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Der Z-Bau – Das Haus für Gegenwartskultur

Felicitas Lutz ist im Z-Bau für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig. Foto: Simeon Johnke

Was ist Kultur? Begreift man Kultur als eine Sache der Selbstkonstruktion, so ist sie angewiesen auf unsere Mitarbeit und unser Schaffen. Ihre Ästhetik entsteht erst durch Kooperation, durch unser gemeinsames Streiten und Auseinandersetzen! Einen institutionellen Rahmen für solche eine Ko-Konstruktion bildet der Z-Bau in Nürnberg als „Haus für Gegenwartskultur“. „Hier kommen Menschen mit unterschiedlichen Lebensentwürfen, Erwartungen, Wünschen, Ideen und Zielsetzungen zusammen.“, heißt es auf der Website. Mit vielfältigen Veranstaltungen, wie Konzerten, Lesungen, Kunstausstellungen u.v.m. belebt er die Pop- und Subkulturen Nürnbergs. Ob Konzerte im Stil der 68er, wie bei „ Kai & Funky von TON STEINE SCHERBEN mit GYMMICK“ (Bericht folgt), dem „Stage for Peace Festival“ zur Unterstützung Geflüchteter oder dem alljährlich stattfindenden Sommerfest – der Z-Bau ist ein Ort der Offenheit, in der jede*r seine kreativen Ideen einbringen darf. Ich habe Felicitas Lutz zu den Aufgaben und Funktionen des Z-Baus interviewt, um einen tieferen Einblick in die Einrichtung zu gewährleisten:

Hallo Felicitas, danke dass du dir Zeit für unser Interview nimmst. Stell dich doch kurz vor. Wer bist du und was machst du hier im Z-Bau?

Ich bin erst seit kurzer Zeit, genauer gesagt seit 3 Monaten, hier im Z-Bau tätig. Ich leite die Presse- und Öffentlichkeitsaufgaben und kümmere mich vornehmlich um die Kommunikation, der für den Z-Bau relevanten, Zielgruppen. Natürlich mache ich das nicht allein. Neben mir steht ein Team von einigen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen.

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Die Fränkische Schweiz erleben – Das Walberla

Der Blick über die Fränkische Schweiz. Ein absoluter Traum im Sommer (und in den anderen Jahreszeiten auch). Foto: Kristin Löchle

Das Sommersemester… Geprägt durch viele Feiertage, eine kurze Vorlesungsdauer, Sonnenschein und guter Laune. Da fällt es dem ein oder anderen Studierenden schon mal schwer, sich auf das Lernen zu konzentrieren. Die Tage werden lieber im Freibad, mit einem Eis im Schlossgarten oder einem Radler im Biergarten verbracht. Wer sein kühles Bier gerne auch einmal woanders als in Erlangen oder Nürnberg genießen will, dem sei ein Ausflug in die Fränkische Schweiz empfohlen. Es wird Zeit, das Semesterticket für ein wenig körperliche Betätigung und Kultur zu verwenden. Wie wäre es also mit einer leichten Wanderung aufs Walberla für den Anfang?

Der Berg der Franken

Das im fränkischen Volksmund bezeichnete Walberla ist Teil der Ehrenbürg. Die Ehrenbürg besteht aus dem 512 Meter hohen Walberla und dem 532 Meter hohen Rodenstein. Laut Wikipedia wurde 1768 die Bezeichnung Walberla das erste Mal erwähnt. So haben Erlanger Studierenden wohl schon damals davon gesprochen, aufs Walberla zu gehen. Möglicherweise hängt der Name mit der dort stehenden Walburgis-Kapelle zusammen. Ob das wirklich stimmt oder sich nur um eine nette Geschichte handelt, sei dahingestellt. Fest steht, dass sich ein Besuch dorthin lohnt. Wer auch davon sprechen möchte, aufs Walberla zu gehen, wie es die Erlanger Studierenden einst machten, sollte sich auf zum Bahnhof machen.

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Internationaler Comic-Salon 2018 vom 31.5. bis 3.6.

Am kommenden Donnerstag, den 31. Mai, um 12 Uhr ist es wieder so weit: Der 18. Internationale Comic-Salon Erlangen (CSE) öffnet seine Türen. Bis zum 3. Juni werden auch heuer wieder rund 25.000 Comic-Fans in Erlangen erwartet. Der CSE ist damit das bedeutendste Comic-Festival im deutschsprachigen Raum.

Und dieses Jahr ist alles ein bisschen anders: Die Heinrich-Lades-Halle, in der sonst verschiedene Programmpunkte und vor allem die Comic-Messe untergebracht sind, steht wegen Sanierungsarbeiten nicht zur Verfügung. Da für die Stadt Erlangen eine Absage aber zu keinem Zeitpunkt eine Option war, hat man aus der Not eine Tugend gemacht und den Comic-Salon über die gesamte Erlanger Innenstadt verteilt. Weiterlesen

Futsal Nürnberg – Studenten spielen in der höchsten Futsalliga Deutschlands

Beim Futsal geht es zur Sache – wenn auch technischer als beim Rasensport. Foto: Sebastian Glauber

Im Jahr 2013 gründet eine Gruppe von (ehemaligen- und aktuellen) Studenten die Mannschaft „Futsal Nürnberg“. Nach einigen erfolgreichen Saisons mit diversen Aufstiegen spielt die talentierte Truppe nun in der höchsten Futsalliga Deutschlands: Der Regionalliga Süd. Von Beginn an in Funktion als Spielertrainer mit dabei: Sebastian Glauber. Ich habe Sebastian (mittlerweile Spieler und Abteilungsleiter) einige Fragen zum Erfolgsprojekt „Futsal Nürnberg“ gestellt.

Sebastian, zunächst als Einstieg für alle Neulinge: Was ist Futsal eigentlich für ein Sport?

Sebastian: Futsal ist die offizielle Hallenfußballvariante der FIFA und ein sehr schneller und intensiver Sport. Offensiv- und Defensivaktionen wechseln sich rasch ab, weswegen die Spieler immer gefordert sind schnell zu handeln. In einer Mannschaft spielen 4 Feldspieler und ein Torwart, d.h. es gibt keine Ruhephasen im Spiel und jeder ist immer ins Spiel eingebunden.

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