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„If I were…“ – FAU-Student wins UNESCOs 2017 Global Youth Contest

This is the awesome photo by FAU-Student Sulaiman Vesal. Copyright: Sulaiman Vesal & UNESCO

“What would your life be like if you were somebody else? Have you ever imagined stepping into someone else’s shoes and how would you react to a given situation?”

Those were the lines with which UNESCO invited people to participate in their photo contest “If I were…”. Participants were invited to step into the footsteps of another person’s life and express their experience and feelings in one photo by changing their perspective and expressing themselves differently. The idea was to illustrate their feelings if they were this other person, change their perspective and express themselves differently while developing their empathy and leaving their prejudices behind!

UNESCO received over 837 submissions, from over 117 countries around the world. One of those submissions was by FAU-Student Sulaiman Vesal, who ended up being one of the winners. Originally being from Afghanistan he had an encounter with two kids on one of his trips visiting his family, which he could not forget. He was at a cemetery on a cold winter morning with -13 C, when he noticed two kids, who spent the whole morning selling water to visitors. It is custom in Afghanistan to show respect to the deceased by cleaning their gravestone. To do so people need to carry water from the closest dwell to the gravestone, which sometimes is very far away. The kids offered to carry the water and clean the tombstones for as little as 15-20 cents. When Sulaiman asked the kids, who were wearing their schoolbag, why they do this, they answered they work on the cemetery every day before and after school, in order to support their family and be able to go to school. Both motivated to make and work hard for their own future.

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„Wir sägen an dem Ast, auf dem wir sitzen“

Ann-Kristin Mull studiert Lehramt und hat ein sehr interessantes Sachbuch verfasst. Fotorechte: Ann-Kathrin Mull

Was würde eigentlich mit den indischen Näherinnen passieren, würde die ganze Welt fortan keinerlei Billigmode mehr kaufen? Was würde eigentlich mit den Wasserrohren passieren, wenn jeder Bürger den Wasserverbrauch auf ein absolutes Minimum schrauben würde? Über solche Fragen zum Thema Nachhaltigkeit hat sich Ann-Kristin Mull Gedanken gemacht, aber kein Buch gefunden, das verlässliche Antworten bot und dennoch keine trockene Fachliteratur war. Also nahm sich die gebürtige Nürnbergerin selbst dem Thema an. Jetzt, vier Jahre, später hält die Lehramt-Studentin stolz ein Exemplar ihres Buches in der Hand: „Ist öko immer gut? Was Welt und Klima wirklich hilft“, erschienen beim Tectum Verlag.

Wie kamst Du eigentlich die Idee, dieses Buch zu machen?

Ann-Kristin: Ich hatte Fragen im Kopf, auf die ich unbedingt eine Antwort haben wollte. Es gibt unglaublich viele gut gemeinte Tipps zur Nachhaltigkeit, aber mich hat interessiert, welche davon wirklich etwas bewirken. Mich interessiert auch, was wirklich einen Effekt auf die Umwelt hat und mich welchen Verhaltensweisen wir uns nur das tägliche Leben schwermachen.

Wie ist das Buch konzipiert?

Ann-Kristin: Meine Idee war es, Menschen zu fragen, die Experten auf ihrem Gebiet sind und diese Antworten – ich bin Grafikdesignerin – wollte ich dann gestalterisch so aufbereiten, dass sie viele Menschen lesen und auch gerne lesen. Das war meine Motivation. Es geht immer auch um die Fragen: Welche Dinge haben große Auswirkungen auf Welt und Umwelt und mit welchen bewirken wir sogar das Gegenteil von dem, was wir uns erhoffen? Ich habe insgesamt 16 internationale Experten zu dem Thema kontaktiert. Diese haben mir kompetente Antworten auf meine Fragen gegeben. Meine Idee war es, einen interessanten Fragenkatalog mit Antworten zu konzipieren, den man gerne und einfach liest.

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Inhalt Kommunalka – Von weißrussischen Gedichten, Kafka und polnischem Käsekuchen – Teil 2

Hier geht es zum ersten Teil unseres Interview.

Befasst ihr euch hauptsächlich mit Russland oder allgemein mit osteuropäischen Staaten? 

