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The country of a thousand lakes, solitude and coffee – my exchange semester in Finland

Bonfire and Coffee with friends – the Finnish way of life. Foto: Hannah Riemann

I still remember the reactions of my friends and family when I first told them I was going to Finland to study a semester abroad. Most reactions where along the line of: “Finland, how come?!?! Isn´t it like super-boring up there?” Others were totally confused and it was not uncommon to hear “Oh Helsinki… That is somewhere in Sweden, right?” One of my professors even asked me to send him an E-Mail after my stay to tell him whether I turned into an alcoholic or not- I did not. BUT unfortunately, I turned into a coffeeholic, as Finland has the highest coffee-consumptions worldwide. 5 cups of coffee per day per person! First fun fact of Finland – many more to come.

So why Finland?

Do you want my honest answer? Because I myself knew as little about Finland as my friends, family and probably most of you. All I knew was that it is up north, has long and cold winters and lots and lots of forests. Apart from that I had no clue about anything Finnish. Not about their history, their culture, their politics – nothing at all. So, the answer to the question is: I was ready for a new adventure and Finland was the chosen one.

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„Verwachen“ – das neue Stück der Studiobühne Erlangen

Verwachen. Udo sitzt fest wie ein Fisch auf dem Trockenen (Grafik: Studiobühne Erlangen e.V.)

Es ist mal wieder so weit: zwei Studenten der FAU haben bei der Studiobühne Erlangen ein neues Stück auf die Beine gestellt. Ein Stück, das mal ein brisantes Thema aus einer anderen Perspektive bearbeitet. Denn wer kennt sie nicht: Filme, in denen jemand im Koma liegt und die tragische Geschichte aus dem Blickwinkel der Angehörigen erzählt wird. Doch wie geht es dem im Koma liegenden? Es heißt ja, dass Koma-Patienten immer noch das um sie herum Geschehende wahrnehmen und hören. Doch wie sieht es mit dem Zeitgefühl aus und wie fühlt es sich an im eigenen Kopf gefangen zu sein?

All das sind Fragen mit denen sich die beiden kreativen Köpfe Laura Eyselin und Constantin Schmitz in ihrem Stück auseinandersetzen und bearbeiten. Weiterlesen

„If I can make it here, I can make it anywhere – It´s up to you, New York“

Ein Teil der FAUMUN-Delegation in der General Assembly Hall der UN in New York. Foto: FAUMUN

New York – eine Stadt deren Name auch heute noch Sehnsüchte hervorruft. Die Stadt der Träume, die niemals schläft. Hohe Gebäude, interessante Menschen und scheinbar unendlich viele Möglichkeiten, sich selbst zu verwirklichen. Wer träumt nicht davon, einmal an der Fifth Avenue an den vielen Einkaufsläden vorbeizuschlendern, im Central Park sein Lunch zu essen, Teil des Gewusels auf den Straßen zu werden, im schicken Anzug seinen Kaffee zu bestellen und in einem dieser wunderhohen Wolkenkratzern zu arbeiten?

Dieses Jahr haben sich wieder 20 Studenten der FAU im Rahmen des FAUMUN-Projekts diesen Traum erfüllt. Sie waren Teil der größten UN-Simulation NMUN weltweit, bei welcher sie mit über 6.000 Studenten aus aller Welt Koalitionen geschmiedet, Resolutionen erarbeitet und Reden verfasst haben. 5 Tage harte Arbeit vor Ort, die aber reichlich belohnt wurden: Denn dieses Jahr brachte FAUMUN den „Outstanding Delegation Award“ mit nach Hause, der einem ersten Platz entspricht. Um zu erfahren, wie es dazu kam, wie die Vorbereitungen zu diesem Erfolg aussahen und was für Eindrücke die Studenten aus New York mitgebracht haben, habe ich mich mit Richard Endörfer getroffen, der Projektleiter von FAUMUN ist.

Eine UN-Simulation in New York: Was genau ist das und wie darf man es sich das vorstellen?

Seit über zehn Jahren nimmt die FAU jedes Jahr im Rahmen des FAUMUN-Projekts an der größten UN-Simulation NMUN in New York teil. Dort treffen sich 6000 Studenten aus über 400 Universitäten der gesamten Welt und simulieren in verschiedenen Organen der Vereinten Nationen die Arbeit dieser. Jede Universität vertritt meistens als Delegation ein Land in den verschiedenen Organen, in welchem es auch in „echt“ vertreten ist:  z.B. im Sicherheitsrat, im UN-Flüchtlingswerk oder der Generalversammlung.

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Spielend fürs Leben lernen

Die FAUMUN-Delegation vor dem UN-Gebäude. Foto: FAUMUN

Vor über einem Jahr hatte ich eines der anstrengendsten und herausfordernsten Semester meiner Studienlaufbahn. Doch es war auch das erlebnissreichste, spannendste und lehrreichste und ich bin mir sicher, auch nach meinem Studium noch viel daraus mitzunehmen. Was war im Semester vor einem Jahr so anders als in allen anderen? Zu einem sehr großen Teil meine Teilnahme am FAUMUN-Projekt 2015/16. Ein Jahr später – etwas melancholisch und heimlich still und leise konstant den Erfolgen der neuen Delegation 2017 folgend – traf ich mich mit Richard Endörfer, nicht nur um in Erinnerungen zu schwelgen, sondern auch um FAUMUN mal aus der Sicht des Projektleiters kennenzulernen.

Was genau ist FAUMUN?

Erstmal zur hochoffiziellen Erklärung: FAUMUN ist ein Projekt, das am Zentralinstitut für Wissenschaftsreflektion und Schlüsselqualifikationen angesiedelt ist. Es geht um die Simulation der Vereinten Nationen auf verschiedenen Planspielebenen mit dem großen Ziel erfolgreich an der größten UN-Simulation weltweit teinzunehmen: Der NMUN in New York. Über 6000 Studierende aus über 400 Universitäten der gesamten Welt kommen dort zusammen und simulieren in verschiedenen Organen der Vereinten Nationen – zum Beispiel im Sicherheitsrat, der Generalversammlung oder dem UN-Flüchtlingswerk – die Arbeit dieser.

Es werden Resolutionen geschrieben und Koalitionen geschmiedet. Die FAU ist hierbei mit der FAUMUN-Delegation nun seit zehn Jahren erfolgreich vertreten und man kann sich jedes Jahr im Sommerrsemester hierfür bewerben. Mit etwas Glück wird man nach erfolgreicher Bewerbung Teil der FAUMUN- Delegation und bereitet sich mit Hilfe eines Vorbereitungssemesters auf diese große Konferenz vor.

Ein Semester Vorbereitung? Ist das wirklich nötig?

Vielleicht fragt ihr euch jetzt: Braucht man wirklich ein ganzes Semester um das zu lernen? – Oooooh jaa!! Richard hat Recht, wenn er sagt, dass es viel Hintergrundwissen und Sicherheit benötigt, um vor über vierhundert Leuten eine Rede in New York  halten zu können. Die kriegt man – so blöd das jetzt klingen mag – nur durch üben, üben, üben hin. Als ehemalige Delegierte kann ich ihm da nur zustimmen. Mithilfe von Redetraining, Verhandlungstraining und dem Erlernen der Geschäftsordnungsregeln der Vereinten Nationen wird man genau darauf vorbereitet. Und ganz unter uns: Bis man die Geschäftsordnung der Vereinten Nationen richtig verstanden hat, braucht es eine Weile: Denn die sind wirklich kompliziert und man will sich ja auf den Konferenzen nicht blamieren.

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