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It´s a match! – Werde zum Lebensretter!

Kommt am 4. Mai einfach vor oder nach eurer Mittagspausse kurz vorbei und werdet zu Lebensrettern.

Du suchst nach diesem einen perfekten Match, aus dem im besten Fall etwas Längerfristiges wird? Das geht! Allerdings ist die Rede nicht von der Suche nach einem Blind Date, sondern von der Suche nach einem echten Lebensretter! Dass das Thema Stammzellenspende wichtig ist, ist den meisten Menschen bewusst. Dennoch lassen sich viele Personen aus unterschiedlichen Gründen nicht in die Datenbank aufnehmen. Zeitmangel, Unsicherheiten oder Desinteresse können Gründe dafür sein. Dem wollen Erlanger Studenten nun endlich ein Ende setzen. David Eitler ist aktives Mitglied bei AIAS und veranstaltet zusammen mit vielen weiteren Aktiven und in Zusammenarbeit mit der DKMS am 4. Mai eine große Typisierungsaktion unter dem Motto „Dein Match fürs Leben“ in Erlangen. Der Medizinstudent erhofft sich viele Neuregistrierungen – insbesondere, weil eben die Ausrede „Ich habe keine Zeit“ bei diesem Event nicht zählt.

Hallo David, wie plant und organisiert ihr bei AIAS diese Registrierungsevents?

David: Wir treffen uns ab und zu in der Stadtbibliothek und haben einen internen Newsletter für alle Mitglieder. Letztendlich brauchen wir nur ein Datum, einen Ort, Werbung und ein Team. All das haben wir für die nun anstehende Aktion geschafft.

Wann und wo ist es denn nun in Erlangen soweit?

David: Die Aktion startet am 4. Mai zwischen 11-15 Uhr in der Mensa am Langemarckplatz und der Mensa am Südgelände. Damit aber nicht genug! Am Freitag, dem 5. Mai, wird dann für unsere Helden eine Party im Zirkel in Erlangen geschmissen. Das Motto der Aktion lautet übrigens „Dein Match fürs Leben.“, was an die Dating-Plattform Tinder angelehnt ist. Bei der Stammzellenspende geht es nämlich schlichtweg darum, einen kompatiblen Spender zu finden. Gesucht wird also dieses eine perfekte Match.

Welche Resonanz erhofft ihr euch von der Typisierungsaktion?

David: Unsere Idee ist es, die Registrierung für jeden Studenten so einfach wie möglich zu gestalten. Vor oder nach dem Mittagessen hat, denke ich, jeder kurz Zeit, um sich registrieren zu lassen. Deswegen haben wir auch die Mensen als Location ausgesucht. Wir kommen also zu den Studenten vor Ort. Dort, wo alle ihre Mittagspause verbringen, erhoffen wir uns natürlich eine rege Beteiligung und damit ganz viele neue Registrierungen.

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iGem: Bringen künstliche Muskeln Gold in Boston?

Alena und Steffen sind Teil des FAU-Teams, dass sich auf den iGem-Wettbewerb vorbereitet. Foto: Milena Kühnlein

Die Köpfe der Teilnehmer des iGem-Wettbewerbs (International Genetically Engineered Machine) dürften momentan schon ordentlich rauchen. Der Wettbewerb auf dem Gebiet der Synthetischen Biologie ist derzeit nämlich schon im vollen Gange. Über den Sommer hinweg arbeiten Teams an eigenen Projekten, um diese im Herbst beim finalen Zusammentreffen aller Teams in Boston (USA) vorzutragen. Sinn und Zweck des Wettbewerbs ist, dass Studenten reale Probleme mit genetisch technisierten biologischen Systemen lösen. Die Teams werden dazu ermutigt, die komplette Planung, Finanzierung und Ausarbeitung selbst in die Hand zu nehmen und dabei auch nachhaltige Auswirkungen in Betracht zu ziehen. Auch die FAU Erlangen-Nürnberg stellt ein Team mit dem Ziel der Entwicklung neuer verträglicher Gewebeklassen für den Einsatz als künstliche Muskeln in Robotik und Medizin. Alena Poander und Steffen Docter sind Teil des FAU-Teams.

