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Studieren bei Hitzewarnung

Lernen bei 37 Grad – gar nicht so einfach. Foto: Leonie Kästner

Beim allmorgendlichen Blick auf den Wetterbericht beschleicht einen leicht das Gefühl, man befände sich in einer Zeitschleife mit dem Namen Hitzewarnung. Doch es hilft nichts, Warnungen hin oder her – der Stapel an Erledigungen ist hoch, wobei die Uni ihre Mitschuld dabei trägt und zusätzlich mit Deadlines garniert ist. Die paar Gehirnzellen, die sich nicht der Hitze ergeben haben, müssen aktiviert und am Leben gehalten werden. Wenn man nicht gerade zu jenen Menschen gehört, die sich bei derlei Temperaturen pudelwohl fühlen oder über den Luxus einer Klimaanlage verfügen, keine leichte Aufgabe und wie gerne schweifen die Gedanken in Tagträumereien von Urlaub, Schwimmbad und Eisbechern ab!

Doch wie studiert man bei diesem Wetter?

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FAU goes Hollywood – zwei Regisseurinnen an der FAU

Gute Freundinnen mit einer gemeinsamen Leidenschaft für den Film: Navdeep (links) und Victoria. Foto: Rebecca Kleine Möllhoff

Die FAU-Studentinnen Victoria Sophie Hazebrouck und Navdeep Pawar drehten unter ihrem Produktionsnamen HazePaw bereits verschiedene experimentelle Kurzfilme. Ihr Film „Das Spiel mit dem Feuer“ hat es sogar auf Platz 1 des Online-Votings des nordrhein-westfälischen Filmfestivals DrehMOMENTE geschafft und wurde als Lieblingsfilm gekürt. Ich habe mich mit den Regisseurinnen getroffen, um mehr über die Künstlerinnen und ihren Film zu erfahren.

Hallo ihr Beiden! Euer Film „Das Spiel mit dem Feuer“ wurde in einem Online-Voting zum Lieblingsfilm gekürt. Wie seid ihr denn auf das Filmemachen gekommen und seit wann macht ihr das schon?

Victoria: Wir haben beide Theater- und Medienwissenschaften studiert und haben in dem Seminar „Filmregie“ unsere Leidenschaft für das Drehbuchschreiben entdeckt. In diesem haben wir unseren ersten Film gemeinsam gedreht, der auch auf zwei Festivals gezeigt und prämiert wurde.

Navdeep: Wir hatten echt viel Spaß und haben gemerkt, dass wir damit erfolgreich sind und dass uns das Filmemachen liegt. Also haben wir einfach weitergemacht. „Das Spiel mit dem Feuer“ ist nun unser vierter Film und war eigentlich nur als Übungsfilm gedacht.

Mit euren Kurzfilm sprecht ihr das Thema Selbstmord an. Wie seid ihr auf dieses ernste Thema gekommen?

Victoria: Wir möchten mit unseren Filmen Themen ansprechen, die kontrovers sind und über die sich nur Wenige zu sprechen trauen. Viele haben hin und wieder irgendwelche dunklen Gedanken, weil sie beispielsweise gerade eine schwierige Lebensphase durchmachen. Das ist völlig normal. Mit dem Film möchten wir sagen, dass es nicht schlimm ist, solche Gedanken zu haben. Es ist nur wichtig, dass man weiß, dass es auch einen Ausweg gibt, indem man sich Hilfe sucht.

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Grenzen überwinden – Der Webkongress Erlangen 2018

Wolfgang Wiese leitet am Rechenzentrum die Abteilung „ Ausbildung & Information“. Foto: Felix Klaassen

Vom 11. bis 13. September veranstaltet das Rechenzentrum den Webkongress Erlangen (WKE). Im Vordergrund der alle zwei Jahre stattfindenden Veranstaltung stehen meist Barrierefreiheit im Internet und allgemein alles, was sich um Webseiten und deren Gestaltung dreht. Initiator und Organisator des Kongresses ist Wolfgang Wiese. Er leitet am Rechenzentrum die Abteilung „ Ausbildung & Information“ und gibt im folgenden Interview einen Überblick über den Webkongress und seine Themen.

