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Eine App für das Krankenhaus

Gute Ideen und eine gemeinsame Umsetzung. Dafür steht Technik ohne Grenzen. Foto: Andreas Vierling

Gastbeitrag von der FAU-Gruppe Technik ohne Grenzen.

Technik ohne Grenzen ist ein Verein von technisch interessierten Studenten, die die Welt etwas besser machen wollen. Unsere Projekte in der ganzen Welt verfolgen dabei den Grundsatz „so einfach wie möglich, so technisch wie nötig“. Unsere Regionalgruppe in Erlangen unterstützt vor allem Krankenhäuser und Schulen. Dabei sind wir in verschiedene Arbeitsgruppen unterteilt. Mit etwas Fantasie, viel Engagement und ein bisschen Bier versuchen wir in unserer Freizeit die Welt ein bisschen besser zu machen.

Wir, Andreas Vierling und Nhat Nguyen, sind Teil des Arbeitskreises Hospital Support. Dieses Team unterstützt vor allem Krankenhäuser bei der Wartung und Instandhaltung ihrer Geräte. Zudem geben wir Tipps zur Organisation, Workflow und stellen auch schon einmal einen Zahnarztstuhl auf und basteln an Generatoren, um durchgängige Stromversorgung zu garantieren. Im Herbst haben wir ein Krankenhaus in Nepal besucht, um ein neues Konzept einzuführen: Eine selbst geschriebene App soll den Krankenhaustechnikern helfen, ihren Alltag besser zu koordinieren.

Auf etwa 1600 m über dem Meeresspiegel und etwa eine Stunde Fahrzeit von Kathmandu entfernt liegt die beschauliche Stadt Dhulikhel. Das ansässige Dhulikhel Hospital oder auch kurz DHOS, welches bereits in mehreren Projektenmit TeoG kooperiert hat, ist eines der fortschrittlichsten Krankenhäuser des Landes.

Aus diesem Grund hat das Erlangener Hospital Support Team gerade dieses Krankenhaus für dieses einzigartige Pilotprojekt ausgewählt. In unzähligen Stunden der Freizeit unseres Teams wurde eine Inventarisierungsapp für medizinische Geräte entwickelt, die die Arbeit der Techniker vor Ort erheblich vereinfachen soll. Eine zentrale Datenbank und Barcodes an den Geräten ermöglichen den Technikern, schnell Informationen zu den Geräten abzurufen und selbst Berichte für die Kollegen zu schreiben.

Das neue System wurde gut angenommen und wir können schon etwa 100 Geräte, die von 8 nepalesischen Nutzern gewartet werden, in unserer Datenbank verzeichnen. Derzeit wächst sie beständig weiter. Insgesamt vier Wochen waren wir vor Ort und unterstützten die Wartungsabteilung. Dabei konnten wir maßgeblich dabei helfen, diverse Patientenmonitore, die Essensausgabe in der Mensa, einen Brutkasten, mehrere OP Tische, ein Lithotripter und viele Kleingeräte zu reparieren und zu warten. Doch es wurde nicht nur gearbeitet, gemeinsam mit den Krankenhaustechnikern gingen wir an den Wochenenden auf fantastische Wanderungen und machten etwas Nepals Hauptstadt Kathmandu unsicher.

Da wir viele neue Eindrücke und Verbesserungsvorschläge dazugewonnen haben, die alle in unsere TeoG Swift App eingepflogen werden wollen, geht die intensive Zusammenarbeit auch nach unserer Landung in Deutschland auf Hochtouren weiter. Auf unserer Homepage und auf Instagram könnt ihr sehr ausführliche Berichte undwunderschöne Bilder aus Nepal sehen, vorbei schauen lohnt sich also.

Du willst selbst die Welt besser machen? Programmieren oder Technik sind aber nicht so dein Ding? Keine Sorge. Technischer Hintergrund ist absolut kein Muss, bei uns kann sich jeder einbringen. Spaß und neue Erfahrungen sind garantiert! Bei unseren Projekten, Workshops und Veranstaltungen, wie dem 1000 Miles Run, kann sich wirklich jeder ausleben und einbringen, egal wie wenig oder viel Zeit er hat!

Falls wir dein Interesse erweckt haben, schreibe doch einmal eine Mail an erlangen@teog.de oder komm einfach am 1. und 3. Dienstag im Monat um 18 Uhr im K2 (techische Fakultät) zu unseren Regionalgruppen-Treffen. Wir freuen uns auf Dich!

Beste Grüße im Namen der Regionalgruppe Erlangen,

Andi und Nhat

 

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