Alena, wie bist Du als Geisteswissenschaftlerin auf die Idee gekommen, bei diesem Projekt mitzumachen?

Alena: Das Ganze ist ein Wettbewerb der synthetischen Biologie, bei welchem Studenten aus ganz verschiedenen Fachbereichen mitmachen. Natürlich sind viele Chemiker, Mediziner, Biologen und Studenten der Molecular Science dabei. Ich wurde darauf aufmerksam, weil meine Cousine bereits mitgemacht hat. Es braucht auch Leute, die den Social Media Bereich, das Marketing und andere Bereiche übernehmen. Ich persönlich bin für das Teilprojekt „Human Practice“ zuständig.

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Zwischen Kultur, Tradition und politischen Spannungen – Ein Auslandssemester in der Türkei

Die Türkei ist eines der schönsten Länder Europas und war bis vor wenigen Jahren ein beliebtes Ziel für Auslandssemester. Foto: Magdalena Kaiser

Am Sonntag, den 16. April, war es soweit. „Evet“ oder „Hayr“ standen in Hinblick auf das geplante Referendum zur Auswahl. Also „Ja“ oder „Nein“ zu mehr Macht für den Präsidenten Erdogan. 51% der Bürger stimmten mit Ja. Die innenpolitische Situation in der Türkei wird dadurch noch angespannter als sie es sowieso schon war. Sollte man in Zeiten wie diesen tatsächlich einen Auslandsaufenthalt dort planen? Viele Gründe sprechen dagegen, aber nun mal auch einige dafür. Wir haben uns mit Doktor Brigitte Perlick vom Referat für Internationale Angelegenheiten über die Thematik unterhalten.

Raten Sie Studierenden von einer Auslandserfahrung in der Türkei ab?

Brigitte  Perlick: Wir würden niemanden daran hindern, einen Aufenthalt in der Türkei durchzuführen. Wir ermuntern dazu aber auch nicht explizit. Die Zahl der Interessierten ist tatsächlich zurückgegangen – jedoch nicht ganz zum Erliegen gekommen.

Welche Faktoren beeinflussen die Wahl der Studierenden bei der Wahl des Ortes im Ausland?

Brigitte  Perlick: Bei der Wahl eines Austauschziels spielen viele verschiedene Gründe eine Rolle, so dass man keine allgemeinen Aussagen treffen kann. Einfluss haben die Lage des Zielortes, das Gefährdungspotential in der Region, familiäre Bindungen an den Ort, unterstützende Netzwerke vor Ort, Vorerfahrungen durch frühere Aufenthalte, das geplante Vorhaben, politische Aussagen der jeweiligen Hochschule oder die eigene politische Grundhaltung der Studierenden.

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The Major in Human Rights – the Major in Life (Part 4/5)

„I had an opportunity to move to Germany and was interested in human rights.“ Gretel Mejía from Guatemala. Photo: Olha Kuzmyn

Students from the Master’s program in Human Rights are as diverse as it can get, and this is one of their biggest strengths. Each of them had own reasons for coming here and has brought rich experience from different fields to share it with others. Today, let me introduce Gretel Mejía, a student from Guatemala who began her Master’s degree in 2015/16.

Hi, Gretel! We’ve already heard some thoughts about human rights, but what does this concept mean to you?

Gretel: Apart from the general meaning of the entitled rights that we have as human beings, for me it’s a valuable tool that you can use to battle oppression, injustice, and inequality, especially in the countries with a diverse population. It is a right to dignity that you have as a person irrespectively of your age, race, gender, legal status, or other conditions. These are not only tools useful for scholars or lawyers and political scientists but also for common citizens. Altogether, human rights are the empowerment mechanism to achieve your goals.

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