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How to Use Semesterticket Properly- Rothenburg ob der Tauber

Plönlein framed by the Siebers and Kobolzeller towers. Foto: Olha Kuzmyn

The calendar says it’s April, the uni-website says it’s the beginning of summer semester… I say it’s time to travel! There are a lot of places nearby suitable for a one-day-trip, even if your budget is limited. With our Basiskarte you can travel within the whole VGN area on the weekends absolutely free of charge. If you’ve already been to Nuremberg, Weißenburg  or Bamberg and know of no other place worth your attention, here is an idea – Rothenburg ob der Tauber. This small and cozy medieval city can be truly proud of its almost 1.000 year history, authentic architecture, and real Franconian atmosphere. The name of the city means “Red Fort on the River Tauber” and you can still visit this fort, which is located within a ten-minute walk of the railway station. The old part of the city is surrounded by old city walls (open for walking!) and contains dozens of mini-treasures from the previous centuries, for example:

The Town Hall

The Town Hall is situated on the Market Square, in the heart of the old town. Through its main entrance you can reach the Town Hall Tower and climb 220 steps to its viewing platform. The whole trip costs only 2 euros and guarantees beautiful cityscapes with old red-tiled rooftops.

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Der Krieg als Karriereleiter

Ein spannendes Leben, das noch heute fesselt. Alle drei Jahre finden in Altdorf die Wallenstein Festspiele statt. Foto: Felix Röser

Wegen Exzessen und Randalen flog er von der Uni. Krankheiten wie die Syphilis brachten ihn regelmäßig zur Verzweiflung und Entscheidungen wollte er nicht ohne die Hilfe von Horoskopen treffen. Was eher nach einem erfolglosen und verunsicherten Menschen klingt, war einer der großen Aufsteiger des Dreißigjährigen Krieges (1618–1648). Albrecht Wenzel Eusebius von Wallenstein (1583–1634) zeigt, wie man als gescheiterter Student dennoch Karriere machen kann: Er war auch böhmischer Feldherr, Herzog, Generalissimus und Oberbefehlshaber der kaiserlichen Armee. Wallenstein wird nun auf einer Tagung in Nürnberg, die von Professoren der FAU mitorganisiert wird, im Mittelpunkt des Interesses stehen.

Mit 16 Jahren kam Wallenstein zum Studieren an die Akademie nach Altdorf. Allerdings mit wenig Erfolg, denn er glänzte weniger mit geistigen Höhenflügen als mit Raufereien und Exzessen. Die Universität machte kurzen Prozess und Wallenstein musste gehen. Schon wenige Jahre später ebnete der junge Adelige mit einem Glaubenswechsel, einer reichen Heirat, Kaisertreue und Fleiß den Weg zum Erfolg. Der Kriegsbeginn 1618 spielte ihm endgültig in die Karten. Ehrgeizig und mit unersättlichem Machthunger wurde er zum erfolgreichen Kriegsunternehmer. Erst 1632 wendete sich das Blatt, als Wallenstein gezwungen war, den vom Kaiser befohlenen Winterfeldzug abzubrechen und am 25. Februar 1634 ermordet wurde. Der Name des böhmischen Feldherrn ist bis heute in der Region Nürnberg verwurzelt. Die Belagerung 1632 gilt als die katastrophalste Kriegserfahrung für Stadt und Umland vor dem zweiten Weltkrieg. Noch Jahre später hatte die Bevölkerung mit den Folgen von Seuchen und Hungersnöten zu kämpfen. Doch Wallenstein blieb auch in lebendiger Erinnerung. Der Altdorfer Festspielverein organisiert deshalb alle drei Jahre an fünf Wochenenden im Sommer ein großes Festprogramm mit Lagerleben, Festzügen und Schauspielen.

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Eine weiße Bulldogge und ganz viel Kaffee

Die weiße Bulldogge ist omnipräsent. Foto: Milena Kühnlein

Immer wieder stellen wir auf unserem Blog ausgefallene, süße, besondere, schöne oder coole Cafés, Bars und Restaurants der Region vor. Diesmal: das White Bulldog Coffee Roasters in der Hirschelgasse 1 in Nürnberg.