Sonja: Igor kommt ja aus der Ukraine und dadurch haben wir einen größeren Bezug zu dieser Region.

Igor: Wir haben einen Bezug zu Russland, weil Igor aus der Ukraine kommt. Das klingt super. lacht.

Cornelia: Das ist ja gleich nebenan. lacht.

Igor: Ich bin tatsächlich mehr mit der russischen als mit der ukrainischen Kultur aufgewachsen und deswegen habe ich bisher den Fokus ein bisschen in Richtung Russland gelenkt.

Sonja: Ich habe auch Russisch gelernt in der Uni. Aber wir wollen uns auch mit vielen anderen osteuropäischen Ländern beschäftigen. Als nächstes möchten wir uns mit Tschechien auseinandersetzen. Dazu habe ich viel Bezug, weil meine Oma aus Tschechien kommt. Wir wollen bald zusammen nach Prag fahren.

Cornelia: Und wir möchten uns dort auch mit Kafka und der jüdischen Kultur befassen. Wir wollen uns Tschechien also nicht unbedingt geschichtlich oder politisch, sondern vor allem kulturell annähern.

Sonja: Wir sind immer offen für alles. Kommunalka soll auch von den verschiedenen Mitgliedern leben, sodass jeder etwas einbringen kann. Jeder kann uns schreiben und sagen, was er machen möchte und wir versuchen, das dann zu ermöglichen. Auf Dauer wollen wir aber nicht immer nur zu dritt Aktionen für andere organisieren, sondern es soll alles gemeinsam laufen. Wer Lust hat, kann bei uns etwas machen.

Cornelia: Wir wollen eher eine Art Anlaufstelle sein.

Sonja: Oder eine Plattform.

Igor: Bei unserem Sommerfest war ein kleines Bühnenprogramm vorgesehen, bei dem wir eine deutsch-russische Lesung einer russischen Geschichte gemacht haben. Und Sonja hat weißrussische und ukrainische Volkslieder gesungen. Auf einmal meldete sich ein Mann, der meinte, er habe weißrussische Gedichte auf Deutsch übersetzt und er fragte, ob er die auch spontan vortragen dürfe. Das hat uns sehr gefreut. Wir finden die Idee einer Open Stage total gut. Das war einfach ein absolutes Highlight.

Sonja: Das wollen wir demnächst auch mal wieder machen.

Cornelia: Und es hat sich völlig von selbst ergeben. Kommunalka steht und fällt mit den Leuten, die mitmachen bzw. gestaltet sich so, je nachdem wer gerade mitmacht.

Sonja: Man muss sich nicht bei Kommunalka verpflichten, um bei uns mitzumachen, sondern, wenn man Lust auf eine Veranstaltung hat, dann kann man einfach kommen und etwas machen.

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Der Weltmeister im Interview

Marib Aldoais holte den World Dwarf Games jede Menge Gold. Foto: Altun Furkan

Obwohl bei Marib Aldoais in letzter Zeit deutlich mehr Journalisten und Medienhäuser als üblich anriefen, nahm sich der gebürtige Erlanger gerne Zeit, auch unserem Blog Rede und Antwort zu stehen. Der Grund dafür ist einfach: Marib ist Weltmeister! Bei den World Dwarf Games 2017 in Kanada räumte der 19-Jährige ordentlich ab und durfte zudem noch eine unglaublich spannende Reise in den hohen Norden erleben. Die World Dwarf Games sind das größte Sportevent exklusiv für Kleinwüchsige. Das Event besteht bereits seit dem Jahr 1993 und fand seither an unterschiedlichsten Orten weltweit statt. In allen möglichen Disziplinen treten Athletinnen und Athleten der ganzen Welt hier gegeneinander an. Marib war diesmal unter ihnen und hat beachtliche Erfolge erzielt. Wenn Marib nicht gerade Goldmedaillen poliert, studiert er übrigens Mathe und kickt in der Herrenmannschaft des DJK Erlangen.

Warum studierst Du eigentlich Mathe an der FAU?

Marib: Ich hatte im Mathe-Abi 14 Punkte und meine Mutter meinte deswegen, wenn ich irgendetwas studieren will, sollte es wohl Mathe sein. Es ist das Einzige, was ich so richtig kann. Mein Opa war außerdem auch Mathelehrer.

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