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FAU goes Hollywood – zwei Regisseurinnen an der FAU

Gute Freundinnen mit einer gemeinsamen Leidenschaft für den Film: Navdeep (links) und Victoria. Foto: Rebecca Kleine Möllhoff

Die FAU-Studentinnen Victoria Sophie Hazebrouck und Navdeep Pawar drehten unter ihrem Produktionsnamen HazePaw bereits verschiedene experimentelle Kurzfilme. Ihr Film „Das Spiel mit dem Feuer“ hat es sogar auf Platz 1 des Online-Votings des nordrhein-westfälischen Filmfestivals DrehMOMENTE geschafft und wurde als Lieblingsfilm gekürt. Ich habe mich mit den Regisseurinnen getroffen, um mehr über die Künstlerinnen und ihren Film zu erfahren.

Hallo ihr Beiden! Euer Film „Das Spiel mit dem Feuer“ wurde in einem Online-Voting zum Lieblingsfilm gekürt. Wie seid ihr denn auf das Filmemachen gekommen und seit wann macht ihr das schon?

Victoria: Wir haben beide Theater- und Medienwissenschaften studiert und haben in dem Seminar „Filmregie“ unsere Leidenschaft für das Drehbuchschreiben entdeckt. In diesem haben wir unseren ersten Film gemeinsam gedreht, der auch auf zwei Festivals gezeigt und prämiert wurde.

Navdeep: Wir hatten echt viel Spaß und haben gemerkt, dass wir damit erfolgreich sind und dass uns das Filmemachen liegt. Also haben wir einfach weitergemacht. „Das Spiel mit dem Feuer“ ist nun unser vierter Film und war eigentlich nur als Übungsfilm gedacht.

Mit euren Kurzfilm sprecht ihr das Thema Selbstmord an. Wie seid ihr auf dieses ernste Thema gekommen?

Victoria: Wir möchten mit unseren Filmen Themen ansprechen, die kontrovers sind und über die sich nur Wenige zu sprechen trauen. Viele haben hin und wieder irgendwelche dunklen Gedanken, weil sie beispielsweise gerade eine schwierige Lebensphase durchmachen. Das ist völlig normal. Mit dem Film möchten wir sagen, dass es nicht schlimm ist, solche Gedanken zu haben. Es ist nur wichtig, dass man weiß, dass es auch einen Ausweg gibt, indem man sich Hilfe sucht.

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Die Bayerische Akademie des Schreibens – ein Interview mit Florian Kurz

Florian Kurz war Teilnehmer der diesjährigen Bayerischen Akademie des Schreibens. Foto: Leonie Kästner

Florian Kurz studiert im Master Germanistik, darüber hinaus war er Teilnehmer an den diesjährigen Seminaren der Bayerischen Akademie des Schreibens – eine Kooperation mehrerer Universitäten, u.a. der FAU, mit dem Literaturhaus München. Bei diesen Seminaren hat man die Möglichkeit sich mit zwei Dozenten/-innen, die meist selbst Bücher veröffentlichen oder im Lektorat arbeiten, an drei Wochenenden intensiv mit dem literarischen Schreiben auseinanderzusetzen. Den Abschluss bildet eine öffentliche Lesung, bei der man einen eigenen Text vorträgt.

Was gab für dich den Ausschlag deine Bewerbung einzusenden?

Florian: Ich habe das Plakat von der Lesung gesehen, vom Jahr davor und fand das interessant, dass man als Folge des Wettbewerbs die Plattform hat, wo man seine eigenen Texte zeigen und vor einem Publikum vortragen kann. Dieses an die Öffentlichkeit treten, dass man irgendwann machen muss, wenn man schreiben will und dass andere das hören, was man macht. Ja, das fand ich interessant.

Wie kann man sich die Wochenendkurse vorstellen? Kannst du uns einen kurzen Einblick geben?

