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Eine App für das Krankenhaus

Gute Ideen und eine gemeinsame Umsetzung. Dafür steht Technik ohne Grenzen. Foto: Andreas Vierling

Gastbeitrag von der FAU-Gruppe Technik ohne Grenzen.

Technik ohne Grenzen ist ein Verein von technisch interessierten Studenten, die die Welt etwas besser machen wollen. Unsere Projekte in der ganzen Welt verfolgen dabei den Grundsatz „so einfach wie möglich, so technisch wie nötig“. Unsere Regionalgruppe in Erlangen unterstützt vor allem Krankenhäuser und Schulen. Dabei sind wir in verschiedene Arbeitsgruppen unterteilt. Mit etwas Fantasie, viel Engagement und ein bisschen Bier versuchen wir in unserer Freizeit die Welt ein bisschen besser zu machen.

Wir, Andreas Vierling und Nhat Nguyen, sind Teil des Arbeitskreises Hospital Support. Dieses Team unterstützt vor allem Krankenhäuser bei der Wartung und Instandhaltung ihrer Geräte. Zudem geben wir Tipps zur Organisation, Workflow und stellen auch schon einmal einen Zahnarztstuhl auf und basteln an Generatoren, um durchgängige Stromversorgung zu garantieren. Im Herbst haben wir ein Krankenhaus in Nepal besucht, um ein neues Konzept einzuführen: Eine selbst geschriebene App soll den Krankenhaustechnikern helfen, ihren Alltag besser zu koordinieren.

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Mehr Politik wagen – das Referat für politische Bildung

Eda Simsek ist in der Hochschulpolitik der  FAU sehr aktiv. Foto: Tim Prößl

Die Freiheit nutzt sich ab, wenn man sie nicht nutzt. Sei wachsam!“ heißt es in einem Lied von Reinhard Mey. Gleiches gilt auch für die Demokratie, einer Staatsform, die von der Mündigkeit und dem Engagement ihrer Mitglieder lebt. Nur durch aktive Partizipation am politischen und gesellschaftlichen Prozess können Werte sowie Gesetze erhalten oder den Bedürfnissen entsprechend modifiziert werden. Doch leben wir in einer Zeit der Politikverdrossenheit. In einer Zeit, in der die Irreversibilität fundamentaler historischer Errungenschaften zur Disposition gestellt wird. Die Rechtspopulisten*Innen erstarken bei den Wahlen und Grund sei die Frustration der Bevölkerung. Diese Phänomene lassen sich auf Makro-, wie auf Mikroebene erkennen. Eine Gruppe von Studierenden hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Menschen in ihrem nahen Umfeld – ihre Kommilitonen*Innen – zu politisieren. Im Interview: Eda Simsek.

 Stell dich doch bitte kurz vor. Wer bist du und was machst du?

Hallo! Ich bin Eda und studiere im ersten Mastersemester Politikwissenschaft an der FAU. Ich hab auch schon meinen Bachelor in Politikwissenschaft und Soziologie an der FAU absolviert und bin daher seit über vier Jahren an der Uni.  Schon seit Beginn meines Studiums bin ich in der Studierendenvertretung (Stuve) aktiv. Als stellvertretende Vorsitzende des studentischen Konvents, Vertreterin im Sprecher*innenrat sowie der Fachschaftsvertretung der Philfak setze ich mich aktiv für uns Studis ein und bringe unsere Wünsche und Ideen der Uni- und Fakultätsleitung nahe.

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After welcoming, before Christmas – It is that time of the year again!

Mastering the best job ever. Photo: Alara Yaman

The academic calendar in Germany is quite different from the ones in other countries and for the international students it takes time to get used to it. Certainly, the steps that must be taken in these weeks vary between students. For instance, some international students are waiting their renewed residence permits excitedly; some of them still needs to deal with some paper works for Foreigners Authority and some already got theirs. But actually this time of the year almost all of the students have something in common: Having a full schedule with meetings for the group projects and library dates with many articles and books while counting down to the Christmas Break! I call it as “in-between” time; it is after the Welcome Week and the first smooth two weeks of lecture and before the sweet rush of Christmas Holiday.

In addition, the start of the registration period for the exams whispers that exams are also on their way, which awakens me from my autumn coziness and makes me a little bit more stressed. Luckily, Nuremberg is the city that is famous for its amazingly beautiful Christmas Market and one of the best cities to experience the Christmas spirit. This is a kind of motivation for me to get to work more to deserve to enjoy a cup of “Glühwein” soon with my friends and my visitors who prefer to come to Nuremberg especially in December even though they are aware of the fact that it will be freezing cold.

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Streiten mit Niveau – zu Besuch beim Debattierclub der FAU

Jeden Donnerstag trifft sich der Debattierclub der FAU. Mitmachen kann jeder. Foto: Felix Klaassen

Was habe ich mir da nur eingebrockt? Gleich muss ich ran. Frei reden! Sieben Minuten lang! Vor dem ganzen Parlament! Ob das gut geht? Die ersten beiden Redner waren ziemlich gut. Und die kritischen Gegenfragen haben sie auch locker weg gesteckt.

„Der nächste Redner der Regierung ist an der Reihe.“

Das bin ich. Langsam begebe ich mich zum Rednerpult. Was war das Thema nochmal? Ach ja. Das bedingungslose Grundeinkommen. Heute bin ich kompromisslos dafür. Meine Partei möchte es durchsetzen und dafür braucht es Überzeugungskraft.

1500 € pro Monat für jeden ab dem 20. Lebensjahr. Völlig bedingungslos. Egal ob Großverdiener oder Arbeitsloser, jeder soll das Geld bekommen. Meine Kollegin hat schon gut vorgelegt. Ich weiß schon fast nicht mehr, was ich auf ihre Rede hin noch sagen soll. Automatisierung und Digitalisierung lassen Arbeitsplätze verschwinden und die Armut steigt. Wir brauchen eine Veränderung, die nachhaltig der Gesellschaft dient und genau das wollen wir heute durchsetzen…

In der Regierung sitze ich eigentlich nicht. Wie ich dort gelandet bin? Per Los!

– Das wäre mal eine spannende Alternative zu unserem derzeitigen Wahlsystem!? 😉 –

Heute bin ich im Debattierclub der FAU. Hier treffen sich jeden Donnerstag um 18 Uhr diskussionsfreudige Studenten und stürzen sich auf aktuelle Themen.

Jetzt mag der ein oder andere behaupten: „Spannende Diskussionen hab ich jede Woche in der Kneipe auch.“ Wohl war, jedoch läuft es im Debattierclub doch etwas anders ab, als in der Kneipe. Nicht umsonst wird dieser mit dem Slogan, „Streiten mit Niveau“ beworben. Hier gelten klare Regeln.

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