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Die Barden sind los!

Beim Bardentreffen in Nürnberg wird die gesamte Innenstadt zu einer Bühne (Foto: Severin Maier)

Beim Bardentreffen in Nürnberg wird die gesamte Innenstadt zur Bühne (Foto: Severin Maier)

Was tun in den Semesterferien im Sommer? Traditionell ist die Bandbreite dieser Planungen unter den FAU-Studenten so zahlreich, wie die Palette der angebotenen Studiengänge. Die Einen müssen in ihr Pflichtpraktikum, die Anderen in den Ferienjob. Wer an der Philosophischen Fakultät studiert, der sitzt meist in der Bibliothek und über seinen Hausarbeiten, während die Kommilitonen und Kommilitoninnen an der Technischen Fakultät entweder Klausuren schreiben oder für die zweite Klausurenphase am Ende der Semesterferien lernen. Andere wiederum fahren zurück in die Heimat oder in den Urlaub. Wer aber hier im schönen Frankenland bleibt, dem eröffnen sich eine Menge Möglichkeiten abseits von Prüfungsleistungen. Eine davon ist das traditionelle Bardentreffen in Nürnberg, das in diesem Jahr zum 41. Mal stattfand.

Vom politischen Protest und Liebesliedern zum Festival der Weltmusik – die Geschichte des Bardentreffens

Was ist eigentlich das Bardentreffen? Ausgerichtet von der Stadt Nürnberg zieht es mittlerweile ca. 200.000 Besucher jedes Jahr an. Überall in der Stadt treten Künstler auf. Teils auf eigens dafür errichteten Bühnen, von denen sechs zur Verfügung stehen. Die wohl größten finden sich am Hauptmarkt vor dem Rathaus und auf der Insel Schütt. Zusätzlich säumen dutzende Straßenmusiker die Nürnberger Altstadt und geben Musik aus aller Herren Länder zum Besten.

Und so hat das Bardentreffen 1976 auch ursprünglich begonnen. Straßenmusikanten spielten zu Ehren des Nürnberger Meistersingers Hans Sachs und dessen 400. Todestag. Mit der sog. 68er-Bewegung im Rücken und den Erfahrungen des Kalten Krieges sowie des Kriegs in Vietnam waren die ersten Bardentreffen vor allem vom politischen Protest und von Liebesliedern geprägt. Heute sind auch Künstler zu Gast, die in ihren Genres und über ihre Landesgrenzen hinaus Bekanntheit erlangt haben. Bekannte Namen sind unter anderem Katzenjammer, Fiddler’s Green, Constantin Wecker und Max Prosa. Weiterlesen

Seeking the Muse

Christof Neunsinger warming up during soundcheck. Photo: Keels Mad

I’m only in my first year at FAU, but everyone I spoke to seemed shocked that this week was my first time hearing about the Musenhappen. I’ve learned now, from organizer Sina Pietrucha, that the Musenhappen has become a beloved tradition in the student community, having celebrated its 20th anniversary last year. Each semester, once in Erlangen and once in Nuremburg, students with talent in the performing arts are invited to a showcase of their abilities, featuring a much-anticipated “pause” for free snacks in the middle.

I’m the sort of person who is always trying to work on one artistic hobby or another; but it’s easy for me during the semester to get caught up in schoolwork and forget about “seeking the muse” as it were. Attending the Musenhappchen was exactly what I needed to remind me of the things that I loved.

You’ll likely be able to find an official rundown of the night’s events elsewhere, but I hope to offer my personal impressions plus some insight I gained from chatting with some of the performers.

One of the highlights of the production for me was Christof Neunsinger, a pianist who specializes in unique and complex arrangements of popular songs. He was doing his soundcheck as I approached the Studentenhaus that night, and the delicate arpeggios of the piano immediately transported my heart and mind to another world. Neunsinger, an economics student, has amazingly only been playing for four years and has never had a lesson! He also performs at hotels, weddings, and other events, and you should definitely check out his Soundcloud.

