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Das Tandem-Projekt der FAU

 

Beim gemeinsamen Kochen (Foto: FAU Integra)

Beim gemeinsamen Kochen (Foto: FAU-Integra)

„Integration durch Bildung wird [..] in den nächsten Jahren zum Schwerpunkt von Politik werden müssen“ sagte Bundesbildungsministerin Johanna Wanka schon im Jahr 2015. Mittlerweile gibt es an fast jeder Hochschule Deutschlands ein Integra-Programm, das über den DAAD (Deutscher Akademischer Austauschdienst) vom Bundesministerium für Bildung und Forschung finanziert wird. Es umfasst verschiedene Maßnahmenpakete, die Menschen mit Fluchthintergrund den Weg ins Studium erleichtern soll.

Auch an der FAU kann die Integra-Abteilung einen Raum für internationale Begegnungen schaffen und im Bereich der Integration von Geflüchteten unterstützend wirken. Im Folgenden soll das von FAU-Integra ins Leben gerufene „Tandem-Projekt“ vorgestellt werden. Dafür habe ich Mitorganisator Maher Allamaa interviewt: Weiterlesen

Working in Germany as an international student

Student jobs can be found at FAU's job search engine "Stellenwerk": www.stellenwerk-fau.de (screenshot)

Student jobs can be found at FAU’s job search engine „Stellenwerk“: www.stellenwerk-fau.de (screenshot)

In Germany, it is quite common for students to have a part-time job and be financially independent. In addition to earning extra money, having a part-time job gives students a chance to explore their career options. You will find out which kind of job or which business function in a company is best suited to your preferences and abilities. A part-time job is a great way to find out what you like or don’t like. In this article, I will talk about my own experience of having different part-time jobs as an international student. Weiterlesen

Mit Vollgas zum Job – die 4. Nacht der Unternehmen kommt nach Erlangen

Mit den Busshuttles geht es direkt zu den Unternehmen. Foto: TEMA

Mit den Busshuttles geht es direkt zu den Unternehmen. Foto: TEMA

Bereits zum vierten Mal macht die Nacht der Unternehmen Station in Erlangen. Am 27.10.2016 haben Studierende, Absolventen, Young Professionals und Abiturienten erneut die Möglichkeit, spannende Unternehmen aus Erlangen und der Metropolregion Nürnberg kennen zu lernen. Auftakt der Veranstaltung ist um 14.00 Uhr in der Heinrich-Lades-Halle. Anschließend geht es für die Jobsuchenden direkt zu den Unternehmen. Die Nacht der Unternehmen bietet eine Übersicht für alle, die einen Direkteinstieg, ein Praktikum, eine Kooperation für eine Abschlussarbeit, einen Ausbildungsplatz oder ein duales Studium suchen.

Busshuttles zu den Unternehmen

Das Besondere an der  Nacht der Unternehmen ist der Start der Busshuttles um 16.30 Uhr, die an diesem Abend direkt zu Firmen in Eggolsheim und Fürth fahren. Die Unternehmen öffnen für einen Abend ihre Pforten und zeigen alles, was sie als Arbeitgeber zu bieten haben: Mitarbeiter, Firmengelände, Produkte, Betriebsklima sowie die Gestaltung der Arbeitsplätze. In entspannter Atmosphäre werden Kontakte geknüpft. Zusätzlich informieren Arbeitgeber an ihren Ständen in der Heinrich-Lades-Halle in Erlangen über aktuelle Angebote und Perspektiven. Die Teilnehmer erwartet ein spannender Abend mit vielen Begegnungen. Unternehmen aus Erlangen und der Region zeigen ihre Stärken.

Außerdem empfiehlt es sich Bewerbungsmappen mitzubringen. Ein Bewerbungsmappencheck der Agentur für Arbeit sorgt dafür, dass die Besucher an diesem Abend mit perfekten Unterlagen beim zukünftigen Arbeitgeber auftreten.

Einfach für Bewerbungsfotos, Workshops und Bustouren hier anmelden.

 

 

Hurra, hurra, die Post ist da – ein Semesterjob der besonderen Art

Mein Arbeitsplatz in den Semesterferien. Foto: Leonie Fößel

Mein Arbeitsplatz in den Semesterferien. Foto: Leonie Fößel

Der Wecker schrillt. Verschlafen schaue ich auf das Display meines Smartphones, das mir als Wecker dient. 4.50 Uhr steht da. Morgens, wohlgemerkt. „Das kann doch nicht sein“, denke ich und will mich gerade wieder umdrehen, als mir siedend heiß einfällt: Es kann doch sein, ich arbeite ja in den Semesterferien bei der Post!

Nun ja, es muss wohl sein. Ich quäle mich aus dem Bett, mache mich in Windeseile fertig und schlinge hastig hinunter, was ich mir am Abend vorher in weiser Voraussicht schon zubereitet habe. Schnell ziehe ich meine Regenjacke über – morgens ist es schließlich frisch – schnappe mir meinen Rucksack samt Bauchtasche und radle los in die Filiale. Dort sortiere ich die Post, die ich später in meinem Bezirk austrage. Der schließt zufälligerweise auch die Kochstraße mit ein – man wird die Uni also nicht mal in den Semesterferien los.

Man würde vielleicht vermuten, dass die Stimmung um 5.30 Uhr am Morgen eher gedrückt ist. Weit gefehlt! Es ist ein Gewusel wie in einem Bienenstock, alle schreien durcheinander, scherzen miteinander und sehen alles nicht so eng. Ich hingegen gerate beim Sortieren meiner Post ziemlich ins Schwitzen, schließlich kommen um halb acht die Lieferautos, die die fertig sortierten Kisten dann auf die kleinen Filialen verteilen. Mit Hängen und Würgen schaffe ich es – zugegeben, mir macht das nur halb so viel Spaß wie den Menschen, die das tagtäglich machen. Um acht Uhr schnappe ich mir dann wieder mein Fahrrad und mache mich auf den Weg. In der Filiale angekommen, geht das Gewusel weiter: Sobald der Lieferwagen kommt, packen alle mit an, und hieven die gelben Postkisten in den kleinen Raum, in dem die Fahrräder der Postboten stehen. Meine Kisten tragen alle die Nummer meines Bezirkes, 05. Vorne auf dem gelben Fahrrad werden zwei Kisten befestigt: eine mit großen Kuverts, die andere mit kleinen Briefumschlägen. Wenn man Pech hat, kommt noch Werbung dazu. Hinter dem Sattel gibt es eine große Box, in der ich meine Wasserflasche, einen kleinen Proviant und Päckchen oder Einschreiben aufbewahre. So voll bepackt geht es um halb neun los auf die Straße.

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