Studenten der WiSo dürften auf das neueröffnete Café schon ein Auge geworfen habe. Etwa fünf Gehminuten liegt das Café White Bulldog Coffee Roasters vom Fachbereich entfernt. In puncto Lage kann das Café also schon mal punkten. Mitten in der Sebalder Altstadt eignet sich das White Bulldog nicht nur als Studententreff gut. Die Inhaberfamilie Jakob hatte früher eine Bäckerei und dürfte sich somit gut mit Gebäck und anderen Leckereien auskennen. Die Kaffeebohnen werden exklusiv ausgesucht und selbst geröstet. Die Leidenschaft zum brühend heißen Getränk ist also gegeben und dies spüren die Gäste mit jedem Schluck. Namensgeber und Inspiration für die überall in der Location sichtbare weiße Bulldogge war übrigens der Familienhund der Inhaber.

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Ausflug mit dem Semesterticket in die Römerstadt Weißenburg

Weißenburg im Winter. Foto: Anna Appel

Das Semesterticket ist ein Party-Ticket für Studierende, die zwischen 19 Uhr abends und 6 Uhr morgens nichts Besseres zu tun haben, als Erlangen und Nürnberg mit Bus und Bahn unsicher zu machen. In diesem weit verbreiteten Gerücht steckt sicher ein Fünkchen Wahrheit, aber so ganz trifft es dann doch nicht zu. Denn wird man ein bisschen kreativ, kann man mit dem Semesterticket einiges erleben.

Zum einen gibt es natürlich Studierende, die am Wochenende, wenn das Semesterticket rund um die Uhr gültig ist, durch das VGN-Gebiet in Richtung Heimat fahren und sich so den Preis für einen Teil der Strecke oder komplett sparen können. Zum anderen kann man, wenn man nicht gerade mitten in den Prüfungen steckt, am Wochenende einige interessante Unternehmungen mit dem FAU-Semesterticket machen, sei es in Nürnberg oder in anderen zum VGN-Gebiet gehörenden Städten. Eine dieser Städte ist die Römerstadt Weißenburg, die ich Anfang Januar besuchen konnte. Warum sich ein Ausflug dorthin zu jeder Jahreszeit lohnt, erfahrt ihr hier.

Schnelle Erreichbarkeit und zahlreiche Sehenswürdigkeiten

Weißenburg ist eine Große Kreisstadt im mittelfränkischen Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen. Und Weißenburg ist eine Römerstadt. Davon merkt man zunächst nicht viel, wenn man nach der vierzigminütigen Zugfahrt von Nürnberg nach Weißenburg den Bahnhof in Weißenburg verlässt. Eine kleine, unspektakuläre Stadt mit Industriegebiet und Supermärkten, so der erste Eindruck. Doch nähert man sich dem Stadtkern, wandelt sich das Bild recht schnell.

Traditionelle Fachwerkhäuser, einladende Cafés und Restaurants, ein spätmittelalterliches Altes Rathaus, zahlreiche Kirchen sowie die weitgehend erhaltene Stadtbefestigung erwecken den Eindruck einer gemütlichen und zugleich geschichtsträchtigen Stadt. Die bunten Häuser am Marktplatz sind besonders hübsch und faszinierend. Um handfestes Wissen über die Geschichte Weißenburgs zu sammeln, lohnt sich sicherlich der Besuch eines der zahlreichen städtischen Museen, den ich mir bei klirrender Januarkälte allerdings erspare. Auch die Festung Wülzburg oberhalb von Weißenburg kann man an warmen Frühlings- oder Sommertagen besichtigen. Aber wie schon erwähnt: Weißenburg ist vor allem als Römerstadt bekannt und besitzt durch seine Lage am Limes sogar ein UNESCO-Welterbe.

„Der Limes in Deutschland, mit 550 km das längste Bodendenkmal nach der Chinesischen Mauer, stellte in der Zeit vom frühen zweiten bis zum dritten Jahrhundert die Grenze zwischen dem Römischen Reich und den germanischen Stammesverbänden dar. Er verläuft durch die Gebiete der heutigen Bundesländer Baden-Württemberg, Bayern, Hessen und Rheinland-Pfalz.“ (Deutsche Limeskommission)

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