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Projektify – Ein Marktplatz für Webprojekte gewinnt den Ideenwettbewerb „innovation check 2017“

Mit Projektify gewannen Dominic Lindner und Martin Weber den Ideenwettbewerb „innovation check 2017“. Foto: Projektify

Projektify ist ein Onlinemarktplatz für Internetprojekte, den Dominic Lindner und Martin Weber 2015 zuerst als Kleinanzeigenmarkt ins Leben gerufen und seitdem zu einer großen Plattform ausgebaut haben, welche auf den Verkauf von Unternehmen, Startups und Onlineshops sowie Webprojekten spezialisiert ist. Im März 2017 ist aus ihrem Projekt der Verein Projektify e.V. hervorgegangen. Um eine Rückmeldung von Experten bezüglich ihres Projekts zu bekommen und die bereits geplante Zukunftsversion ihrer Plattform auf den Prüfstand zu stellen, hat das Team von Projektify am diesjährigen Ideenwettbewerb „innovation check“ teilgenommen, der jährlich von der FAU und der Technischen Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm ausgetragen wird, und schließlich den ersten Platz und somit 1.500€ Preisgeld ergattert. Der Wettbewerb für innovative Geschäftsideen fand dieses Jahr bereits zum sechsten Mal statt. Am 14. Juli hat die Expertenjury das Team von Projektify im Zentrum für Medizinische Physik und Technik zum Sieger von „innovation check 2017“ gekürt. Dominic Lindner, Vorstand und einer der beiden Gründer von Projektify e.V., hat Wirtschaftsinformatik an der FAU studiert und promoviert nun über „Arbeit 4.0“. In einem kurzweiligen Gespräch hat er uns von Projektify und seiner Teilnahme am Wettbewerb „innovation check 2017“ berichtet.
 

Dominic, du hast Projektify gemeinsam mit Martin Weber gegründet. Wie entstand die Idee zu eurem Projekt?

Dominic: Die Idee zu Projektify entstand im Oktober 2015. Martin und ich haben die Plattform wie bei einem Hackathon aus dem Boden gestampft. Wir saßen ein ganzes Wochenende lang zusammen und innerhalb von 48 Stunden ging unser Webprojekte-Marktplatz online, zunächst allerdings als Kleinanzeigenmarkt.

Auf die Geschäftsidee sind wir aufgrund unseres ersten gemeinsamen Projekts, einem 3D-Möbelkonfigurator, gekommen. Als wir dieses Programm fertiggestellt hatten, konnten wir einfach keine gute Verkaufsplattform im Internet finden. So sind wir auf eine Marktlücke gestoßen. Auch ließen sich kaum Informationen zum Kauf und Verkauf von Webprojekten finden, was uns dazu bewogen hat, einen umfangreichen Blog zu errichten. Darin werden Fragen nach Preisfindung, Verkaufsprozess und Übergabeprozess geklärt.  Auf der Basis unseres Verkaufswissens aus unserem ersten Projekt haben wir Projektify aufgebaut und waren quasi sogar unser erster eigener Kunde. Für die Entwicklung von Projektify konnten wir also einfach den Arbeitsprozess unseres vorherigen Projekts nachbilden, indem wir unsere brennendsten Fragen in Form von Blogartikeln selbst beantwortet haben.

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Wie eine FAU-Professorin euer Leben verändert und vielleicht auch mal rettet – Teil 2

Preisträgerin Prof. Dr. Marion Merklein.

Technischer Fortschritt verändert unser aller Leben. Prof. Dr. Marion Merklein, Inhaberin des Lehrstuhls für Fertigungstechnologie an der FAU, leistet hierbei gemeinsam mit ihrem Team Pionierarbeit. Aus diesem Grund hat das Online-Magazin Edition F sie zu einer der 25 Frauen gekürt, die mit ihren Erfindungen unser Leben verändern. Wie Prof. Dr. Merklein euer Leben verändert und vielleicht sogar einmal rettet, einen Beitrag zum Erhalt des Planeten leistet und was eigentlich Trennprozesse und Blechmassivumformungen damit zu tun haben erfahrt ihr im Interview, das ich mit ihr geführt habe. Den ersten Teil könnt ihr hier nachlesen.

Definitiv zukunftsorientiert. Und jetzt zugegeben: ich bin neugierig. Woher kommt Ihr Interesse für die Fertigungstechnologie?

Prof. Dr. Merklein: Eigentlich von Kindertagen an. Ich habe hier anscheinend einiges von meinem Vater mitgegeben bekommen und schon als Kind hinterfragt, warum technische Dinge funktionieren, wie sie funktionieren. Dann bin ich über die Schule bis hin zum Studium zur Fertigungstechnik und Umformtechnik gekommen. Auch mein akademischer Lehrer hat das Interesse immer mehr geweckt. Ich muss sagen, es ist meine Leidenschaft, es liegt auch in den Genen und wurde von verschiedenen Menschen gezielt gefördert. Und es wird wohl nie enden, dass ich mich frage, wie etwas gefertigt wird, warum es so gefertigt wird und wie können wir es anders und besser machen.

