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Basketballspielen wie die Champions

Gruppenbild der Teams des FAU-Streetballturniers mit Maskottchen Freaky von Brose Bamberg. Bild: Rebecca Kleine Möllhoff

Ein Selbstversuch mit Folgen – Gastbeitrag von Rebecca

Wer wollte sich nicht schon immer einmal wie ein echter Basketballstar fühlen? An der FAU ist das möglich. Seit Sommersemester 2018 besteht zwischen der FAU und dem neunmaligen deutschen Basketballmeister Brose Bamberg eine Kooperation. Im Rahmen dieser Zusammenarbeit fand am 19. Januar 2019 an der FAU ein erstes Basketballturnier für Studierende und Beschäftigte statt. In einer Erzählung berichtet Rebecca Kleine Möllhoff, Volontärin im Referat Marketing, von ihrem Versuch, Basketballchampion zu werden.

Der Plan

Ein Basketballturnier unter Studierenden und Beschäftigten, eine Freiwurf-Challenge mit Yassin Idbihi, dem ehemaligen Nationalspieler von Brose Bamberg und mit dabei das Maskottchen Freaky – das hörte sich für mich nach einem verlockenden Nachmittag an, an dem ich mich sowohl in Basketball ausprobieren als auch meine Ballphobie aus der Schulzeit überwinden konnte. Und gleichzeitig hätte ich mit meinem Selbstversuch am Turnier teilzunehmen ein neues Thema für den FAU-Blog. Dachte ich zumindest…

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Mehr Politik wagen – das Referat für politische Bildung

Eda Simsek ist in der Hochschulpolitik der  FAU sehr aktiv. Foto: Tim Prößl

Die Freiheit nutzt sich ab, wenn man sie nicht nutzt. Sei wachsam!“ heißt es in einem Lied von Reinhard Mey. Gleiches gilt auch für die Demokratie, einer Staatsform, die von der Mündigkeit und dem Engagement ihrer Mitglieder lebt. Nur durch aktive Partizipation am politischen und gesellschaftlichen Prozess können Werte sowie Gesetze erhalten oder den Bedürfnissen entsprechend modifiziert werden. Doch leben wir in einer Zeit der Politikverdrossenheit. In einer Zeit, in der die Irreversibilität fundamentaler historischer Errungenschaften zur Disposition gestellt wird. Die Rechtspopulisten*Innen erstarken bei den Wahlen und Grund sei die Frustration der Bevölkerung. Diese Phänomene lassen sich auf Makro-, wie auf Mikroebene erkennen. Eine Gruppe von Studierenden hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Menschen in ihrem nahen Umfeld – ihre Kommilitonen*Innen – zu politisieren. Im Interview: Eda Simsek.

 Stell dich doch bitte kurz vor. Wer bist du und was machst du?

Hallo! Ich bin Eda und studiere im ersten Mastersemester Politikwissenschaft an der FAU. Ich hab auch schon meinen Bachelor in Politikwissenschaft und Soziologie an der FAU absolviert und bin daher seit über vier Jahren an der Uni.  Schon seit Beginn meines Studiums bin ich in der Studierendenvertretung (Stuve) aktiv. Als stellvertretende Vorsitzende des studentischen Konvents, Vertreterin im Sprecher*innenrat sowie der Fachschaftsvertretung der Philfak setze ich mich aktiv für uns Studis ein und bringe unsere Wünsche und Ideen der Uni- und Fakultätsleitung nahe.

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Interview mit Prof. Dr. Maren Conrad

Prof. Dr. Maren Conrad. Foto: Leonie Kästner

Seit 2017 existiert im Department Germanistik und Komparatistik eine Juniorprofessur für Kinder- und Jugendliteratur, innegehalten von Prof. Dr. Maren Conrad. Erfahrt in diesem Interview mehr über ihren Werdegang, ihre ersten Schritte in Franken und einen literaturwissenschaftlichen Teilbereich, in dem es noch viel zu entdecken gibt.

Unter Ihren Lehr- und Forschungsschwerpunkten finden sich u.a.  Kinder- und Jugendliteratur (KJL) und dystopisches Erzählen – was hat Sie an diesen Themen angezogen?

Prof. Dr. Conrad: Meine Juniorprofessur ist in der neueren deutschen Literatur angesiedelt und hat einen Schwerpunkt in der Kinder- und Jugendliteratur. Kleine Formen und Themen die eher am Rande der ganz ‚klassischen Literaturwissenschaft‘ beheimatet sind – wie Balladen und die Fantastikforschung, zu denen ich promoviert habe – lagen  mir schon immer sehr am Herzen. Zur Kinder- und Jugendliteratur bin ich unter anderem über die Fantastikforschung gekommen. Und die KJL ist auch so ein Randthema, das in der Fachdidaktik eine große Rolle spielt, in der Literaturwissenschaft aber große Forschungslücken aufweist.

Als besonderes Forschungsgebiet interessiere ich mich für ganz moderne Formen des Erzählens, in der Kinder- und Jugendliteratur ist das zum Beispiel das Erzählen in digitalen oder transmedialen Bilderbüchern, Spielbüchern oder Computerspielen.

Mein Interesse an Dystopien und postapokalyptischen Szenarien kommt auch aus der Fantastikforschung, rührt aber nicht zuletzt auch daher, dass ich in Kiel studiert habe, wo das Katastrophenforschungszentrum gegründet wurde. Katastrophenerzählungen haben mich schon immer fasziniert und Erzählungen vom ‚letzten Menschen‘ sind ja erst in den letzten 10 Jahren wirklich populär geworden und darum noch nicht sehr intensiv erforscht worden. Die Postapokalypse ist dabei das Szenario einer ultimativen Katastrophe, und das fasziniert mich besonders. Postapokalyptische Robinsonaden, also Erzählungen vom letzten Menschen, der alleine auf der Welt übrigbleibt, wenn alle anderen fort sind, haben einfach einen besonderen Reiz, weil sie einerseits sehr traditionell, andererseits sehr ungewöhnlich erzählen können, das ist einfach ein extrem innovatives Sujet.

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Nürnberger auf der Welcome-Konferenz in Berlin

Auf der Welcome Konferenz in Berlin (Foto: Matthias Marx)

Auf der Welcome-Konferenz in Berlin (Foto: Matthias Marx)

Seit 2016 werden aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) ehrenamtliche Studierendeninitiativen im Rahmen des Welcome-Programms gefördert. „Ziel des Programms ist es, studierfähige Geflüchtete beim Einstieg in ein Studium zu unterstützen“ heißt es im Wortlaut des Herausgebers.

Am 10. und 11. September fand die Tagung mit dem Titel „Verleihung des Welcome-Preises und Welcome-Konferenz“ in Berlin statt. Dort wurden die drei besten Projekte im Bereich der Integration von Geflüchteten an Hochschulen ausgezeichnet. Eingeladen waren, neben den Organisator*innen der nominierten Programme, auch andere studentische Hilfskräfte aus diversen deutschen Hochschulen, um einen aktiven Austausch zu gewährleisten. Auch eine studentische Hilfskraft der Uni-Nürnberg war dabei, um Expertise für ihr neues Tandem-Projekt zu erlangen. Weiterlesen