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Nürnberger auf der Welcome-Konferenz in Berlin

Auf der Welcome Konferenz in Berlin (Foto: Matthias Marx)

Auf der Welcome-Konferenz in Berlin (Foto: Matthias Marx)

Seit 2016 werden aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) ehrenamtliche Studierendeninitiativen im Rahmen des Welcome-Programms gefördert. „Ziel des Programms ist es, studierfähige Geflüchtete beim Einstieg in ein Studium zu unterstützen“ heißt es im Wortlaut des Herausgebers.

Am 10. und 11. September fand die Tagung mit dem Titel „Verleihung des Welcome-Preises und Welcome-Konferenz“ in Berlin statt. Dort wurden die drei besten Projekte im Bereich der Integration von Geflüchteten an Hochschulen ausgezeichnet. Eingeladen waren, neben den Organisator*innen der nominierten Programme, auch andere studentische Hilfskräfte aus diversen deutschen Hochschulen, um einen aktiven Austausch zu gewährleisten. Auch eine studentische Hilfskraft der Uni-Nürnberg war dabei, um Expertise für ihr neues Tandem-Projekt zu erlangen. Weiterlesen

Das Tandem-Projekt der FAU

 

Beim gemeinsamen Kochen (Foto: FAU Integra)

Beim gemeinsamen Kochen (Foto: FAU-Integra)

„Integration durch Bildung wird [..] in den nächsten Jahren zum Schwerpunkt von Politik werden müssen“ sagte Bundesbildungsministerin Johanna Wanka schon im Jahr 2015. Mittlerweile gibt es an fast jeder Hochschule Deutschlands ein Integra-Programm, das über den DAAD (Deutscher Akademischer Austauschdienst) vom Bundesministerium für Bildung und Forschung finanziert wird. Es umfasst verschiedene Maßnahmenpakete, die Menschen mit Fluchthintergrund den Weg ins Studium erleichtern soll.

Auch an der FAU kann die Integra-Abteilung einen Raum für internationale Begegnungen schaffen und im Bereich der Integration von Geflüchteten unterstützend wirken. Im Folgenden soll das von FAU-Integra ins Leben gerufene „Tandem-Projekt“ vorgestellt werden. Dafür habe ich Mitorganisator Maher Allamaa interviewt: Weiterlesen

Working in Germany as an international student

Student jobs can be found at FAU's job search engine "Stellenwerk": www.stellenwerk-fau.de (screenshot)

Student jobs can be found at FAU’s job search engine „Stellenwerk“: www.stellenwerk-fau.de (screenshot)

In Germany, it is quite common for students to have a part-time job and be financially independent. In addition to earning extra money, having a part-time job gives students a chance to explore their career options. You will find out which kind of job or which business function in a company is best suited to your preferences and abilities. A part-time job is a great way to find out what you like or don’t like. In this article, I will talk about my own experience of having different part-time jobs as an international student. Weiterlesen

Archiv-HiWi – Ein Nebenjob der besonderen Art

Foto: Susanne Krüger

Seit Dezember 2015 arbeite ich während meines Geschichtsstudiums als Recherchekraft für ein populärhistorisches Buch. Das klingt zunächst nicht weiter aufregend. Mein Arbeitgeber und unser Projekt sind es dafür um so mehr. Mein Chef ist der ehemalige amerikanische Botschafter für die Tschechische Republik Norman Eisen. Mr Eisen war 2011 bis 2014 unter Barack Obama als Botschafter in Prag tätig. Während dieser Zeit lebte er dort in der sogenannten Petschek-Villa, der Residenz des jeweiligen US-Botschafters. Das Buch, an dem er schreibt, dreht sich um die verschiedenen Bewohner der Villa.

Ein einzelnes Gebäude spiegelt zwei stürmische Jahrhunderte

Was am Anfang nicht besonders spannend klingt, entpuppt sich bei genauerem Hinsehen als komplette Bandbreite menschlicher Schicksale und Emotionen der beiden letzten Jahrhunderte. Erbaut wurde die Villa vom Architekten Max Spielmann für Otto Petschek (1882-1934). Begründer der Familie war Moses Petschek (1822-1888), dessen drei Söhne erfolgreich im Braunkohlebergbau tätig waren und nach dem ersten Weltkrieg auch ins Deutsche Reich expandierten. Die Petscheks mauserten sich über Generationen zu erfolgreichen Bankern und Großindustriellen mit Sitz in Böhmen und der ersten Tschechoslowakei. Von ihrem Erfolg zeugen heute noch fünf große Stadtvillen in Prag. Der Sitz des US-Botschafters ist in der größten, der russische Botschafter residiert in einer weiteren.

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