mit einem 450€-Minijob wird der ausbezahlte Betrag schrittweise von 67 Prozent auf 100 Prozent des entfallenen Verdienstes erhöht und durch Zuschüsse ergänzt.

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Die 31. Medientage in München – eine Exkursion der FAU

„Ausprobieren“ lautet die Devise bei den Medientagen. Foto: Kristin Löchle

„Irgendwas mit Medien“ zu studieren bedeutet für viele junge Menschen oft automatisch auch, sich (noch) nicht wirklich sicher zu sein, wohin es nach dem Studium gehen soll und kann. Die FAU Erlangen-Nürnberg bietet in Kooperation mit dem MedienCampus Bayern eine Gelegenheit, sich darüber etwas klarer zu werden. Schon das zweite Jahr wurde es Studenten der Philosophischen Fakultät ermöglicht, mit einem kostenfreien Busshuttle (gesponsert durch den MedienCampus) die Medientage in München zu besuchen. Bei rechtzeitiger Registrierung ist darüber hinaus sogar auch das Messeticket kostenlos.

Das Angebot seitens des MedienCampus gibt es schon einige Jahre, doch erst im Wintersemester 2016/17 hat sich eine Mitarbeiterin der FAU, Susanna Wolf, gefunden, die Organisation dieser Exkursion zu übernehmen. Dank des MedienCampus Bayern und Frau Wolf kann die Teilnahme an einer solchen Veranstaltung für Studenten und Studentinnen also kaum einfacher sein.

So kam es, dass auch dieses Jahr wieder einige Studierende an dieser Exkursion teilgenommen haben und sich auf den Weg nach München zu den Medientagen gemacht haben, die dieses Jahr unter dem Motto „Media.Trust.Machines – Vertrauen in der neuen Mediengesellschaft“ standen. Damit wollte die Messe auf die zunehmende Bedeutung des Vertrauens des Publikums und die damit einhergehende Verantwortung der Medien für die Gesellschaft aufmerksam machen.

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