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Career Service: Dein Weg zum Auslandspraktikum

Gute Planung ist die halbe Miete. Foto: Milena Kühnlein

Was ist weit weg, kostet viel, bringt noch mehr und macht glücklich? Ein Praktikum im Ausland natürlich! Sprachkenntnisse aufbessern, Kulturen kennenlernen und wertvolle Branchenerfahrung sammeln: Gründe für ein Auslandspraktikum gibt es viele. Dass ein solches Vorhaben allerdings mit einem Schwall an Organisationsarbeit und Vorbereitung zusammenhängt ist den meisten Studenten bewusst. Für Viele ist dies sogar der Grund ein solches Mammutprojekt lieber at Acta zu legen. Am Donnerstag, den 16.12.2016, brachten Susanne Winkelmaier (M.A.) vom Career Service der FAU und Vivien Aehlig (M.A.) vom Referat für Internationale Angelegenheiten mit ihrem Vortrag zum Thema etwas Licht ins Dunkle und zeigten übersichtlich auf welche Schritte man gehen muss, um den Traum „Praktikum im Ausland“ tatsächlich in die Tat umzusetzen.

 Nachdenken

Das Wort frühzeitig fiel in diesem Vortrag häufiger, als gelbe Karten in einem Fußballderby. Studenten müssen sich frühzeitig mit ihrem Wunsch-Ort, den Unternehmen und nicht zuletzt der Bewerbung auseinandersetzen. Ein Praktikum im europäischen Inland ist weniger aufwendig zu organisieren als beispielsweise ein Aufenthalt im nordamerikanischen Raum. In welche Region der Erde es gehen soll, muss jeder Student nach Vorlieben und beruflichen Perspektiven selbst entscheiden. Ein Praktikum ist dennoch nicht jedermanns Sache. Deswegen sollten Fernwehleidende frühzeitig überlegen, was überhaupt der Grund für den Auslandsaufenthalt ist. Je nachdem, ob es eher darum geht Sprachkenntnisse zu entwickeln, im gewünschten Berufsfeld zu arbeiten oder doch lieber nur mit Reiserucksack die Flora und Fauna zu erkunden, bieten sich Interessierten viele passende Angebote und Möglichkeiten.

Konkret werden

Sind die Rahmenbedingungen dann gesetzt, wird es Zeit sich die passenden Stellenangebote herauszusuchen. Hier ist Vorsicht geboten: Es gibt im Internet Vermittlungsseiten die den Kontakt zwischen Unternehmen und Praktikant herstellen sollen. Diese Seiten kosten oftmals viel Geld und bieten keine Garantie, dass auch das optimale Praktikum vermittelt wird. Der Career Service der Uni Erlangen-Nürnberg rät dazu, die Stellenausschreibungen der Firmen und Unternehmen direkt zu checken, die Ausschreibungen auf Career Service Seiten von ausländischen Universitäten im Auge zu behalten oder Angebote auf bekannten Austausch-Webseiten zu suchen.

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Mit Vollgas zum Job – die 4. Nacht der Unternehmen kommt nach Erlangen

Mit den Busshuttles geht es direkt zu den Unternehmen. Foto: TEMA

Mit den Busshuttles geht es direkt zu den Unternehmen. Foto: TEMA

Bereits zum vierten Mal macht die Nacht der Unternehmen Station in Erlangen. Am 27.10.2016 haben Studierende, Absolventen, Young Professionals und Abiturienten erneut die Möglichkeit, spannende Unternehmen aus Erlangen und der Metropolregion Nürnberg kennen zu lernen. Auftakt der Veranstaltung ist um 14.00 Uhr in der Heinrich-Lades-Halle. Anschließend geht es für die Jobsuchenden direkt zu den Unternehmen. Die Nacht der Unternehmen bietet eine Übersicht für alle, die einen Direkteinstieg, ein Praktikum, eine Kooperation für eine Abschlussarbeit, einen Ausbildungsplatz oder ein duales Studium suchen.

Busshuttles zu den Unternehmen

Das Besondere an der  Nacht der Unternehmen ist der Start der Busshuttles um 16.30 Uhr, die an diesem Abend direkt zu Firmen in Eggolsheim und Fürth fahren. Die Unternehmen öffnen für einen Abend ihre Pforten und zeigen alles, was sie als Arbeitgeber zu bieten haben: Mitarbeiter, Firmengelände, Produkte, Betriebsklima sowie die Gestaltung der Arbeitsplätze. In entspannter Atmosphäre werden Kontakte geknüpft. Zusätzlich informieren Arbeitgeber an ihren Ständen in der Heinrich-Lades-Halle in Erlangen über aktuelle Angebote und Perspektiven. Die Teilnehmer erwartet ein spannender Abend mit vielen Begegnungen. Unternehmen aus Erlangen und der Region zeigen ihre Stärken.

Außerdem empfiehlt es sich Bewerbungsmappen mitzubringen. Ein Bewerbungsmappencheck der Agentur für Arbeit sorgt dafür, dass die Besucher an diesem Abend mit perfekten Unterlagen beim zukünftigen Arbeitgeber auftreten.

Einfach für Bewerbungsfotos, Workshops und Bustouren hier anmelden.

