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Die Fränkische Schweiz erleben – Das Walberla

Der Blick über die Fränkische Schweiz. Ein absoluter Traum im Sommer (und in den anderen Jahreszeiten auch). Foto: Kristin Löchle

Das Sommersemester… Geprägt durch viele Feiertage, eine kurze Vorlesungsdauer, Sonnenschein und guter Laune. Da fällt es dem ein oder anderen Studierenden schon mal schwer, sich auf das Lernen zu konzentrieren. Die Tage werden lieber im Freibad, mit einem Eis im Schlossgarten oder einem Radler im Biergarten verbracht. Wer sein kühles Bier gerne auch einmal woanders als in Erlangen oder Nürnberg genießen will, dem sei ein Ausflug in die Fränkische Schweiz empfohlen. Es wird Zeit, das Semesterticket für ein wenig körperliche Betätigung und Kultur zu verwenden. Wie wäre es also mit einer leichten Wanderung aufs Walberla für den Anfang?

Der Berg der Franken

Das im fränkischen Volksmund bezeichnete Walberla ist Teil der Ehrenbürg. Die Ehrenbürg besteht aus dem 512 Meter hohen Walberla und dem 532 Meter hohen Rodenstein. Laut Wikipedia wurde 1768 die Bezeichnung Walberla das erste Mal erwähnt. So haben Erlanger Studierenden wohl schon damals davon gesprochen, aufs Walberla zu gehen. Möglicherweise hängt der Name mit der dort stehenden Walburgis-Kapelle zusammen. Ob das wirklich stimmt oder sich nur um eine nette Geschichte handelt, sei dahingestellt. Fest steht, dass sich ein Besuch dorthin lohnt. Wer auch davon sprechen möchte, aufs Walberla zu gehen, wie es die Erlanger Studierenden einst machten, sollte sich auf zum Bahnhof machen.

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Gemeinschaftliches Fußballschauen während der WM

Public Viewing – seit der WM 2006 nicht mehr wegzudenken. Foto: Kristin Löchle

Die Bundesliga und die Championsleague befinden sich gerade in der Sommerpause und bis zur nächsten Saison ist es noch ein Weilchen hin. Ein Glück, dass an diesem Donnerstag, den 14. Juni, die Fußballweltmeisterschaft in Russland startet. So wird die Leidensphase aller fußballbegeisterten Menschen vorerst unterbrochen. Das Eröffnungsspiel der WM zwischen Russland und Saudi-Arabien beginnt am Donnerstag um 17 Uhr. Gespielt wird im Olympiastadion Luschniki in Moskau. Das Finale findet schließlich einen knappen Monat später, am 15. Juli ebenfalls um 17 Uhr in Moskau statt.

Ob man die Spiele der deutschen Nationalelf und auch der anderen Mannschaften lieber in einer großen Runde, nur mit Freunden, alleine oder auch gar nicht anschaut, ist Geschmackssache.  Für Fans des gemeinschaftlichen Fußballguckens kommen hier nun ein paar Tipps für die WM 2018 in Erlangen und Umgebung.

Der Klassiker

Das E-Werk in Erlangen wäre nicht Veranstaltungsort Nummer 1, wenn es nicht auch etwas für die WM geplant hätte. So kann man sich alle Spiele mit deutscher Beteiligung, das Eröffnungsspiel und schließlich alle Spiele ab dem Viertelfinal im Garten beziehungsweise der Kellerbühne des E-Werks ansehen. Mitgefiebert wird bei freiem Eintritt. Getränke und Speise gibt es in gewohnter Weise vor und während der Übertragung zu erwerben.

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Über den „Vorlesungstellerrand“ hinausschauen mit dem Team TechFak EcoCar

Interdisziplinär und nah dran an der Forschung: das EcoCar-Team. Foto: Kristin Löchle

Im Erlanger Süden nahe der TechFak angesiedelt forscht eine Studierendengruppe fleißig an verschiedenen Projekten zum Thema Elektromobilität. Das Elektroauto „EcoCar“ und das Elektromotorrad „ElMo“ haben die Studierenden verschiedener Fachbereiche bereits entwickelt. Nun steht ein neues Projekt an: die Lastendrohne SILVER. Mit Felix Dollinger und Jochen Schaller habe ich über das Team TechFak EcoCar geredet.

