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Sport gegen den Unistress: Auf diesen Laufstrecken rund um Erlangen kriegt ihr euren Kopf frei. (Teil 2)

Der perfekte Ausgleich für den Unistress. Foto: Severin Maier

Nachdem ich euch im ersten Teil auf meinen Weg rund um Erlangen-Bruck mitgenommen habe, geben wir im zweiten Teil rund um Erlangen-Sieglitzhof, Buckenhof und Erlangen-Süd Fersengeld. Klickt auch hier wieder einfach auf die Links, um zu den Einstiegspunkten direkt auf Google Maps zu gelangen.

Vom Wohnheim direkt in den Wald: der Meilwald

In Sieglitzhof, Süd und Buckenhof finden sich eine Menge Wohnheime. Ob in der Drausnickstraße, an der Markuskirche oder das bekannte Rommel-Wohnheim an der Techfak: an Studenten mangelt es in diesen Stadtteilen Erlangens nicht. Und an Möglichkeiten, nach der Party in der WG oder dem Wohnheim seinen Körper wieder auf Touren zu bekommen, auch nicht.

Wer in Sieglitzhof und Buckenhof wohnt, der hat es nicht weit zum Meilwald, mit seinem Trimm-dich-Pfad und verzweigten Laufwegen. Wer schon in der Stadt einsteigen will, tut das am besten in der Löhestraße. Von dort führt einen die Strecke in den Schwabachgrund und Richtung Burgberg und weiter in den Meilwald. Wer will kann einen Abstecher zum Bürgermeistersteg oder der bei Studenten sehr beliebten Lewin-Poeschke-Anlage machen. Dort treffen sich gerade im Sommersemester viele Studenten und Studentinnen. Nach einer Runde Fußball oder Frisbee geht es meist bei Grillgut und einem kalten Bier in die laue Sommernacht.

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#erlangenshots17 – Die Instagram-Ausstellung in Erlangen

Das Plakat zu #erlangenshots17

 

Noch bis zum 20. Juni könnt ihr euch an verschiedenen Orten im Erlanger Zentrum die Bilder ansehen, die für die Instagram-Ausstellung #erlangenshots17 ausgewählt wurden.

Seit letztem Herbst wurden Hashtags zu Monatsthemen gestellt. Fotobegeisterte Erlangerinnen und Erlanger konnten daraufhin Bilder zu diesen Hashtags einreichen, die Teil der Nebenausstellungen werden konnten. Zudem wurden Bilder mit dem Hashtag #erlangenshots17 für die Hauptausstellung gesucht. Die Jury (bestehend aus Oberbürgermeister Dr. Florian Janik, der Leiterin des Kunstpalais Amely Deiss, dem Fotografen Bernd Böhner und den Instagramern Michaela von Aichberger und Stefan Sachs) hat die besten Bilder unter diesem Hashtag für die Ausstellung ausgewählt, wobei es vor allem auf die Kreativität der Bilder ankam. Hier könnt ihr alle Bilder anschauen, die mit #erlangenshots17 markiert wurden.

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Sport gegen den Unistress: Auf diesen Laufstrecken rund um Erlangen kriegt ihr euren Kopf frei. (Teil 1)

Die Belohnung für den Sieg über den inneren Schweinehund sind Eindrücke wie dieser. Foto: Severin Maier

Wer kennt ihn nicht, den Unistress? Über Büchern in der Bibliothek brüten, Versuche in abgedunkelten Laboren aufbauen, seitenlange Mitschriften aus der Vorlesung und dazu Hausarbeiten, Abgabefristen und Klausuren. Ach ja, und das Praktikum muss noch organisiert werden und beim Nebenjob an der Theke hatte man auch erst um 2 Uhr nachts Feierabend. Da kann man durchaus schon einmal die berüchtigte Blockade im Kopf bekommen.

Rein in die Laufschuhe, raus in die Natur

Jeder hat so seine Methode, um gegen den Unistress anzugehen. Ich laufe dagegen an. Am liebsten draußen. Wenn das Wetter mir einen Strich durch die Rechnung macht, muss das Laufband im Fitnessstudio der FAU herhalten.

Und warum eigentlich laufen? Die Vorteile sind deutlich: ihr braucht (zumindest für den Anfang) nicht mehr, als normale Sportkleidung und Sportschuhe – ideal für den schmalen Studentengeldbeutel. Außerdem bemerkt ihr schnell Fortschritte. Das motiviert, auch für den Unialltag. Wer den anfänglichen Schweinehund überwindet und am Ball bleibt, der wird recht flott sichtbare Erfolge haben. Und nicht zuletzt kommt ihr raus und von eurem Schreibtisch weg. Genau dafür bekommt ihr jetzt ein paar Tipps, wo es schöne Laufstrecken gibt. Klickt einfach auf die Links, um direkt zu den Einstiegspunkten bei Google Maps zu gelangen. Also rein in die Laufschuhe und raus in die Natur!

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Eindrücke vom 20. internationalen figuren.theater.festival

Tänzerinnen in „Die zweite Realität“ (Foto: Anna Appel)

Was haben Augenbinden, Kinderstimmen, Wackersteine, Infrarot-Handschuhe, Puppen, Backpapier, verschiedenes Obst und Gemüse und ein nackter Hintern gemeinsam? Keine Ahnung? Die richtige Antwort lautet: Sie alle können zu Objekten des Figurentheaters werden. Das und vieles mehr konnte man beim Besuch des 20. internationalen Figurentheaterfestivals erfahren, das vom 19. bis zum 28. Mai unter anderem in Erlangen stattfand. Ein paar Eindrücke von drei verschiedenen Aufführungen der letzten Tage sollen euch einen Einblick in das Festival bieten, das alle zwei Jahre etliche Besucher im Raum Erlangen, Nürnberg, Fürth, Schwabach anzieht. Nun also ein Rückblick auf „Blind Cinema“ von Britt Hatzius (Deutschland/Großbritannien) im Manhattan-Kino in Erlangen, „Die zweite Realität“ von Meinhardt/Krauss/Feigl (Deutschland) in der Tafelhalle in Nürnberg und zu guter Letzt auf den „Puppetry Slam im Künstlerhaus im KunstKulturQuartier in Nürnberg.

„Blind Cinema“
Im Foyer des Manhattan-Kinos in Erlangen drängen sich die Menschen am Montag, den 22. Mai um 16 Uhr dicht an dicht und versuchen, bei der stickigen Luft den Überblick und ihre Theatertickets nicht zu verlieren. Wenige Minuten später werden sie, also wir, in den Kinosaal eingelassen – freie Platzwahl. Die Wahl des Sitzplatzes ist an diesem Tag auch gar nicht wichtig, denn es gibt nicht viel zu sehen, dafür umso mehr zu hören. Wir nehmen also irgendwo Platz und starren auf eine Leinwand, auf der ein weißer Farbklecks auf schwarzem Grund umherirrt. Als die Leinwand weiß wird, werden wir gebeten, die Augenbinden, die uns im Eingangsbereich ausgeteilt wurden, aufzusetzen. Blind im Kino also. Gegenwartstheater schön und gut, aber dafür nun der Eintrittspreis und die dicke Luft im Foyer? Weiterlesen