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Mehr als eine gewöhnliche Postkarte

Derin Oezel und Alina Tsibulskaya studieren an der FAU den Masterstudiengang Economics, Nora Blessing den Bachelorstudiengang Sozialökonomik und Sol Muda ist ehemalige Erasmus-Studentin an der FAU (v.l.n.r.). Foto: Daniel Sekula

Wer denkt, Postkarten schreiben war gestern, liegt falsch: Die FAU-Studentinnen Nora Blessing, Alina Tsibulskaya, Derin Oezel und Sol Muda entwickelten eine Geschäftsidee, die das Postkartenschreiben wieder aufleben lässt. Was das Besondere an ihren Postkarten ist, verraten die Studierenden in einem Interview.

Was ist das Besondere an euren Postkarten?

Sol: Auf unseren Postkarten sind schöne gemalte und gezeichnete Motive von Nürnberg abgebildet. Auf der Rückseite haben wir einen QR-Code gedruckt, indem eine Video-Stadttour hinterlegt ist. Wenn man diesen mit dem Handy scannt, bekommt man verschiedene Orte von Nürnberg zu sehen, beispielsweise den Hauptmarkt, die Burg oder andere Sehenswürdigkeiten und Lieblingsplätze.

Derin: Auch für Touristen ist die Postkarte interessant. Sie können diese entweder an ihre Freunde in der Heimat schicken oder als Tour-Guide durch Nürnberg verwenden.

Wie seid ihr auf diese Geschäftsidee gekommen?

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Basketballspielen wie die Champions

Gruppenbild der Teams des FAU-Streetballturniers mit Maskottchen Freaky von Brose Bamberg. Bild: Rebecca Kleine Möllhoff

Ein Selbstversuch mit Folgen – Gastbeitrag von Rebecca

Wer wollte sich nicht schon immer einmal wie ein echter Basketballstar fühlen? An der FAU ist das möglich. Seit Sommersemester 2018 besteht zwischen der FAU und dem neunmaligen deutschen Basketballmeister Brose Bamberg eine Kooperation. Im Rahmen dieser Zusammenarbeit fand am 19. Januar 2019 an der FAU ein erstes Basketballturnier für Studierende und Beschäftigte statt. In einer Erzählung berichtet Rebecca Kleine Möllhoff, Volontärin im Referat Marketing, von ihrem Versuch, Basketballchampion zu werden.

Der Plan

Ein Basketballturnier unter Studierenden und Beschäftigten, eine Freiwurf-Challenge mit Yassin Idbihi, dem ehemaligen Nationalspieler von Brose Bamberg und mit dabei das Maskottchen Freaky – das hörte sich für mich nach einem verlockenden Nachmittag an, an dem ich mich sowohl in Basketball ausprobieren als auch meine Ballphobie aus der Schulzeit überwinden konnte. Und gleichzeitig hätte ich mit meinem Selbstversuch am Turnier teilzunehmen ein neues Thema für den FAU-Blog. Dachte ich zumindest…

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Hoch die Hände an die Kletterwände

Fotos: Felix Klaassen

Die kalte Jahreszeit hat begonnen. Draußen ist es frostig und der Tatendrang der Studenten sinkt. Nun wird die Zeit hauptsächlich auf Netflix verbracht und sich durch das Studium gehangelt. Doch für wen das auf Dauer zu langweilig ist, gibt es gute Neuigkeiten. Statt nur durch das Studium kann man sich auch einfach von Wand zu Wand hangeln.

Wer sich jetzt eisige und haushohe Kletterwände vorstellt kann sich beruhigen. Es gibt auch noch eine gemütlichere Möglichkeit um zu Klettern. Und zwar das Bouldern.

Bouldern? Was ist denn das?

Im Prinzip ist bouldern gleich klettern. Es gibt nur eine Einschränkung. Man klettert nur in solchen Höhen, von welchen ohne Probleme auch wieder heruntergesprungen werden kann. In der Halle wird die Landung auf dem Boden durch zusätzliche Matten noch erleichtert.

Dementsprechend gibt es beim Bouldern auch keine Sicherung. Wichtig für die Ausrüstung sind neben sportlicher Kleidung also nur Kletterschuhe. Wahlweise dient noch Magnesiumkarbonat als Unterstützung. Es verhindert bei verschwitzten Händen ein Abrutschen und wird in dem sogenannten „Chalkbag“ aufbewahrt. Damit benötigt es für das Bouldern keinerlei Vorkenntnisse oder Kurse. Jeder kann sofort loslegen!

Was ist zu beachten?

An den Wänden sind verschiedenste Kletterrouten angebracht. Diese sind durch Klettergriffe einer bestimmten Farbe markiert. Die Farbe gibt auch an, um welchen Schwierigkeitsgrad es sich handelt. Meist sind die Griffe markiert, an denen die Route beginnt. Klettert gerade jemand, ist es wichtig die Landefläche rundherum frei zu machen.

Anfangs wird man sich noch etwas schwerer tun, da häufig durch fehlende Technik zu viel Kraft verbraucht wird. Aber keine Sorge, das meiste lernt man von ganz allein, je mehr Übung man hat. Außerdem stehen andere Kletterer gerne mit Tipps zur Seite. Wer trotzdem noch mehr an seiner Technik feilen möchte, kann natürlich auch einen Kurs besuchen.

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Streiten mit Niveau – zu Besuch beim Debattierclub der FAU

Jeden Donnerstag trifft sich der Debattierclub der FAU. Mitmachen kann jeder. Foto: Felix Klaassen

Was habe ich mir da nur eingebrockt? Gleich muss ich ran. Frei reden! Sieben Minuten lang! Vor dem ganzen Parlament! Ob das gut geht? Die ersten beiden Redner waren ziemlich gut. Und die kritischen Gegenfragen haben sie auch locker weg gesteckt.

„Der nächste Redner der Regierung ist an der Reihe.“

Das bin ich. Langsam begebe ich mich zum Rednerpult. Was war das Thema nochmal? Ach ja. Das bedingungslose Grundeinkommen. Heute bin ich kompromisslos dafür. Meine Partei möchte es durchsetzen und dafür braucht es Überzeugungskraft.

1500 € pro Monat für jeden ab dem 20. Lebensjahr. Völlig bedingungslos. Egal ob Großverdiener oder Arbeitsloser, jeder soll das Geld bekommen. Meine Kollegin hat schon gut vorgelegt. Ich weiß schon fast nicht mehr, was ich auf ihre Rede hin noch sagen soll. Automatisierung und Digitalisierung lassen Arbeitsplätze verschwinden und die Armut steigt. Wir brauchen eine Veränderung, die nachhaltig der Gesellschaft dient und genau das wollen wir heute durchsetzen…

In der Regierung sitze ich eigentlich nicht. Wie ich dort gelandet bin? Per Los!

– Das wäre mal eine spannende Alternative zu unserem derzeitigen Wahlsystem!? 😉 –

Heute bin ich im Debattierclub der FAU. Hier treffen sich jeden Donnerstag um 18 Uhr diskussionsfreudige Studenten und stürzen sich auf aktuelle Themen.

Jetzt mag der ein oder andere behaupten: „Spannende Diskussionen hab ich jede Woche in der Kneipe auch.“ Wohl war, jedoch läuft es im Debattierclub doch etwas anders ab, als in der Kneipe. Nicht umsonst wird dieser mit dem Slogan, „Streiten mit Niveau“ beworben. Hier gelten klare Regeln.

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