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The country of a thousand lakes, solitude and coffee – my exchange semester in Finland

Bonfire and Coffee with friends – the Finnish way of life. Foto: Hannah Riemann

I still remember the reactions of my friends and family when I first told them I was going to Finland to study a semester abroad. Most reactions where along the line of: “Finland, how come?!?! Isn´t it like super-boring up there?” Others were totally confused and it was not uncommon to hear “Oh Helsinki… That is somewhere in Sweden, right?” One of my professors even asked me to send him an E-Mail after my stay to tell him whether I turned into an alcoholic or not- I did not. BUT unfortunately, I turned into a coffeeholic, as Finland has the highest coffee-consumptions worldwide. 5 cups of coffee per day per person! First fun fact of Finland – many more to come.

So why Finland?

Do you want my honest answer? Because I myself knew as little about Finland as my friends, family and probably most of you. All I knew was that it is up north, has long and cold winters and lots and lots of forests. Apart from that I had no clue about anything Finnish. Not about their history, their culture, their politics – nothing at all. So, the answer to the question is: I was ready for a new adventure and Finland was the chosen one.

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Auslandssemester in Kanada, einem Land mit Trimestern und fünf Jahreszeiten – Teil 2

Der Blick von der Terrasse der Polytechnique Montréal. Foto: Felix Ernst

Vor einigen Tagen konntet ihr hier bereits ein Gespräch mit FAU-Studentin Julia Appel über ihre Zeit in Sherbrooke in der kanadischen Provinz Québec nachlesen. Nun folgt der zweite Teil des Interviews, in dem FAU-Student Felix Ernst sein Semester bzw. Trimester in Montréal Revue passieren lässt. Auch er war über das Direktaustausch-Programm Kanada PÉÉ zum Auslandssemester in Québec.

Hallo, Felix! Kannst du dich kurz vorstellen?

Felix: Ich bin Felix, bin in Kanada 22 geworden, studiere Werkstofftechnik im Master an der TechFak und war in meinem dritten Mastersemester für ein Trimester in Québec. Ich war also vier Monate lang in Kanada an der Polytechnique Montréal, der technischen Hochschule in Montréal.

Wie bist du auf das Québec-Austauschprogramm der FAU aufmerksam geworden?

Felix: Mir war klar, dass ich ein Auslandssemester machen möchte, weil wir im dritten Mastersemester nur Wahlfächer haben und es sich darum in diesem Zeitraum sehr anbietet. Eigentlich habe ich mich zuerst für die USA und England interessiert. Es gibt jedoch an der FAU nicht wirklich viele Kooperationen mit diesen Ländern und ein Auslandsaufenthalt dort ist zudem ziemlich teuer oder nur für ein ganzes Jahr lang möglich. Deshalb habe ich mich auf einen Erasmus-Platz in Frankreich beworben, bin später aber irgendwo auf einen Aushang zum Québec-Programm gestoßen und habe die Info-Veranstaltung zu diesem Programm besucht. Und weil ich relativ gut in Französisch bin, habe ich mich auch dafür beworben. Nachdem ich im Québec-Programm aufgenommen worden bin, habe ich mich für Kanada entschieden.

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Auslandssemester in Kanada, einem Land mit Trimestern und fünf Jahreszeiten – Teil 1

Wer findet Julia?

Québec ist die größte Provinz Kanadas mit dem größten frankophonen Bevölkerungsanteil. Mit dem Direktaustausch-Programm Kanada PÉÉ (Programme d’Échanges Étudiants) des BCI (Bureau de coopération interuniversitaire) können Studierende der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg nach Québec reisen, um dort zu studieren und ihr Französisch zu verbessern. Leider ist dieses Austauschprogramm an der FAU bei weitem nicht so bekannt wie viele andere. Höchste Zeit, dass sich das ändert! Wir haben uns mit zwei Studierenden getroffen, die jüngst am Québec-Austauschprogramm teilgenommen haben und erst vor wenigen Monaten wieder an die FAU zurückgekehrt sind. Julia Appel und Felix Ernst haben uns von ihren Eindrücken und Erfahrungen in Sherbrooke bzw. Montréal berichtet. Im folgenden Interview könnt ihr zunächst einiges über Julias Auslandssemester in Sherbrooke erfahren. Wie Felix seine Zeit in Montréal verbracht hat, berichten wir ebenfalls in einigen Tagen und auch dieses Interview solltet ihr nicht verpassen.

Hallo, Julia! Kannst du dich kurz vorstellen?

Julia: Sehr gerne. Ich bin Julia, bin 22 Jahre alt, studiere Romanistik und Pädagogik an der FAU im Bachelor und war im letzten Herbst und Winter, also in meinem 5. Fachsemester, für ein Trimester (das Semester ist dort in drei Blöcke aufgeteilt) in Québec an der Université de Sherbrooke.

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Zwischen Kultur, Tradition und politischen Spannungen – Ein Auslandssemester in der Türkei

Die Türkei ist eines der schönsten Länder Europas und war bis vor wenigen Jahren ein beliebtes Ziel für Auslandssemester. Foto: Magdalena Kaiser

Am Sonntag, den 16. April, war es soweit. „Evet“ oder „Hayr“ standen in Hinblick auf das geplante Referendum zur Auswahl. Also „Ja“ oder „Nein“ zu mehr Macht für den Präsidenten Erdogan. 51% der Bürger stimmten mit Ja. Die innenpolitische Situation in der Türkei wird dadurch noch angespannter als sie es sowieso schon war. Sollte man in Zeiten wie diesen tatsächlich einen Auslandsaufenthalt dort planen? Viele Gründe sprechen dagegen, aber nun mal auch einige dafür. Wir haben uns mit Doktor Brigitte Perlick vom Referat für Internationale Angelegenheiten über die Thematik unterhalten.

Raten Sie Studierenden von einer Auslandserfahrung in der Türkei ab?

Brigitte  Perlick: Wir würden niemanden daran hindern, einen Aufenthalt in der Türkei durchzuführen. Wir ermuntern dazu aber auch nicht explizit. Die Zahl der Interessierten ist tatsächlich zurückgegangen – jedoch nicht ganz zum Erliegen gekommen.

Welche Faktoren beeinflussen die Wahl der Studierenden bei der Wahl des Ortes im Ausland?

Brigitte  Perlick: Bei der Wahl eines Austauschziels spielen viele verschiedene Gründe eine Rolle, so dass man keine allgemeinen Aussagen treffen kann. Einfluss haben die Lage des Zielortes, das Gefährdungspotential in der Region, familiäre Bindungen an den Ort, unterstützende Netzwerke vor Ort, Vorerfahrungen durch frühere Aufenthalte, das geplante Vorhaben, politische Aussagen der jeweiligen Hochschule oder die eigene politische Grundhaltung der Studierenden.

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