Bei dieser Veranstaltung von Edition F wurden mit Ihnen andere Studentinnen, Gründerinnen und auch weitere Forscherinnen ausgezeichnet. Welche der anderen Erfindungen gefällt Ihnen besonders?

Prof. Dr. Merklein: Da ist es schwer sich zu entscheiden. Ich habe es auch nach der Sitzung mit meinem Mann diskutiert und zwei Sachen fand ich besonders beeindruckend. Das eine ist das Recycling von Stahlbeton. Das man diesen tatsächlich weiter verarbeiten kann, für weitere Bauwerke und Produkte. Aus meiner Sicht ein wahnsinnig zielführender Ansatz im Angesicht der Bedürfnisse unserer Zeit. Das andere hat mit der Reinigung der Weltmeere zu tun. Das fand ich auch hochspannend. Vor allem die Tatsache, dass die junge Dame durch das Schnorcheln und die Angst, was einem dabei alles um die Beine herum schwimmen kann, erkannt hat, welche Probleme wir haben. Dafür hat Sie neue Ansätze entwickelt, wie man die Weltmeere säubern kann. Beides finde ich beeindruckend.

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37.05 Teraflops for the win

The FAU Team. Photo: Benedikt Oehlrich

Congratulations to the six FAU undergraduates (Egon Araujo, Fabian Fleischer, Lukas Maron, Benedikt Oehlrich, Phillip Suffa, and team captain Jannis Wolf) who earned the Highest LINPACK Performance Award and set a new record at the Student Cluster Competition in Frankfurt last month, beating teams from universities like Harvard and MIT. Wow! But what does that mean?!

Benedikt Oehlrich, who was on FAU’s team for the third cluster competition in a row, explained the importance of High Performance Computing, or HPC, more commonly known as supercomputing. Oehlrich pointed out that HPC plays a vital role in making new developments in environmental protection. For example, today’s airplanes use dramatically less fuel than those of the past due to wing optimization that has been done with supercomputers. Quantum science, he added, would take years longer or be impossible on a basic computer. HPC is used in a wide variety of other fields, too, from predicting comet paths, to analyzing risk on Wall Street, to forecasting the weather!

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Wie eine FAU-Professorin euer Leben verändert und vielleicht auch mal rettet – Teil 1

Prof. Dr. Marion Merklein wurde zu einer der 25 Frauen gekürt, die mit ihren Erfindungen unser Leben verändern. Foto: Severin Maier

Technischer Fortschritt verändert unser aller Leben. Manche Veränderungen sind sichtbar und kommen mit trendigen Bezeichnungen daher: unser Smartphone haben wir wohl täglich in der Hand, mit Social Media bleiben wir stets up to date und mittels Health Apps sowie Smart Wearables behalten wir unsere Fitness im Auge. Andere Veränderungen haben wir nicht so Blickfeld, auch wenn ihr sie ebenfalls beinahe täglich nutzt. An solchen Veränderungen arbeiten auch Prof. Dr. Marion Merklein, Inhaberin des Lehrstuhls für Fertigungstechnologie an der FAU, und ihr Team. Aus diesem Grund hat das Online-Magazin Edition F sie zu einer der 25 Frauen gekürt, die mit ihren Erfindungen unser Leben verändern. Wie Prof. Dr. Merklein euer Leben verändert und vielleicht sogar einmal rettet, einen Beitrag zum Erhalt des Planeten leistet und was eigentlich Trennprozesse und Blechmassivumformungen damit zu tun haben erfahrt ihr im Interview, das ich mit ihr geführt habe.

Frau Prof. Dr. Merklein, Sie wurden vom Online-Magazin Edition F zu einer der 25 Frauen gewählt, deren Erfindungen unser Leben verändern werden. Was bedeutet eigentlich diese Wahl für Sie und Ihre Arbeit?

Prof. Dr. Merklein: „Grundsätzlich erachte ich eine solche Wahl als Ehre und als Bestätigung meiner Arbeit, die ich hier leiste – die ich mit meinem Team hier leiste – und es zeigt mir, dass die Forschung, die wir betreiben, relevant ist für die Gesellschaft. Und das wiederum finde ich sehr positiv.“

Dem kann man sich nur anschließen. An der FAU haben Sie den Lehrstuhl für Fertigungstechnologie an unserer Technischen Fakultät inne. Womit beschäftigt sich ihr Lehrstuhl eigentlich genau?

Prof. Dr. Merklein: „Der Lehrstuhl beschäftigt sich mit Fertigungstechnologie, wie es der Name schon sagt. Allerdings nicht mit Fertigungstechnologie in der ganzen Breite. Die ganze Breite würde von der DIN 8580 erschlagen und würde dann Themengebiete von Kollegen mit erfassen. Das heißt dieser Lehrstuhl fokussiert sich auf Fragestellungen der Umformtechnik, der Fügetechnik mit Blick auf Fügen durch Umformen, mechanischem Fügen und Trenntechnik.

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