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Die Ringvorlesung „Presenze aurorali: Italien als Kristallationspunkt der Künste“ beginnt

Das Plakat zu Ringvorlesung (Foto: Milena Kühnlein)

Das Plakat zu Ringvorlesung (Foto: Milena Kühnlein)

„Presenze aurorali“, das steht frei übersetzt für den Neubeginn und dessen Bedeutung im Hier und Jetzt. Die Kunst Italiens in all ihren Formen und Auffassungen ist tief mit und in der deutschen Kultur enthalten. Ob in der Archäologie, der Musik, dem Theater, der Literatur oder der Sprachwissenschaft: Italien ist überall.

Am 25. Oktober fand im Senatssaal des Kollegienhauses die Eröffnungsveranstaltung der Ringvorlesung, organisiert von Prof. Dr. Ludwig Fesenmeier und Prof. Dr. Christian Rivoletti, statt. Mitarbeiter der Universität, Studierende und Interessierte haben an der Veranstaltung teilgenommen.

Die Ringvorlesung ist aus mehreren Gründen interessant und wichtig für die FAU, nicht zuletzt, weil derzeit rund 150 italienische Studenten in Erlangen sind. Des Weiteren kann die FAU sehr stolz auf die erfolgreichen Studentenaustauschprogramme mit italienischen Universitäten sein. Was Interessierte von der Ringvorlesung erwarten dürfen, sind vor allem spannende Vorträge rund um das Thema der italienischen Kunst und deren Einfluss im deutschen Raum. Italien soll von verschiedensten Seiten beleuchtet werden. Rom und die Adriaküste sind nämlich hingegen aller Vorurteile nur ein Bruchteil dessen, was die Kultur zu bieten hat.

Italianistik ist in vielen Disziplinen der FAU wiederzuentdecken. Aus diesem Grund wurde die Veranstaltung bewusst als eine interdisziplinäre konzipiert. Die Vernetzung zwischen den Zweigen innerhalb der FAU, aber auch auf internationaler Ebene zwischen den Ländern, soll gefördert und bestärkt werden. Hierfür sei vor allem der persönliche Austausch zwischen Menschen relevant, nicht nur ein theoretischer.

Während der Eröffnungsveranstaltung. (Foto: Milena Kühnlein)

Während der Eröffnungsveranstaltung. (Foto: Milena Kühnlein)

Deutschland und Italien dürfen jeweils auf hohes Kulturreichtum blicken, Vernetzungsstellen jener finden sich allerdings öfter als man glauben mag. Insbesondere Bayern kooperiert hinsichtlich des Tourismus in ausgeprägter Form und in verschiedensten Ebenen mit Italien. Besonderes Highlight der Eröffnungsveranstaltung war die Anwesenheit des italienischen Botschafters S.E. Pietro Benassi. Die Verantwortlichen zeigten sich mehr als dankbar über dessen Anwesenheit und Beitrag zur Veranstaltung. Prof. Dr. Friedrich Paulsen, Vizepräsident für Lehre an der FAU, ist sich sicher, dass „interessante italienische Abende in den kommenden Wochen“ folgen werden und zeigt sich erfreut über die Ringvorlesung im Allgemeinen. Die aktuelle Flüchtlingssituation spiegelt sich selbstverständlich auch auf den Deutsch-Italienischen Verhältnissen wieder.

Interessierte dürfen sich über spannende Vorträge zum Beispiel zum Thema Niccolò Machiavellis, Albrecht Dürer, die Erfindung der Oper oder Architektur freuen. Die Ringvorlesung deckt unfassbar viele Bereiche der italienisch-deutschen Kultur ab. Das gesamte Programm findet sich auf der Institutshomepage der Romanistik unter folgendem Link:
https://www.romanistik.phil.fau.de/files/2016/10/ringvl-presenze-italia-ws1617.pdf

Milena Kühnlein