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Auf nach Shanghai!

Die beeindruckende Skyline von Shanghai. Foto: Sarah Kinner

Gastbeitrag von Sarah Kinner

Mein Name ist Sarah Kinner, ich studiere Medizinelektronik im Master an der FAU und habe die letzten drei Monate an der Tongji Universität in Shanghai verbracht. In diesem Bericht möchte ich meine Erfahrungen, die ich dort machen durfte mit euch teilen und mögliche Nachfolger für ein Forschungspraktikum oder eine Abschlussarbeit in der Volksrepublik China begeistern.

Mein Auslandsaufenthalt lief über den Lehrstuhl für Technische Elektronik (LTE) unter der Leitung von Prof. Robert Weigel. Im Rahmen dieses Angebots ist es Studierenden der Studiengänge des Departments Elektrotechnik-Elektronik-Informationstechnik möglich, Abschlussarbeiten oder Forschungspraktika an der Tongji Universität in Shanghai anzufertigen, beziehungsweise damit zu beginnen. So hatte ich die Möglichkeit für drei Monate von März bis Juni nach China zu fliegen. Die Betreuung der anzufertigenden Arbeit erfolgt hierbei durch je eine/n Professor/in aus Shanghai und aus Erlangen, wobei die Benotung nur durch die deutsche Universität vorgenommen wird.

Bevor es mit der Reise nach China losgehen konnte, mussten einige organisatorische Dinge erledigt werden. Hierbei war Sarah Linz vom LTE eine große Hilfe, da sie als Bindeglied zwischen Deutschland und China fungiert hat. Sie hat die Bewerbung bei der chinesischen Universität koordiniert und mich bei der Einschreibung unterstützt, wofür ich Ihr an dieser Stelle noch einmal danken möchte. Nach Beantragung eines Studentenvisums und der Flugbuchung konnte es dann endlich los gehen.

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The country of a thousand lakes, solitude and coffee – my exchange semester in Finland

Bonfire and Coffee with friends – the Finnish way of life. Foto: Hannah Riemann

I still remember the reactions of my friends and family when I first told them I was going to Finland to study a semester abroad. Most reactions where along the line of: “Finland, how come?!?! Isn´t it like super-boring up there?” Others were totally confused and it was not uncommon to hear “Oh Helsinki… That is somewhere in Sweden, right?” One of my professors even asked me to send him an E-Mail after my stay to tell him whether I turned into an alcoholic or not- I did not. BUT unfortunately, I turned into a coffeeholic, as Finland has the highest coffee-consumptions worldwide. 5 cups of coffee per day per person! First fun fact of Finland – many more to come.

So why Finland?

Do you want my honest answer? Because I myself knew as little about Finland as my friends, family and probably most of you. All I knew was that it is up north, has long and cold winters and lots and lots of forests. Apart from that I had no clue about anything Finnish. Not about their history, their culture, their politics – nothing at all. So, the answer to the question is: I was ready for a new adventure and Finland was the chosen one.

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Auslandssemester in Kanada, einem Land mit Trimestern und fünf Jahreszeiten – Teil 2

Der Blick von der Terrasse der Polytechnique Montréal. Foto: Felix Ernst

Vor einigen Tagen konntet ihr hier bereits ein Gespräch mit FAU-Studentin Julia Appel über ihre Zeit in Sherbrooke in der kanadischen Provinz Québec nachlesen. Nun folgt der zweite Teil des Interviews, in dem FAU-Student Felix Ernst sein Semester bzw. Trimester in Montréal Revue passieren lässt. Auch er war über das Direktaustausch-Programm Kanada PÉÉ zum Auslandssemester in Québec.

Hallo, Felix! Kannst du dich kurz vorstellen?

Felix: Ich bin Felix, bin in Kanada 22 geworden, studiere Werkstofftechnik im Master an der TechFak und war in meinem dritten Mastersemester für ein Trimester in Québec. Ich war also vier Monate lang in Kanada an der Polytechnique Montréal, der technischen Hochschule in Montréal.

Wie bist du auf das Québec-Austauschprogramm der FAU aufmerksam geworden?

Felix: Mir war klar, dass ich ein Auslandssemester machen möchte, weil wir im dritten Mastersemester nur Wahlfächer haben und es sich darum in diesem Zeitraum sehr anbietet. Eigentlich habe ich mich zuerst für die USA und England interessiert. Es gibt jedoch an der FAU nicht wirklich viele Kooperationen mit diesen Ländern und ein Auslandsaufenthalt dort ist zudem ziemlich teuer oder nur für ein ganzes Jahr lang möglich. Deshalb habe ich mich auf einen Erasmus-Platz in Frankreich beworben, bin später aber irgendwo auf einen Aushang zum Québec-Programm gestoßen und habe die Info-Veranstaltung zu diesem Programm besucht. Und weil ich relativ gut in Französisch bin, habe ich mich auch dafür beworben. Nachdem ich im Québec-Programm aufgenommen worden bin, habe ich mich für Kanada entschieden.

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Auslandssemester in Kanada, einem Land mit Trimestern und fünf Jahreszeiten – Teil 1

Wer findet Julia?

Québec ist die größte Provinz Kanadas mit dem größten frankophonen Bevölkerungsanteil. Mit dem Direktaustausch-Programm Kanada PÉÉ (Programme d’Échanges Étudiants) des BCI (Bureau de coopération interuniversitaire) können Studierende der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg nach Québec reisen, um dort zu studieren und ihr Französisch zu verbessern. Leider ist dieses Austauschprogramm an der FAU bei weitem nicht so bekannt wie viele andere. Höchste Zeit, dass sich das ändert! Wir haben uns mit zwei Studierenden getroffen, die jüngst am Québec-Austauschprogramm teilgenommen haben und erst vor wenigen Monaten wieder an die FAU zurückgekehrt sind. Julia Appel und Felix Ernst haben uns von ihren Eindrücken und Erfahrungen in Sherbrooke bzw. Montréal berichtet. Im folgenden Interview könnt ihr zunächst einiges über Julias Auslandssemester in Sherbrooke erfahren. Wie Felix seine Zeit in Montréal verbracht hat, berichten wir ebenfalls in einigen Tagen und auch dieses Interview solltet ihr nicht verpassen.

Hallo, Julia! Kannst du dich kurz vorstellen?

Julia: Sehr gerne. Ich bin Julia, bin 22 Jahre alt, studiere Romanistik und Pädagogik an der FAU im Bachelor und war im letzten Herbst und Winter, also in meinem 5. Fachsemester, für ein Trimester (das Semester ist dort in drei Blöcke aufgeteilt) in Québec an der Université de Sherbrooke.

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