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Der Career Service der FAU

Meine Unterlagen vom Seminar „Think Positive“. Foto: Kristin Löchle

Für manche jungen Menschen kann das Studium gar nicht lange genug dauern. Andere hingegen sehnen das Ende schnellstens herbei, um endlich in der Berufswelt Fuß fassen zu können. An einem gewissen Punkt tritt der Wechsel von Studium zu Beruf jedoch für alle ein. Daher ist es sinnvoll, sich früher oder später Gedanken über den Berufseinstieg zu machen. Die Suche nach einem geeigneten Job kann für viele herausfordernd sein. Was will ich überhaupt machen? Wofür bin ich qualifiziert? Wie läuft der Bewerbungsprozess ab? Um Studierende in dieser manchmal schwierigen Phase bestmöglich unterstützen zu können, gibt es an der FAU den Career Service.

Laut eigenen Angaben unterstützt der Career Service „Studierende, Absolventinnen, Absolventen und Promovierende (bis ein Jahr nach Abschluss) bei der Planung und Umsetzung des Berufseinstiegs.“ Studierende haben also nicht nur während ihres Studiums, sondern auch kurz nach ihrem Abschluss noch die Möglichkeit, diesen Service zu nutzen. Besonders gut ist das für Spätzünder, die erst mit dem Ausstieg aus der Uni feststellen, dass eine gute Vorbereitung auf das Berufsleben Wunder wirken kann.

Das Angebot des Career Service umfasst individuelle Beratungen zur beruflichen Orientierung, Bewerbungsberatung, Bewerbungstrainings und Seminare und Berufsinfo- und Vortragsveranstaltungen. Für die Veranstaltungen müssen sich Studierende im Vorfeld über StudOn anmelden.

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Stress, Depression, Sucht – FAU-Projekt „StudiCare“ als Rettungsanker

Fanny Kählke forscht im Projekt StudiCare zur psychischen Gesundheit von Studierenden. Foto: Andreas C. Osowski

Studieren kann aufregend sein. Erste eigene Wohnung, neue Stadt, neue Leute und vielleicht sogar der erste Minijob. Doch all das kann auch überfordern. Viele steigen direkt nach dem Abi in das erste Studiensemester ein und müssen schnell lernen selbstständig zu sein. Das kann zu einer starken psychischen Belastung führen und das Studium erschweren. An der FAU gibt es das Projekt StudiCare, die eine Anlaufstelle für genau solche und viele weitere gesundheitliche Probleme ist. Fanny Kählke erzählt in diesem Interview etwas genauer, worum es dabei geht.

Als Einstieg: Wer bist du und was machst du?

Ich bin Fanny Kählke und arbeite am Lehrstuhl für Klinische Psychologie und Psychotherapie der FAU in Erlangen. Ich forsche im Projekt StudiCare zur psychischen Gesundheit von Studierenden. Aufgrund von vollen Stundenplänen, Prüfungen und Nebenjobs ist der Studienalltag oft durch stressige Phasen gekennzeichnet. Dieser Alltag kann einem schon mal über den Kopf wachsen. Entsprechend zeigen internationale Studien, dass während des Studiums die Belastungen und der wahrgenommene Stress von Studierenden steigen.

Im Rahmen einer Initiative der Weltgesundheitsorganisation und unter Koordinierung der Harvard Universität werden weltweit Studienanfänger ab dem ersten Semester jährlich zu Ihren Erwartungen ans Studium, ihrem psychischen Wohlbefinden und Belastungsfaktoren im StudiCare Panel befragt und so über ihre Studienzeit hinweg begleitet. Mit Hilfe der gewonnenen Daten können wir uns ein umfassendes Bild über die Entwicklung der psychischen Gesundheit während des Studiums machen sowie Unterstützungsangebote entwickeln und optimieren. Dazu gehören z. B. kostenlose Online-Trainings zu Prüfungsangst, Stressbewältigung oder Achtsamkeit.

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Studieren mit Kind – Teil 2: Finanzierung

Foto: Carmen Oberlechner

Im ersten Teil dieser Reihe ging es um allgemeine Tipps und Anlaufstellen für die Beratung und Betreuungshilfe, in diesem Artikel dreht sich alles um die Finanzierung.