 

 

Zu Gast bei „Wilhelm Tell“ am Staatstheater Nürnberg – Premierenkarten für Samstagabend noch erhältlich

Ab morgen im Staatstheater Nürnberg: Wilhelm Tell. Foto: Marion Bührle

Ab morgen im Staatstheater Nürnberg: Wilhelm Tell. Foto: Marion Bührle

Ihr wundert euch darüber, das in einem Blog zu lesen, der von jungen Studierenden geführt wird? Ihr fragt euch, warum ihr euren Samstagabend im Theater und mit Schiller verbringen solltet? Während meiner Hospitanz am Schauspiel des Staatstheaters Nürnberg durfte ich die Produktion „Wilhelm Tell“ von der ersten Probe an bis zu den Hauptproben begleiten. Die Frage, warum es sich lohnt, sich heute noch mit Schillers „Wilhelm Tell“ auseinanderzusetzen, kam auch mir beim ersten Durchlesen des Klassikers in den Sinn. Was haben wir heute mit dem mittelalterlichen Volk der Schweizer gemeinsam? Was geht uns dessen Umgang mit Fremdherrschaft und Unterdrückung an?

Volker Schmalöers Inszenierung versucht nicht, sich eine Antwort zurecht zu biegen, sondern findet Antworten in Schillers Text selbst. Schillers poetische und oft als pathetisch empfundene Sprache wird entkernt, statt durch eine modernere ersetzt zu werden, sodass wir uns mit ihr selbst identifizieren können. Eine kritische Reflexion unserer eigenen Gesellschaft scheint durch die Inszenierung hindurch und das traditionelle Stück „Wilhelm Tell“ wirkt auf einmal aktueller denn je. Bühne, Kostüme, Licht, Ton… Auch die anderen an der Produktion beteiligten Künstler haben dafür gesorgt, dass die Premiere von „Wilhelm Tell“ am Samstagabend garantiert ein abwechslungsreiches und spannendes Ereignis wird. Es sind noch Plätze frei. Außerdem könnt ihr bei der Premierenfeier im Anschluss an die Aufführung dabei sein und den Abend an der Bar im Theaterfoyer ausklingen lassen.

Premiere „Wilhelm Tell“: Samstag, 4. Juni 2016, 19.30 Uhr, Schauspielhaus Nürnberg

Karten und alle weiteren Infos findet ihr hier.

Viel Spaß 🙂

Was macht man als Hospitant*in der Dramaturgie des Schauspiels?

Ein Praktikum zu absolvieren, ist an sich nichts Ungewöhnliches mehr unter Studierenden. Ein Praktikum am Theater hingegen ist ziemlich außergewöhnlich und speziell. Neben den täglichen Probenbesuchen zu „Wilhelm Tell“ durfte ich einen Einblick in die Arbeit des Chefdramaturgen des Schauspiels (Horst Busch) bekommen. Noch vor der ersten Probe trafen wir uns, um eine Materialmappe für die Schauspieler zusammenzustellen. Diese brauchen das notwendige Hintergrundwissen zu Stück und Autor sowie eine Kontextualisierung in Bezug auf die Rezeptionsgeschichte des Stücks und das aktuelle Weltgeschehen. Zu Beginn der Produktion standen also Recherchieren und Lesen im Vordergrund. Dramaturg und Regisseur hatten zu diesem Zeitpunkt schon einige Gespräche hinter sich und eine erste Strichfassung des Stücks (Textfassung, in der Szenen/Abschnitte/Sätze gestrichen sind) erstellt. Diese musste der Dramaturg während der Probenzeit ständig aktualisieren, damit das Produktionsteam mit dem passenden Text arbeiten konnte.

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Gaming als Beruf – das Praktikum-Tagebuch Teil 2

Unser erstes selbstgemachtes Meme. Foto: Isabel Steuer

Unser erstes selbstgemachtes Meme. Foto: Isabel Steuer

Falls ihr Teil 1 meines Berichts noch nicht gelesen habt, findet ihr ihn hier.

Morgens betrete ich den ruhigen und weiten Raum der Reaktion, alles ist still. Die Sonne erhebt sich und schickt ihre warmen Strahlen durch die Fenster. Meine Kollegen sitzen vor ihren PCs und checken Mails, trinken genüsslich ihren heißen Kaffee. Gerade fahre ich meinen Computer hoch und ziehe die Jacke aus, als plötzlich ein oranges Stück Schaumstoff an meinem Kopf vorbeizischt. „Achtung, Sasha, das gibt Rache!“, schreit mein Kollege und zieht ein Nerf-Gewehr unter seinem Schreibtisch hervor. Der zuvor besagte Sasha hebt seinen Nerf-Bogen an. Bevor man sich versieht, zischt ein Kugelhagel durch die Redaktion, begleitet von Kampfgebrüll. Aus einer anderen Ecke ruft jemand „Ruhe! Hier wollen Leute arbeiten!“ und die ganze Redaktion bricht in Gelächter aus.

Ein ganz normaler Morgen in der Redaktion. So kann der Tag gut beginnen. Weiter geht’s mit einem Check auf Facebook, ob alle Posts gut angekommen sind und ob die zukünftigen auch keine Schreibfehler enthalten. Emails noch kurz kontrollieren. Und jetzt kommt der spaßige Teil: Ein Spiel testen! Bis jetzt durfte ich Grim Dawn, Ultimate Chicken Horse, The Long Dark, The Solus Project und Into the Stars testen. Am besten gefiel mir bis jetzt Grim Dawn und The Long Dark. Grim Dawn ist ein buntes und magisches Spiel im Stile von Diablo. Viele Items finden und Monster bekämpfen mit einer netten Geschichte nebenbei. Wer aber eher auf Überlebenskampf in der kanadischen Wildnis aus ist, sollte sich an The Long Dark probieren.

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