Florian: Oh, einen kurzen Einblick. Es ging immer von Freitag um zwei bis Sonntag um zwei. Und bei mir war das so, dass die beiden Dozenten Wert darauf gelegt haben, dass wir viel Textbesprechungen machen von den Texten, die wir vorher geschrieben haben und dann hat man sich vor allem mit dem Texten beschäftigt und versucht herauszufinden, was funktioniert gut an den Texten, was funktioniert nicht, was kann man besser machen. Manchmal hat man versucht daran Regeln abzuleiten, aber oft funktioniert das gar nicht so, dass es am Ende wirklich in einem Regelwerk mündet, dass man sagt, so kann man es machen und so kann man es auf keinem Fall machen, sondern man muss eigentlich immer je nach Text gucken. Das haben wir dann vor allem eingeübt, dass man die einzelnen Texte anschaust und guckt, was ist das eigentlich für ein Text, was braucht der, um zu funktionieren, wie kann man das in diesem spezifischen Text dann umsetzen. Noch zum Ablauf: Man verbringt wirklich das ganze Wochenende miteinander. Abends und Mittags, wenn man essen geht, hat man Zeit Fragen zu stellen, um den ganzen Betrieb, was Lektorat und Schriftstellerei angeht, kennenzulernen. Und es ist auch gut, dass es ein Wochenende lang geht, dass man sich wirklich ganz darauf einlässt und dadurch, dass man immer an andere Unis fährt, hat das auch dieses wie man in eine andere Stadt fährt und dann in einem Hotel ist und so ganz herausgelöst ist aus dem Unialltag, wodurch man sich auf diesen ganz anderen Ansatz einlassen kann mit Literatur umzugehen.

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Hochschulwahlen: Die Juso Hochschulgruppe im Interview

Die Spitzenkandiat*innen der Juso Hochschulgruppe Erlangen-Nürnberg (Foto: Juso HSG)

Die Spitzenkandiat*innen der Juso Hochschulgruppe Erlangen-Nürnberg (Foto: Juso HSG)

Am 19. und 20. Juni finden die Hochschulwahlen statt. Hier und hier findet ihr alle Infos dazu. Und natürlich wollen wir euch auch vorstellen, wer alles zur Wahl steht. Es geht weiter mit der Juso Hochschulgruppe Erlangen-Nürnberg. Eda Simsek beantwortet unsere Fragen.

Eda, stell deine Hochschulgruppe doch bitte kurz vor. Wer seid ihr?

Wir, die Juso Hochschulgruppe, sind eine bunt gemischte Gruppe von Studierenden, welche die Werte Freiheit, Gerechtigkeit und Solidariät vertreten. Mit dem Anspruch, die FAU hochschulpolitisch mitzugestalten, machen wir uns nur für bildungs-, sozial- und wissenschaftspolitische Verbesserungen stark und verschaffen den Studis in verschiedenen Gremien an der Uni Gehör. Weiterlesen

Hochschulwahlen: Die Grüne Bude im Interview

Einige der zur Wahl stehenden Kandidaten der Grünen Bude: (von li. nach re.) Dominik Döllerer, Jasmin Würges, Johanna Mößner, Fabian Mader und Helen Garber. ©Selim Kücükkaya

Am 19. und 20. Juni finden die Hochschulwahlen statt. Hier und hier findet ihr alle Infos dazu. Und natürlich wollen wir euch auch vorstellen, wer alles zur Wahl steht. Den Anfang macht Die Grüne Bude.

Die Grüne Bude vereint junge Mitglieder der Grünen und unabhängige Studenten in einer bunten, demokratischen Liste. Christof Pfannenmüller erzählt mehr über seine Hochschulgruppe.

Christof, stell bitte eure Gruppe kurz vor. Wer seid ihr und was sind eure Kernziele?

Christof: Die Grüne Bude ist der Zusammenschluss aus der Grünen Hochschulgruppe und einigen „externen“, ökologisch denkenden Menschen. Wir wollen in diesem Jahr gemeinsam bei der Hochschulwahl antreten, da die Ziele, welche wir verfolgen, sich in großen Teilen überschneiden.  Wir sind ein bunter Haufen aus Studierenden verschiedener Fachschaften, die die Liebe zur Umwelt und der Glaube an eine fairere Welt verbindet. Wir treffen uns jede Woche, diskutieren über anstehende Projekte, gehen demonstrieren, organisieren Infoveranstaltungen und damit das Grün auch kräftig durchscheint, pflegen wir den Garten beim Grünen Haus.

Warum engagierst du/ihr euch politisch an der Uni und was wollt ihr zum Besseren verändern?

Christof: Gesellschaftliche Systeme ebenso wie Universitäten sind auf das Engagement des Einzelnen angewiesen. Nur durch die Beteiligung von vielen Personen können Organisationen aufrechterhalten werden. Eine Uni ohne Studierende, ohne Dozenten oder ohne Verwaltungskräfte, das könnte nicht funktionieren. Uns ist es wichtig, nicht nur Teil der Universität zu sein, sondern aktiv Impulse zu geben. Wir setzen uns dafür ein, unsere Uni zu einem nachhaltigeren und für alle Menschen offenen Ort zu machen. So machen wir uns dafür stark, dass mehr Müll getrennt wird, dass Grünflächen entstehen und dass die Wohnungssituation transparenter gestaltet werden muss.

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