Inhalt

37.05 Teraflops for the win

The FAU Team. Photo: Benedikt Oehlrich

Congratulations to the six FAU undergraduates (Egon Araujo, Fabian Fleischer, Lukas Maron, Benedikt Oehlrich, Phillip Suffa, and team captain Jannis Wolf) who earned the Highest LINPACK Performance Award and set a new record at the Student Cluster Competition in Frankfurt last month, beating teams from universities like Harvard and MIT. Wow! But what does that mean?!

Benedikt Oehlrich, who was on FAU’s team for the third cluster competition in a row, explained the importance of High Performance Computing, or HPC, more commonly known as supercomputing. Oehlrich pointed out that HPC plays a vital role in making new developments in environmental protection. For example, today’s airplanes use dramatically less fuel than those of the past due to wing optimization that has been done with supercomputers. Quantum science, he added, would take years longer or be impossible on a basic computer. HPC is used in a wide variety of other fields, too, from predicting comet paths, to analyzing risk on Wall Street, to forecasting the weather!

Weiterlesen

FAU-Studenten gehen mit selbstprogrammierten Computerspiel “Avorion” zu Kickstarter

Screenshot

Jedes Raumschiff ist einzigartig in Avorion. Foto: Screenshot Avorion

Für alle Computer-Spiel- und SciFi-Fans an der FAU gibt es jetzt eine gute Nachricht: Zwei unserer Mit-Studenten, Konstantin Kronfeldner und Philipp Erhardt, sind dabei ihr eigenes Videospiel auf den Markt zu bringen. Vor vier Jahren hat Konstantin den Anfang gemacht. Philipp kam später dazu. Die beiden studieren zusammen Informatik im 14. Semester an der FAU und sind auch bald mit ihrem Studium fertig. Sie haben sich im Studium kennen gelernt und arbeiten nun zusammen an „Avorion“. Konstantin ist derzeit für das Design des Spiels zuständig, also Quests, Balancing, Waffen und Spielmechanik. Philipp hingegen übernimmt die Grafikaufgaben und das C++ Backend. Bei den beiden ist alles Teamarbeit!

„Avorion“ ist ein Raumfahrt-Sandbox-Spiel. Man startet am Rand der Galaxie und arbeitet sich langsam zum Zentrum voran. Dabei kann man seine eigenen Raumschiffe bauen und sich durch das Universum kämpfen. Die Bauweise ist sehr individualisierbar. Man kann alle Blöcke einzeln bearbeiten, ihre Größe und Struktur ändern. So entstehen viele einzigartige Schiffe, die komplett frei gestaltbar sind. Das Crafting-System erinnert ein wenig an Minecraft, eines der Spiele, die Konstantin beim Programmieren von „Avorion“ beeinflusst haben.

Weiterlesen

From Abakus to Exascale – 50 years of computer science in Franken

The famous Zuse Z23. Photo: Olha Kuzmyn

The famous Zuse Z23. Photo: Olha Kuzmyn

“To err is human – and to blame it on a computer is even more so”.

What is your first association when you hear the words “computer science”? Is it a room full of computers and people fussily tapping on their keyboards? Well, it’s definitely not that simple. Nowadays it refers to all kinds of technologies that process information or data. It exists in two forms: as a theoretical science that deals with programming, computation and coding, and as an applied science that works with engineering, graphics, networks and databases. You can learn a bit more about these and other smart words at the exhibition that opened on 03. March 2016 at the Museum for Industrial Culture in Nuremberg.

Why in Franken?

Computer science in Franken has already become a part of  world history. Everything began in 1948, when Prof. Dr. Wolfgang Händler started his private collection of objects connected with computing and which is now open for visitors at the Informatik Sammlung Erlangen. Later, in 1966, he founded the Institut für Mathematische Maschinen und Datenverarbeitung (Institute of mathematical machines and data processing) which was one of the first such institutes in Germany and Europe. He was also one of the pioneers in parallel computing (when many calculations are  done at the same time) which is now the heart of image processing, weather forecasting and climate predicting. So thanks to our professor we know that tomorrow we should take an umbrella.

Weiterlesen

Wenn Putin eine Schnute zieht

FAU-Doktorand Justus Thies kann Mimik in Echtzeit manipulieren. Foto: Milena Kühnlein

FAU-Doktorand Justus Thies kann Mimik in Echtzeit manipulieren. Foto: Milena Kühnlein

Programmieren: Das klingt nach eins und null oder nach Gamern; oder es erinnert vielleicht an den süßen Robot Karol aus Schulzeiten. Doch was hat Programmieren mit medizinischen Gesichtsrekonstruktionen, Dolmetschern und den Leberflecken von ansonsten makellosen Schauspielerinnen zu tun? Eine Menge! Man nehme ein bisschen The Big Bang Theory, schmeiße Medical Detectives dazu und würze das Ganze mit ganz viel fundiertem technischen Wissen über Informatik, et voila: Face2Face Real-Time Reenactment.  Die Videos auf denen Justus Thies sein Gesicht verzerrt und seine Mimik in Echtzeit auf die Gesichter von Personen, wie Wladimir Putin, in Videos übertragen hat, sind in kurzer Zeit im Internet „viral“ gegangen, wie man heutzutage sagt. Fun Fact: Die Software entstand aus seiner Masterarbeit in Informatik an der FAU. Was Justus da programmiert hat ist höchst spannend – und höchst brisant. Sogar die New York Times interessierte sich für das Projekt des jetzigen FAU-Doktoranden. Doch die Software wurde auch schon als „gefährlich“ kritisiert. Klingt alles ziemlich abgefahren? Ist es auch. Was es genau mit der Face2Face-Übertragung auf sich hat, erklärt uns der sympathische Justus am besten selbst.

Hallo Justus, erst einmal herzlichen Glückwunsch dazu, dass die ganze Welt von deiner tollen Software erfahren hat. Kannst du uns erklären, was du eigentlich genau machst, bzw. was du eigentlich entwickelt hast?

Justus Thies:  Wir rekonstruieren erst einmal die Gesichtsform, danach müssen wir die ganzen Gesichtszüge in Echtzeit verfolgen können. Wir haben ein statistisches Gesichtsmodell. Das bedeutet, wir haben eine Datenbank von Gesichtern.  Mit denen können wir dann Gesichter ausdrücken. Das kann man sich vorstellen wie ein Phantombildzeichentool. Mit dem kann man verschiedene Gesichter mit wenigen Parametern einstellen. Das haben wir für die Gesichtsform, die Gesichtsfarbe und Gesichtsausdrücke. Nun ist die Frage, wie wir diese Parameter setzten müssen, dass ein Gesicht, wie zum Beispiel das von Donald Trump, wiedergegeben werden kann.  Das ist eigentlich ein großer Teil der Arbeit: Die Parameter genauso zu setzten, dass es fotorealistisch aussieht. Das bedeutet, wir synthetisieren das Gesicht mit dem Tool, dann schauen wir uns jeden einzelnen Pixel in diesem Bild an und versuchen die Differenz des Eingabebilds und des synthetisierten Bildes zu minimieren. Wir minimieren das so: Wir stellen die Parameter ein und je nachdem wie wir diesen setzten, wird der Fehler größer oder kleiner. Das machen wir alles in Echtzeit. Dazu benutzen wir Grafikkarten.

Weiterlesen