Hallo Herr Wiese. Vielen Dank, dass Sie sich die Zeit nehmen! Was fällt denn in den Zuständigkeitsbereich Ihrer Abteilung?

Unsere Abteilung ist für die Webauftritte an der Universität und die Öffentlichkeitsarbeit am Rechenzentrum zuständig. Außerdem sind wir für das Schulungszentrum verantwortlich. Darüber werden beispielsweise die IT-Kurse angeboten, die man als Student an der Universität belegen kann.

Wie kam es zu dem Webkongress?

2005 wurde das BGG (Behinderten Gleichstellungsgesetz) erlassen. Damit wurde endlich durchgesetzt, dass Behinderten genau das Gleiche wie allen anderen zusteht. Im Web bedeutet das, dass jeder, egal welche Mittel ihm zur Verfügung stehen, auf die gleichen Inhalte Zugriff haben soll. So braucht ein Bild auch eine Bildbeschreibung, damit einem Blinden nichts vorenthalten wird.

Da ist uns dann der Gedanke gekommen, einen Kongress dazu zu veranstalten, um unser Wissen im IT-Bereich zu vermitteln und mit anderen zu teilen. Dabei war es uns sehr wichtig eine breite Plattform zu bieten, in der Wissenschaft, öffentlicher Dienst und Agenturen vertreten sind. Wir wollen Wissen über Grenzen hinweg austauschen und deshalb auch jedem Zugang dazu ermöglichen! Grenzen überwinden ist auch das passende Motto für Barrierefreiheit!

Zusätzlich hierzu haben wir außerdem den Wunsch, aktiv an der sich ständig erneuernden Weblandschaft und deren Gestaltung teilzunehmen und auch hierzu Know-how auszutauschen, weshalb der Kongress auch noch weitere Themen wie Webtrends oder Webdesign behandelt.

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Die grüne Apotheke

Die Ausstellung

Die Ausstellung „Die grüne Apotheke“ läuft noch bis zum 9. September. Foto: Felix Klaassen

Unsere Arzneimittel: Pillen und Flüssigkeiten die übel schmecken und aus dem Labor entstammen. Die Wirkstoffe nichts als Erzeugnisse einer langen Geschichte von Experimenten. Zum Teil mag das stimmen, aber die Natur ist an moderner Arznei mehr beteiligt, als manch einer annimmt. Bis zum 09.09.2018 findet im botanischen Garten der FAU die Ausstellung „Die grüne Apotheke“ statt und informiert detailliert über Pflanzen mit heilenden Wirkstoffen.

Was ist zu erwarten?

In der Ausstellung finden sich verschiedenste Heilkräuter und Pflanzen. Viele davon sind jedermann geläufig und teilweise gar nicht für ihre Wirkstoffe bekannt. So hilft Hopfen beispielsweise gegen Schlafstörungen (das erklärt wohl, warum man nach einem Bier so gut einschläftJ), oder Efeu gegen Bronchialerkrankungen.

Auch Pflanzen die als Rauschmittel bekannt sind fehlen auf der Ausstellung nicht. So beinhaltet Schlafmohn (Opium) den Inhaltstoff Morphin, der als Schmerzmittel große Bedeutung hat. Ebenso ist die Hanfpflanze zu finden, deren Wirkung ebenfalls zur Schmerzlinderung genutzt wird, wenn auch nur unter großer Einschränkung in Deutschland.

Hilfreiche Wirkstoffe besitzen aber auch ganz normale Küchenkräuter wie Kümmel (verdauungsfördernd), Salbei (gegen Halsentzündungen) oder Thymian (gegen Bronchitis).

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