Hallo ihr zwei, könnt ihr Euch kurz vorstellen und erzählen, wie ihr zum Team TechFak EcoCar gekommen seid?

Jochen Schaller: Ich studiere Maschinenbau an der TH Nürnberg und bin seit April 2017 im Team. Mit der Thematik war ich schon vertraut, da ich an der TH im Elektro Team „Formula Student“ war. Angelockt wurde ich durch das Thema Elektromobilität und vor allem dem Elektromotorrad (ElMo). Am Ende meines Bachelorstudiums habe ich schließlich eine Abschlussarbeit über das Folgeprojekt SILVER geschrieben und so gemeinsam mit dem Team den Grundstein für die Forschungsarbeit gelegt.

Felix Dollinger: Auch ich studiere Maschinenbau, aber hier an der FAU im 6. Bachelorsemester. Im Team bin ich seit Mitte/Ende 2016. Ich habe schon früh darüber nachgedacht, mich in einem Studententeam zu engagieren. Als ich dann beim Recruiting Day am Roten Platz der TechFak das ElMo gesehen habe, war ich gleich begeistert. Ich fahre privat gerne Motorrad und interessiere mich auch für das Thema Elektromobilität. Als ich ins Team gekommen bin lief das Projekt ElMo schon und im Oktober 2017 konnten wir es schließlich beenden.

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Orientierungshilfe und Chancengleichheit – die Diversity Scouts der FAU (Teil 2)

„Das Hobby zum Beruf gemacht.“ Michaela Strickle ist vom Projekt begeistert. Foto: Martin Keiler

Im ersten Teil hat uns Projektleiterin Judith Holland die Diversity Scouts näher gebracht. Nun unterhalten wir uns mit Michaela Strickle, die bereits als Diversity Scout tätig ist.

Michaela, du arbeitest als Diversity Scout. Erzähl doch mal, was du studierst und wie du dazu gekommen bist, ein Scout zu werden.

Michaela Strickle: Ich studiere Soziologie und Pädagogik im fünften Bachelorsemester. Mein Abitur habe ich auf dem zweiten Bildungsweg nachgeholt. Ich interessiere mich sehr für Ungleichheiten und Alltagsdiskriminierung. Durch die Teilnahme am Seminar bei Frau Holland wollte ich einen Einblick in die Thematik bekommen und mein Wissen vertiefen. Als ich gehört habe, dass man im Anschluss ein Scout werden kann, habe ich mich sehr gefreut. Ich helfe gerne anderen Menschen und möchte aktiv etwas gegen Ungleichheiten machen. In meinem Bekanntenkreis werde ich oft um Rat gebeten. Als meine Freunde erfahren haben, dass ich ein Scout bin, meinten sie, dass ich jetzt mein Hobby zum Beruf gemacht habe. Das fand ich lustig.

Wie zeitaufwendig ist es, ein Diversity Scout zu sein? Kannst du das gut mit deinem Studium vereinbaren?

Michaela Strickle: Der Job des Diversity Scouts beansprucht in etwa zehn Stunden pro Woche, die aber individuell vereinbart werden können. Im Großen und Ganzen ist es sehr gut mit dem Studium zu vereinbaren. Manchmal fällt es mir aber schwer, mir selbst Grenzen zwischen Arbeit und Freizeit zu setzen. Wenn ich eine E-Mail-Anfrage bekomme, möchte ich sie gerne gleich beantworten. Sie kommt ja von einem Studierenden, der Hilfe braucht. Ich verbringe ungefähr die Hälfte meiner Arbeitszeit mit Sprechstunden und persönlichen Gesprächen. Die restliche Zeit widme ich den E-Mails und anderen Tätigkeiten, wie Öffentlichkeitsarbeit und Recherche. Nach Gesprächen verschicke ich auch immer noch eine zusammenfassende Mail an die Studierenden. So haben sie alle wichtigen Infos auch noch schriftlich. Ich denke, dass ein persönliches Gespräch am schönsten ist. So sieht man den Menschen direkt vor sich und kann ihn besser einschätzen. Und dadurch auch besser helfen. Wenn man lieber anonym bleiben möchte, ist es über E-Mails aber auch völlig in Ordnung.

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