Ein zusätzliches Familienmitglied bedeutet auch höhere Ausgaben und nicht immer haben die Großeltern genug, um die Erstausstattung, Wohnung und Lebensmittel mitzubezahlen. Zum Glück gibt es Förderungen vom Staat und Stipendien, die die finanzielle Belastung verringern können. Hier werden nur ein paar der möglichen Unterstützungen vorgestellt, da die Zugangsvoraussetzungen variieren und es zu viele sind, um auf alle einzugehen. Am Ende des Artikels verlinke ich aber ein paar weiterführende Links zu Websiten, die sich ausführlicher mit dem Thema beschäftigen.

Der Kinderbetreuungszuschlag des Bafögs

Wer ohnehin schon übers Bafög sein Studium finanziert, kann um den Kinderbetreuungszuschlag ansuchen. 130€ im Monat werden pro Kind gewährt, allerdings kann nur einer der beiden Elternteile den Zuschlag beziehen, wenn beide Eltern Bafög beziehen. Die Förderungshöchstdauer kann aufgrund der Schwangerschaft, einer Erkrankung des Kindes oder bis zum 5. Lebensjahr des Kindes um je ein Semester verlängert werden, jedoch nur, wenn man sich selbst um das Kind kümmert. Entschließt man sich, das Studium für länger als 3 Monate zu unterbrechen, muss man dem Bafög-Amt unbedingt Bescheid geben, da sonst der Anspruch darauf verfällt. Ist man nicht mit dem Vater oder der Mutter des Kindes verheiratet und lebt nicht zusammen in einem Haushalt, besteht kein Anspruch auf den Zuschuss.

Förderung vom Staat – Das Eltern- und Kindergeld

Beim Elterngeld kann man zwischen drei Optionen wählen: dem Basiselterngeld, dem ElterngeldPlus und einer Kombination aus beiden. Das Basiselterngeld ist für Eltern gedacht, die in den ersten 14 Monaten nach der Geburt des Kindes gar nicht mehr oder nur Teilzeit arbeiten und sich voll auf die Betreuung des Babys konzentrieren wollen. Entscheiden sich beide dafür, nicht mehr zu arbeiten, können zusätzlich zu den 12 ausbezahlten Monatsbeträgen zwei Monate ausbezahlt werden. Der Betrag hängt davon ab, wie viel die Eltern vor der Geburt verdient haben. Als Student mit einem 450€-Minijob wird der ausbezahlte Betrag schrittweise von 67 Prozent auf 100 Prozent des entfallenen Verdienstes erhöht und durch Zuschüsse ergänzt.

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Studieren mit Kind? Kein Problem. Teil 1

Es gibt zahlreichen Beratungsangebote zum Thema Studieren mit Kind. Foto: Carmen Oberlechner

Studieren, dann arbeiten und irgendwann mal Familie, so kann die Zukunftsplanung eines Studenten aussehen. Wenn sich dann plötzlich ein Kind ankündigt, ändert sich alles. Nicht immer können die Großeltern auf das Baby aufpassen, während die Eltern bei der Arbeit oder in der Uni sind. Was dann?

In diesem Beitrag möchte ich eine kleine Übersicht geben, wo man sich beraten lassen und sich Tipps zum Elternsein, der Finanzierung und dem Zeitmanagement holen kann.

Studium, Arbeit, Familie: wie soll man das schaffen?

Schaut man sich auf Youtube Videos von studierenden Eltern an oder liest man sich durch den Blog von StudierenPlus, so sind sich alle einig: das Studium ist eine perfekte Zeit, um eine Familie zu gründen. Man ist flexibler in der Zeiteinteilung, kann auch mal Veranstaltungen ausfallen lassen und die Vorteile als Student machen Ausflüge mit der Familie bezahlbarer. Nichtsdestotrotz muss man damit rechnen, die Regelstudienzeit zu überschreiten, um Prüfungen, Veranstaltungen und Vor- und Nachbereitung zu schaffen und genug Zeit für die Familie zu finden.

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