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FAU goes adidas – Studierende und Lehrende zu Gast in Herzogenaurach

FAU-Präsident Joachim Hornegger bei FAU goes adidas. Foto: Matthias Marx

Für die Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg ist das Jahr 2018 ein ganz besonderes: Die Lehranstalt feiert ihr 275-jähriges Bestehen. Anlässlich dieses Geburtstags lud der jahrelange Kooperationspartner adidas eine Abordnung von 275 Studierenden und (Nachwuchs-)Forschenden am 19. Juni zum Event „FAU goes adidas“ in die World of Sports in Herzogenaurach ein. Ein buntes Programm sollte dem Anlass alle Ehre gebühren. Von Vorträgen über Workshops und einem geladenen Promi – der Gastgeber scheute keine Kosten & Mühen, um das Event zu einem besonderen Erlebnis für die Eingeladenen zu machen.

Mehrwert der Kooperation

Die Veranstaltung wurde im imposanten „Consumer Center“ von Roland Auschel (Vorstandsmitglied von adidas) eröffnet. Er verwies auf die Besonderheit der Kooperation mit der FAU: Nicht nur, dass es adidas ein Anliegen sei, die Bildungseinrichtungen in der eigenen Region zu stärken, die Zusammenarbeit mit der Universität Erlangen-Nürnberg sei für beide Seiten ein sehr produktiver und kreativer Mehrwert. Dies sei für adidas nicht unwichtig, denn „Kreativität ist die Antwort für die Herausforderungen der Zukunft“, wie Auschel resümierte. Um die ertragreiche Kooperation weiter auszubauen, wird adidas demnächst drei weitere Junior-Professuren an der FAU finanzieren.

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Futsal Nürnberg – Studenten spielen in der höchsten Futsalliga Deutschlands

Beim Futsal geht es zur Sache – wenn auch technischer als beim Rasensport. Foto: Sebastian Glauber

Im Jahr 2013 gründet eine Gruppe von (ehemaligen- und aktuellen) Studenten die Mannschaft „Futsal Nürnberg“. Nach einigen erfolgreichen Saisons mit diversen Aufstiegen spielt die talentierte Truppe nun in der höchsten Futsalliga Deutschlands: Der Regionalliga Süd. Von Beginn an in Funktion als Spielertrainer mit dabei: Sebastian Glauber. Ich habe Sebastian (mittlerweile Spieler und Abteilungsleiter) einige Fragen zum Erfolgsprojekt „Futsal Nürnberg“ gestellt.

Sebastian, zunächst als Einstieg für alle Neulinge: Was ist Futsal eigentlich für ein Sport?

Sebastian: Futsal ist die offizielle Hallenfußballvariante der FIFA und ein sehr schneller und intensiver Sport. Offensiv- und Defensivaktionen wechseln sich rasch ab, weswegen die Spieler immer gefordert sind schnell zu handeln. In einer Mannschaft spielen 4 Feldspieler und ein Torwart, d.h. es gibt keine Ruhephasen im Spiel und jeder ist immer ins Spiel eingebunden.

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Frauenpower an der TechFak

Corinna Böhm (oben 2.v.l.) und ihre Material Girls. Foto: SFB/Transregio 103

Am 31. Juli fand das traditionelle Fußballturnier der Werkstoffwissenschaftler auf dem Uni-Sportplatz nahe der TechFak statt. Zum ersten Mal trat eine Frauenmannschaft gegen sieben männliche Mannschaften an. Das Spiel wurde vom SFB/Transregio 103 unterstützt, einem gemeinschaftlichen Forschungsprojekt der FAU und der Ruhr Uni Bochum (RUB) zum Thema einkristalline Superlegierungen (Superalloy Single Crystals). Ich habe mich mit Corinna Böhm, einer der Gründerinnen der Material-Girls und Frauenbeauftragte des Departments für Werkstoffwissenschaften, getroffen und mit ihr über ihre Mannschaft und über Frauen in technischen Berufen gesprochen.

