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A Wisconsinite Visits the Berg

When I found out that the Bergkirchweih was coming to a Berg near me, I knew I had to check it out. Photo: Keels Mad

Did you know that nearly half of the population of Wisconsin, a state in the northern Midwest region of the U.S. and nicknamed America’s Dairyland, is of German heritage? I know, I know. Europeans laugh at us Americans listing off the percentages of different European countries of our ancestors. Have it your way! But as you laugh, you might as well know some facts.

Throughout the 1800s, German immigrants were drawn to Wisconsin by its rich farmlands and very similar climate to Germany. By the 20th-century, Germans were by far the largest minority group in the area. All over the state, German communities thrived, where schools, churches, businesses, and local newspapers operated exclusively using the mother tongue until as recently as the 1950s. Wisconsin even developed its own varied German dialects!

I come from a larger city, as Wisconsin cities go, with a population of around 70,000. Last summer I worked briefly as the receptionist in a small chiropractic clinic in a very small town about 40 minutes away from my own. Going there was like stepping into another dimension. As the patients began to trickle in, each one of them with a German surname, I immediately noticed a pattern: I could barely understand any of them through their thick local accents! These people were all lifelong residents of the small town, going back generations into forever. Much to my amusement, one of them asked me if I was “from, like, another country,” and another asked me if I was British!

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Das „Innere Erlangen“: Ausflug in das Stollensystem des Burgbergs

Nur einige Kerzen leuchten den Weg in das Innere des Berges. Foto: Salome Mayer

Nur einige Kerzen leuchten den Weg in das Innere des Berges. Foto: Salome Mayer

„Während im Rest von Deutschland das Bier gegen Sommer immer schlechter wurde, wurde das Leben und das Bier in Erlangen immer besser“, erzählt Friedrich Engelhardt, Besitzer von „Entlas Keller“. Das Geheimnis der Erlanger Brauer? Ein weitverzweigtes, fast ebenes Stollensystem im Innern des Burgbergs, wo sie über das ganze Jahr über das im Winter hergestellte Bier lagern konnten. Bei konstant acht Grad Celsius blieb es frisch und wurde immer besser. So stieg Erlangen im 19. Jahrhundert zu einem der wichtigsten Bierexporteure auf und wurde weit über deutsche Grenzen hinaus bekannt. Dieses 21 Kilometer lange Kellersystem besteht bis heute, wenn auch einige Gänge eingestürzt sind. 1711 gab es sieben Keller im Besitz der Altstädter, heute sind es insgesamt 16.  Der älteste Keller, Entlas Keller, sowie der größte Keller am Berg, der Henninger Keller, sind in einer Führung mit Friedrich Engelhardt zu besichtigen.

„Erlanger Schlaftag“ nach der Bierprobe

Es heißt: Warm anziehen!, wenn man sich in die kühlen, nur von Kerzenlicht erleuchteten Keller, die 70  bis 100 Meter in den Berg hineinragt, wagt. Beinahe in dichterischer Weise erzählt Friedrich Engelhardt in Mundart von längst vergangenen Zeiten, als auf die 3000 Erlanger 23 Brauereien kamen. Die Bierprobe was das damalige Highlight. 16 von den 23 Brauereien nahmen daran teil. Am nächsten Tag war „Erlanger Schlaftag“ – klar nach 16 Maß Bier…. Als ausgerechnet ein Kulmbacher, Carl von Linde, 1867 die Kühlmaschine erfand, war die Blütezeit der Erlanger Brauer vorbei. Die Keller waren kein Vorteil mehr. Es begann der Abstieg des bekannten Erlanger Bieres. 1916 mussten einige der Keller zur Champignonzucht herhalten – „eine unsägliche Zeit“, in Engelhardts Augen. Im zweiten Weltkrieg baute man die Stollen aus, Rüstungsgüter sollten produziert werden; gleichzeitig dienten die Keller als Schutz vor feindlichen Bomben.

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260 Jahre Bergkirchweih – Ein Blick zurück

Ansicht der Bergkirchweih 1853

Ansicht der Bergkirchweih 1853. Bild: Wiki-Commons

Auch dieses Jahr werden wieder Tausende Menschen den Ruf des Berges folgen und einige feucht-fröhliche Stunden an den verschiedenen Kellern der Erlanger Bergkirchweih verbringen. Wo man hinblickt sieht man Menschen in Dirndl und Lederhosen. Dass das so gar nicht typisch Bergkirchweih ist, zeigt ein Blick zurück in die Vergangenheit des nun schon 260 Jahre währenden Traditionsfestes. 260 Jahre heißt in diesem Fall aber nicht gleich 260-mal Bergkirchweih, denn während der Hungersnot 1770-1772 sowie während der Zeit des ersten und zweiten Weltkriegs fand keine Bergkirchweih statt.

Die Entstehung der Erlanger Bergkirchweih – Eine Kirchweih, die gar keine ist

Schon seit dem 15. Jahrhundert gab es das Vogelschießen der Altstädter Schützen an Pfingsten, die ab 1729 ihr Schießhaus in der Nähe der Felsenkeller hatten. 1755 wurde dieser Event mit dem Pfingstmarkt, der vorher in der Altstadt stattfand, zusammengelegt. Darüber hinaus boten die Felsenkeller am Burgberg, die im 16. Jahrhundert entstanden waren, den perfekten Ort, um die immer zahlreicher werdenden Besucher zu versorgen. Später bekam der Pfingstjahrmarkt wohl auf Druck der Erlanger Kirchenväter seinen heutigen Namen „Bergkirchweih“ – eigentlich eine Kuriosität, denn es handelt sich weder um ein Fest zur Weihe einer Kirche, noch um einen richtigen Berg, eher einen Hügel. Dennoch hat sich der Name etabliert und ist weit über die Erlanger Stadtgrenzen hinaus bekannt. Übrigens ist auch nicht bekannt, woher der Burgberg seinen Namen hat, da dort nie Überreste einer Burg gefunden wurden.

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