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Beschwingter durchs Studium mit der Erlanger Universitätsmusik

Die Orangerie - Sitz der Erlanger Universitätsmusik. Foto: Anna Appel

Die Orangerie – Sitz der Erlanger Universitätsmusik. Foto: Anna Appel

„Sing! Sing mal wieder – Rock, Punk, Soul oder Weihnachtslieder!“ (Wise Guys)

Dir fehlt der Klavierunterricht oder der Schulchor? Du hattest früher nie genug Zeit und Geld übrig, um Gesangsunterricht zu nehmen? Dann bist du an der FAU genau richtig gelandet, denn hier gibt es zahlreiche Musikangebote für Studierende aller Fachrichtungen. Von Chor und Big Band bis Einzelunterricht in Gesang oder einem Instrument bietet die Erlanger Universitätsmusik viele Möglichkeiten für Studierende, die gerne musikalisch aktiv sind. Verschiedene Musikrichtungen werden bedient.

Die Erlanger Universitätsmusik unter der Leitung von Universitätsmusikdirektor Prof. Dr. Konrad Klek befindet sich in der Orangerie (Schlossgarten 1) und wurde 1854 als Institut für Kirchenmusik gegründet. Deshalb gehört sie noch heute formell zum Fachbereich Theologie. Doch der Name Erlanger Universitätsmusik zeigt, dass sie sich nicht ausschließlich der Kirchenmusik verschrieben hat – auch Jazz, Rock, Pop und allgemein klassische Musik stehen auf dem Plan.

Üb-Instrumente und ECTS-Punkte

Du bist interessiert am Instrumentalunterricht, aber weißt nicht, wie du ohne ein eigenes Instrument üben sollst? Kein Problem: In der Orangerie wie auch in Alterlangen (Schallershofer Straße 84) stehen Dir mehrere Flügel, Klaviere und Üb-Orgeln zur Verfügung. Lediglich eine Anmeldung im Sekretariat der Erlanger Universitätsmusik in der Orangerie ist notwendig. Außerdem kannst du durch die Teilnahme an den musikalischen Angeboten sogar ECTS-Punkte im Bereich Schlüsselqualifikationen sammeln. Ein beschwingteres Studium ist also in mehrfacher Hinsicht möglich, wenn man eines der Musikangebote der FAU nutzt. Zum einen kann man den Stress abbauen, der sich die Woche über angestaut hat, denn Musizieren befreit den Geist von unnötigen Belastungen. Zum anderen hat man auch innerhalb des Studiums weniger Stress, da man sich sein Hobby gleichzeitig als Schlüsselqualifikation anrechnen lassen kann, anstatt zusätzlichen Lernaufwand für diese Punkte zu betreiben.

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Uni-Musical – Besuch einer Probe von „Natürlich Blond“

Die Hauptdarsteller des Uni-Musicals Florian Werner und Svenja Baumgärtner. Foto: Anna Appel

Die Hauptdarsteller des Uni-Musicals Florian Werner und Svenja Baumgärtner. Foto: Anna Appel

In dem großen Unigebäude in der Regensburger Straße in Nürnberg musste man sich am Samstag, den 16. Januar, nicht gut auskennen, um die Aula und das darin probende Musical-Ensemble zu finden. Schon auf dem Flur konnte man Gesang und Klavierbegleitung vernehmen und sich davon leiten lassen. Ein wirklich aufregendes Gefühl war es dann, alleine am Rand des riesigen Saals zu sitzen und aufmerksam dem Probenprozess zu folgen. In den vorderen Sitzreihen befanden sich, wie das bei einer Probe so üblich ist, der Regisseur sowie die Leiter im musikalischen und choreografischen Bereich, welche die Spielerinnen und Spieler kommentierten. Besonders viel einzuwenden gab es bei dieser gelungenen Gesangs- und Tanzprobe allerdings nicht, wie man auch dem Kommentar eines Mitglieds aus dem Produktionsteam entnehmen konnte: „Das klingt total subbaa“. Das Ensemble befindet sich zwar noch am Anfang der Probenphase, weshalb bisher ohne Kostüme, Requisiten und konkrete szenische Anweisungen geübt wird, jedoch war es umso spannender, die Studierenden ganz natürlich zu erleben und sich lediglich auf die verschiedenen Stimmklänge und nebenbei auf die Klavierbegleitung zu konzentrieren. Das, was zu hören und zu sehen war, hat meiner Meinung nach ziemlich überzeugt und Lust auf mehr gemacht. Vor allem die Begeisterung und die fröhliche, ausgelassene Stimmung der Studierenden waren ansteckend, sodass man am liebsten mitsingen und mittanzen wollte.

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