Sind die Teilnehmer des Turniers Mitglieder bei dem Forschungsprojekt?

Corinna Böhm: Ja, aber nicht alle. Die Mädels verbindet vor allem, dass sie alle am Department Werkstoffwissenschaften studieren oder arbeiten, jedoch unterschiedlichen Lehrstühlen zugehörig sind. Da es die Mannschaft zum ersten Mal gab, brauchten wir Trikots und den Platz, der finanziert werden musste und die meisten anderen Teams wurden von ihrem Lehrstuhl finanziert. Dadurch, dass wir nicht alle aus einem gemeinsamen Lehrstuhl kommen, mussten wir uns irgendwie anders finanzieren. Wir haben unter anderem beim SFB Transregio 103 (Transregionalem Sonderforschungsbereich der FAU und der Ruhr Universität Bochum) angefragt, der auch sofort bereit war uns zu unterstützen.

Wie kamt ihr auf die Idee eine Frauenmannschaft zu gründen?

Corinna Böhm: Wir hatten lange überlegt, wie wir es schaffen könnten mehr Frauen in das Fußballturnier mit einzubinden. Schließlich geht es bei dem Turnier nicht nur um Fußball an sich, sondern auch ums Networking mit den Leuten aus den eigenen und allen anderen Lehrstühlen. Mit der Frauenmannschaft haben sich die Mädels direkt angesprochen gefühlt und so ging der Plan perfekt auf. Insgesamt haben wir 15 Mädels aus 5 verschiedenen Lehrstühlen zusammenbekommen.

Ich war total fasziniert, wie motiviert die Mädels dabei waren und sich zweimal die Woche zum Training getroffen haben. Dabei waren wir echt ein bunter Haufen, von Ballerina über Handballerinnen, Reiterinnen, Läuferinnen, Schwimmerinnen und auch ein paar Fußballerinnen hatten wir alles dabei. Anfangs waren wir eine Katastrophe! Ich wusste selbst nicht, wie man schießt. Aber wir haben einen gewaltigen Fortschritt hingelegt. Denn nicht nur die fußballerische Leistung hat sich enorm verbessert, sondern auch das Miteinander. Die jüngeren Studentinnen wurden immer mutiger im Umgang mit uns Älteren, es hat viel Austausch über Studium, Promotion und eine mögliche, zukünftige akademische Laufbahn stattgefunden und das Ganze in einem sehr freundschaftlichen und spaßigen Umfeld. Der Gedanke des Networken ging also voll auf.

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Der Weltmeister im Interview

Marib Aldoais holte den World Dwarf Games jede Menge Gold. Foto: Altun Furkan

Obwohl bei Marib Aldoais in letzter Zeit deutlich mehr Journalisten und Medienhäuser als üblich anriefen, nahm sich der gebürtige Erlanger gerne Zeit, auch unserem Blog Rede und Antwort zu stehen. Der Grund dafür ist einfach: Marib ist Weltmeister! Bei den World Dwarf Games 2017 in Kanada räumte der 19-Jährige ordentlich ab und durfte zudem noch eine unglaublich spannende Reise in den hohen Norden erleben. Die World Dwarf Games sind das größte Sportevent exklusiv für Kleinwüchsige. Das Event besteht bereits seit dem Jahr 1993 und fand seither an unterschiedlichsten Orten weltweit statt. In allen möglichen Disziplinen treten Athletinnen und Athleten der ganzen Welt hier gegeneinander an. Marib war diesmal unter ihnen und hat beachtliche Erfolge erzielt. Wenn Marib nicht gerade Goldmedaillen poliert, studiert er übrigens Mathe und kickt in der Herrenmannschaft des DJK Erlangen.

Warum studierst Du eigentlich Mathe an der FAU?

Marib: Ich hatte im Mathe-Abi 14 Punkte und meine Mutter meinte deswegen, wenn ich irgendetwas studieren will, sollte es wohl Mathe sein. Es ist das Einzige, was ich so richtig kann. Mein Opa war außerdem auch Mathelehrer.

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